RENEWA Sanierungsnavigator

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RENEWA Sanierungsnavigator episodes

  • Negawatt: Die gĂĽnstigste Energiequelle, ĂĽber die kaum jemand spricht

    Warum eingesparte Energie oft mehr bringt als neue Heizsysteme – und wo das größte Potenzial im Gebäude liegt.

    Negawatt – was steckt dahinter?
    In dieser Folge sprechen wir über eine der unterschätztesten „Energiequellen“ überhaupt: eingesparte Energie. Denn die günstigste Kilowattstunde ist die, die gar nicht erst verbraucht wird.

    Gerade in Zeiten steigender Energiepreise und unsicherer Versorgung rückt ein Thema wieder in den Fokus: Wie können wir unseren Verbrauch schnell und wirtschaftlich senken – ohne auf Komfort zu verzichten?

    Die Antwort liegt oft direkt im Gebäude selbst.

    Das erwartet dich in der Folge:

    • Was genau Negawatt sind – einfach erklärt
    • Warum Einsparung oft sinnvoller ist als neue Energieerzeugung
    • Wo im Gebäude die größten Energieverluste entstehen
    • Warum wir oft „nach drauĂźen heizen“, ohne es zu merken
    • Wie MaĂźnahmen wie Einblasdämmung schnell Wirkung zeigen
    • Warum Negawatt nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll sind

    Ein zentraler Gedanke:
    Die Energiewende entscheidet sich nicht nur daran, wie wir Energie erzeugen – sondern vor allem daran, wie viel wir überhaupt brauchen.

    Praxisbeispiel aus der Folge:
    Einblasdämmung als schnelle, kosteneffiziente Maßnahme, um Heizenergieverluste deutlich zu reduzieren – oft innerhalb eines Tages umgesetzt und mit spürbarem Effekt auf Kosten und Komfort.

    5 min
  • Feuchtigkeit & schlechtes Raumklima: Woran es liegt & was hilft!

    Viele kennen das: Die Heizung läuft – und trotzdem fühlt sich der Raum irgendwie kalt an. Woran liegt das? In dieser Folge des RENEWA Sanierungsnavigators sprechen wir mit Florian Pehlke darüber, warum Wärme nicht gleich Behaglichkeit ist – und welche Rolle Wände, Feuchtigkeit und typische Alltagsfehler dabei spielen.

    Darum geht’s in dieser Folge
    • Warum sich Räume kalt anfĂĽhlen können, obwohl die Heizung voll läuft
    • Was „Behaglichkeit“ wirklich bedeutet (Spoiler: Lufttemperatur ist nur ein Teil davon)
    • Welche Rolle kalte Wände fĂĽr dein Wärmeempfinden spielen
    • Was physikalisch passiert, wenn warme Luft auf kalte Bauteile trifft
    • Warum Altbauten oft „unbehaglicher“ wirken als Neubauten
    • Wie Feuchtigkeit im Alltag entsteht – und warum sie oft unterschätzt wird
    • Richtig lĂĽften: Was funktioniert wirklich (und was nicht)
    • Warum Dauer-Kipp mehr schadet als hilft
    • Unterschiede im LĂĽftungsverhalten zwischen Altbau und Neubau
    • Woran du erkennst, ob das Problem am LĂĽften oder an der Bausubstanz liegt
    • Welche baulichen MaĂźnahmen langfristig fĂĽr besseres Raumklima sorgen
    🏠 Die wichtigsten Erkenntnisse

    👉 Wärme ist nicht gleich Wohlgefühl
    Dein Körper reagiert nicht nur auf Lufttemperatur, sondern auch auf Strahlungswärme, Luftbewegung und Feuchtigkeit. Kalte Wände „ziehen“ Wärme aus deinem Körper – deshalb fühlst du dich unwohl, obwohl es objektiv warm ist.

    👉 Kalte Wände = unterschätztes Problem
    Gerade in unsanierten Altbauten sind Außenwände oft deutlich kälter als die Raumluft. Das verschlechtert die sogenannte Strahlungstemperatur – ein zentraler Faktor für Behaglichkeit.

    👉 Feuchtigkeit entsteht schneller als gedacht
    Kochen, Duschen, Atmen, Wäsche trocknen – all das bringt Feuchtigkeit in den Raum. Wird sie nicht richtig abgeführt, verschlechtert sich das Raumklima und das Schimmelrisiko steigt.

    👉 Lüften ist kein Selbstläufer
    Stoßlüften schlägt Dauer-Kipp – immer. Gekippte Fenster kühlen Bauteile aus, ohne die Luft effizient auszutauschen.

    👉 Nicht alles ist ein Lüftungsproblem
    Wenn trotz richtigem Lüften Probleme bleiben, liegt es oft an der Bausubstanz: schlechte Dämmung, Wärmebrücken oder kalte Oberflächen.

    ⚠️ Typische Alltagsfehler
    • Fenster dauerhaft auf Kipp lassen
    • Zu selten oder zu kurz lĂĽften
    • Feuchtigkeitsquellen unterschätzen (z. B. Wäsche in der Wohnung)
    • Nur auf die Heizung setzen statt auf ganzheitliches Raumklima
    • Probleme ausschlieĂźlich dem eigenen Verhalten zuschreiben
    đź”§ Was wirklich hilft
    • StoĂźlĂĽften statt DauerlĂĽften (mehrmals täglich, kurz und intensiv)
    • Oberflächentemperaturen verbessern (z. B. durch Dämmung)
    • WärmebrĂĽcken identifizieren und beheben
    • Ganzheitlich denken: Heizung + GebäudehĂĽlle + Nutzung
    • FrĂĽhzeitig prĂĽfen, ob bauliche MaĂźnahmen sinnvoll sind
    📩 Du willst wissen, wie dein Gebäude wirklich „tickt“?

    Wir schauen uns bei RENEWA genau an, wo Wärme verloren geht, wie sich dein Raumklima verbessern lässt und welche Maßnahmen sich wirklich lohnen – technisch und wirtschaftlich.

    15 min
  • Potential von Mieterstrom – Was kann Photovoltaik auf Mehrfamilienhäusern?

    Photovoltaik boomt – aber ein riesiger Teil des Potenzials bleibt ungenutzt:
    👉 die Dächer von Mehrfamilienhäusern.

    In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Mieterstrom gerade jetzt wieder an Relevanz gewinnt, welche Zahlen das belegen – und warum die Umsetzung für viele Eigentümer trotzdem eine Herausforderung bleibt.

    ⚡ Die wichtigsten Insights
    • Auf MFH-Dächern schlummern bis zu 60 GW PV-Potenzial
      → das entspricht rund 28 % des notwendigen Ausbaus bis 2030
    • 2024 wurden zwar 16,2 GW PV-Leistung neu installiert
      → aber der Großteil auf Einfamilienhäusern und Freiflächen
    • Mehrfamilienhäuser haben einen entscheidenden Vorteil:
      👉 höherer Eigenverbrauch = bessere Wirtschaftlichkeit
    • Mieterstrom kann:
      • Nebenkosten fĂĽr Mieter senken
      • zusätzliche Einnahmen fĂĽr EigentĂĽmer schaffen
      • Gebäude langfristig aufwerten
    đź§  Warum wird das Potenzial nicht genutzt?

    Nicht wegen der Technik – sondern wegen der Struktur:

    • Komplexe Abrechnungsmodelle
    • Unterschiedliche Mieterstrom-Varianten
    • Messkonzepte & Smart Meter
    • Steuerliche Anforderungen

    👉 Viele Eigentümer steigen genau hier aus.

    đź’ˇ Der entscheidende Hebel

    Es gibt nicht das eine Mieterstrommodell.

    Die Wirtschaftlichkeit hängt stark davon ab:

    • wie viel Strom im Gebäude genutzt wird
    • wie viel eingespeist wird
    • wie das Modell strukturiert ist

    👉 Die richtige Kombination entscheidet über die Rendite.

    🏗️ Unsere Perspektive bei RENEWA

    Wir unterstĂĽtzen EigentĂĽmer genau an diesem Punkt:

    • Analyse des Stromverbrauchs im Gebäude
    • Auswahl des passenden Modells
    • Kombination aus Eigenverbrauch & Einspeisung
    • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung

    👉 Ziel: nicht nur PV installieren – sondern ein wirtschaftlich sinnvolles System aufsetzen

    Mehr zum Mieterstrom im Podcast mit Florian

    Photovoltaik bei RENEWA

    5 min
  • Photovoltaik boomt weiter: Fast 4,8 Millionen Anlagen auf deutschen Dächern

    Solarstrom wird für Eigentümer immer wichtiger – für Eigenverbrauch, Einnahmen und als Baustein moderner Gebäudesanierung.

    Mieterstrom Podcast

    Stromspeicher Podcast

    Shownotes
    • Photovoltaik wächst weiter: Ende 2025 waren rund 4,8 Millionen PV-Anlagen in Deutschland installiert.
    • Die installierte Gesamtleistung liegt mittlerweile bei ĂĽber 106 Gigawatt.
    • GegenĂĽber dem Vorjahr ist die Zahl der Anlagen um 17,6 % gestiegen, die installierte Leistung um 11,8 %.
    • Das Wachstum bleibt stark, hat sich aber etwas verlangsamt. In den Jahren davor lag der jährliche Zuwachs noch bei rund 27 %.
    • Die Statistik umfasst nur Anlagen, die Strom ins Netz einspeisen und ĂĽber einen Einspeisezähler verfĂĽgen.
      Kleine Anlagen wie Balkonkraftwerke sind meist nicht enthalten – der tatsächliche Ausbau dürfte also noch höher sein.
    • Deutschland ist stark von Importen abhängig: 88 % der Photovoltaikanlagen stammen aus China.
      Die heimische Produktion von Solarmodulen ist zuletzt deutlich zurĂĽckgegangen.
    • Solarstrom ist fĂĽr viele Haushalte auch eine Einnahmequelle:
      Rund 4,9 % der privaten Haushalte erzielen Einnahmen aus eingespeistem Solarstrom.
    • Durchschnittliche Einnahmen aus der Einspeisung lagen zuletzt bei etwa 153 € pro Monat.
      Der Betrag ist gesunken, vor allem wegen niedrigerer EinspeisevergĂĽtungen fĂĽr neue Anlagen.
    • Deshalb verschiebt sich der Fokus zunehmend auf Eigenverbrauch:
      Strom direkt im Gebäude nutzen – etwa für Wärmepumpen, Haushaltsstrom oder Elektromobilität.
    • Gerade im Kontext von energetischen Sanierungen wird Photovoltaik damit zu einem wichtigen Baustein, um Energiekosten zu senken und Gebäude zukunftsfähig zu machen.
    6 min
  • Hydraulischer Abgleich – warum er fĂĽr effiziente Heizungen so wichtig ist

    In dieser Folge sprechen wir über eine Maßnahme, die in vielen Gebäuden fehlt – obwohl sie relativ einfach umzusetzen ist und spürbare Effekte hat: den hydraulischen Abgleich der Heizung.

    Viele Eigentümer kennen das Problem: Manche Heizkörper werden sehr heiß, andere bleiben kalt, Räume werden unterschiedlich warm oder es entstehen Strömungsgeräusche in der Anlage. Häufig liegt die Ursache darin, dass das Heizsystem hydraulisch nicht richtig eingestellt ist.

    Beim hydraulischen Abgleich wird sichergestellt, dass jeder Heizkörper genau die Wassermenge erhält, die er für die gewünschte Heizleistung benötigt. Dadurch verteilt sich die Wärme im Gebäude gleichmäßiger und die Heizungsanlage arbeitet effizienter.

    Wir sprechen in dieser Folge darĂĽber:

    • was ein hydraulischer Abgleich genau ist
    • woran man erkennt, dass ein Heizsystem nicht richtig eingestellt ist
    • welche technischen Einstellungen dabei vorgenommen werden
    • wie groĂź das Einsparpotenzial in der Praxis ist
    • wie ein Fachbetrieb den hydraulischen Abgleich durchfĂĽhrt
    • warum diese MaĂźnahme bei Wärmepumpen und energetischen Sanierungen immer wichtiger wird
    • und warum der hydraulische Abgleich häufig Voraussetzung fĂĽr Förderprogramme ist.

    Gerade im Zusammenhang mit steigenden Energiekosten und dem Umstieg auf effizientere Heizsysteme lohnt es sich für Eigentümer, das eigene Heizsystem einmal genauer anzuschauen. Oft lässt sich mit relativ geringem Aufwand erreichen, dass die Anlage komfortabler, effizienter und kostengünstiger arbeitet.

    Kurz gesagt: Ohne hydraulischen Abgleich arbeitet eine Heizung in vielen Gebäuden nicht optimal.

    Mehr zum hydraulischen Abgleich

    17 min
  • Update fĂĽr Balkonkraftwerke: Neue Regelungen ab März 2026

    Seit dem 1. März 2026 gelten die neuen VDE-Regeln für Steckersolargeräte. Was früher eine rechtliche Grauzone war, ist jetzt klar definiert: Sicherer, leistungsstärker und bürokratiearm. In dieser Folge erfährst du, warum es für Mieter in Mehrfamilienhäusern (MFH) noch nie so einfach war, eigenen Strom zu produzieren.

    Die Kernpunkte der neuen VDE-AR-N 4105:2026-03:
    • 800 Watt Einspeisung: Die Grenze fĂĽr Wechselrichter wurde offiziell von 600 auf 800 VA (Watt) angehoben.
    • Schuko-Stecker ist Standard: Der Betrieb ĂĽber die herkömmliche Haushaltssteckdose ist nun normkonform (in Verbindung mit der DIN VDE V 0126-95).
    • 2.000 Watt Modulleistung: Du darfst deutlich mehr Solarfläche (bis zu 2 kWp) installieren, um auch bei Schatten oder Bewölkung die 800 Watt voll auszureizen.
    • Anmeldung extrem vereinfacht: Nur noch die Registrierung im Marktstammdatenregister ist nötig – das Formular F.1.2 ersetzt komplizierte Fachbetriebs-Anmeldungen.
    Warum das fĂĽr Mieter wichtig ist:

    Die neue Norm gibt dir die nötigen Argumente gegenüber Vermietern oder der Hausverwaltung an die Hand. Die Installation ist nun als „sicherer Standard“ anerkannt, was die Zustimmungserteilung erheblich erleichtert.

    4 min
  • Diese Renditen & Vorteile bieten Mieterstrommodelle

    Photovoltaik auf dem Einfamilienhaus ist längst Standard. Doch wie funktioniert das eigentlich bei Mehrfamilienhäusern?

    In dieser Folge sprechen wir über Mieterstrommodelle – also darüber, wie Eigentümer den Strom vom eigenen Dach direkt an ihre Mieter liefern können.

    Durch gesetzliche Änderungen und neue technische Lösungen ist Mieterstrom inzwischen deutlich einfacher und wirtschaftlich attraktiver geworden als noch vor einigen Jahren. Trotzdem ist das Thema bei vielen Eigentümern noch wenig bekannt.

    Gemeinsam mit Florian Barciaga schauen wir uns an, wie Mieterstrom heute funktioniert, welche Modelle es gibt und wann sich Photovoltaik auf Mehrfamilienhäusern wirklich lohnt.

    13 min

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🎙️ Sanierungsnavigator – der RENEWA Podcast

Sanieren wirkt oft komplex – der Sanierungsnavigator bringt Klarheit.
In kurzen, klar strukturierten Episoden erklären wir die…