re:spaña

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By Christoph PleiningerHistory
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re:spaña episodes

  • Antonio Pérez und die aragonesische Rebellion (1590-1592)

    Im April 1590 flieht Antonio Pérez, der ehemalige Staatssekretär von König Felipe II (r. 1556-1598), aus dem Gefängnis und landet im Königreich Aragón. Dort will er den persönlichen Schutz, der ihm zusteht und die Unzufriedenheit der Adligen mit Felipe ausnutzen. Tatsächlich kommt es im Herbst 1591 zum Aufstand: Teile der aragonesischen Gesellschaft sind bereit gegen ihren König zu kämpfen. Doch zu einer Schlacht kommt es nie - der Aufstand bricht sang- und klanglos zusammen. Während die Rädelsführer hingerichtet werden, flieht Pérez nach Frankreich. Damit gehen zwei turbulente Jahre für das Königreich Aragón zu Ende.


    Korrektur: Der britische Historiker heißt John H. Elliott.


    Im Interview: Jesús Gascón Pérez (Universidad de Zaragoza)

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    Musik: ⁠⁠⁠⁠Lexin_Music

    Thumbnail: Museo Nacional Del Prado


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    22 min
  • Westgoten in Spanien (409-711)

    Anfang des 5. Jahrhunderts erreichen barbarische Völker die iberische Halbinsel. Während einige im Laufe der Zeit verschwinden, bleiben die Westgoten über 300 Jahre lang eng mit Hispania verbunden. Im 6. Jahrhundert verlegen sie sogar ihr Königreich ins heutige Spanien und Portugal. Doch so schnell die Westgoten gekommen waren, sind sie Anfang des 8. Jahrhunderts wieder verschwunden. Das ist ihre Geschichte.

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    Musik: ⁠⁠Lexin_Music


    18 min
  • 23F (1981)

    Am 23. Februar 1981 stürmen zwei Hundertschaften der Guardia Civil den spanischen Kongress, um die Wahl des neuen Ministerpräsidenten zu verhindern. Der Staatsstreich scheitert - und wird zum Gründungsmythos der neuen spanischen Demokratie.

    15 min
  • José Antonio Primo de Rivera (1903-1936)

    Er ist der bis heute einflussreichste spanische Faschist: José Antonio Primo de Rivera (1903-1936). Als Sohn des Diktators und Generals Miguel Primo de Rivera betrat er die politische Bühne nach dem Tod seines Vaters. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland versucht José Antonio, wie er bis heute gerufen wird, mit einer eigenen faschistischen Partei Fuß zu fassen: die Falange Española (FE). Doch er ist eine widersprüchliche Persönlichkeit: charmant und gewalttätig, gut betucht und revolutionär. Seine Hinrichtung im November 1936 ließ ihn zum politischen Mythos werden.

    14 min
  • Entstehung der Autonomen Gemeinschaften

    Spanien besteht aus 17 Autonomen Gemeinschaften und zwei autonomen Städten. Ihr Ursprung liegt in der Transición, dem Übergang von der Diktatur zur Demokratie Ende der 1970er Jahre. Heute sind die Autonomen Gemeinschaft nicht mehr aus Spanien wegzudenken. Doch der Weg dorthin war kompliziert und auch etwas improvisiert.


    Im Interview: Xosé M. Núñez Seixas (Universidade de Santiago de Compostela)

    14 min
  • Pronunciamiento

    Im 19. Jahrhundert prägten spanische Offiziere die Politik mit dem Pronunciamiento. Dabei handelte es sich um militärische Interventionen, die politische Kurswechsel erzwingen sollten, ohne meistens selbst die Macht zu übernehmen. Dieses Phänomen folgte einer ganz eigenen Logik und Vorgehensweise, die in dieser Folge genauer erklärt und kontextualisiert wird.

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    Musik: ⁠⁠Lexin_Music

    Thumbnail: Fusilamiento de Torrijos, Gemälde von Antonio Gisbert Pérez (1888)

    13 min
  • Beitritt EWG und Verbleib in der NATO (1986)

    Nach Francos Tod im Jahr 1975 ordnete sich die spanische Außenpolitik neu: Mit dem Übergang zu einem demokratischen System standen Spanien die Türen zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der NATO offen. Während die europäische Integration unbestritten war, schieden sich bei der Frage zum NATO-Beitritt und späterem Verbleib die Geister. Am Ende gelang jedoch die Integration in die westlichen Institutionen. Ende der 1980er Jahre war Spanien nicht nur geographisch westlich, sondern auch politisch.

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    Musik: ⁠⁠Lexin_Music

    12 min
  • Spanischer Unabhängigkeitskrieg (1808-1814)

    Der spanische Widerstand gegen Napoleon in den Jahren 1808 bis 1814 ist in Spanien als Unabhängigkeitskrieg bekannt. Dieser Krieg, der größtenteils als Guerillakrieg geführt wurde, läutet die Späte Neuzeit in Spanien ein. Er ist der Ursprung aller modernen politischen Ideologien Spaniens und außerdem die Geburtsstunde der modernen spanischen Nation. Kein anderer Krieg ist noch so präsent wie dieser. Somit handelt es sich um einen der wichtigsten Kriege der letzten 300 Jahre der spanischen Geschichte.

    Im Interview: Daniel Aquillué (Historiker, Centro Universitario de la Defensa de Zaragoza)

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    Musik: ⁠⁠Lexin_Music


    15 min
  • Carlos V (1500-1558)

    In der Person von Carlos V bzw. Karl V. vereinten sich nicht nur die kastilische und aragonesische Krone, sondern auch die spanische und deutsche Geschichte. In dieser Bonusfolge gehen wir ins 16. Jahrhundert und blicken auf das Leben des Kaisers, der zugleich König von Kastilien und Aragonien war. Über Langeweile konnte sich Karl V. nicht beklagen: ständig musste er sich gegen innere und äußere Feinde verteidigen. Sein erklärtes Ziel, die Einheit des Christentums zu wahren, konnte er jedoch nicht erreichen.

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    Musik: ⁠⁠Lexin_Music

    11 min
  • Ausrufung der Ersten Republik (1873)

    Im Februar 1873 dankte der spanische König Amadeo I. überraschend ab. Obwohl die Republikaner in der Minderheit waren, wurde im spanischen Kongress und Senat die Republik am 11. Februar 1873 ausgerufen. Das Vorgehen war verfassungswidrig und auf die neue Regierung kamen stürmische Zeiten zu.


    Im Interview: Daniel Aquillué (Historiker, Centro Universitario de la Defensa de Zaragoza)

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    Musik: ⁠⁠Lexin_Music

    11 min

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Anhand konkreter Themen erklärt Christoph Pleininger die spanische Geschichte auf politischer, sozialer, sowie kultureller Ebene und setzt sie in die notwendigen Kontexte. Kernthemen sind dabei…