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«Mein Katalonien» gilt als eines der am meist gelesenen Bücher über den Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939). Orwell beschriebt darin seine Erlebnisse im Jahr 1937 in Barcelona und an der aragonesischen Front. Seine Erfahrungen im Krieg prägten Orwell nachhaltig; ohne sie hätte er seine bekanntesten Werke wie «1984» oder «Farm der Tiere» nie geschrieben.
Im Interview: Nick Lloyd (Historische Stadtführungen in Barcelona)
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Musik: Lexin_Music
Ein Erbfolgestreit führte im Spanien des 19. Jahrhunderts zu zwei Bürgerkriegen und der Geburt einer reaktionären politisch-sozialen Bewegung: dem Carlismo. Benannt nach dem Bruder des verstorbenen Königs Fernando VII., versuchten die carlistas ihren Thronanwärter Carlos bzw. seine Nachfahren auf den spanischen Thron zu heben. Obwohl anfänglich eine militärische Kraft, war der Carlismo in nur wenigen Regionen verwurzelt und die soziale Basis schwand im Laufe des 19. Jahrhunderts dahin.
Im Interview: Daniel Aquillué (Historiker, Centro Universitario de la Defensa de Zaragoza)
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Musik: Lexin_Music
Thumbnail: Augusto Ferrer-Dalmau/CC BY-SA 3.0
Am 16. Februar 1936 gewann die Frente Popular (Volksfront) die nationalen Wahlen in Spanien. Damit konnte sie den Sieg der antiliberalen Rechten verhindern. Doch der Entstehungsprozess der Frente Popular war ein langer und so schnell sie am Ende gegründet wurde, war sie wieder vorbei.
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Musik: Lexin_Music
Der Stierkampf ist eine der bekanntesten und kontroversesten Facetten der spanischen Kultur. Vor allem im 19. Jahrhundert haben sich spanische Intellektuelle mit dem Stierkampf auseinandergesetzt und gingen der Frage nach, was dieser über Spanien als Land und über die SpanierInnen aussagen würde.
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Musik: Lexin_Music
Thumbnail: Kutxa Fototeca/CC BY SA 3.0
Obwohl es bereits im 18. Jahrhundert zu einer politischen und juristischen Zentralisierung im spanischen Staat kam, war es der Widerstand gegen die napoleonische Besetzung Spaniens (1808-1814), die zur Geburt der spanischen Nation im modernen Sinne führte.
Im Interview: Daniel Aquillué (Historiker, Centro Universitario de la Defensa de Zaragoza)
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Musik: Lexin_Music
Das Valle de los Caídos (zu deutsch: Tal der Gefallenen) ist ein Komplex im Nordwesten von Madrid, den der Diktator Francisco Franco zwischen 1940 und 1959 als Erinnerung an den Sieg im Bürgerkrieg von Zwangsarbeitern erbauen ließ. Neben den über 30 000 gefallenen Soldaten im Bürgerkrieg, befanden sich dort auch die Gräber von José Antonio Primo de Rivera (Gründer der faschistischen Falange) und von Franco selbst. Erst vor wenigen Jahren wurden die Überreste der beiden entfernt.
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Musik: Lexin_Music
Im Oktober 1977 verabschiedeten die frischgewählten spanischen Cortes ein Amnestiegesetz, dessen Ziel es war, die letzten politischen Gefangenen der Franco-Diktatur zu befreien. Gleichzeitig machte das Gesetz eine juristische Verfolgung der Verbrechen, die während des Spanischen Bürgerkrieges (1936-1939) und der Franco-Diktatur (1939-1975) begangen wurden, unmöglich.
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Musik: Lexin_Music
Thumbnail: Congreso de los Diputados
Die Verfassung der Zweiten Spanischen Republik (1931-1939) garantierte erstmals in der spanischen Geschichte das aktive Frauenwahlrecht. Doch in der Debatte darüber stimmten ausgerechnet Feministinnen dagegen.
Im Interview: María Pilar Salomón Chéliz (Historikerin, Universidad de Zaragoza)
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Musik: Lexin_Music
Thumbnail: Indalecio Ojanguren/CC BY-SA 3.0
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