Rolle rückwärts – Der Ephra-Podcast

Rolle rückwärts – Der Ephra-Podcast

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Rolle rückwärts – Der Ephra-Podcast episodes

  • Cymin Samawatie

    Im zweiten Teil habe ich etwas geändert. Einverstanden?

    In dieser Folge von Rolle rückwärts spricht Rebecca Raue mit Cymin Samawatie, Komponistin, Dirigentin und Sängerin. Das Gespräch führt zurück in eine Kindheit zwischen zwei Kulturen und zu dem schmerzhaften Gefühl, weder in Deutschland noch im Iran wirklich dazuzugehören. Cymin erzählt von Ausgrenzung und Scham, von einem konfliktreichen Elternhaus und davon, wie die Musik schon früh zu einem Zufluchtsort wird. Einen entscheidenden Menschen findet sie in ihrer Lehrerin Frau Kauer, die ihr musikalisches Talent erkennt, an sie glaubt und ihr Möglichkeiten eröffnet, die ihr zuvor niemand zugetraut hatte.

    Rebecca und Cymin sprechen darüber, wie aus diesen frühen Erfahrungen ein eigener künstlerischer Weg entsteht und wie sich die Sehnsucht nach Zugehörigkeit bis heute in Cymins Arbeit wiederfindet. Woher kommt der Mut, den eigenen Weg trotz der Widerstände zu gehen? Mit ihrer Musik öffnet Cymin Räume, in denen unterschiedliche Menschen zusammenkommen, um einander zuhören und mit ihren Stärken und Schwächen ihren Platz zu finden.

    43 min
  • Mercy Dorcas Otieno

    In dieser Rolle rückwärts spricht Rebecca Raue mit Mercy Dorcas Otieno. Mercy ist Schauspielerin am Deutschen Theater Berlin und blickt auf einen außergewöhnlichen Lebensweg zurück, der sie von ihrer Kindheit im ländlichen Kenia über Österreich bis auf die deutschsprachigen Theaterbühnen geführt hat. Das Gespräch zeichnet den Weg eines Lebens nach, das von früher Trennung, der Suche nach Zugehörigkeit und der prägenden Liebe einer außergewöhnlichen Großmutter bestimmt wird.

    Die Folge erzählt von familiären Brüchen, unerzählten Wahrheiten und davon, wie Menschen zu Ankerpunkten werden können, wenn andere Verbindungen fehlen. Aus Schmerz, Widerstandskraft und der Suche nach den eigenen Wurzeln entwickelt sich eine Haltung, die von Vertrauen, Mut und der Überzeugung geprägt ist. Es zeigt sich, dass die Kenntnis und Reflexion Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte dabei helfen kann, den eigenen Weg zu finden.

    57 min
  • Ali Kaaf

    In dieser Folge von Rolle rückwärts spricht Rebecca Raue mit Ali Kaaf. Der Künstler, der in seinen Arbeiten Malerei, Skulptur, Film und Installation verbindet, blickt auf eine Kindheit zwischen Algerien und Syrien zurück. Geprägt von frühen Trennungen, häufigen Neuanfängen und dem Leben zwischen unterschiedlichen Orten entsteht schon früh ein besonderes Verhältnis zu Landschaften, zu Materialien und Erinnerungsformen.

    Die Folge erzählt von schwarzen Basaltsteinen im Süden Syriens, familiären Brüchen und der prägenden Kraft von Orten, die längst vergangen sind und dennoch weiterwirken. Sie handelt von der Frage wie Herkunft unsere Wahrnehmung formt und wie aus persönlichen Erfahrungen eine künstlerische Haltung entstehen kann.

    Mehr zu Ali Kaaf.

    46 min
  • Christoph Marti

    In dieser Folge von Rolle rückwärts spricht Rebecca Raue mit Christoph Marti, vielen bekannt als Ursli Pfister von den Geschwistern Pfister. Das Gespräch zeichnet den Weg eines Lebens nach, das von früher Fantasie, tiefer Sensibilität und einer großen Liebe zu Schönheit, Musik und Theater geprägt war. Zwischen Kindheitserinnerungen an glitzernde Wäscheklammern, Familienritualen und ersten Bühnenerfahrungen entsteht früh das Gefühl, dass Kunst ein Ort sein kann, an dem sich die Welt verwandeln lässt.

    Rebecca und Christoph sprechen über Zugehörigkeit und Ausgrenzung, über Sprachlosigkeit innerhalb familiärer Strukturen und darüber, wie sich aus Verletzlichkeit, Sehnsucht und Widerstand eine nicht allein künstlerische Haltung entwickeln kann. Es ist ein Gespräch über die Bedeutung bedingungsloser Schönheit als Gefühl, über Glitzer als Schutz, Erinnerungsträger und Ausdruck zugleich und über den Versuch, trotz aller Brüche die Fähigkeit zu bewahren, das Leben als etwas Wunderbares zu betrachten.

    45 min
  • Patricia Horeni

    In ihrer zweiten Rolle rückwärts spricht Rebecca Raue mit Patricia Horeni, Schulleiterin der Berliner Hansa-Grundschule. Das Gespräch führt zurück in eine Kindheit, die von Bildungsaufstieg, Neugier und dem Wunsch geprägt war, die eigene Welt zu erweitern. Aus familiären Erfahrungen zwischen ländlicher Herkunft und kultureller Öffnung entwickeln sich früh Fragen nach Teilhabe, Mut und Selbstwirksamkeit, die später ihren Weg in die pädagogische Arbeit finden.

    Die Folge erzählt von persönlichen Prägungen, gesellschaftlichen Herausforderungen und davon, wie Schule als Raum gedacht werden kann, in dem Kinder sich entfalten, gehört werden und Gemeinschaft erleben.

    41 min
  • Peter Raue

    In der ersten Folge spricht Rebecca Raue mit ihrem Vater, dem Rechtsanwalt und Kunstsammler Peter Rauee. Das Gespräch zeichnet den Weg eines Lebens nach, das von frühen Erfahrungen von Verlust, Unsicherheit und dem Gefühl des Andersseins geprägt war. Aus diesen Erfahrungen entwickeln sich Fragen nach Gerechtigkeit, Verantwortung und Zugehörigkeit, die später sowohl seine juristische Arbeit als auch seine intensive Beziehung zur Kunst bestimmen.

    Die Folge erzählt von biografischen Brüchen, familiären Prägungen und davon, wie sich aus Verletzlichkeit Haltung, Widerstandskraft und Leidenschaft für Denken, Kunst und gesellschaftliche Verantwortung entwickeln können

    55 min

About Rolle rückwärts – Der Ephra-Podcast

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Im Ephra-Podcast begibt sich Rebecca Raue gemeinsam mit ihren Gästen auf eine gedankliche Rolle rückwärts, zurück zu den prägenden Momenten der Kindheit und Jugend, die unsere Persönlichkeit, unsere Entscheidungen und unseren Blick auf die Welt geformt haben.