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Selbst bei einer Einigung zwischen den USA und Iran käme es nicht zu einer drastischen Senkung der Ölpreise. Die OPEC+-Länder werden den Markt auch für den Fall einer Öffnung der Straße von Hormus den Markt nicht mit Öl überschwemmen. Russland profitiert von den gestiegenen Preisen.
Von Georgi Bowt
Auf den zweiwöchigen Waffenstillstand, den die USA und Iran vereinbart haben, könnten drei mögliche Szenarien folgen. Doch bei jedem Szenario bleibt das Ergebnis dasselbe: Die Region verändert sich zugunsten Irans.
Von Sergei Poletajew
Baden-Württemberg will gegen steigende Selbstmorde bei Bauern intervenieren. Behörden und Nachbarn sollen melden, wenn Landwirte psychische Probleme haben. Bis vor ein paar Jahren waren erhöhte Suizidraten nur in den Ländern des Südens bekannt. Indische Bauern trinken dafür zumeist Glyphosat von Monsanto.
Von Felicitas Rabe
Politik, Medien und die Gesellschaft sind entsetzt über den Iran-Krieg. Trump gilt als "verrückt". Die politische Führung in Teheran als "skrupellos". Das erneut inhumane, gezielt mörderische Agieren Israels wird dabei auffällig stillschweigend ohne vernehmbare Empörung geduldet und nicht verhindert.
Von Bernhard Loyen
Vor 40 Jahren verwendete Michail Gorbatschow erstmals den Begriff "Perestroika" im Zusammenhang mit der Politik des Sowjetstaates. Bald wurde dieser Begriff zum Sammelbegriff für alle Reformen unter seiner Führung. Die initiierten Veränderungen in Politik und Wirtschaft lösten bei den Sowjetbürgern zunächst Euphorie aus, die sich später in bittere Enttäuschung verwandelte.
Von Swjatoslaw Knjasew und Ariadna Jurkowskaja
Mieten und Nebenkosten werden immer teurer in Deutschland. Besonders betroffen sind die Angebotspreise, aber auch Heizung, Trink- und Abwasser. Den Immobilienkonzernen beschert das fürstliche Gewinne. Die Mietpreisbremse ist Teil des Problems, und Arme lässt der Staat im Stich.
Von Alexandra Nollok
Europa befindet sich noch in der frühen Phase der Kriegsvorbereitungen. Doch es heizt rasant die Kessel auf, und all seine Handlungen folgen, auf die eine oder andere Weise, der Logik des Krieges. Es hat also keinen Sinn, Klischees wie "Europa schießt sich selbst ins Knie" zum hundertsten Mal zu wiederholen.
Von Dmitri Rodionow
Donald Trump versprach in seiner ersten Amtszeit nicht nur Frieden. Er trat gegen den tiefen Staat an und wollte Macht für das Volk. Davon ist nichts geblieben. Heute wie damals sieht sich die Welt mit Trumps Chaos-Politik konfrontiert, aber es ist weder Zufall noch muss es Schicksal sein.
Von Wolfgang Bittner
Während Russland jahrzehntelang ein zuverlässiger Energielieferant war, macht Friedrich Merz Deutschland zum Spielball von US-Interessen. 96 Prozent der LNG-Importe stammen aus den USA – sie sind teurer, energieintensiver und machen politisch erpressbarer. Statt endlich Realpolitik zu wagen und auf Entspannung mit Moskau zu setzen, verschärft Merz den antirussischen Kurs und opfert damit den deutschen Industriestandort.
Von Hans-Ueli Läppli
Es ist eine Hypothese, die zumindest erklärt, warum US-Präsident Donald Trump derzeit noch verrückter erscheint als ohnehin schon, und warum seine Ausbrüche immer grenzenloser wirken: Was, wenn die Rettungsoperation keine war, sondern ein gescheiterter Einsatz?
Von Dagmar Henn
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