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In der Region Neckar-Alb gibt es Schätzungen zufolge 600 Prostituierte und Sexarbeiter - mit dem Risiko der Ausgrenzung, Diskriminierung oder des Abrutschens in kriminelle oder gewalttätige Strukturen. Wegen des Arbeitsverbots und geschlossener Grenzen sind in der Corona-Pandemie zudem viele Prostituierte aus dem Ausland quasi hier gestandet. Die neue Fachberatungsstelle PROUT in Reutlingen hilft.
Schock für Bauherren und Bauwillige: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, bewilligt keine Anträge für die Förderung effizienter Gebäude mehr. Das betrifft sowohl den Neubau energieeffizienter Häuser, als auch die energetische Sanierung von Altbauten. Was bedeutet das für Häuslebauer?
Für das große Eingemeindungsbuch „Reutlingen auf dem Weg zur Großstadt“ hat sich Herbert Binsch der Geschichte des größten Stadtteils Betzingen gewidmet. Dabei hat der frühere Pressesprecher des Reutlinger Landratsamtes so viel Interessantes zusammengetragen, dass er ein eigenes Buch dazu herausgebracht hat. Interessenten können sich beim Bezirksamt Betzingen melden: www.reutlingen.de/betzingen
24/7 Live Webradio für die Region Neckar-Alb: www.rtf3.de
Rassismus, Extremismus, Islamismus und Aufrufe zur Gewalt bis hin zu Morddrohungen: Hass und Hetze sind nicht erst seit Corona ein Problem. Es betrifft vor allem Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen - Politiker und Journalisten - aber auch immer mehr Privatpersonen in sozialen Medien werden Opfer solcher Grenzüberschreitungen. Hassbotschaften werden vor allem über die sozialen Netzwerke verbreitet. Die Landesregierung will entschieden gegen Hasskriminalität im Internet vorgehen - auch im Zusammenhang mit dem Meldepflichtgesetz, das am 1. Februar in Kraft tritt.
Der monatelange Lockdown im Jahr 2021 brachte viele touristische Aktivitäten in Baden-Württemberg zum Erliegen. Als einzige Destination im Ländle konnte die Schwäbische Alb aber wieder positive Entwicklungen verzeichnen: Hier gab es 2,2 Prozent mehr Übernachtungsgäste als noch 2020. Somit ist sie Spitzenreiter im Land. Über diese und weitere Entwicklungen hat der Schwäbische Alb Tourismusverband bei seiner Jahresauftaktpressekonferenz informiert.
Die Porsche-Tochter Cellforce Group baut eine Batteriefabrik im gemeinsamen Wirtschaftsgebiet von Reutlingen und Kirchentellinsfurt. Im Mahden soll dieses Jahr mit dem Bau der Produktionsstätte begonnen werden. Nun fürchten Initiativen aus Tübingen und Reutlingen, dass Mahden I nicht ausreichen werde und es eine Erweiterung, also ein Mahden II, geben werde. Sie haben Forderungen an die Gemeinderäte in Reutlingen und Kirchentellinsfurt gerichtet.
Eine neue EU-Verordnung verbietet seit dem 5. Januar 2022 die Verwendung von fast allen Tattoo-Farben. Zumindest von denen, die laut der sogenannten REACH-Verordnung zu viele giftige Inhaltsstoffe besitzen. Die REACH-Verordnung ist eine Verordnung der Europäischen Union, die erlassen wurde, um die Gesundheit und die Umwelt vor den Risiken, die durch Chemikalien entstehen, zu schützen und zu verbessern. Tätowiert werden darf daher nur noch mit Farben, die REACH-Konform sind. Doch diese momentan zu bekommen, sei extrem schwierig. Wie es aktuell in der Tattoo-Branche so läuft, wollten wir einmal wissen und haben uns mit Tätowiererin Selina Maier aus Reutlingen getroffen.
Es wird ernst in Sachen Zentralklinikum im Zollernalbkreis. Dieses soll auf der grünen Wiese zwischen Albstadt und Balingen entstehen. Neben der medizinischen Versorgung, die gerade an den beiden bisherigen Standorten Albstadt und Balingen angeboten wird, soll zusätzlich eine Kinder- und Jugendstation entstehen. Im vergangenen Jahr machte eine andere Einrichtung von sich reden: Die ehemalige Zollernalb-Kaserne in Meßstetten. Erst wurde sie zum Kreisimpfzentrum, dann gab es Pläne, die Landeserstaufnahmestelle wieder zu reaktivieren, mittlerweile wird dort wieder geimpft. Das sind nur zwei Themen in unserem Jahresrückblick und Ausblick mit dem Landrat des Zollernalbkreises Günther-Martin Pauli.
Die Paul Horn-Arena in Tübingen wurde Ende des Jahres 2020 zum Zentralen Impfzentrum umfunktioniert. Mit der Anlieferung des Impfstoffes stieg auch die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Pandemie. Denn die Auswirkungen der politischen Maßnahmen machten insbesondere den Kindern und Jugendlichen zu schaffen. Wir haben mit dem Tübinger Landrat Joachim Walter über die Entwicklungen des Jahres 2021 gesprochen und einen Blick auf die Frage geworfen, wie künftig mit der Pandemie umgegangen werden soll.
Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter Reutlingen. Doch vor allem zwei Dinge prägten die größte Stadt der Region: Zum einen die Corona-Krise mit ihren Begleiterscheinungen. Dazu gehörten auch die Demonstrationen sogenannter Querdenker. Zum anderen die klamme Stadtkasse. Im September beanstandete das Regierungspräsidium Tübingen sogar den Reutlinger Doppelhaushalt. Ein historisch einmaliger Vorgang. Historisch sind auch die Porsche-Gewerbeansiedlung in Reutlingen-Nord und die erste weibliche Chefdirigentin der Württembergischen Philharmonie. Wir haben mit Oberbürgermeister Keck gesprochen.
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