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Endlich sind wir zurück bei unseren Helden auf dem Deck der Laura.
Caelin und Maeva haben sich mehr oder minder nach ihrem Streit ausgesprochen und wollen gemeinsam einen Wein trinken. Wäre da nicht Caelins Auftrag von seiner Herrin Averita.
Parallel ist Edlind immer noch damit beschäftigt Lillaia eine improvisierte Badewanne zu zimmern.
Während all das Unterdeck passiert, schlafen Shake und Russ seelenruhig in ihren Kojen, bis es mitten in der Nacht an der Tür klopft und ein Matrose sie 'freundlich bittet' ihm zu Folgen.
Was passiert hier schon wieder und vor allem: Was ist mit Xero los?
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Während andere an Ostern still in Kirchenbänken sitzen und hoffen, dass irgendwo ein Wunder passiert, steht einer längst barfuß in einer von Sternenfalls Seitengasse und verteilt Erleuchtung in Form von gezielten Tritten, ruhigen Worten und der irritierenden Fähigkeit, selbst aus dem größten Chaos noch so etwas wie Hoffnung zu schnitzen.
In dieser Sonderfolge trifft warmes Abendlicht auf kalten Stahl, kindliche Angst auf eine Gelassenheit, die fast schon unverschämt wirkt, und vier Banditen auf einen Mann, der eigentlich gar nicht kämpfen will… es dann aber erschreckend gut kann.
Blut fließt zwar keines, Würde geht trotzdem verloren, und irgendwo zwischen einem abgewehrten Angriff und einem sanften Lächeln wird klar, warum manche ihn für mehr halten als nur einen Wanderer.
Geschrieben von Ralph , gesprochen von Yannick , ist diese Episode so etwas wie die inoffizielle Osterbotschaft Rudinias: Auferstehung ist schön und gut, aber manchmal reicht es schon, wenn jemand rechtzeitig auftaucht, bevor überhaupt etwas stirbt.
Also hört rein, wenn das Licht durch enge Gassen fällt, Fesseln sich lösen und ein Mann mit einem leisen Lächeln beweist, dass man kein Messias sein muss, um wie einer aufzutreten… auch wenn er verdammt nah dran ist.
Eine Kurzgeschichte aus der Welt von Rudinia, geschrieben von Evan (Caelin) gelesen von Yannick Potthoff.
Am Rande eines Schiffes, zwischen dunklem Wasser und noch dunkleren Gedanken, steht Caelin vor den Trümmern seiner eigenen Intrigen. Ein Gefangener ist entkommen, ein gefährlicher Plan gescheitert und die Schatten seiner Vergangenheit holen ihn ein.
Einst war Caelin nur der übersehene Bastard einer mächtigen Familie in Silberhafen, gefangen zwischen Ehrgeiz und Zurückweisung. Doch ein geheimnisvolles Buch und ein verbotener Name veränderten alles: Avaritia. Die Dämonenfürstin der Habgier bot ihm Macht, Ruhm und Anerkennung, zu einem Preis, den er nur zu bereit war zu zahlen.
Ein Jahr später hat Caelin bekommen, was er wollte: Magie, Einfluss, Freiheit. Und doch fehlt ihm alles, was wirklich zählt. Während alte Bündnisse bröckeln und neue Gefahren an Deck lauern, muss er sich fragen, ob er nur ein Spieler im großen Spiel der Dämonen ist oder längst alles verloren hat, was ihn ausmacht.
Eine Geschichte über Macht, Verlangen und die Frage, wie viel ein Elf bereit ist zu opfern, um gesehen zu werden.
Musik: 'Omega' by @ScottBuckley 🇦🇺 _ Epic Progressive Music (No Copyright) ⛰️
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In dieser Folge lernt unsere Gruppe eine wichtige Lektion über Vertrauen: Es ist ein zartes Pflänzchen, das man am besten nicht in der Obhut von jemandem lässt, der unter Nachteil würfelt.
Caelin hat das Vertrauen des Kaisers in Gruppe gerettet und Mevas Vertrauen dabei so gründlich zerstört, dass selbst Edlinds Orangenkekse nicht mehr helfen.
Die Rechnung ist einfach: Wer einen gefährlichen Piratenkapitän auf dem Schiff eines rachsüchtigen Halbgottes entkommen lässt und dann einer Frau mit einem Höllenfürsten im Arm die Schuld gibt, darf sich nicht wundern, wenn plötzlich grüne Flammen in Handflächen erscheinen.
Während Edlind versucht, mit einer Weinflasche, theologischen Weisheiten und einem geradezu heroischen Mangel an handwerklichem Talent eine Badewanne zu improvisieren. Das Ergebnis: ein leeres Weinfass, ein Liter verschütteter Wein, ein verwirrt dreinschauender Ork-Koch namens Taruk und die Erkenntnis, dass man für ein Bad zunächst Wasser braucht, das sich noch nicht unter dem Schiff befindet.
Ruß trinkt. Shade schweigt. Warren macht einen kurzen Ausflug ins Abissarium. Und Kelin erfährt auf äußerst schmerzhafte Weise, dass manche Pakte Schweigeklauseln enthalten.
Vertrauen & Verrat – manchmal braucht es keinen Kaiser, um eine Gruppe zu spalten. Manchmal reicht eine einzige Entscheidung. Und eine halbleere Flasche Fusel-Wein.
Willkommen zurück in Rudinia!
In dieser Folge lernt unsere Gruppe eine wichtige Lektion in Verhandlungsführung: Wenn man möchte, dass ein gefesselter Piratenkapitän redet, sollte man ihn vielleicht nicht zuerst mit Edlinds erschreckend schlechten Knoten fesseln. Oder mit Charmzaubern bearbeiten, die er einfach wegwürfelt. Oder mit Furcht erschrecken wollen, während er philosophisch lächelnd in seiner Hängematte liegt wie ein Urlauber, dem der Liegestuhl etwas zu fest gebunden wurde.
Kapitän Dumond - der legendäre Nordwind, Herrscher über die nördlichen Meere, Kenner guten Weins und offensichtlich kompetenterer Knoten als Edlind - ist beeindruckt von genau gar nichts. Dafür hat er sehr klare Vorstellungen davon, was er von diesem Verhör hält. Und von Orangenkeksen. Spoiler: Die helfen auch nicht.
Was bleibt, ist eine Gruppe, die sich fragt, ob Freundlichkeit, Magie oder guter Wein das bessere Verhörmittel ist – und ein Piratenkapitän, der auf all das mit der Gelassenheit eines Mannes reagiert, der schon Schlimmeres gesehen hat. Viel Schlimmeres.
Angebot & Nachfrage - manchmal weiß man am Ende eines Verhörs mehr über sich selbst als über den Befragten. Und manchmal hilft auch Ruß.
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Musik : Epic Rage Music – “Amok” | Intense Powerful Massive Dark | Motion Image
Nach einer kurzen, aber Pause sind sie wieder da: unsere Heldinnen und Helden aus Rudinia.
Parlius, die geheimnisvolle Stadt unter dem Meer, empfängt die Reisenden mit einer gläsernen Kuppel, über die Wale, Seeschlangen und andere Meeresbewohner majestätisch hinwegziehen.
Ein kalter, weißer Schimmer liegt über den makellosen Gebäuden, die an das antike Athen erinnern, und überall surrt und summt es vor seltsamer Technik.
Doch statt epischer Willkommensfanfaren erwartet die Gruppe erst einmal das, was Reisende in jeder zivilisierten Welt fürchten: ein freundlicher, aber äußerst gründlicher Beamter mit Klemmbrett.
Teamoth, der Herr der Formulare, notiert akribisch Namen, Begehr und Rasse, auch wenn letztere manchmal nur aus Fragezeichen oder rätselhaften Zahlenkombinationen besteht.
Während sich ein Teil der Gruppe auf Shoppingtour begibt und sich in den Supermärkten der Tiefe zwischen Keksen und eingelegten Zucchini verliert, versuchen die anderen, Zugang zur renommierten Akademie zu erhalten. Was folgt, ist eine Lehrstunde in Sachen Bürokratie, die selbst erfahrene Abenteurer an den Rand der Verzweiflung treibt. Sprechende Türen, undurchschaubare Formulare und ein Automat, der jedes Wort auf die Goldwaage legt, machen den Aufenthalt in Palius zu einer ganz eigenen Herausforderung.
Als dann auch noch das Ordnungsamt anrückt, wird klar: Manche Gefahren sind tatsächlich schlimmer als jeder Drache. Und manchmal ist ein ehrliches Missverständnis der schnellste Weg, auf der Fahndungsliste zu landen.
Doch am Ende wartet ein undurchsichtiger Auftrag des rätselhaften Kaisers, der die Gruppe tiefer führt, als ihnen lieb ist. Ins Gefängnis von Parlius. Zu vier Gefangenen, die eigentlich längst tot sein sollten. Und die nun auf ihre Weise für reichlich Gesprächsstoff sorgen.
Begleite unsere chaotische Heldentruppe auf ihrem Weg durch Rudinia, wo das größte Abenteuer manchmal darin besteht, das richtige Formular auszufüllen, und wo selbst ein kurzer Einkauf zum sprachlichen Drahtseilakt werden kann.
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Musik : 'Omega' by @ScottBuckley 🇦🇺 _ Epic Progressive Music (No Copyright) ⛰️
Edlinds (un)heilige Predigten
Während wir auf dem schwarzen Schiff Richtung Orion schippern und der Wellengang hoffentlich Caelins Magen verschont, legen wir eine kleine spirituelle Verschnaufpause ein. In dieser Woche gibt es keine neuen Kämpfe gegen Kaiser oder Automata, sondern etwas viel Gefährlicheres: Edlinds ungefilterte Gedanken.
Begleitet unseren Lieblings-Akolythen dabei, wie er versucht, sein Schicksal zu ergründen, das einst als vergilbter Zettel an einem Kloster begann. Er philosophiert darüber, ob er den Pfad der Tugend wandelt oder einfach nur Elenies gelenkigen Argumenten im Schlafzimmer verfallen ist.
Diese Episode ist eine Episode voller Demut, Selbstreflexion und der Frage, warum eigentlich alle Frauen dazu neigen, ihm wortwörtlich nachzulaufen.
Was euch in diesem „Gedanken-Eintopf“ erwartet:
Der Kappa-Komplex: Edlind fragt sich, warum ihn die Unterwürfigkeit von Rus so nervt – nur um festzustellen, dass er früher selbst im Klosterstaub lag und Gesichter von Äonen geküsst hat.
Hörner & Herzschmerz: Ein tiefer Blick auf Lillaia, deren Hörner er mittlerweile ganz schick findet, solange sie ihn nicht als Rettungsanker im emotionalen Sturm missbraucht.
Schattenboxen: Warum Shade eigentlich sein „Bruder im Geiste“ ist (Licht verbrennt, Schatten kühlt – tiefgründig, oder?) und warum das für die Damenwelt der Gruppe sicherer ist.
Mütterliche Rätsel: Eine Analyse über Maeva, die ihren eigenen Sohn vergessen hat. Edlind fragt sich, wie alt sie wohl ist und ob die „Wollust“ in ihr nicht eine ganz eigene Form der Bewusstseinserweiterung darstellt.
Edlind ist bereit, die Waffe Larians zu sein – auch wenn die Waffe zwischendurch mal kurz über seine moralische Überlegenheit nachdenken muss. Schnappt euch ein Kaltgetränk und genießt diesen tiefen Tauchgang in ein Herz, das sich weigert, Menschen zurückzulassen, selbst wenn sie sich wie Dornen hineinbohren.
Nächste Woche segeln wir dann wieder mit vollen Segeln (und hoffentlich weniger Existenzangst) weiter!
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