Ruhepol dein Podcast für Inspiration und innerer Balance

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Ruhepol dein Podcast für Inspiration und innerer Balance episodes

  • Ruhepol Folge 92

    Ruhepol Folge 92

    🎙️ Selbstzweifel sind keine Wahrheit

    Warum wir an uns zweifeln, obwohl wir längst genug können

    💖 Willkommen bei Ruhepol – deinem Podcast für Inspiration und innere Balance.

    Selbstzweifel können erstaunlich überzeugend sein. Selbst dann, wenn unsere Erfahrungen längst zeigen, dass wir kompetent sind, Herausforderungen bewältigen können und schon vieles geschafft haben.

    Doch ein Zweifel ist noch kein Beweis.

    In dieser Folge geht es darum, warum Unsicherheit nicht automatisch mangelnde Kompetenz bedeutet – und weshalb Selbstvertrauen nicht darin besteht, niemals an sich zu zweifeln.

    Wir sprechen darüber, warum gerade reflektierte Menschen ihre Fähigkeiten häufig besonders kritisch betrachten, weshalb wir unser eigenes Innenleben mit der scheinbar souveränen Außendarstellung anderer vergleichen und was die „Illusion of Transparency“ damit zu tun hat.

    Außerdem schauen wir auf das Impostor-Phänomen: Warum können selbst erfolgreiche Menschen das Gefühl haben, ihren Erfolg eigentlich nicht verdient zu haben? Warum schreiben wir Erfolge manchmal dem Glück zu, während wir Fehler sofort als Beweis gegen uns selbst verwenden?

    Ein zentraler Gedanke dieser Folge lautet:

    Gefühle sind real – aber sie sind nicht automatisch Fakten.

    Selbstzweifel können wertvolle Hinweise geben. Sie können uns dazu bringen, genauer hinzusehen, uns vorzubereiten oder etwas dazuzulernen. Problematisch werden sie dort, wo aus Selbstreflexion Selbstabwertung wird.

    Vielleicht müssen wir deshalb gar nicht darauf warten, dass unsere Zweifel irgendwann vollständig verschwinden. Vielleicht entsteht Selbstvertrauen vielmehr dadurch, dass wir handeln, obwohl noch nicht alles sicher ist.

    Denn manchmal kommt das Vertrauen nicht vor dem ersten Schritt.

    Es entsteht unterwegs.

    🎧 In dieser Folge erfährst du unter anderem:

    • warum Selbstzweifel nicht automatisch etwas über deine Fähigkeiten aussagen

    • weshalb Selbstvertrauen und Unsicherheit gleichzeitig existieren können
    • warum Vergleiche mit anderen häufig unfair sind
    • was hinter dem Impostor-Phänomen steckt
    • wie wir Gedanken von tatsächlichen Fakten unterscheiden können
    • wo die Grenze zwischen Selbstreflexion und Selbstabwertung liegt
    • warum Handeln häufig wichtiger ist als das Warten auf vollständige Sicherheit

    💭 Impuls der Folge

    Gibt es etwas, das du nicht deshalb aufschiebst, weil es tatsächlich unmöglich ist – sondern weil du darauf wartest, dich vollkommen sicher zu fühlen?

    Selbstzweifel dürfen mitfahren. Aber das Steuer behalten wir selbst.

    💖 Danke, dass du bei Ruhepol – deinem Podcast für Inspiration und innere Balance dabei bist.

    Bis zur nächsten Folge. 🎙️✨

    Eure Ines

    12 min
  • Ruhepol Folge 91

    Ruhepol Folge 91 –

    Kränkungen: Wenn unser Selbstwert verletzt wird

    Willkommen bei Ruhepol – deinem Podcast für Inspiration und innere Balance.

    Manchmal genügt ein einziger Satz, eine Zurückweisung oder fehlende Anerkennung – und etwas trifft uns tiefer, als wir erwartet hätten.

    In dieser Folge geht es um Kränkungen und ihre psychologische Wirkung: Warum können sie uns noch lange beschäftigen? Weshalb reagieren wir mit Wut, Rückzug oder scheinbarer Gleichgültigkeit? Und warum treffen uns Verletzungen durch Menschen, die uns wichtig sind, besonders stark?

    Wir schauen darauf, was hinter einer Kränkung liegen kann – von unserem Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Wertschätzung bis zu früheren Erfahrungen von Ablehnung oder Beschämung, die durch eine aktuelle Situation wieder berührt werden können.

    Außerdem geht es um die Frage, wie aus einer einmaligen Verletzung durch Grübeln eine immer wiederkehrende innere Geschichte werden kann.

    Mit einem Blick auf den Stoiker Epiktet sprechen wir darüber, was wir tatsächlich beeinflussen können: nicht immer das Verhalten oder Urteil anderer Menschen – aber den Stellenwert, den wir diesem Urteil für unser eigenes Selbstbild geben.

    In dieser Folge:

    • Warum Kränkungen unseren Selbstwert treffen
    • Was hinter Wut und Rückzug stecken kann
    • Warum alte Verletzungen plötzlich wieder auftauchen
    • Grübeln und die gedankliche Wiederholung einer Kränkung
    • Selbstwert zwischen eigener Wahrnehmung und Fremdurteil
    • Warum Zurückweisung nicht unseren Wert bestimmt
    • Loslassen, Vergebung und gesunde Abgrenzung
    • Strategisch eingesetzte Kränkungen
    • Was Verletzungen über unsere eigenen Bedürfnisse verraten
    • Wie wir innerlich freier werden können

    Denn Loslassen bedeutet nicht vergessen. Es bedeutet auch nicht, das Geschehene gutzuheißen. Es bedeutet, einer vergangenen Verletzung nicht länger mehr Raum in unserem heutigen Leben zu geben, als sie verdient.

    Vielleicht besteht innere Freiheit nicht darin, unverwundbar zu werden – sondern darin, verletzt werden zu können, ohne die Verletzung zur eigenen Identität werden zu lassen.

    📚Buchtipps

    • Bärbel Wardetzki – „Ohrfeige für die Seele“

    • Sehr passend zum Kernthema: Kränkungen, Zurückweisung und verletzter Selbstwert.

    • Stefanie Stahl – „Das Kind in dir muss Heimat finden“

    • Gut für den Teil deiner Folge über alte Verletzungen, Selbstwert und wiederkehrende emotionale Muster.

    • Epiktet – „Handbüchlein der Moral“ / „Encheiridion“

    • Der philosophische Begleiter zu deinem Gedanken: Was liegt in meiner Kontrolle – und wie viel Macht gebe ich dem Urteil anderer über mich?

    • Brené Brown – „Verletzlichkeit macht stark“

    • Passt zu deinem Schlussgedanken, dass innere Stärke nicht bedeutet, unverwundbar zu sein.

      Danke, dass ihr wieder bei Ruhepol dabei seid. 🌸

      Passt gut auf euch auf und bewahrt euren eigenen Wert – auch dort, wo andere ihn vielleicht nicht erkennen.

      Bis zur nächsten Folge von Ruhepol.

      Eure Ines 💖

      9 min
    • Ruhepol Folge 90

      Ruhepol Folge 90

      Erinnerungen, die nie unsere waren

      Können wir die Vergangenheit anderer in uns tragen?

      Manche Erinnerungen fühlen sich vollkommen vertraut an – obwohl wir vielleicht gar nicht sicher wissen, ob wir das Erlebte selbst gesehen haben, ob es uns erzählt wurde oder ob sich aus Fotos, Geschichten und Vorstellungen irgendwann ein eigenes inneres Bild entwickelt hat.

      In dieser Folge von Ruhepol – deinem Podcast für Inspiration und innere Balance geht es um die faszinierende Grenze zwischen Erinnern, Vorstellen und Weitergeben.

      Wir schauen darauf, warum unser Gedächtnis kein unveränderliches Archiv ist, sondern Erinnerungen immer wieder rekonstruiert. Dabei geht es um False Memories, um die Frage nach der Quelle unserer Erinnerungen und um Familiengeschichten, die über Generationen hinweg Teil unserer eigenen inneren Welt werden können.

      Ein besonderer Blick gilt dem von Marianne Hirsch geprägten Konzept der Postmemory: Wie können Erlebnisse früherer Generationen durch Erzählungen, Fotografien, Verhaltensweisen und Schweigen so präsent werden, dass sie sich für Nachkommen beinahe wie eigene Erinnerungen anfühlen?

      Außerdem geht es um die Epigenetik und die spannende, aber wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärte Frage, ob extreme Erfahrungen früherer Generationen biologische Spuren bei nachfolgenden Generationen hinterlassen können.

      Wichtig dabei: Konkrete Erinnerungen werden nicht genetisch vererbt. Vergangenheit kann uns jedoch auf vielen anderen Wegen erreichen – über Familie, Beziehungen, Ängste, Rituale, Erzählungen und die Bilder, die wir daraus erschaffen.

      📚 Buchtipps

      Marianne Hirsch – The Generation of Postmemory: Writing and Visual Culture After the Holocaust

      Ein zentrales Werk zum Begriff „Postmemory“ und zur Frage, wie nachfolgende Generationen mit Erfahrungen leben, die sie selbst nicht erlebt haben.

      Elizabeth F. Loftus & Katherine Ketcham – The Myth of Repressed Memory

      Ein Klassiker zur Erforschung von Erinnerung, Suggestion und der Entstehung vermeintlicher Erinnerungen.

      Daniel L. Schacter – The Seven Sins of Memory

      Ein verständlicher Einblick in die Funktionsweise unseres Gedächtnisses – und warum Vergessen, Verändern und Rekonstruieren zu seinen normalen Eigenschaften gehören.

      Mark Wolynn – It Didn’t Start with You

      Ein populärwissenschaftlicher Blick auf generationenübergreifende Belastungen. Lesenswert als ergänzende Perspektive, wobei einige weitreichende Aussagen zur biologischen Weitergabe von Trauma wissenschaftlich umstritten sind.

      💭 Impuls der Folge

      Welche deiner frühesten Erinnerungen stammen wirklich aus deinem eigenen Erleben? Welche kennst du vielleicht aus Fotos oder Erzählungen? Und welche Geschichte deiner Familie ist dir so vertraut geworden, dass du beinahe das Gefühl hast, selbst dabei gewesen zu sein?

      Vielleicht ist Erinnerung weniger ein persönliches Archiv als ein Geflecht aus Erlebtem, Erzähltem, Vorgestelltem und Weitergegebenem.

      🎧 Ruhepol – dein Podcast für Inspiration und innere Balance

      Bis zur nächsten Folge.

      Eure Ines 🌸💖

      7 min
    • Ruhepol Folge 89

      Ruhepol Folge 89

      Climate Adaptation Solutions & Global Crisis Management

      Die Klimakrise ist längst keine Frage der Zukunft. Viele ihrer Folgen sind bereits Realität. Deshalb geht es in dieser Folge um eine Frage, die stärker in den Mittelpunkt gehört:

      Wie passen wir global unsere Städte, Infrastruktur und Versorgungssysteme konkret an?

      Ich spreche über Klimaanpassung statt Symbolpolitik, über Wasser- und Energieversorgung, Hochwasserschutz, klimaresiliente Gebäude und Landwirtschaft, Schwammstädte, Frühwarnsysteme, Katastrophenschutz und die wichtige Rolle von Ingenieurwissen.

      Auch die Erfahrungen der Lockdown-Jahre werden statistisch eingeordnet:

      Der Rückgang der CO₂-Emissionen 2020 hat gezeigt, dass ein Stillstand von Wirtschaft, Verkehr und gesellschaftlichem Leben keine gut funktionierende Lösung war.

      Es geht um Lösungen, die praktisch funktionieren: Technologie verfügbar machen, Infrastruktur stärken, international koordinieren – und Installation, Wartung sowie Schulung vor Ort mitdenken.

      📚 Buchtipp:

      • Alice C. Hill – The Fight for Climate After COVID-19 – sehr passend zu deinem Lockdown-/Pandemie-Ansatz: Krisenvorsorge, Resilienz und Vorbereitung auf Klimarisiken.

      • Alice C. Hill & Leonardo Martinez-Diaz – Building a Resilient Tomorrow – einer der passendsten Titel für deine Folge: Wie Gesellschaften und Infrastruktur an bereits eintretende Klimaveränderungen angepasst werden können.

      • Adelle Thomas et al. – Literatur zu Climate Change Adaptation – Fokus auf praktische Anpassung, Verwundbarkeit und Widerstandsfähigkeit verschiedener Regionen.

      • Edward Barsley – Retrofitting for Flood Resilience – sehr konkret: Anpassung von Gebäuden und Siedlungen an Überschwemmungsrisiken.

      • 🎙️ Ruhepol – Dein Podcast für Inspiration und innere Balance

        Eure Ines

        10 min
      • Ruhepol Folge 88

        Ruhepol Folge 88

        Die fünf Hobbys, die unserem Leben wirklich guttun

        Hobbys sind weit mehr als bloßer Zeitvertreib. Sie können einen wichtigen Ausgleich zum Alltag schaffen, uns neue Impulse geben und unterschiedliche Bereiche unseres psychischen und körperlichen Wohlbefindens ansprechen.

        In dieser Folge von Ruhepol geht es um fünf Bereiche, die unsere Freizeit bereichern können: Bewegung, Kreativität, persönliche Entwicklung, Erholung und soziale Verbundenheit.

        Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Hobbys zu haben oder die Freizeit zur nächsten To-do-Liste zu machen. Vielmehr geht es um die Frage, welche freiwillig gewählten Tätigkeiten uns guttun, unsere Aufmerksamkeit wirklich binden und vielleicht genau das in unser Leben bringen, was im Alltag manchmal zu kurz kommt.

        Denn ein Hobby muss weder produktiv noch erfolgreich oder wirtschaftlich sinnvoll sein. Manchmal liegt sein Wert gerade darin, dass wir etwas aus Interesse, Freude und Neugier tun.

        📚 Buchtipps zur Folge

        Mihaly Csikszentmihalyi – Flow

        Der psychologische Klassiker über das völlige Aufgehen in einer Tätigkeit und darüber, weshalb solche Flow-Erfahrungen unser Wohlbefinden bereichern können.

        Tom Vanderbilt – Beginners

        Warum es sich auch als Erwachsener lohnt, neue Hobbys zu entdecken, wieder Anfänger zu sein und etwas einfach aus Neugier zu lernen.

        Catherine Price – The Power of Fun

        Über die Bedeutung von Freude, Spiel und selbstbestimmter Freizeit – und warum echtes Vergnügen in unserem durchorganisierten Alltag so wichtig sein kann.

        Julia Cameron – The Artist’s Way

        Ein international bekannter Klassiker über Kreativität und darüber, den eigenen kreativen Interessen wieder mehr Raum zu geben.

        Elizabeth Gilbert – Big Magic

        Ein inspirierendes Buch über Kreativität, Neugier und den Mut, etwas zu erschaffen, ohne daraus zwangsläufig Leistung oder Erfolg machen zu müssen.

        🎧 Ruhepol – dein Podcast für Inspiration und innere Balance.

        Eure Ines

        6 min
      • Ruhepol Folge 87
        🎙️📚 Ruhepol Folge 87
        ASMR – Wenn leise Reize tief wirken
        Warum können Flüstern, das Rascheln von Papier oder ein gleichmäßiges Klopfen bei manchen Menschen ein angenehmes Kribbeln oder tiefe Entspannung auslösen – während dieselben Geräusche andere eher irritieren?
        In dieser Folge von Ruhepol geht es um ASMR – Autonomous Sensory Meridian Response und die Psychologie hinter den leisen Reizen.
        Wir schauen darauf, wie ASMR unsere Aufmerksamkeit bündelt, warum Geräusche mit Erinnerungen und Gefühlen verknüpft sein können und welche Rolle Sicherheit, Erwartung und persönliche Erfahrungen dabei spielen. Denn nicht das Geräusch allein bestimmt unsere Reaktion – entscheidend ist auch, wie unser Gehirn diesen Reiz interpretiert.
        Außerdem erfährst du, warum Menschen ASMR zum Entspannen oder Einschlafen nutzen, weshalb nicht jeder darauf reagiert und warum manche Geräusche sogar das Gegenteil bewirken können.
        ASMR ist kein allgemeingültiges Rezept für Entspannung und kein Therapieersatz. Aber das Phänomen macht etwas Faszinierendes sichtbar: Wie eng Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und körperliches Erleben miteinander verbunden sind.
        🎧Bis zur nächsten Folge
        Eure Ines 🌸
        10 min
      • Ruhepol Folge 86

        Willkommen im Ruhepol – Die vielen Gesichter der Gelassenheit (Teil 6)🌿

        Was bleibt am Ende unserer Reise durch die verschiedenen Vorstellungen von Gelassenheit?

        Im sechsten und abschließenden Teil führen wir die Gedanken von Meister Eckhart, den Stoikern, dem Daoismus und Buddhismus bis hin zur modernen Psychologie zusammen. Philosophien aus unterschiedlichen Jahrhunderten und Kulturen – verbunden durch eine erstaunlich zeitlose Frage: Wie können wir innerlich ruhig bleiben, wenn das Leben nicht nach Plan verläuft?

        Dabei zeigt sich: Gelassenheit bedeutet weder Gleichgültigkeit noch ein Leben ohne schwierige Gefühle. Sie bedeutet vielmehr, unterscheiden zu lernen – zwischen dem, was wir verändern können, und dem, was wir loslassen dürfen. Zwischen einem Gedanken und einer Tatsache. Zwischen dem Wunsch nach Kontrolle und dem Vertrauen darauf, mit Veränderungen umgehen zu können.

        In dieser Folge geht es um:

        • die wichtigsten Erkenntnisse aus allen sechs Teilen
        • Loslassen als Form innerer Freiheit
        • die stoische Frage: Was liegt wirklich in meiner Hand?
        • Vertrauen und das Prinzip des Wu Wei
        • Vergänglichkeit und Achtsamkeit im Buddhismus
        • Resilienz, Dankbarkeit und Selbstmitgefühl
        • einen freundlicheren inneren Dialog
        • kleine, konkrete Wege zu mehr Gelassenheit im Alltag
        • Vielleicht lässt sich Gelassenheit mit einem Baum im Sturm vergleichen: Seine Äste bewegen sich im Wind, seine Blätter geraten in Bewegung – doch seine Wurzeln geben ihm Halt.

          Diese Wurzeln entstehen nicht über Nacht. Sie wachsen mit unseren Erfahrungen, mit überwundenen Krisen, bewussten Pausen und der Entscheidung, auch mit uns selbst etwas freundlicher umzugehen.

          Und vielleicht liegt darin die wichtigste Erkenntnis dieser Reihe: Das Leben beginnt nicht am Wochenende, im nächsten Urlaub oder dann, wenn endlich alles geregelt ist. Es findet jetzt statt.

          Gelassenheit ist deshalb möglicherweise weniger ein Ziel als eine tägliche Praxis – mit etwas mehr Vertrauen, Mitgefühl und der Erkenntnis, dass nicht immer alles gleichzeitig gelöst werden muss.

          Manchmal reicht der nächste kleine Schritt.

          Und manchmal reicht ein tiefer Atemzug. 🌿🌸

          Bis zur nächsten Folge von Ruhepol
          Eure Ines

          7 min
        • Ruhepol Folge 85
          Ruhepol – Die vielen Gesichter der Gelassenheit (Teil 5)🌿
          Was jahrtausendealte Philosophien über Gelassenheit beschrieben haben, untersucht die moderne Psychologie heute mit wissenschaftlichen Methoden. Und erstaunlich oft führen beide Perspektiven zu ähnlichen Erkenntnissen.
          In Teil 5 unserer Reihe richtet sich der Blick deshalb auf Resilienz, Dankbarkeit und die Psychologie der Gelassenheit. Warum kommen manche Menschen nach schwierigen Erfahrungen leichter wieder ins Gleichgewicht? Welche Rolle spielt dabei unser Denken? Und lässt sich Resilienz tatsächlich entwickeln?
          Es geht außerdem um den Negativitätsbias – unsere menschliche Tendenz, negativen Erfahrungen besonders viel Aufmerksamkeit zu schenken – und darum, weshalb Dankbarkeit nicht bedeutet, Schwierigkeiten schönzureden, sondern unsere Wahrnehmung bewusst zu erweitern.
          Auch die kleinen Dinge des Alltags spielen eine Rolle: ein Kaffee ohne Eile, ein Spaziergang ohne Ziel, ein Gespräch ohne Blick aufs Handy oder ein Abendessen, bei dem nicht gleichzeitig die nächsten Aufgaben erledigt werden. Gerade die mediterrane Lebensweise zeigt, wie selbstverständlich Pausen, gemeinsames Essen und scheinbar „unproduktive“ Momente Teil des Lebens sein können.
          In dieser Folge geht es um:
          * Resilienz und persönliche Entwicklung
          * warum Wachstum häufig erst im Rückblick sichtbar wird
          * den Negativitätsbias unseres Gehirns
          * Dankbarkeit ohne erzwungenes positives Denken
          * kleine Rituale und bewusste Pausen
          * mediterrane Lebensart und ein anderer Umgang mit Zeit
          * Aufmerksamkeit als Schlüssel zu mehr Gelassenheit
          * die Verbindung zwischen alten Weisheiten und moderner Psychologie
          Vielleicht ist Gelassenheit kein Zustand, den wir eines Tages endgültig erreichen. Vielleicht entsteht sie vielmehr aus vielen kleinen Entscheidungen – darin, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, wie wir mit uns selbst umgehen und was wir nicht länger kontrollieren müssen.
          Im nächsten und letzten Teil führen wir die verschiedenen Perspektiven zusammen – mit konkreten Impulsen für mehr Gelassenheit im Alltag.
          Bis zur nächsten Folge von Ruhepol
          Eure Ines 🌸
          7 min
        • Ruhepol Folge 84
          Ruhepol – Die vielen Gesichter der Gelassenheit (Teil 4)🌿
          Was können wir vom Buddhismus über Gelassenheit lernen – und warum sind viele seiner jahrtausendealten Gedanken heute erstaunlich aktuell?
          In Teil 4 unserer Reihe geht es um Vergänglichkeit, Loslassen und Achtsamkeit. Um die Frage, warum wir häufig nicht nur unter schwierigen Situationen leiden, sondern auch unter unseren Vorstellungen davon, wie das Leben eigentlich sein sollte.
          Wir schauen auf das buddhistische Verständnis eines Geistes, der ständig von Gedanke zu Gedanke springt – und darauf, was passiert, wenn der Körper längst zur Ruhe gekommen ist, während der Kopf einfach weiterarbeitet.
          Dabei führt die Folge von den frühen Lehren Siddhartha Gautamas bis zur modernen Psychologie: zu Grübeln und Gedankenunterdrückung, achtsamkeitsbasierter Stressreduktion und der Erkenntnis, dass Akzeptanz keineswegs bedeutet, alles hinzunehmen.
          In dieser Folge geht es um:
          * Vergänglichkeit und die Kunst des Loslassens
          * warum Festhalten unser Erleben beeinflusst
          * den unruhigen Geist und unsere ständige gedankliche Ablenkung
          * Achtsamkeit im Alltag
          * Gedanken, Gefühle und innere Dauerschleifen
          * Akzeptanz statt Verdrängung
          * Parallelen zwischen buddhistischer Philosophie und moderner Psychologie
          Gelassenheit bedeutet nicht, sich vom Leben zurückzuziehen. Vielleicht bedeutet sie vielmehr, mitten im Leben zu stehen, ohne jeden Augenblick festhalten zu müssen.
          Im nächsten Teil geht es um die wissenschaftliche Perspektive: Resilienz, Dankbarkeit, Selbstmitgefühl und die Frage, was die moderne Forschung über ein gelasseneres Leben herausgefunden hat.
          Bis zur nächsten Folge von Ruhepol
          Eure Ines 🌸
          7 min
        • Ruhepol Folge 83
          🌿 Ruhepol – Die vielen Gesichter der Gelassenheit | Teil 3
          Was passiert, wenn wir aufhören, gegen das Leben anzukämpfen – und beginnen, seinem Rhythmus mehr zu vertrauen?
          Im dritten Teil führt die Reise nach China und zum Daoismus. Im Mittelpunkt steht Wu Wei: die Idee, nicht alles erzwingen zu müssen, sondern im richtigen Moment und im Einklang mit den Umständen zu handeln.
          Das Wasser wird dabei zu einem eindrucksvollen Bild für Gelassenheit: weich und nachgiebig – und dennoch stark genug, über die Zeit selbst Felsen zu formen.
          In dieser Folge:
          • Laozi, das Daodejing und die Philosophie des Daoismus
          • Wu Wei – warum „Nicht-Handeln“ keineswegs Untätigkeit bedeutet
          • Weshalb permanentes Funktionieren und Produktivität uns Kraft kosten
          • Das Default Mode Network und die Bedeutung geistiger Pausen
          • Warum Lösungen manchmal entstehen, wenn wir nicht mehr nach ihnen suchen
          • Vergleiche, Social Media und der Mut zum eigenen Weg
          Vielleicht liegt Gelassenheit nicht immer darin, mehr zu tun. Manchmal beginnt sie dort, wo wir weniger erzwingen.
          Zum Schluss führt die Reise weiter zum Buddhismus – und zu der Frage, warum unser Festhalten an Vorstellungen darüber, wie das Leben sein sollte, so viel inneren Druck erzeugen kann.
          🎙️ Fortsetzung in Teil 4.
          Bis zum nächsten Folge von Ruhepol
          Eure Ines
          6 min

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