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Der Klimawandel ist eines der drängensten Probleme des 21. Jahrhunderts, über diese Frage gibt es unter Expert_innen große Einigkeit. Welche Rolle aber spielt der Klimawandel und der Klimaschutz für die Soziale Arbeit? Sind es nur indirekte Auswirkungen oder hat die Soziale Arbeit eine direkte Verantwortung, ist Klimaschutz eine Aufgabe der Profession oder Privatsache? Und sollten wir uns damit überhaupt befassen, wenn die großen Emittenten doch in anderen Bereichen zu verordnen sind. Über diese Fragen sprechen wir mit Yannick Liedholz, Dozent an der Alice Salomon Hochschule Berlin und Autor des Buchs "Berührungspunkte von Sozialer Arbeit und Klimawandel", und Janina Yeung, Referentin des Projekts „Klimaschutz in der Sozialen Arbeit stärken“ beim Paritätischen Gesamtverband.
Janina Yeung:
Yannick Liedholz:
Lieblingsmensch:
s_innzeit ist ein Podcast des Transfernetzwerks Soziale Innovation - s_inn.
Wer ein Studium beginnt wird vor neue Herausforderungen gestellt. Die meisten Studierenden können dabei aber immer noch Rat in ihrer Familie einholen, Eltern oder Geschwister haben bereits studiert und können so viele der aufkommenden Fragen beantworten oder Hilfestellung leisten. Aber woher bekommen Studienpionier_innen, als die ersten Studierenden in ihrer Familie, solche Unterstützung? Diese Frage stellen wir Lina Rodenbüsch, selbst Studienpionierin an der Abt. Aachen (katho) und besprechen mit ihr und Anna Zeien, welche besonderen Herausforderungen dadurch entstehen und wie das s_inn-Pilotprojekt FIGEST hier notwendige und wichtige Unterstützung leistet, aber auch welche Erkenntnisse das Projekt über die vergangenen Jahre gesammelt hat.
FIGEST:
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Spätestens seit dem gleichnamigen Film von 2019 ist der Begriff "Systemsprenger" der breiten Öffentlichkeit bekannt geworden. In Fachkreisen wird die Nutzung dieses Begriffs jedoch intensiv diskutiert. Unbestreitbar ist jedoch, dass es Kinder und Jugendliche gibt, bei denen das Hilfesystem an seine Grenzen stößt und die oft komplizierte Jugendhilfelaufbahnen aufweisen. Zu Gast sind in dieser Folge mit Julian Fischer, der sich selbst als "Systemsprenger" bezeichnet, und Prof. Dr. Holger Wendelin, der zu diesem Thema geforscht und promoviert hat. Unter anderem sprechen wir über Action und Freiheit, Auslandshilfen und systemische Veränderungen in der Jugendhilfe.
Holger Wendelin:
Lieblingsmensch:
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Wir wurden während dieser Folge mehrfach unterbrochen, haben die Aufnahme allerdings weiterlaufen lassen. Da sich während einer dieser Pausen ein sehr intensives Gespräch ergeben hat, dass unserer Ansicht nach auch einen Mehrwert für die Folge hat, ist die Soundqualität in dieser Folge teilweise schlechter und der Gesprächsverlauf unruhiger.
Trauer betrifft jede_n früher oder später. Gleichzeitig ist Trauer in unserer Gesellschaft häufig kein Thema, wenn das Begräbnis vorbei ist. Lernen wir noch richtig zu Trauern? Gibt es zu viel oder zu wenig Trauer? Und trauern Kinder anders als Erwachsene? Wir sprechen mit Mechthild Schroeter-Rupieper, Gründerin der Familientrauerarbeit in Deutschland und Mitbegründerin in Nachbarstaaten und des Lavia - Institut für Familientrauer in Gelsenkirchen über genau diese Fragen und haben mit Helena Knabenschuh eine Mitarbeiterin von Lavia zu Gast, die selbst ihren Vater als Jugendliche verloren hat und so beide Perspektiven vereinen kann. In der wohl persönlichsten s_innzeit-Folge sprechen wir über Trauerorte, das Lavia-Trauermodell und Gutscheine bei Trauerfeiern.
Lavia Familientrauerbegleitung & Lavia - Institut für Familientrauerbegleitung:
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Mehrere Millionen Kinder in Deutschland wachsen mit mindestens einem Elternteil mit einer psychischen Erkrankung auf. Aber was bedeutet es für Kinder, wenn ein Elternteil depressiv ist? Welche Spuren eines Elternteils mit Abhängigkeitserkrankung zeigen sich auch noch bei den erwachsenen Kindern? Über dieses Thema, aber auch die Fragen, wie man die Situation verbessern kann wie wichtig Räume zum Austausch sind, reden wir mit unseren Gästen Prof. Dr. Johannes Jungbauer, Leitung des Instituts für Gesundheitsforschung und Soziale Psychiatrie (igsp) und Professor an der Abteilung Aachen der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, und Lysann Steinbacher, Vorstand des Vereins Seelenerbe e.V., der sich für die erwachsenen Kinder psychisch erkrankter Eltern einsetzt, und selbst Betroffene.
Lysann Steinbacher:
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Zur nächsten Folge:
Für manche Menschen hat Theater der Beigeschmack von Hochkultur und trockenem Deutschunterricht, für andere ist es eine Möglichkeit sich auszuprobieren und ihren Leidenschaften nachzugehen. Welche Rolle spielt das Theater aber für die Soziale Arbeit? Was ist eigentlich Theaterpädagogik? Mit Damaris Nübel, Professoren an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Aachen, sprechen wir über genau dieses Thema. Außerdem fragen wir uns, welche Chancen und Risiken Corona für das Theater, Theaterpädagogik und kulturelle Teilhabe hatte und wie eigentlich Inklusion im Theater funktioniert.
Gaming hat spätestens durch das Smartphone die Breite der Gesellschaft erreicht. Von großen eSports-Events über Online-Multiplayer bis zu Mobile Games deckt der Gaming-Sektor eine große Bandbreite von Menschen ab. Dennoch findet Soziale Arbeit dort bisher wenig statt, obwohl gerade dort viele Jugendliche und junge Erwachsene zu erreichen sind. Mit Mick Prinz von Good Gaming - Well Played Democracy sprechen wir über Soziale Arbeit und Gaming, Strategien im Kampf gegen Hate Speech und warum Ratchet & Clank ein Vorreiter sein sollte.
Viele von uns hat das Thema Home-Office während des vergangenen Jahres intensiv begleitet. Inklusionsaktivist_innen fordern schon seit Jahren eine Öffnung des Arbeitsmarktes in dieser Hinsicht. Auch die Digitalisierung bietet viele Möglichkeiten. Im Gespräch mit Marina und Jens erklärt Raul Krauthausen, wohl einer der bekanntesten Inklusionsaktivist_innen Deutschlands, warum das noch lange keine tiefgreifende Veränderung ist und warum er das Risiko eines "digitalen Katzentischs" für Menschen mit Behinderung sieht. Außerdem sprechen wir über seine Projekte mit den Sozialhelden e.V. und klären, welche Parallelen zwischen Barrierefreiheit und Brandschutz bestehen. Auch das Universitäts- und Hochschulverständnis von Inklusion wird kritisch beleuchtet und Raul erklärt, warum er zu viele E-Mails von Studierenden erhält.
Spiritualität ist ein hoch individuelles und persönliches Thema, aber insbesondere in der Arbeit mit älteren und alten Menschen erfährt es eine hohe Relevanz. Nicht nur in der direkten Arbeit, sondern auch für die Professionellen in diesem Arbeitsfeld, die sich mit dem Ende des Lebens und den damit verbundenen Fragen tagtäglich auseinandersetzen. Hinzu kommt die Pluralisierung der Gesellschaft und damit auch der spirituellen Orientierung. Wie geht man damit um? Und kann spiritual care überhaupt Thema von Organisationen und sozialen Trägern sein, dringt es doch in den persönlichen Raum der Mitarbeitenden ein. Mit Johannes Mertens vom Pilotprojekt Versorgungsbrücken statt Versorgungslücken sprechen wir genau über diese Fragen. Außerdem gehen wir auf die Veränderungen in der Altenarbeit in den letzten Jahrzehnten ein und sprechen über die Care-Labore, die in Zusammenarbeit mit der Praxis entstanden sind.
Durch die Corona-Pandemie sind Wissenschaftler_innen mehr in die Öffentlichkeit gerückt. Aber auch unabhängig von Epidemologie steht die Wissenschaft vor der wachsenden Herausforderung ihre komplexen Ergebnisse auch für Personen außerhalb des wissenschaftlichen Kontext verständlich aufzubereiten. Darüber hinaus nimmt die Barrierefreiheit ebenso eine immer größere Rolle ein, besonders in einer Disziplin wie der Sozialen Arbeit, die sich Aspekte wie Integration und Inklusion auf die Fahnen schreibt. Hierzu sprechen wir in dieser Folge der s_innzeit mit Laura Venera Corsten aus der Transferagentur von s_inn und Sinem Malgac aus dem Redaktionsteam der s_innzeit und dem Innovation-Lab Bochum. Auch Marina und Jens können in dieser Folge ihre eigenen Erfahrungen und Expertisen in diesem Gebiet einbringen.
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