Sachlich richtig

Sachlich richtig

By Alexander Teske, Annekathrin Mücke, Ole Skambraks, Peter WelcheringSociety & CultureNewsArtsBooksEntertainment News
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Sachlich richtig episodes

  • So lief der RKI-Leak - Aya Velázquez im Gespräch

    Die Veröffentlichung der Corona-Protokolle des Robert-Koch-Instituts gelten als der bedeutendste Leak der letzte Jahre in Deutschland. Verantwortlich dafür ist die freie Journalistin Aya Velázquez. Bis heute gelang es ihr, dass ihre Quelle unentdeckt blieb. Zahlreiche Medien berichteten. Doch kaum ein Leitmedien sprach mit ihr. Das wollten wir nachholen.

    Aya Velázquez wird wie viele Kritiker der Corona-Maßnahmen von Leitmedien oft angegriffen und ihr Klarname veröffentlicht, um ihr zu schaden. Warum sie das für problematisch hält, erzählt sie uns ganz am Ende des Gesprächs.

    Wir fragen auch, warum so ein Leak nicht mehr bei Spiegel, Zeit oder der Süddeutschen stattfindet. Wie ihr Verhältnis zu anderen Journalisten wie Paul Schreyer von Multipolar ist. Und dann erzählen wir uns unsere schönsten Geschichten mit der Deutschen Post. Warum - erfahrt in der mittlerweile 18. Folge des Medien-Podcasts "Sachlich richtig".

    Es ist unsere bisher längste Folge geworden, schreibt uns gern, was ihr davon haltet. Und wer am 1.9. um 20 Uhr an unserer Folge als Gast teilnehmen möchte, schreibt einfach eine Mail an peter@welchering .de.

    Hier der Link zum angesprochenen Buch "Vereinnahmte Wissenschaft - die Corona-Protokolle des Robert-Kochs-Instituts":
    https://www.buch7.de/produkt/vereinna...

    Hier der Link zur Webseite von Aya Velázquez und ihrem X-Account:
    https://www.velazquez.press/
    https://x.com/aya_velazquez

    Wer selbst die Corona-Protokolle lesen möchte, den Link findet ihr hier:
    https://rki-transparenzbericht.de/

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    1 hr 25 min
  • Wenn Faktenchecker Fake-News verbreiten

    Sie heißen Faktenfinder, Faktenfuchs oder Faktencheck. Es gibt sie bei vielen Medien. Redakteure, die für sich in Anspruch nehmen, die Realität zu überprüfen und die Wahrheit zu überprüfen. Doch immer wieder unterlaufen ihnen dabei gravierende Fehler. Nicht wenige unterstellen ihnen dabei sogar Absicht. Denn so kann Meinung im Land maßgeblich mit beeinflusst werden.

    Anfang des Jahres hat Meta angekündigt, seine Faktenchecks in den USA einzustellen. Was das für Deutschland bedeutet, ist noch offen. Aber bei Correctiv und der dpa zittern sie nun um ihre Aufträge, mit denen sie bisher viel Geld verdient haben. Schon sind erste Kollegen zur ARD gewechselt. Denn als Reaktion auf die Entscheidung von Marc Zuckerberg hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk angekündigt, seine Faktenchecks auszubauen.

    Warum das problematisch ist und welche Fehler den Faktencheckern immer wieder unterlaufen, diskutieren wir in dieser mittlerweile 17. Ausgabe des Medienpodcasts "Sachlich richtig" mit Annekatrin Mücke, Peter Welchering und Alexander Teske.

    Wenn ihr oder Sie mit und über dieses Thema oder andere diskutieren wollen: Am 1. September zeichnen wir eine Folge mit Hörern bzw. Zuschauern auf. 20 Uhr geht es los. Kanalmitglieder sind automatisch dabei oder einfach per Mail bewerben an: [email protected].

    Hier der Link zum angesprochenen Buch von Peter zum Faktencheck:

    https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-30977-0

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    48 min
  • Plötzlich Hassobjekt - Critical Cat im Gespräch

    Katharina hat mal in der ARD gearbeitet, jetzt kritisiert sie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Ihr Account mit dem Namen Critical Cat sammelt auf X u.a. Fälle von Politikern, die bei ARD und ZDF auftreten, ohne dass das dem Zuschauer mitgeteilt wird. Schon über 700 Fälle hat sie sachlich dokumentiert. Dem ÖRR scheint das ein Dorn im Auge. Denn er hat eine neue TV-Doku herausgebracht. "Plötzlich Hassobjekt - woher kommt die rechte Onlinehetze?" Und damit jeder versteht, worum es geht, ist das Wort Hass in Frakturschrift gesetzt.

    In dem Film wird Katharina als Influencerin dargestellt, die ein rechtes Netzwerk gesponnen hat. Sie wird sogar als Rechtsextremistin verunglimpft, ihr Name wird der Öffentlichkeit preisgegeben und sie wird auf ihrer privaten E-Mail angeschrieben. Dazu werden Falschbehauptungen aufgestellt. So soll Katharina private Daten gegen den Willen der Betroffenen veröffentlicht haben. Dabei sind die Daten, die sie veröffentlicht, alle frei zugänglich.

    Zudem verheimlicht der SWR, der die Doku in Auftrag gegeben hat, dem Zuschauer, dass Katharina drei Jahre für den SWR gearbeitet hat. Und das ganz bewusst. Dafür wird erwähnt, dass sie mal für NIUS gearbeitet hat und der Jungen Freiheit ein Interview gegeben hat. Das Ziel ist klar: Sie soll abgestempelt werden. Es drängt sich der Eindruck auf: Hier soll eine Kritikerin mundtot gemacht werden, wird eine Ex-Mitarbeiterin diffamiert.

    Was Katharina dazu sagt, wie es ihr damit geht, erzählt sie uns in dieser Folge von "Sachlich richtig", dem Medien-Podcast. Zum ersten Mal ist Alexander allein der Gastgeber, da beide sich kennen und erstmals ist unser Gesprächsgast nicht mit Bild zu sehen. Denn auch Katharina bekommt Hassnachrichten und möchte deswegen lieber unerkannt bleiben. Es ist also eine ungewöhnliche Folge außer der Reihe. Schreibt uns gern wie ihr das Experiment findet.

    Hier der Link zum Gespräch von Critical Cat mit Alexander auf Youtube:

    https://www.youtube.com/watch?v=i_XVrL2MMLE&t=49s

    Hier der Link zum Account von Critical Cat auf X:

    https://x.com/Critical__Cat

    Und hier der Link zur Doku in der ARD-Mediathek:

    https://www.ardmediathek.de/video/vollbild-recherchen-die-mehr-zeigen/ploetzlich-hassobjekt-woher-kommt-die-rechte-online-hetze/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNTc4NTg


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    1 hr
  • ZDF-Legende Wolfgang Herles über Sommerinterview, die AfD, alternative Medien und die Quote.

    Er gilt als Erfinder der Sommerinterview: Wolfgang Herles. Natürlich wollten wir wissen, was er vom Skandal-Interview der ARD mit Alice Weidel hält und was die Unterschiede bei politischen Gesprächen heute und damals sind - immerhin flog der ehemalige Studioleiter des ZDF in Bonn auf Betreiben des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl raus.

    Heute wäre so etwa gar nicht mehr nötig, denn viele Journalisten sind so angepasst an die Regierenden  und die Macht, dass sich kaum jemand im politischen Berlin an ihrer Arbeit stört. Über die Angepassten und die links-grünen Meinungsmacher reden Peter Welchering und Alexander Teske mit Herles.

    Herles kennen viele aus seinen 10 Jahren bei Aspekte. Er hat die Kultursendung des ZDF moderiert und geleitet. Hier hatte er dauerhaft mit kultureller Ignoranz der Hierarchen, dem Verschieben der Sendung in die Nacht und dem Schielen auf die Quote zu tun.

    Was uns zu den nächsten Fragen geführt hat: Erfüllt der öffentlich-rechtliche Rundfunk überhaupt noch seinen gesetzlichen Auftrag? Und wenn man das verneint - was ist zu tun? Sind Reformen überhaupt noch möglich bei ARD, ZDF und Deutschlandfunk?

    Herles ist wie immer ein kluger, pointenstarker und unterhaltsamer Gesprächspartner. Vom ÖRR wird er inzwischen ignoriert, weswegen er vor allem in den alternativen Medien zu Hause ist: Bei Nius ist er Studiogast und bei Tichys Einblick schreibt er eine wöchentliche Kolumne.

    Nach dem Mund schreibt oder redet er auch dort niemandem. Denn ein Skeptiker zu sein, ist für ihn die Berufsbezeichnung eines Journalisten. Deswegen hat sein neues Buch "Gemütlich war es nie" auch die Unterzeile "Erinnerungen eines Skeptikers".

    Wer es lesen möchte, kann es hier bestellen:
    https://www.buch7.de/produkt/gemuetlich-war-es-nie-wolfgang-herles/1050036298?ean=9783784437385

    Wer unsere Arbeit mit einer kleinen Spende unterstützen möchte, kann dies hier tun:
    https://www.buzzsprout.com/2511683/support

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    55 min
  • #014 Die Fehler der Medien in der Corona-Berichterstattung - im Gespräch mit Bastian Barucker

    Bastian Barucker ist in der 14. Folge von "Sachlich richtig" zu Gast. Wir haben über das Handeln von ARD und ZDF in der Coronazeit gesprochen, über die Lanz-Talkshow zu 5 Jahre Pandemie, über den mangelnden Willen der Leitmedien bei der Aufarbeitung, über Absagen der handelnden Personen aus der Coronazeit bei Interviewanfragen, über die Interviewführung im Podcast, aber es geht auch um das Wetter und es wird gesungen.

    Das Gespräch war gewissermaßen eine Gegeneinladung, denn wir waren auch schon in seinem Podcast. Dort haben wir uns sehr wohl und gehört gefühlt. Deswegen können wir den Podcast sehr empfehlen und waren neugierig auf ihn. Wie kommt ein Wildnis-Pädagoge, Familientherapeut, Gründer eines Waldkindergartens und Überlebenstrainer zum Journalismus? 

    Hier der Link zu Folge mit Annekatrin Mücke und Peter Welchering: https://www.podcast.de/episode/690904685/der-oeffentlich-rechtliche-rundfunk

     Hier geht es zur Folge mit Alexander Teske: https://bbarucker.podigee.io/192-inside-tagesschau-teske

    Mittlerweile gilt Bastian Barucker als einer der Journalisten in Deutschland, der sich am besten in der Corona-Thematik auskennt. Und der sich ganz unaufgeregt um die Aufarbeitung verdient gemacht hat. Gerade hat er das Buch "Vereinnahmte Wissenschaft - die Corona-Protokolle des Robert-Koch-Instituts" herausgegeben. Darin schreiben neben ihm, Aya Velázquez, Paul Schreyer, Julie Zeh, Wolfgang Kubicki, Saskia Ludwig, Volker Boehme-Neßler, Svenja Flaßpöhler, Frauke Rostalski uva. 

    Das Buch könnt ihr hier bestellen: https://www.buch7.de/produkt/vereinnahmte-wissenschaft-aya-velazquez/1062976535?ean=9783948576219

    oder hier: https://www.masselverlag.de/Programm/Vereinnahmte-Wissenschaft/

    Das Video der Buchpremiere ist hier zu sehen: 

    https://blog.bastian-barucker.de/buchpremiere-vereinnahmte-wissenschaft-rki-protolle/

    Wie hat euch unser Gespräch mit Bastian Barucker über Corona und die Rolle der Medien gefallen? Welche Fragen blieben in der Folge ungestellt? Und wen sollten wir demnächst in den Podcast einladen? Lasst uns gerne einen Kommentar, eine Bewertung und ein Abo da - wir freuen uns darüber! 

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    1 hr 6 min
  • #013 Das ARD-Sommerinterview mit Alice Weidel. Gelungene politische Kunstaktion oder journalistisches Versagen? Wir sprechen darüber mit Journalist Friedrich Küppersbusch

    In dieser Folge von „Sachlich richtig“ sprechen wir mit dem Journalisten und Medienkritiker Friedrich Küppersbusch über ein Interview, das bundesweit für kontroverse Diskussionen sorgt: das ARD-Sommerinterview mit Alice Weidel, Fraktionsvorsitzende der AfD und die damit verbundene Störaktion.

    Wir sprechen in dieser Folge unter anderem über das "Zentrum für Politische Schönheit", das die Ausstrahlung des Interviews öffentlichkeitswirksam störte. Ist das noch politische Kunst – oder bereits ein Angriff auf die Meinungsfreiheit? 
    Wie lassen sich vergleichbare Aktionen und aktuelle Debatten in politschen TV-Talkshows im Kontext mit einer demokratischen Debattenkultur einordnen?

    Gemeinsam analysieren wir mit Friedrich Küppersbusch die mediale Inszenierung, die Kritik an der ARD sowie die Grenzen zwischen Kunstfreiheit, Aktivismus und demokratischer Verantwortung. 

    Eine Folge über die Macht der Bilder, die Rolle des Journalismus – und darüber, wann es Zeit ist, Position zu beziehen.

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    54 min
  • #012 Thilo Mischke und die Grenzen des Journalismus – Zwischen Aufklärung, Skandal und öffentlicher Kritik

    In dieser Folge von Sachlich richtig widmen wir uns einer der derzeit meistdiskutierten Persönlichkeiten des deutschen Journalismus: Thilo Mischke. Er ist bekannt für seine Reportagen zu Extremismus, Krieg und gesellschaftlichen Konflikten – etwa in der Sendung Uncovered auf ProSieben. Doch in den letzten Monaten stand nicht seine journalistische Arbeit im Vordergrund, sondern eine Kontroverse, die eine Debatte über Verantwortung, Vergangenheit und die Grenzen öffentlicher Akzeptanz ausgelöst hat.

    Ausgangspunkt war die Entscheidung der ARD, Mischke als neuen Moderator der Kultursendung ttt – Titel, Thesen, Temperamente zu präsentieren. Noch vor seinem ersten Einsatz wurde diese Personalie öffentlich gemacht – und löste massive Kritik aus. Zahlreiche Künstler:innen, Autor:innen und Kulturschaffende unterzeichneten einen offenen Brief, in dem sie der ARD vorwarfen, jemanden mit einer problematischen Vergangenheit in eine exponierte Rolle zu heben. Im Zentrum der Vorwürfe standen dabei vor allem Aussagen und Texte aus der Vergangenheit Mischkes: darunter sein Buch In 80 Frauen um die Welt, das viele als sexistisch und rassistisch einordneten, sowie eine Podcast-Äußerung aus dem Jahr 2019, in der er in problematischer Weise über sexuelle Gewalt sprach.

    Die ARD verteidigte zunächst ihre Entscheidung, ruderte jedoch wenige Wochen später zurück – offiziell aus Sorge um den Ruf der Sendung und der beteiligten Redaktionen. Die Debatte war damit aber nicht beendet. Es folgte eine weitere öffentliche Auseinandersetzung über Cancel Culture, moralische Maßstäbe und die Frage, wie viel Vergangenheit eine Person „mitbringen“ darf, um im öffentlich-rechtlichen Fernsehen als Stimme der Kultur zu fungieren. Gleichzeitig wurde Kritik an der ARD selbst laut: für das mangelhafte Krisenmanagement, die unklare Kommunikation und eine fehlende inhaltliche Auseinandersetzung mit der Kritik.

    In unserem Gespräch gehen wir der Frage nach, wie gerecht oder ungerecht die Reaktionen auf Mischkes Person sind. Wir diskutieren, was diese Kontroverse über die gegenwärtige Medienlandschaft aussagt, wie transparent Institutionen mit heiklen Personalentscheidungen umgehen – und ob eine kritische, aber nicht vorverurteilende Debatte überhaupt noch möglich ist.

    Hinweis:
    Die in der Episode geäußerten Meinungen spiegeln die persönliche Auffassung der Gesprächspartner wider und dienen der kritischen Auseinandersetzung.

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    41 min
  • #011 Von "Lügenpresse und abgehobenen Eliten". Gespräch mit Dr. Uwe Krüger von der Universität Leipzig

    In dieser Folge von Sachlich richtig begrüßen wir Dr. Uwe Krüger von der Universität Leipzig. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Journalismus am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft und Forschungskoordinator des Zentrums Journalismus und Demokratie (JoDem).

    Gemeinsam sprechen wir über zentrale Themen rund um Medienvertrauen, Elitenkritik und die Rolle des Journalismus in der Demokratie. Ausgangspunkt sind Dr. Krügers vielbeachtete Bücher „Meinungsmacht“ und „Mainstream: Warum wir den Medien nicht mehr trauen“. Wir diskutieren:

    • Wie eng sind Journalisten mit Eliten aus Politik und Wirtschaft tatsächlich verflochten?
    • Was bedeutet es für die Meinungsvielfalt, wenn sich Berichterstattung an einem „Mainstream“ orientiert?
    • Welche strukturellen Probleme gibt es in deutschen Leitmedien?

    Ein besonderer Fokus liegt auf seiner aktuellen Studie „Von Lügenpresse und abgehobenen Eliten. Journalismus- und Demokratievertrauen in Sachsen“. Wir fragen:

    • Was war der Auslöser für diese Untersuchung?
    • Welche Ergebnisse überraschen – und welche bestätigen bekannte Tendenzen?
    • Was lässt sich daraus für die journalistische Praxis und die politische Kommunikation ableiten?

    Eine spannende Folge für alle, die sich für Medienkritik, demokratische Teilhabe und den Zustand des öffentlichen Diskurses interessieren.

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    55 min
  • #010 Zensur im Netz: Wer bestimmt, was gesagt werden darf? Wir sprechen mit Florian Christoph Boitin, Chefredakteur Playboy Deutschland

    Gast: Florian Christoph Boitin, Chefredakteur Playboy Deutschland

    Immer häufiger verschwinden Inhalte aus dem Netz – gelöscht, demonetarisiert oder gar nicht erst veröffentlicht. Ist das notwendige Moderation oder bereits Zensur? In dieser Folge von „Sachlich richtig“ sprechen wir mit Florian Christoph Boitin, dem Chefredakteur des deutschen Playboy, über die zunehmende Einschränkung von Meinungsäußerung im digitalen Raum.

    Wir fragen:
    Wer entscheidet heute, was gesagt, gezeigt oder geteilt werden darf?
    Welche Rolle spielen Tech-Konzerne wie Meta, Google oder X (vormals Twitter)?
    Warum zensieren wir uns oft selbst, noch bevor jemand eingreift?
    Und: Wo liegt die Grenze zwischen Verantwortung und Repression?

    Eine sachliche, kritische Auseinandersetzung über Macht, Meinungsfreiheit – und die Frage, wie frei das Netz wirklich noch ist.

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    1 hr 3 min
  • #009 Correctiv, Pressefreiheit & Justiz – Im Gespräch mit Carsten Brennecke (Kanzlei HÖCKER)

    In dieser Folge von "Sachlich richtig" sprechen wir mit dem renommierten Presserechtler Carsten Brennecke von der Kölner Kanzlei HÖCKER über die juristischen und gesellschaftlichen Implikationen der umstrittenen Correctiv-Recherche vom Jahresbeginn 2024. Im Zentrum des Gesprächs stehen die medialen und rechtlichen Folgen für Dr. Ulrich Vosgerau, der als einer der namentlich genannten Teilnehmer der besagten Veranstaltung in Potsdam in den Fokus geraten ist.

    Carsten Brennecke ordnet die Rolle von Correctiv als angeblich „investigatives Medium“ kritisch ein und analysiert, inwieweit hier eine politische Agenda unter dem Deckmantel des Journalismus verfolgt wurde. Zudem diskutieren wir die rechtlichen Konsequenzen für Betroffene – von medienrechtlichen Unterlassungsklagen bis hin zu möglichen strafrechtlichen Fragen.

    Welche Verantwortung tragen Medien, wenn sie politischen Aktivismus mit journalistischer Arbeit vermischen? Welche Rolle spielen Gerichte im Umgang mit umstrittenen Publikationen?

    Ein Gespräch über Medienmacht, Rechtsstaatlichkeit – und die Frage, wie sachlich unsere öffentliche Debatte noch ist.

    Hinweis:
    Die in der Episode geäußerten Meinungen spiegeln die persönliche Auffassung der Gesprächspartner wider und dienen der kritischen Auseinandersetzung.

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    56 min

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