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Ein Kind lehnt plötzlich jeden Kontakt zum Vater ab. Die Eltern streiten erbittert, und vor Gericht geht es um den freien Willen des Kindes inmitten eines Loyalitätskonflikts.
In dieser Folge von Salziger Pudding geht es um die sechsjährige Nele. Ihre Beziehung zu ihrem Vater kippt nach der Trennung der Eltern innerhalb kurzer Zeit vollständig. Der Bericht thematisiert, wie schnell sich familiäre Strukturen verändern. Er zeigt, wie Kinder mit der neuen Situation leben.
Aus einem Antrag auf gemeinsames Sorgerecht wird bald ein hochbelasteter Streit um Umgang, Einfluss, Bindung.
Im Mittelpunkt stehen Alkoholvorwürfe, verweigerte Kontakte, ein familienpsychologisches Gutachten. Die Abwägung zwischen Schutz, Beziehungserhalt und kindlicher Überforderung wird deutlich.
Dieser Loyalitätskonflikt verschärft die Debatte um Schutz und Beziehung.
Außerdem sprechen wir darüber, wie Loyalitätskonflikte entstehen. Zudem lässt sich erkennen, woran eingeschränkte Bindungstoleranz feststellbar ist. Dabei beachten wir, dass weitere Prüfungen notwendig sein können, um echte Loyalität zu prüfen.
Außerdem zeigt sich, dass der offen geäußerte Wille eines Kindes nicht automatisch das Ende jeder weiteren Prüfung bedeutet. Daraus folgt, dass eine behutsame Bewertung weiterer Aspekte nötig ist. So bleibt die Prüfung offen und passt sich dem individuellen Fall an.
The post 43 – Nele: Wenn Papa plötzlich fremd wird first appeared on Salziger Pudding.
In Folge 42 von „Salziger Pudding“ geht es um Felix und ein hoch belastetes Familiensystem. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Vernachlässigung, Erziehungsfähigkeit, Sorgerecht und der Rolle verschiedener Bezugspersonen im Leben eines Kindes.
Aline Strutz und Sebastian Bartoschek sprechen darüber, wie sich erhebliche Belastungen im Familienalltag auf Kinder auswirken können, welche Bedeutung Einsicht und Hilfebereitschaft der Erwachsenen haben und wie familienpsychologische Begutachtung solche Konstellationen einordnet. Dabei geht es auch um den Unterschied zwischen leiblicher und sozialer Elternschaft und darum, wie schwierig es sein kann, Verantwortung, Bindung und Kindeswohl gegeneinander abzuwägen.
Eine Folge über Überforderung, elterliche Verantwortung und die Frage, was Kinder in schwierigen Familiensituationen wirklich brauchen.
The post 42 – Felix: Vernachlässigung und Daniel first appeared on Salziger Pudding.
In Folge 39 „Frau Braune, Borderline und eine E-Mail“ endete der Fall genau dort, wo es ernst wurde: vor Gericht. Nun erzählt Aline weiter, wie es mit der jungen Mutter, ihrem Sohn Frederik und dem familiengerichtlichen Verfahren weiterging.
Inzwischen liegen neue Einschätzungen vor. Ein Verfahrensbeistand äußert sich deutlich zur Erziehungsfähigkeit der Eltern, ein psychiatrischer Sachverständiger untersucht Frau Braune und schließlich folgt auch ein familienpsychologisches Gutachten. Dabei zeigt sich, wie unterschiedlich dieselbe Mutter, dieselbe Diagnose und dieselbe familiäre Situation fachlich bewertet werden können.
Sebastian und Aline sprechen darüber, wo die Grenzen der eigenen Fachkompetenz liegen, warum eine psychische Diagnose allein noch keine Antwort auf die Frage nach Erziehungsfähigkeit liefert und wie schwer Prognosen werden, wenn reale Risiken, therapeutische Fortschritte und die Unsicherheit über die Zukunft gleichzeitig berücksichtigt werden müssen.
Und es geht um eine Frage, die Aline an diesem Fall bis heute beschäftigt: Wie fair kann ein Verfahren sein, wenn sich einmal entstandene Einschätzungen immer weiter fortschreiben – und wie gelingt es, trotzdem noch einmal wirklich hinzuschauen?
The post 41 – Frau Braune: Der Weg zurück first appeared on Salziger Pudding.
In Folge 40 von „Salziger Pudding“ fehlt Aline krankheitsbedingt – und Sebastian macht aus der Not ein Experiment: Eine KI liefert ihm Begriffe aus Familienrecht, Psychologie und Begutachtung, zu denen er jeweils spontan einige Minuten spricht. Vom Kindeswillen über Bindungstoleranz, Loyalitätskonflikte und Kindeswohlgefährdung bis zu Hochstrittigkeit, Erziehungsfähigkeit, Verlässlichkeit und Verzeihen entsteht so eine ungewöhnliche Reise durch zentrale Themen familienpsychologischer Arbeit. Ohne konkreten Fall, dafür mit persönlichen Erfahrungen, fachlichen Einordnungen, Seitenwegen und der Frage, warum einfache Begriffe im Familienrecht fast nie einfache Antworten haben.
The post 40 – Familienrecht in 12 Begriffen – Solo-Special first appeared on Salziger Pudding.
Eine junge Mutter mit Borderline-Diagnose beißt ihren wenige Wochen alten Sohn im Affekt. Sie räumt den Übergriff ein, geht stationär in Behandlung, zieht anschließend freiwillig in eine Mutter-Kind-Einrichtung und arbeitet therapeutisch weiter an sich. Monate später scheint der Weg zurück in ein eigenständiges Leben vorbereitet – bis eine einzige E-Mail mit schwer überprüfbaren Vorwürfen die gesamte Planung kippen lässt.
Diesmal bringt Aline einen Fall aus ihrer eigenen anwaltlichen Praxis mit. Gemeinsam mit Sebastian spricht sie darüber, wann eine psychische Erkrankung tatsächlich die Erziehungsfähigkeit beeinträchtigt, wie Jugendämter mit Risiko und Unsicherheit umgehen sollen und wo Hilfe in Kontrolle umschlagen kann. Außerdem geht es um Mutter-Kind-Einrichtungen, Begutachtung, anwaltliche Strategie und die Frage, wie weit man gehen darf, wenn Verfahrensrecht und Kinderschutz miteinander kollidieren. Und dann endet die Folge genau dort, wo der Fall vor Gericht eine neue Richtung nimmt.
The post 39 – Frau Braune, Borderline und eine E-Mail first appeared on Salziger Pudding.
Frau Kramer hat fünf Kinder von mehreren Vätern. Als Sebastian mit der Begutachtung beginnt, leben vier von ihnen bereits in Wohngruppen oder Pflegefamilien, eines beim Vater. Hinter der ungewöhnlich komplizierten Familienkonstellation stehen jahrelange Vorwürfe von Vernachlässigung, Gewalt und instabilen Beziehungen.
Das eigentlich Verstörende an diesem Fall ist jedoch nicht, dass Frau Kramer alles bestreitet. Im Gegenteil: Sie ist freundlich, eloquent, nimmt Hilfen an und erkennt viele ihrer Probleme erstaunlich klar. Nur gelingt es ihr nicht, daraus dauerhaft etwas zu verändern.
Sebastian und Aline sprechen darüber, wie Sympathie den professionellen Blick beeinflussen kann, warum Einsicht allein keine Erziehungsfähigkeit schafft und weshalb fünf Geschwister aus derselben Familie am Ende fünf sehr unterschiedliche Perspektiven benötigen. Und über einen Satz der Mutter im Gerichtssaal, der Sebastian bis heute im Gedächtnis geblieben ist.
The post 38 – Die Männer und Kinder der Frau Kramer first appeared on Salziger Pudding.
In dieser Episode von „Salziger Pudding“ geht es um Torben, einen zehnjährigen Jungen, dessen Vater eine bestehende Umgangsregelung abändern und ein Wechselmodell erreichen möchte. Auf den ersten Blick wirkt der Antrag nachvollziehbar: Torben sei nach einem Umzug unglücklich, vermisse seine Freunde und solle wieder stärker in seinem alten Umfeld verankert werden. Doch im Verlauf des Falls zeigt sich eine deutlich komplexere Dynamik.
Aline Strutz und Sebastian Bartoschek sprechen über Elternkonflikte, Loyalitätsdruck, Umgangsanträge, Wechselmodelle und die Frage, wie belastend es für ein Kind werden kann, wenn es die Erwartungen beider Eltern erfüllen möchte. Im Mittelpunkt steht ein Kind, das keinen eigenen Wunsch mehr formulieren kann, ohne zugleich Angst zu haben, Mutter oder Vater zu enttäuschen. Die Folge zeigt, warum mehr Umgang nicht automatisch Entlastung bedeutet – und warum manchmal nicht ein Gutachten, sondern eine schnelle Entschärfung des Elternkonflikts im Vordergrund stehen muss.
Und wir sind dann mal im Urlaub. Auch dazu alles in der Folge!
The post 37 – Torben: Wenn Umgang zum Druck wird first appeared on Salziger Pudding.
In dieser Episode von „Salziger Pudding“ geht es um Mila, ein kleines Mädchen mit schwerwiegenden gesundheitlichen Belastungen, das früh in eine Pflegefamilie kommt. Ihre Mutter erkennt die eigene Krise, sucht Hilfe, stellt sich ihren psychischen Problemen und beendet ihren Drogenkonsum. Eigentlich macht sie vieles richtig. Trotzdem steht am Ende die schwierige Frage im Raum, ob Mila zu ihr zurückkehren kann – oder ob der Verbleib in der Pflegefamilie dem Kindeswohl besser entspricht. Aline Strutz und Sebastian Bartoschek sprechen über Dauerpflege, Rückführung, Bindung, Elternrecht, psychische Erkrankungen und die bittere Realität.
The post 36 – Mila: kämpft Mama sich zurück? first appeared on Salziger Pudding.
In dieser Episode von „Salziger Pudding“ geht es um Peter Frank, dessen Großeltern väterlicherseits nach dem Suizid ihres Sohnes Umgang mit ihrem Enkel einklagen. Aline Strutz und Sebastian Bartoschek sprechen über die besondere Rechtslage beim Umgangsrecht von Großeltern, den Unterschied zum elterlichen Umgangsrecht und die Frage, wann Kontakt dem Kindeswohl tatsächlich dient. Der Fall zeigt, wie alte Verletzungen, Schuldzuweisungen und ungezügelte Wut ein Verfahren prägen können.
Im zweiten Teil blicken beide auf den Referentenentwurf zum Kindschaftsmodernisierungsgesetz und diskutieren mögliche Änderungen beim Umgangsrecht, häuslicher Gewalt, Sorgerecht unverheirateter Eltern und der Frage, wie Recht auf familiäre Realität reagieren sollte.
The post 35 – Peter Frank: Großeltern, Umgang und die Gesetzesreform first appeared on Salziger Pudding.
Ein Messer im Kinderzimmer, Zeichnungen von zerstückelten Menschen und ein Junge, der in der Schule von Gewalt spricht: In diesem Fall geht es nicht nur um einen hochstrittigen Elternkonflikt, sondern um die Frage, was Bilder mit Kindern machen können. Rami lebt nach der Trennung seiner Eltern bei der Mutter, der Vater bestreitet die Vorwürfe – doch der Junge berichtet, bei ihm Horrorfilme gesehen zu haben, die nicht für Kinder bestimmt sind. Aline Strutz und Sebastian Bartoschek sprechen über FSK-Grenzen, elterliche Verantwortung, psychologische Diagnostik, kindliche Belastung, Umgangspflegschaft und die schwierige Frage, wann Medienkonsum nicht mehr Erziehungssache, sondern ein Kindeswohlthema wird.
The post 34 – Rami – Horrorfilm, Softair, Kindeswohl first appeared on Salziger Pudding.
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