Wartungsaufgaben oder Bugreports aus dem Feld stören etablierte Entwicklungspläne. Der häufige Reflex: organisatorische Trennung. Doch damit wird die Entwicklung vom Feedback aus dem Produkteinsatz entkoppelt. Aus Lean-Sicht sind Übergaben zudem Verschwendung. Wäre es nicht besser, alles in einer Organisationseinheit abzuarbeiten, um Lernen zu ermöglichen? Wenn die Planung resilient gegen Störungen ist, könnte das der beste Ansatz sein.
Ähnliche Herausforderungen zeigen sich bei der Erarbeitung technischer Grundlagen: Die Vorentwicklung wirft dieselben Fragen auf. Am Ende sind wir uns einig: Es braucht sehr gute Gründe, um Entwicklung aufzutrennen. Denn die gesamte Organisation muss ohnehin alles liefern – Wartung, Bugfixes, Forschung und Neuentwicklung. Agile Ansätze zeigen hier, wie es besser funktionieren kann.
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