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Shownotes
Transkript
Musik
Moderator:
Die Schilddrüse ist ein kleines Organ unterhalb des
Typ-2-Diabetes wurde früher gerne als Altersdiabetes bezeichnet, inzwischen sind aber immer mehr jüngere Menschen betroffen.
Moderator:
Wie kommt es zum Diabetes-Typ-2? Übergewicht fällt mir da ein und ein hoher Zuckerkonsum - liege ich da richtig?
Dr. Kugler:
Der auslösende Faktor Nummer eins ist Übergewicht, der zweitwichtigste ist Bewegungsmangel. Weitere Umstände sind eine fettreiche Ernährung, Stress, Rauchen sowie Mikronährstoffmängel.
Moderator:
Und welche Folgen hat der Diabetes dann für die Betroffenen?
Dr. Kugler:
Diabetes schädigt natürlich den ganzen Stoffwechsel. Ich nenne ein paar Beispiele: Die hohen Blutzuckerwerte beeinträchtigen die Funktion der Blutgefäße.
Moderator:
Meines Wissens gibt es dann verschiedene Folgeerkrankungen.
Dr. Kugler:
Das ist richtig. Ja, dazu zählen z.B. die diabetische Retinopathie
Moderator:
Jetzt kommen wir zu dem zentralen Thema: zu den Mikronährstoffen.
Dr. Kugler:
Die Mikronährstoffe haben eine wichtige Bedeutung für die Behandlung der Diabetes-Erkrankung, weil sie in die krankhaften Stoffwechsel-Regulationsvorgänge eingreifen.
Moderator:
Dann fangen wir mal mit den Aminosäuren an.
Dr. Kugler:
Die Aminosäure Arginin spielt eine wichtige Rolle für die Endothelfunktion, das heißt Arginin kann in einem gewissen Umfang gegen die Störung der Durchblutung schützen.
Moderator:
Ich habe gehört, dass die Aminosäure Citrullin den gleichen Effekt hat oder sogar noch besser wirkt. Kannst du dazu was sagen?
Dr. Kugler:
Das kann ich, ja. Citrullin kann im Organismus in Arginin umgewandelt werden und wirkt nach bisherigen Studienergebnissen sogar besser als Arginin selbst.
Übrigens, das Diabetes-Medikament Metformin führt zu einer Verminderung der Citrullin-Konzentration im Blut - so eine Studie von 2017 eines Forscherteams aus München.
Moderator:
Welche Aminosäuren sind denn sonst noch wichtig für den Diabetiker?
Dr. Kugler:
Weitere Aminosäuren, die bei Diabetes relevant sind, sind z.B. auch Glycin, dann die verzweigtkettigen Aminosäuren und Taurin.
Moderator:
Und was können für den Diabetiker dann die Folgen sein, wenn niedrige Glycin-Konzentrationen vorhanden sind?
Dr. Kugler:
Glycin spielt z.B. eine zentrale Rolle für die Kollagensynthese, also auch für die Wundheilung und für die Integrität der Blutgefäße.
Moderator:
Und die Wundheilung, die ist ja beim Diabetiker auch ein wichtiges Thema, z.B. der offene Fuß.
Dr. Kugler:
Dann könnte man auch noch die verzweigtkettigen Aminosäuren erwähnen, also Isoleucin Leucin und Valin.
Modeator:
Was ist mit der Aminosäure Taurin?
Dr. Kugler:
Forscher aus der Türkei haben im März 2019 publiziert, dass die Taurin-Konzentration im Plasma bei Diabetes-Patienten signifikant niedriger war als bei Kontrollpersonen.
Moderator:
Und welche Folgen hat das?
Dr. Kugler:
Die Wissenschaftler fanden auch einen Zusammenhang mit der Neuropathie. Möglicherweise spielt der Taurin-Spiegel aber eine noch größere Rolle für die Entwicklung des Diabetes.
Moderator:
Was ist mit den B-Vitaminen: Vitamin B1, B2, B6, B12?
Dr. Kugler:
Das Vitamin B1 spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel der Kohlenhydrate. Ein Vitamin-B1-Mangel fördert Stoffwechselwege, die im Zusammenhang stehen mit Komplikationen des Diabetes mellitus, z.B. mit einer vermehrten Bildung von Verzuckerungsprodukten.
Moderator:
Das heißt; Vitamin B1 ist bei Diabetes besonders relevant?
Dr. Kugler:
Das kann man sicher so sagen. Vitamin B1 kann die Entstehung schädlicher Stoffwechselprodukte vermindern,
Moderator:
Also mit den Laborparametern, die bei Stoffwechselerkrankungen krankhaft verändert sind.
Dr. Kugler:
Das Vitamin B2 ist die Ausgangssubstanz für die Bildung von sogenannten Flavoenzymen
Moderator:
Das Diabetes-Medikament Metformin soll ja auch ein B-Vitaminräuber sein. Welche B-Vitamine betrifft das?
Dr. Kugler:
Das betrifft hauptsächlich die Vitamin-B12-Versorgung. Das wurde auch in zahlreichen Studien nachgewiesen; aber es betrifft auch die Versorgung mit Folsäure.
Moderator:
Kannst du das bitte näher erläutern. Warum ist denn die Folsäure wichtig bei Diabetes?
Dr. Kugler:
Die Folsäure hat einen günstigen Effekt auf die Insulinresistenz und auf die Blutzuckerkontrolle. Das haben chinesische Forscher in einer Metaanalyse festgestellt.
Moderator:
Hat eigentlich ein hoher Homocysteinspiegel einen Einfluss auf Diabetes?
Dr. Kugler:
Ja, zahlreiche Studien haben gezeigt, dass eine Erhöhung der Homocystein-Konzentration bei Typ-2-Diabetikern häufiger auftritt als bei gleichaltrigen Kontrollpersonen.
Moderator:
Also sollten Diabetiker auch auf ihren Homocysteinspiegel achten. Welche Vitamine sind wichtig, um den Homocysteinspiegel zu senken?
Dr. Kugler:
Das sind hauptsächlich die Vitamine B6, B12 und Folsäure.
Moderator:
Diabetiker sollen ja auch von Biotin- und Chrom-Supplementen profitieren. Warum?
Dr. Kugler:
Biotin hat eine große Bedeutung für den Fettstoffwechsel und für die Neubildung von Glucose.
Karin:
was hat das mit dem Chrom auf sich?
Dr. Kugler:
Schon seit vielen Jahren wird Chrom als Nahrungsergänzungsmittel bei der Behandlung des Diabetes eingesetzt. Der Grund ist, dass Chrom bei Diabetikern die Nüchternglukosespiegel vermindert.
Karin:
Vitamin C ist ein wichtiges wasserlösliches Antioxidans. Bekanntlich ist es wesentlich für den Schutz der Gefäßwände und besitzt eine antientzündliche Wirkung.
Dr. Kugler:
Ja, genau. Verschiedene Studien haben auch gezeigt, dass die Vitamin-C-Konzentrationen im Blut bei Typ-2-Diabetikern signifikant niedriger lagen als bei Kontrollpersonen mit normaler Blutzuckerregulation.
Moderator:
Man hört in letzter Zeit viel von Vitamin D, auch in Zusammenhang mit Diabetes. Was weißt du zu berichten?
Dr. Kugler:
Grundsätzlich vermindert Vitamin D Autoimmunreaktionen und hat deshalb einen Schutzeffekt gegen die Entwicklung von Typ-1-Diabetes.
Moderator:
Viele nehmen in der heutigen Zeit Megadosen an Vitamin D ein, z.B. 10.000 Einheiten täglich oder gar 100.000. Was ist davon zu halten?
Dr. Kugler:
Das ist ehrlich gesagt ein gefährlicher Unsinn! Ich empfehle dringend, vor einer Vitamin-D-Supplementierung
Moderator:
Was ist eigentlich mit den anderen fettlöslichen Vitamine: Vitamin A und E?
Dr. Kugler:
Vitamin A ist ja bekannt als das Augenvitamin. Das heißt, man braucht Vitamin A für das Sehen, speziell für die hell-dunkel-Anpassung.
Moderator:
Und Vitamin E?
Dr. Kugler:
Vitamin E ist auch ein wichtiges fettlösliches Antioxidans und hat einen Effekt auf den Fettstoffwechsel. Das heiß, es kann z.B. das Lipid-Profil verbessern.
Moderator:
Was ist mit Zink? Zink ist ja wohl bei Diabetes wichtig, aber warum?
Dr. Kugler:
Zink kann das Voranschreiten des Diabetes bremsen und zwar über mehrere Mechanismen.
Moderator:
Die wären?
Dr. Kugler:
Zink ist an der Insulinsekretion beteiligt. Zink kann in gewissem Umfang die Funktion von Insulin auch nachahmen.
Moderator:
Zink ist ja bekanntlich auch wichtig für das Immunsystem und erforderlich für die Wundheilung. Sicherlich profitieren auch hier die Diabetiker.
Dr. Kugler:
Ja, genau. Zink hat ja sehr viele Eigenschaften, und es ist z.B. auch erforderlich zur Stabilisierung des Immunsystems bei Diabetikern
Moderator:
In letzter Zeit hört man immer wieder mal, dass Selen für den Diabetiker gefährlich ist. Was hat das auf sich?
Dr. Kugler:
Es gab tatsächlich einige Studien, in denen nachgewiesen wurde, dass eine Selen-Supplementierung das Diabetesrisiko erhöht hat.
Moderator:
Wenn aber ein Selenmangel vorliegt, dann sollte auf jeden Fall Selen supplementiert werden, oder?
Dr. Kugler:
Das ist richtig. Diabetiker haben ja häufig einen sogenannten oxidativen Stress, und das Selen ist ein wichtiges antioxidatives Spurenelement,
Moderator:
Das sind aber viele Mikronährstoffe die für den Diabetiker relevant sind. Sind das jetzt alle oder gibt es noch mehr?
Dr. Kugler:
Also wichtig ist schon auch Magnesium für die Regulierung des Blutzuckerspiegels. Im Einzelfall kann auch eine Mangan- Supplementierung sinnvoll sein.
Moderator:
Fazit: Eine optimale Mikronährstoffversorgung ist beim Diabetiker äußerst relevant. Beim Diabetiker ist es dringend anzuraten, eine Mikronährstoffmedizin durchzuführen.
Musik
By Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH / Praxis für MikronährstoffmedizinShownotes
Transkript
Musik
Moderator:
Die Schilddrüse ist ein kleines Organ unterhalb des
Typ-2-Diabetes wurde früher gerne als Altersdiabetes bezeichnet, inzwischen sind aber immer mehr jüngere Menschen betroffen.
Moderator:
Wie kommt es zum Diabetes-Typ-2? Übergewicht fällt mir da ein und ein hoher Zuckerkonsum - liege ich da richtig?
Dr. Kugler:
Der auslösende Faktor Nummer eins ist Übergewicht, der zweitwichtigste ist Bewegungsmangel. Weitere Umstände sind eine fettreiche Ernährung, Stress, Rauchen sowie Mikronährstoffmängel.
Moderator:
Und welche Folgen hat der Diabetes dann für die Betroffenen?
Dr. Kugler:
Diabetes schädigt natürlich den ganzen Stoffwechsel. Ich nenne ein paar Beispiele: Die hohen Blutzuckerwerte beeinträchtigen die Funktion der Blutgefäße.
Moderator:
Meines Wissens gibt es dann verschiedene Folgeerkrankungen.
Dr. Kugler:
Das ist richtig. Ja, dazu zählen z.B. die diabetische Retinopathie
Moderator:
Jetzt kommen wir zu dem zentralen Thema: zu den Mikronährstoffen.
Dr. Kugler:
Die Mikronährstoffe haben eine wichtige Bedeutung für die Behandlung der Diabetes-Erkrankung, weil sie in die krankhaften Stoffwechsel-Regulationsvorgänge eingreifen.
Moderator:
Dann fangen wir mal mit den Aminosäuren an.
Dr. Kugler:
Die Aminosäure Arginin spielt eine wichtige Rolle für die Endothelfunktion, das heißt Arginin kann in einem gewissen Umfang gegen die Störung der Durchblutung schützen.
Moderator:
Ich habe gehört, dass die Aminosäure Citrullin den gleichen Effekt hat oder sogar noch besser wirkt. Kannst du dazu was sagen?
Dr. Kugler:
Das kann ich, ja. Citrullin kann im Organismus in Arginin umgewandelt werden und wirkt nach bisherigen Studienergebnissen sogar besser als Arginin selbst.
Übrigens, das Diabetes-Medikament Metformin führt zu einer Verminderung der Citrullin-Konzentration im Blut - so eine Studie von 2017 eines Forscherteams aus München.
Moderator:
Welche Aminosäuren sind denn sonst noch wichtig für den Diabetiker?
Dr. Kugler:
Weitere Aminosäuren, die bei Diabetes relevant sind, sind z.B. auch Glycin, dann die verzweigtkettigen Aminosäuren und Taurin.
Moderator:
Und was können für den Diabetiker dann die Folgen sein, wenn niedrige Glycin-Konzentrationen vorhanden sind?
Dr. Kugler:
Glycin spielt z.B. eine zentrale Rolle für die Kollagensynthese, also auch für die Wundheilung und für die Integrität der Blutgefäße.
Moderator:
Und die Wundheilung, die ist ja beim Diabetiker auch ein wichtiges Thema, z.B. der offene Fuß.
Dr. Kugler:
Dann könnte man auch noch die verzweigtkettigen Aminosäuren erwähnen, also Isoleucin Leucin und Valin.
Modeator:
Was ist mit der Aminosäure Taurin?
Dr. Kugler:
Forscher aus der Türkei haben im März 2019 publiziert, dass die Taurin-Konzentration im Plasma bei Diabetes-Patienten signifikant niedriger war als bei Kontrollpersonen.
Moderator:
Und welche Folgen hat das?
Dr. Kugler:
Die Wissenschaftler fanden auch einen Zusammenhang mit der Neuropathie. Möglicherweise spielt der Taurin-Spiegel aber eine noch größere Rolle für die Entwicklung des Diabetes.
Moderator:
Was ist mit den B-Vitaminen: Vitamin B1, B2, B6, B12?
Dr. Kugler:
Das Vitamin B1 spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel der Kohlenhydrate. Ein Vitamin-B1-Mangel fördert Stoffwechselwege, die im Zusammenhang stehen mit Komplikationen des Diabetes mellitus, z.B. mit einer vermehrten Bildung von Verzuckerungsprodukten.
Moderator:
Das heißt; Vitamin B1 ist bei Diabetes besonders relevant?
Dr. Kugler:
Das kann man sicher so sagen. Vitamin B1 kann die Entstehung schädlicher Stoffwechselprodukte vermindern,
Moderator:
Also mit den Laborparametern, die bei Stoffwechselerkrankungen krankhaft verändert sind.
Dr. Kugler:
Das Vitamin B2 ist die Ausgangssubstanz für die Bildung von sogenannten Flavoenzymen
Moderator:
Das Diabetes-Medikament Metformin soll ja auch ein B-Vitaminräuber sein. Welche B-Vitamine betrifft das?
Dr. Kugler:
Das betrifft hauptsächlich die Vitamin-B12-Versorgung. Das wurde auch in zahlreichen Studien nachgewiesen; aber es betrifft auch die Versorgung mit Folsäure.
Moderator:
Kannst du das bitte näher erläutern. Warum ist denn die Folsäure wichtig bei Diabetes?
Dr. Kugler:
Die Folsäure hat einen günstigen Effekt auf die Insulinresistenz und auf die Blutzuckerkontrolle. Das haben chinesische Forscher in einer Metaanalyse festgestellt.
Moderator:
Hat eigentlich ein hoher Homocysteinspiegel einen Einfluss auf Diabetes?
Dr. Kugler:
Ja, zahlreiche Studien haben gezeigt, dass eine Erhöhung der Homocystein-Konzentration bei Typ-2-Diabetikern häufiger auftritt als bei gleichaltrigen Kontrollpersonen.
Moderator:
Also sollten Diabetiker auch auf ihren Homocysteinspiegel achten. Welche Vitamine sind wichtig, um den Homocysteinspiegel zu senken?
Dr. Kugler:
Das sind hauptsächlich die Vitamine B6, B12 und Folsäure.
Moderator:
Diabetiker sollen ja auch von Biotin- und Chrom-Supplementen profitieren. Warum?
Dr. Kugler:
Biotin hat eine große Bedeutung für den Fettstoffwechsel und für die Neubildung von Glucose.
Karin:
was hat das mit dem Chrom auf sich?
Dr. Kugler:
Schon seit vielen Jahren wird Chrom als Nahrungsergänzungsmittel bei der Behandlung des Diabetes eingesetzt. Der Grund ist, dass Chrom bei Diabetikern die Nüchternglukosespiegel vermindert.
Karin:
Vitamin C ist ein wichtiges wasserlösliches Antioxidans. Bekanntlich ist es wesentlich für den Schutz der Gefäßwände und besitzt eine antientzündliche Wirkung.
Dr. Kugler:
Ja, genau. Verschiedene Studien haben auch gezeigt, dass die Vitamin-C-Konzentrationen im Blut bei Typ-2-Diabetikern signifikant niedriger lagen als bei Kontrollpersonen mit normaler Blutzuckerregulation.
Moderator:
Man hört in letzter Zeit viel von Vitamin D, auch in Zusammenhang mit Diabetes. Was weißt du zu berichten?
Dr. Kugler:
Grundsätzlich vermindert Vitamin D Autoimmunreaktionen und hat deshalb einen Schutzeffekt gegen die Entwicklung von Typ-1-Diabetes.
Moderator:
Viele nehmen in der heutigen Zeit Megadosen an Vitamin D ein, z.B. 10.000 Einheiten täglich oder gar 100.000. Was ist davon zu halten?
Dr. Kugler:
Das ist ehrlich gesagt ein gefährlicher Unsinn! Ich empfehle dringend, vor einer Vitamin-D-Supplementierung
Moderator:
Was ist eigentlich mit den anderen fettlöslichen Vitamine: Vitamin A und E?
Dr. Kugler:
Vitamin A ist ja bekannt als das Augenvitamin. Das heißt, man braucht Vitamin A für das Sehen, speziell für die hell-dunkel-Anpassung.
Moderator:
Und Vitamin E?
Dr. Kugler:
Vitamin E ist auch ein wichtiges fettlösliches Antioxidans und hat einen Effekt auf den Fettstoffwechsel. Das heiß, es kann z.B. das Lipid-Profil verbessern.
Moderator:
Was ist mit Zink? Zink ist ja wohl bei Diabetes wichtig, aber warum?
Dr. Kugler:
Zink kann das Voranschreiten des Diabetes bremsen und zwar über mehrere Mechanismen.
Moderator:
Die wären?
Dr. Kugler:
Zink ist an der Insulinsekretion beteiligt. Zink kann in gewissem Umfang die Funktion von Insulin auch nachahmen.
Moderator:
Zink ist ja bekanntlich auch wichtig für das Immunsystem und erforderlich für die Wundheilung. Sicherlich profitieren auch hier die Diabetiker.
Dr. Kugler:
Ja, genau. Zink hat ja sehr viele Eigenschaften, und es ist z.B. auch erforderlich zur Stabilisierung des Immunsystems bei Diabetikern
Moderator:
In letzter Zeit hört man immer wieder mal, dass Selen für den Diabetiker gefährlich ist. Was hat das auf sich?
Dr. Kugler:
Es gab tatsächlich einige Studien, in denen nachgewiesen wurde, dass eine Selen-Supplementierung das Diabetesrisiko erhöht hat.
Moderator:
Wenn aber ein Selenmangel vorliegt, dann sollte auf jeden Fall Selen supplementiert werden, oder?
Dr. Kugler:
Das ist richtig. Diabetiker haben ja häufig einen sogenannten oxidativen Stress, und das Selen ist ein wichtiges antioxidatives Spurenelement,
Moderator:
Das sind aber viele Mikronährstoffe die für den Diabetiker relevant sind. Sind das jetzt alle oder gibt es noch mehr?
Dr. Kugler:
Also wichtig ist schon auch Magnesium für die Regulierung des Blutzuckerspiegels. Im Einzelfall kann auch eine Mangan- Supplementierung sinnvoll sein.
Moderator:
Fazit: Eine optimale Mikronährstoffversorgung ist beim Diabetiker äußerst relevant. Beim Diabetiker ist es dringend anzuraten, eine Mikronährstoffmedizin durchzuführen.
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