Honig ist die natürliche Alternative zum Haushaltszucker, doch auch er besteht zu vier Fünfteln aus den Zuckern Fruktose und Glukose. Nicht erhitzter Honig liefert zudem geringe Mengen an Enzymen und Vitaminen. Er kann also nur geringfügig gesünder als Haushaltszucker angesehen werden. Um ein Kilo Blütenhonig zu erhalten, braucht es drei Kilo Nektar, und dafür müssen die Bienen rund 1,5 Millionen Blüten anfliegen. Beim Waldhonig hingegen sammeln die Bienen den Honigtau, also die zuckerhaltigen Ausscheidungsprodukte von Insekten ein. Doch was, wenn die Bienen nicht genügend Rohstoff finden, um die übliche Menge Honig zu produzieren? Müssen wir uns dann mit Honig zufriedengeben, dem Zucker zugesetzt wurde? Marina Giuri Pernthaler ist diesen Fragen nachgegangen.