schlomo trifft

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By schlomoSociety & Culture
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schlomo trifft episodes

  • Das Recht auf sichere Abtreibungen – ein Kernthema des Feminismus

    Die Ärztinnen Gabriele Halder, Jana Maeffert und Alicia Baier kommen aus drei verschiedenen Generationen. Sie alle haben als Studentinnen begonnen, sich bei diesem Thema zu engagieren. Was hat sie dazu bewegt? Was hat sich in den letzten 50 Jahren verändert?

    Die Ärztinnen sprechen über ihre Arbeit, ihr Engagement, die Versorgungslage in Deutschland und international. In den letzten Jahren ist das Thema in Deutschland wieder stärker debattiert wurden. Von der neuen Regierung wurde nun die Streichung des Paragrafen 219a vorbereitet. Finden die drei Ärztinnen das ausreichend?

    32 min
  • Gregor Gysi – Diplomjurist, Politiker, Bundestagsabgeordneter, Autor …

    Den Diplomjuristen, Politiker, Autor, Moderator, Bundestagsabgeordneten … Dr. Gregor Florian Gysi VORSTELLEN zu wollen, hieße eigentlich Eulen nach Athen tragen.

    Aber wer weiß schon, WARUM er unbedingt Rechtsanwalt und schließlich Politiker werden wollte und nicht Rinderzüchter, Zahnarzt oder Wirt? Dass er natürlich auch auf aktuelle politische Fragen eingehen wird und auch die militär-politische Großwetterlage nicht ausblendet ist genauso verständlich wie hörenswert.

    34 min
  • Michael Hurshell – ein Wiener Amerikaner in Dresden

    Der Amerikaner Michael Hurshell wurde 1959 in Wien geboren, ging in der ersten Klasse in Köln zur Schule, besuchte die zweite Klasse in New York, die Highschool in Seattle, studierte vier Jahre an der Brown University an der Ostküste und lebt seit 2002 in Dresden. Er ist Dirigent, lehrt an der Dresdner Musikhochschule, erfüllte sich seinen Wunsch, eine jüdische Kammerphilharmonie zu gründen – natürlich nicht allein –, gestaltete das Richard-Wagner-Museum in Graupa bei Dresden neu, …

    Wie das alles zusammengeht? Einfach zuhören.

    24 min
  • zugewandert

    Wie fühlen sich Menschen, die ihre alte Heimat verlassen haben und nach Deutschland, konkret nach Dresden gekommen sind?

    Wie ist das, die alte Heimat zu verlassen? Wie sind sie hier angekommen? Mit welchen Problemen mussten und müssen sie dabei kämpfen? Welche Vorstellungen, Wünsche und Träume hatten und haben sie?

    Wir leben in einer Stadt, vielleicht sogar in einem Haus, aber wie gut kennen wir einander wirklich?

    23 min
  • Die Dresdner Kinderstraßenbahn LOTTCHEN

    Die Kinderstraßenbahn LOTTCHEN gehört, mit wenigen Unterbrechungen, seit 1991 zum Dresdner Stadtbild. Matthias Stresow hatte zuvor von einer freien Stelle in der neuen Stadtverwaltung von Dresden erfahren. Die Idee für eine Kinderstraßenbahn in Dresden soll verwirklicht werden. Ein Musiker und ein Theatermensch sind schon dabei, man sucht nur noch jemand, der sich mit der Stadtgeschichte Dresdens auskennt. Stresows Bewerbung ist erfolgreich, und so steigt er das erste Mal bei „Lottchen“ ein.

    Die alte Dresdner Straßenbahn vom Typ ET 57 ist längst ausgemustert und auch die „neue“ T4D kommt schon in die Tage. Ungebrochen ist der Zuspruch, den LOTTCHEN nicht nur von den kleinen Kindern erfährt.

    30 min
  • Das Leben der Ellen Schernikau

    Im Sommer 1966 verlässt eine 30jährige Magdeburgerin im Kofferraum eines Diplomatenwagens gemeinsam mit ihrem 6jährigen Sohn die DDR. Sie folgt ihrer großen Liebe, dem Vater des Kindes, der diese Flucht in den anderen deutschen Staat organisiert hat.

    Was sich anhört, wie der Beginn eines Liebesromans, vielleicht auch eines Krimis, ist gelebtes Leben.
    23 Jahre später kehrt sie in ihre alte „Heimat“ zurück, die es aber schon nicht mehr ist. Und kurze Zeit später ist sie wieder dort, wo sie eigentlich nie hinwollte, wie sie sagt, nämlich in der BRD. Nur musste sie diesmal dafür keinen Ortswechsel vornehmen. Ihr Name ist wenigen bekannt, der ihres Sohnes schon vielen, obgleich er, der Schriftsteller Ronald M. Schernikau, bereits 1991 verstarb.
    Offen und ehrlich, ohne Groll und Häme spricht Ellen Schernikau in „schlomo trifft“ über ihr Leben.

    23 min
  • Der lange Weg des Schriftstellers Walter Kaufmann von Deutschland nach Australien und zurück

    Geboren wurde Jizchak Schmeidler, so sein eigentlicher Name, am 19. Januar 1924 als Sohn einer jüdischen Verkäuferin in Berlin.

    1926 wurde er von dem jüdischen Anwalt Sally Kaufmann und dessen Frau Johanna adoptiert. Das erfuhr er allerdings erst Jahrzehnte später.
    Aufgewachsen ist er in Duisburg, wo er das Steinbart-Gymnasium besuchte. Seine Adoptiveltern wurden nach der Reichspogromnacht 1938 verhaftet, kamen ins KZ Theresienstadt und wurden im KZ Auschwitz ermordet. Kaufmann gelang 1939 mit einem Kindertransport die Flucht aus dem Deutschen Reich über die Niederlande nach Großbritannien. Dort wurde er 1940 als „feindlicher Ausländer“ zunächst interniert, dann per Schiff nach Australien gebracht und ist dort zum Australier geworden.
    Er arbeitet als Landarbeiter, als Obstpflücker und  diente vier Jahre als Kriegsfreiwilliger in der Australischen Armee.
    Nach 1945 war er Straßenfotograf, auf einer Werft, im Schlachthof und Seemann in der Handelsmarine bevor ihn sein Weg – jetzt schon als Schriftsteller – über die Sowjetunion und Polen in die DDR führte.
    Walter Kaufmann erzählt ohne Häme und Trauer, aber mit Stolz über sich. Nur wenn er über seine im KZ der Nazis umgebrachten Eltern spricht, spürt man Betroffenheit und Wehmut.
    Australien hat ihn geprägt, auch wenn er sagt, dass diese Zeit schon sehr, sehr weit zurückliege.
    Bis an sein Lebensende am 15. April 2021 war Walter Kaufmann immer das, was er von frühester Jugend an sein wollte: Nichts anderes als Schriftsteller.

    29 min
  • Das geheime und verworrene Leben des deutschen Ex-KGB- und FBI-Spions Jack Barsky in Amerika

    Am 8. Oktober 1978 passiert der Kanadier William Dyson am Flughafen in Chicago ohne Probleme die Einreisekontrollen der Vereinigten Staaten von Amerika. Zwei Tage später hört er auf zu existieren, zumindest was seine bisherige Identität betrifft. Das Hotel, in das William Dyson eingecheckt hat, verlässt er als Jack Barsky.

    Was sich anhört und liest wie ein Krimi ist tatsächlich einer. Und zugleich auch wieder nicht.
    Den Kanadier William Dyson gibt es im realen Leben gar nicht, und Jack Philip Barsky, ein jüdisches Kind, ist im Alter von 11 Jahren am 7. September 1955 bereits verstorben.
    Aber … es gab einen jungen Mann namens Albrecht Dittrich. Er und ich saßen zur selben Zeit im selben Klassenzimmer. Das ist allerdings schon sehr lange her. Nach der Schulzeit haben wir uns sofort aus den Augen verloren.
    Als ich das erste Mal wieder von ihm hörte war es nur die Information, dass er bei einem Raketenstart in Baikonur ums Leben gekommen sein sollte. Das klang sehr glaubwürdig, schließlich hatte er gern chemische Experimente durchgeführt und nach dem Abitur in Jena Chemie studiert.
    Er ist zwar nie nach Baikonur gekommen, wohl aber als sowjetischer Spion nach Amerika, wo er heute noch lebt und nunmehr ganz offiziell den Namen Jack Barsky trägt.
    Schlomo trifft ihn heute über Zeit und Raum hinweg in seiner Sendung.

    39 min

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Wer kennt sich schon im Leben eines Spions aus, weiß um prägende Ereignisse im Leben eines jüdischen Schriftstellers, um die Sorgen eines Atomphysikers vor und nach der Katastrophe von Tschernobyl, kennt die Probleme eines Chefs des Dresdner Funkhauses oder erinnert sich, wie das Radio auf die Schiene kam? Wie sind Promis vor und hinter dem Rampenlicht, was bewegt und interessiert sie?