schlomo trifft

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By schlomoSociety & Culture
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schlomo trifft episodes

  • Eva Jähnigen – eine GRÜNE Stadtpolitikerin

    Sie ist zweite Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden, zuständig für Umwelt, Klima, Recht und Ordnung, verheiratet und Mutter zweier erwachsener Töchter.

    Wie bringt sie das alles unter einen Hut?

    Was werden denn wohl unsere Nachfahren in 80 Jahren darüber sagen, was heute entschieden wurde? Wie wird aus ihrer Sicht

    Dresden in 80 Jahren, also um die Jahrhundertwende, aussehen? Und wie könnte Dresden aussehen, und welche Wünsche hat sie ganz privat?

    Ein offenes und unvoreingenommenes Gespräch mit einer Grünen-Politikerin in Dresden.

    38 min
  • Gundula Gause – eine Frau für die Langstrecke

    „Ich bin eine Verfechterin von Kontinuität“, sagt sie von sich. Seit 1993, und damit weit länger als jede ihrer Kolleginnen, arbeitet Gundula Gause als Redakteurin und Moderatorin beim „heute-journal“ des ZDF.

    Eigentlich ziemlich vermessen, sie im Podcast den Zuhörerinnen und Zuhörern nahebringen zu wollen!?

    Aber – was vermittelt denn das Fernsehen über die Moderatorin wirklich? Ihr Aussehen? Ihre Gefühle? Ihre Schwächen? Ihre Wünsche?

    Ich war sehr neugierig auf sie, auf unser Gespräch, zumal wir einander persönlich bis dato nicht kannten.

    Natürlich wollte ich wissen, wie sie zum ZDF gekommen ist, was sie an der Fernsehmoderation fasziniert, ob sie Lampenfieber kennt, wie sie den Spagat zwischen Familie und Beruf schafft und

    vieles mehr.

    Souverän, offen und sehr herzlich hat sie meine Fragen beantwortet.

    27 min
  • Eine Zeitreise mit Schlomo am 13ten Februar

    Die Sicht auf Dresden am 13. Februar 1945 ist auch noch Jahrzehnte später sehr ambivalent. Woran das wohl liegen mag …?

    Wie war das eigentlich damals? Der 13. Februar 1945 fiel auf einen Dienstag, Faschingsdienstag oder halt Fastnacht. Und da wir leider oder besser zum Glück keine echte Zeitreise machen können, habe ich Text- und Tondokumente von Menschen herausgesucht, die damals in Dresden lebten und ihre Erinnerungen aufgeschrieben respektive erzählt haben.
    Da ist zum Beispiel Peter Biele. Seine Erinnerungen hat der Schriftsteller in dem Buch „Aus dem Eckhaus“ verarbeitet. Mit einem kleinen Abschnitt aus diesem Buch beginnt meine Zeitreise.
    Henny Brenner war kein Kind mehr, als sie in Dresden erlebte, wie der Krieg dorthin zurückkam, von wo er ausgegangen war. Wenige Monate zuvor, am 25. Oktober 1944, hatte sie Geburtstag, ihren 20ten. In ihrem autobiographischen Buch „Das Lied ist aus“ resümiert sie das „Vorspiel in der Hölle“ so:
    „Den Bomben, die in jener denkwürdigen Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 die Stadt Dresden dem Erdboden gleichmachten, verdanke ich mein Überleben.“
    Im Gegensatz zu Henny Brenner waren meine nächsten Zeitzeugen 1945 in der Tat noch Kinder, Achim und Renate Aris.
    Im Wechsel erzählen die Geschwister.
    Die Zeit heilt alle Wunden, sagt man so leichthin. Stimmt das überhaupt? Und wenn ja, ist das wirklich gut so?
    Und auch deshalb und dafür gibt es diese Zeitreise mit Schlomo.

    ten.

    28 min
  • Günter Herlt – zum Abschied
    Günter Herlt wurde nach 1989 – wenn überhaupt – wohl nur als Buchautor und Satiriker wahrgenommen. Dass der 1933 geborene gelernte Zimmermann und Maurer eigentlich ein Multitalent war – er malte beispielsweise leidenschaftlich gern – wissen nur wenige. Vor 1989 gehörte er zur eher unbeliebten Gruppe der Kommentatoren beim Fernsehen der DDR. Letzteres war Grund genug für mich, in meinen alten Tonaufzeichnungen zu kramen und ihn daraus über sich selbst berichten zu lassen. Günter und mich verband mehr als nur ein „Guten Tag“. Und ich will versuchen, ein wenig von seiner Denk- und Handlungsweise rüberbringen, davon, dass er grundehrlich war. Das machte Gespräche mit ihm nicht nur interessant, sondern überhaupt erst möglich.
    Vielleicht gelingt es mir auch zu zeigen, dass auch sein „Helm“ viele Beulen hatte, von denen nur einige von seinen Gegnern stammten.
    Günter Herlt hat am 20. Dezember 2022 seinen „Helm“ für immer abgesetzt.
    46 min
  • Ronald M. Schernikau – ein schwuler, kommunistischer Dichter

    „Ronald M. Schernikau (geboren am 11. Juli 1960 in Magdeburg; gestorben am 20. Oktober 1991 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller.“

    Diese Information, Eingangszeile in Wikipedia, sagt wenig aus über den Menschen Ronald M. Schernikau. Sie lässt die sachliche Feststellung zu, dass es natürlich kein persönliches Treffen in der Gegenwart geben kann. Dennoch soll versucht werden, diesen schwulen, kommunistischen Dichter, wie er sich selbst bezeichnete, etwas näher vorzustellen.
    Warum? Zum Beispiel, weil er der Letzte war, der im Herbst 1989 in die DDR übersiedelte, DDR-Bürger wurde.
    Zum Beispiel, weil er auf dem letzten Schriftstellerkongress der DDR eine eindrucksvolle Rede gehalten hat, deren Aussagen auch heute noch gelten.
    Zum Beispiel, weil, …
    Ach was, einfach mal reinhören.

    33 min
  • Katja Kullmann – Die singuläre Frau?!

    Katja Kullmann sagt von sich, dass sie eine friedliche Person sei, die gern spazieren geht, tanzt und gelegentlich aufschreibt, was sie so sieht, hört und denkt; als Erzählerin, Essayistin oder Journalistin. Am liebsten beschäftige sie sich mit sozialem Statusgerangel und dem Geschlechterzirkus, sehr gern auch mit der Pop(ulär)-Kultur und immer wieder mit der wundersamen Welt der Arbeit.

    Journalistisch ist sie seit 2017 bei der taz tätig.

    Als Speakerin und Dozentin moderiert, diskutiert und referiert sie zu kulturellen und politischen Themen.

    Menschlich ordnet sie sich in die Kategorie „Realistische Optimistinnen“ oder „Optimistische Realistinnen“ ein.

    „Euphorie im Alltag“ lautet die Maxime, der sie analog wie digital zu folgen versucht.

    Und auf die Frage, ob es das Buch „Der singuläre Mann“ geben werde, hat sie eine treffende Antwort.

    35 min
  • Tom Strohschneider – studierter Historiker und praktizierender Journalist

    (Foto: Tom Carney)

    ist Jahrgang 1974, lebt und arbeitet in Berlin und war von 2012 bis 2017 Chefredakteur der Tageszeitung „Neues Deutschland“.

    Seine Spuren hat er unter anderem bei der Wochenzeitung „Der Freitag“ und bei der „taz“ hinterlassen. Er denkt gern über die gesellschaftliche Linke nach und schreibt auch manchmal Bücher. z.B. „Linke Mehrheit?“ über Möglichkeiten und Grenzen von Rot-Rot-Grün sowie „What's left?“ über Europas Linke, den Rechtsruck und einen sozialistischen Kompromiss.

    Damit ist gleichzeitig auch unser Gesprächsfeld umrissen, bewältigt in einer sehr langen, sehr intensiven aber auch sehr interessanten Diskussion. Zugegeben keine leichte Beschallungskost, aber sehr empfehlenswert.

    44 min
  • Helga Deglmann – von der Schiene ins Funkhaus

    Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit verschwand um 2014 herum so nach und nach der Gebäudekomplex, der Mitte der 60er der neue „UKW- und Auslandsstudios“-Komplex des Rundfunks der DDR in der Nalepastraße war. Im Block B habe ich mich mit Helga Deglmann verabredet. Als Journalistin hat sie hier zunächst beim Berliner Rundfunk in der Redaktion Wissenschaft, später in der Redaktion „Pulsschlag der Zeit“ gearbeitet.

    Aber angefangen hat alles ganz anders, nämlich auf der Schiene. Darüber spreche ich mit ihr.

    Na, neugierig geworden? Einfach mal reinhören!

    31 min
  • Claus Kleber – mehr als nur heute-Journal-Moderator

    „Mit ihm geht eine Ära beim ZdF zu Ende”

    (Gundula Gause, Co-Moderatorin)

    Nach 2977 Ausgaben moderierte Claus Kleber, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gleichermaßen verehrt wie gehasst, am 30.12.2021 zum letzten Mal das ZDF „heute-journal”. Mit einem ganz eigenen Stil prägte der promovierte Jurist Kleber knapp zwei Jahrzehnte das Nachrichtenmagazin.

    Wer ihn mag, wird sich längst über sein Leben und Wirken informiert haben – social media macht’s möglich. Wer ihn nicht mag wird sich weder diesen Text durchlesen noch den Podcast anhören, was durchaus ein Verlust sein könnte.

    „Journalisten dürfen weder eine vorgefasste Meinung vertreten noch eine bestimmte Zielgruppe favorisieren”, so eine seiner Leitlinien. Und das gilt natürlich auch für „schlomo trifft”. Dennoch will ich von ihm wissen, warum er gut ist, wenn (Zitat) „auch in zehn Jahren noch niemand weiß, welche Partei” Claus Kleber wählt. Und er antwortet direkt.

    Ein Jahr hat es gedauert und sehr viel Geduld (und Hartnäckigkeit) bedurft, ehe wir uns am Bildschirm gegenübersitzen konnten. Es hat sich gelohnt. Unser Gespräch war sehr persönlich und dadurch auch sehr angenehm, trotz des großen räumlichen Abstands. „Bin mal gespannt, was da entsteht” stand in seiner letzten Mail an mich. Sie auch? Dann kann ich nur empfehlen, sich den Podcast anzuhören.

    46 min
  • Rabbiner Alexander Nachama

    Als der 29jährige Alexander Nachama am 26. April 2013 feierlich in das Amt des Gemeinderabbiners in Dresden eingeführt wurde, waren 74 Jahre vergangen, seit die Nazis auch in Dresden jüdische Leben vernichteten.

    Jung, unvoreingenommen und sich dennoch seiner großen Aufgabe bewusst, nahm der Absolvent des Abraham-Geiger-Kollegs an der Universität Potsdam seine neue Arbeit auf und leitete damit gleichzeitig eine neue Etappe im Leben der Jüdischen Gemeinde zu Dresden ein.

    Seit 2018 ist Alexander Nachama Landesrabbiner von Thüringen und in Erfurt zu Hause.

    Wer ist dieser Mann? Was hat ihn veranlasst, Rabbiner zu werden? Was sind seine Aufgaben, und was macht er, wenn er nichts macht? Auf alle diese und andere Fragen gibt er Antwort.

    30 min

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Wer kennt sich schon im Leben eines Spions aus, weiß um prägende Ereignisse im Leben eines jüdischen Schriftstellers, um die Sorgen eines Atomphysikers vor und nach der Katastrophe von Tschernobyl, kennt die Probleme eines Chefs des Dresdner Funkhauses oder erinnert sich, wie das Radio auf die Schiene kam? Wie sind Promis vor und hinter dem Rampenlicht, was bewegt und interessiert sie?