Erste Folge im Pool. Nils auf der Luftmatratze, Simon am Ventil, das Mikrofon in gefährlicher Nähe zum Wasser und mittendrin der Satz, der alles zusammenfasst: «Scheisse, Mann. Was haben wir uns da angetan?»
Nach sechs Wochen Sommerpause reden wir darüber, was so eine Pause eigentlich mit einem macht. Nils war vor den Ferien wirklich an der Grenze seiner Energie, nach einem halben Jahr mit einer herausfordernden Konstellation im Lernhaus Sole. Jetzt ändert sich einiges: ein wöchentliches Gefäss, in dem Kinder ihre Projekte auf die Bühne bringen, mehr Coaching-Gespräche, ein umgebauter Raum, über 40 Kinder und Jugendliche und eine neue Lehrstelle. Und Ferien, findet Nils, sind das grösste Privileg am Lehrerberuf, nicht «unterrichtsfreie Zeit».
Der zweite Teil dreht sich um KI. Simon hat aus reiner Langeweile mit Claude zwei neue Websites für seine Podcasts gebaut, inklusive einer Volltextsuche über sämtliche Episoden. Nils erzählt von Marc, der seine Arcade unbedingt selber bauen wollte und warum genau dieser Reflex uns in der Schule anerzogen wird. Dazu die Frage, was wegfällt, wenn die Maschine plötzlich alles kann, und was dafür überhaupt erst entsteht.
Am Schluss: ein T-Shirt, ein Gewinner und eine neue Verlosung.
— Die erste Aufnahme im Pool und wie es fast schiefging
— Sechs Wochen Ferien: Privileg oder unterrichtsfreie Zeit?
— An der Energiegrenze: was Nils vor den Ferien gebraucht hat
— Was sich im Lernhaus Sole nach den Ferien ändert
— Team, Stellenprozente und eine neue Lehrstelle
— Vibe-Coding: neue Websites und die Suche über alle Episoden
— Von ChatGPT zu Claude und die Sache mit den Token
— Marc, die Arcade und der Satz «Ich will es selber gemacht haben»
— KI und Chancengerechtigkeit in der Berufswahl
— Der Prototyp der Profolio-KI
— T-Shirt-Verlosung mit Walliser Wein