Neues Jahr, Rivella statt Champagner – und keine grossen Neujahrsvorsätze. In Episode 7 von «Schmid und Landolt unstrukturiert» sprechen Simon und Nils über das Ankommen im neuen Jahr: unspektakulär, ehrlich und mitten aus dem Leben.
Es geht um Sport als Dopaminquelle bei ADHS, um Routinen, die nur funktionieren, wenn sie Teil eines Ablaufs sind – und warum „einfach Sport machen“ für viele keine Lösung ist. Nils erzählt, weshalb Velofahren und Joggen nur dann klappen, wenn sie mit Arbeit, Alltag oder Lernbegleitung verknüpft sind. Simon reflektiert über Vorsätze, Fokus und warum sein Kernthema Bildung auch im neuen Jahr alles andere überstrahlt.
Daneben wird es sehr konkret: Mental Load im Familienalltag, Haushaltsorganisation, Umzüge als Befreiung, Essgewohnheiten, Kochen, Einkaufen als Reizüberflutung – und wie ChatGPT plötzlich zum Einkaufs-Coach wird. Zwischen Fondue Chinoise, veganem Kochkurs, Fleischkonsum mit Haltung und der Wut über umgestellte Supermarktregale entsteht ein ehrlicher Blick darauf, wie neurodivergente Menschen ihren Alltag strukturieren (müssen), damit er tragfähig bleibt.
Eine Folge über Vorsätze ohne Pathos, Routinen ohne Selbstoptimierung – und darüber, warum Veränderung nur dann bleibt, wenn sie sich einfach machen lässt.
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