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Lieder über Geigerzähler und radioaktive Drinks – das Atomic Age und der Einfluss des Kalten Kriegs brachten viele skurrile Kreationen hervor. Dass Musik aber auch ein Mittel ist, Hoffnungen und Ängste zu verarbeiten, wird in dieser Epoche besonders deutlich. In dieser Folge sprechen wir über vier Jahrzehnte Systemkonfrontation und darüber, zu welchen Großereignissen das „musikalische Aufrüsten“ Ende der 1980er-Jahre an der deutsch-deutschen Grenze führte.
Zur Playlist zum Podcast:
https://open.spotify.com/playlist/7xbmliDJddkbkeiQE68vFJ?si=0744b0d282df4140
Zum Weiterlesen:
Gassert, Philipp: Popularität der Apokalypse: Überlegungen zu einer Kulturgeschichte der Nuklearangst seit 1945, in: Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.): Ende vom Atomzeitalter? Von Fukushima in die Energiewende, Bonn 2012, S. 127-142.
Zu unserer Ausstellung:
https://www.helmut-schmidt.de/ausstellungen/schmidt-demokratie-leben
Zur Schmidt-Map:
https://map.helmut-schmidt.de/de
„Die 68er sind an allem schuld!“, singt der Kabarettist Rainald Grebe. Doch was war eigentlich los, in diesem sagenumwobenen Jahr 1968? In dieser Folge sprechen wir über die deutsche NS-Vergangenheit und den wachsenden Generationenkonflikt, das Verhältnis der protestierenden Studierenden zu Gewalt, den Einflüssen aus den USA und darüber, warum Helmut Schmidt zeitlebens so seine Probleme mit den „68ern“ hatte. Im Zentrum steht wie immer die Frage, welche Musik diese Epoche prägte.
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Mehr Informationen zur RAF:
https://www.helmut-schmidt.de/aktuelles/themenwochen/raf-themenwoche
Mehr zu Helmut Schmidt und den 1968ern im Video "Auf ein Gespräch mit Helmut Schmidt":
https://www.youtube.com/watch?v=x_P7x091Jrg
Zu unserer Ausstellung:
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Hamburg blühte in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg nicht nur wirtschaftlich wieder auf: Musikalisch war endlich Schluss mit der „Dorfmusik“. Das verkündete großspurig der Hamburger Star-Club. Der Club avancierte zum Dreh- und Angelpunkt einer neuen Musikszene, der Beat- und Rock’n’Roll-Musik. Die Hamburger Jugend entdeckte neue Welten und probierte sich aus, der kulturelle Einfluss der anglophonen Welt war nicht mehr zu überhören.
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Zum Weiterlesen:
Fifka, Matthias S.: Rock around the Clock. Die Eroberung Europas durch die Rockmusik, in: Gerhard Paul/Ralph Schock (Hg.): Sound des Jahrhunderts. Geräusche, Töne, Stimmen. 1889 bis heute, Bonn 2013, S. 402-407.
Bloemeke, Rüdiger: Aufbruch - Such nach dem neuen Rhythmus. Rock'n'Roll und Halbstarke, in: Peter Kemper/Ulrich Sonnenschein/Thomas Langhoff (Hg.): Alles so schön bunt hier. Die Geschichte der Popkultur von den Fünfzigern bis heute, Leipzig 2002, S. 49-60.
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Es herrscht Vollbeschäftigung, die Industrie und der Außenhandel boomen und es warten drei goldene Jahrzehnte auf die westdeutsche Gesellschaft. Plötzlich konnten die Menschen sich ein Auto, einen Kühlschrank und sogar einen Urlaub nach Italien leisten. Ja, es gab sogar zu wenig Arbeitskräfte, sodass Anwerbeabkommen mit anderen Ländern geschlossen wurden. Wer denkt da noch an die NS-Vergangenheit? Die Musik der „Wirtschaftswunderjahre“ spiegelt einige dieser kollektiven Erfahrungen wider.
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