In dieser Folge reisen wir in die Musiklandschaft der DDR der 70er- und 80er-Jahre. Wir sprechen über staatliche Kulturpolitik, die Cover-Kultur und welche Hürden Musiker*innen für eine Spielerlaubnis nehmen mussten. Von Manfred Krug und Wolf Biermann bis hin zum „Red Metal“ zeigen wir, wie Musik zwischen Anpassung und Aufbegehren im Kalten Krieg entstand. Gleichzeitig blicken wir auf die politischen Hintergründe: die Treffen von Helmut Schmidt und Erich Honecker, die Entspannungspolitik und den „Geist von Helsinki“.
Shownotes:
Unsere Ausstellung in Hamburg: https://www.helmut-schmidt.de/ausstellungen/schmidt-demokratie-leben
Walter Ulbricht und die Monotonie des „yeah, yeah yeah“: https://www.mdr.de/geschichte/stoebern/damals/avobjekt1446.html
Nikolai Okunew im Interview: https://www.leibniz-magazin.de/alle-artikel/magazindetail/newsdetails/heavy-metal-fan-zu-sein-bedeutete-ungehorsam
Okunew, Nikolai, Red Metal: https://www.aufbau-verlage.de/ch-links-verlag/red-metal/978-3-96289-138-1
Soul und Funk aus der DDR. Max Herre und Dexter im Gespräch mit Andreas Müller: https://www.deutschlandfunkkultur.de/hallo-22-soul-und-funk-aus-der-ddr-100.html