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Der zehnte Eintrag im Tagebuch unserer Heldin, Anni Silbermann, in dem Annis Tochter Corona spielt. Anni zum Elternabend geht, durch ein Wurmloch fällt und im Anschluss übel angehustet wird. Und Anni klarstellt, dass es in Deutschland gefährlichere Dinge gibt als Kinder. Zum Beispiel Leitern. Und Aliens.
Lerne auch du etwas über Epidemiologie und die wahre Inspiration für die Alien vs. Predator-Filme. Die Corona-gebeutelten Kinder dieser Welt würden sich bestimmt freuen.
Der neunte Eintrag im Tagebuch unserer Heldin, Anni Silbermann, in dem Anni feststellt, dass ihre Liebe zur Natur nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Ihrem Mann nächtliches Summen unterstellt. Einen esoterischen Kammerjäger anheuert. Ihre Kinder vor Raubvögeln schützt. Und von der Mutti der G-Klasse gerettet wird.
Lerne auch du etwas über die Privilegien des Stadtlebens und hör mal rein. Flora und Fauna würden sich bestimmt freuen.
Der achte Eintrag im Tagebuch unserer Heldin, Anni Silbermann, in dem Anni weiter mit der Autonomiephase ihres Kindes ringt. Ihren Streit mit dem Tagebuch (ein bisschen) beilegt. Feststellt, dass verständnisvolle Eltern langfristig kein Material bieten. Einsieht, dass nachts Wischen und Partymachen eigentlich dasselbe sind. Für eine abgeklärtere Sicht auf Familienzeit wirbt. Und Po-Duschen als Gastgeschenk salonfähig macht. Tu auch du etwas für die RatgeberautorInnen dieser Welt und hör mal rein. Die würden sich bestimmt freuen.
Der siebte Eintrag im Tagebuch unserer Heldin, Anni Silbermann, in dem Anni mit der Autonomiephase ihres Kindes ringt. Sich entscheidet, einen Elternratgeber zu bemühen (weil Schneidezähne wichtig sind). Klarstellt, dass der optimale Elternratgeber skandinavischen Ursprungs sein sollte. Eingesteht, dass Schönrederei gesellschaftspolitisch notwendig ist. Und in einen aufreibenden Streit mit dem Tagebuch gerät. Tu auch du etwas für die vollautonomen Kinder dieser Welt und hör mal rein. Ihre Eltern würden sich bestimmt freuen.
Schnappatmig meldet sich mit einer neuen Bonus-Folge. Nachdem Anni Tina rüde in ihrer Me Time unterbrochen hat, liest die Rory Gilmore der Podcasterinnen (so clever, so schön, so bescheiden) gelöschte Textstellen zum Thema Fernsehen. Es geht auf Zeitreise, zurück ins Jahr 2004, als Donnerstage noch nach Tütensuppe und Freiheit schmeckten. Es geht darum, wie die Supernanny zwei Waldorfkindern das Fürchten lehrte. Natürlich geht es in dem Zusammenhang auch um die Stasi. Und um das Spiel der Könige: Pokémon.
Aber hört selbst. Die zwangskunstschaffenden Jugendlichen der Welt würden sich bestimmt freuen.
Der sechste Eintrag im Tagebuch unserer Heldin, Anni Silbermann, in dem Anni die Grundfesten unserer Gesellschaft ins Wanken bringt. Falsch parkt. Eingesteht, dass mit ihr nicht gut Pferdestehlen ist. Rotwein-Statistik erklärt. Und eventuell Katholikin wird. Hol auch du dir einen Freifahrtschein für gelegentliche moralische Fehltritte und hör mal rein. Die echten Priester der Welt würden sich bestimmt freuen.
Der fünfte Eintrag im Tagebuch unserer Heldin, Anni Silbermann. In welchem Anni sich fragt, wie sie es nun eigentlich findet, im wilden Osten. Das Tagebuch mit einer steilen Gesangseinlage kontert. Anni anmerkt, dass Haare kein guter Indikator für irgendwas sind. Seilschaften feiert. Und ihr Gehirn ein kleines bisschen explodieren fühlt.
Tu auch du etwas für deine allgemeine Verunsicherung und hör mal rein. Die Sabine vom Biobäcker würde sich bestimmt freuen.
Heute meldet sich Schnappatmig mit einer neuen Bonus-Folge. Nachdem das Tagebuch das Ruder an sich gerissen und mit Anni den Begriff "Niveau" erörtert hat, gesellt sich Tina zu den beiden. Sie kredenzt gelöschte Textstellen, die nach Rostbratwurst und Lagerfeuer schmecken. Denn es geht ums Zurückziehen. In den Osten. Aus Berlin. Deshalb geht es natürlich auch um Mauern. Und um Leute mit und ohne Haare. Und um Klassenkampf. Aber mehr sei nicht verraten. Da müsst ihr schon selber reinhören. Die Sachsen der Welt würden sich bestimmt freuen.
Wer lieber guckt als hört, der geht schnell auf YouTube und schaut Tina dort beim Vorlesen zu.
Der vierte Eintrag im Tagebuch unserer Heldin, Anni Silbermann, in dem Anni krank ist. Mit Kranksein mental voll abschließt. Feststellt, dass Bananen Obst für Leute sind, welche die Kontrolle über ihr Leben verloren haben. Einen Selbstversuch startet. Und schlussfolgert, dass Erkältungen für Eltern wirklich gar keinen Mehrwert bieten.
Tu auch du etwas für deine Gesundheit und hör mal rein. Anni würde sich bestimmt freuen.
Der dritte Eintrag im Tagebuch unserer Heldin, Anni Silbermann, in dem Anni reichlich Kaffee ausschenkt (und verschwabbert). Sich fragt, wie wichtig Panda-Radiergummis wirklich sind (im Vergleich zu Windeln und den Kindern, die sie tragen). Mit Gesang für Stimmung und Geselligkeit sorgt. Und das Konzept Wand-Tattoo hinterfragt. Tu auch du etwas für die Umwelt und hör mal rein. Die Kinder dieser Welt würden sich bestimmt freuen.
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