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Es war ein sehr emotionaler Frauentreff mit vielen Erinnerungen und auch manchmal Tränen in den Augen. Die Erinnerungen können schön sein, aber manchmal tun sie auch weh. Eine traumhafte Kindheit in einem kleinen Dorf mit vielen Verwandten und Freunden zu genießen und dann alles zu verlassen, um ein neues Leben zu starten- ist eine Erfahrung, die nichteinfach spurlos vergessen werden kann. Oder das Doppelleben, das man führen musste: in der Schule war man ein braves Kind, Pionier und Komsomolmitglied und Zuhause, wenn keiner sah ,sprach man Deutsch und feierte man Weihnachten.
Welche Spuren hinterlassen solche Erfahrungen in unseren Entwicklungen, welche Rolle spielen sie bei der Identitätsfindung? Wie und wo findet man Kraft um das zu überwinden, weiter zu leben und noch den anderen zu helfen?
Darüber wurde am 21.10.20 bei dem Frauentreff gesprochen. Die Referentinnen Lilly Dittmann und Nelli Schmidt waren sehr offen und erzählten über dasLeben im Herkunftsland und ihre Erfahrungen währen der Orientirungsphase in Deutschland.
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