Wer schon einmal seinen Job verloren hat und nicht direkt eine Anschlussstelle gefunden hat weiß, Geld kann ganz schön schnell knapp werden. So war es auch bei Sarah Brink. Nachdem ihr Arbeitgeber pleite gegangen ist, kamen psychische Probleme, Stress in der Familie und leider kein neuer Job. Allein ihre Miete hat den Großteil ihrer staatlichen Unterstützung aufgefressen. Für Lebensmittel, Kleidung und Hobbys blieben nicht einmal mehr 200 Euro. Die Lösung: Der Dispokredit. Und genau diese Lösung wird zum Problem. Denn irgendwann steht sie mit 8.000 Euro Schulden da. Abzahlen? Für eine Person ohne Arbeit ein unerreichbares Ziel. Deshalb holt sich Sarah Brink Hilfe bei der Diakonie Schuldnerberatung in Hannover. Dort trifft sie auf Bernd Preibisch, der gemeinsam mit ihr in mehreren Sitzungen nach Lösungen sucht.