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Jubiläum und Neuheit in einem: In der 100. Episode meines Podcasts „Schwarz hören“ habe ich zum ersten Mal einen Bürgermeister zu Gast :-). Und zwar einen – wie das in Berlin heißt – Bezirksbürgermeister. Davon gibt es – entsprechend der Anzahl der Bezirke – 12 in der Hauptstadt.
Oliver Igel ist Bezirksbürgermeister dort, wo er geboren wurde und aufgewachsen ist: in Treptow-Köpenick im Südosten Berlins – der „größte, wald- und wasserreichste Berliner Bezirk“, wie Igel ihn stolz auf Instagramm vorstellt. Muss „social media“ heutzutage auch „in Amt und Würden“ sein? Wir reden darüber gleich zu Beginn des Podcasts.
Ansonsten ist natürlich „der Osten“ Thema; auch die Brüche nach 1989, die Oliver Igel v.a. durch seine Eltern mitbekommen hat. Als die Mauer in Berlin fiel, war er ja erst 11, hat sich dann aber explizit in seiner Magister-Arbeit an der Freien Universität Berlin mit einem Ost-Thema beschäftigt: „Komische Prosa in der Zeit der friedlichen Revolution1989“. Noch heute erzählt er begeistert – u.a. von „Helden wir wir“ von Thomas Brussig davon.
Nachdem er auch mal eine Zeit lang freier Mitarbeiter der „Berliner Zeitung“ war und dann 7 Jahre in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gearbeitet hatte, wurde er 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Büroleiter des SPD-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Hacker.
Seit 2011 nun ist er der bislang jüngste Bezirksbürgermeister Berlin und ich habe gefragt, warum der mit 18 in die SPD eingetretene Igel letztlich hauptamtlich in der Politik gelandet ist? „Das hat sich so ergeben.“ sagt er und bekräftigt heute – nach fast 30 Jahren – „Da bin ich richtig.“
Kommunalpolitik ist sein Ding … und also hat Oliver Igel aktuell und praktisch auch mit der am 11. Februar 2024 anstehenden „Teilwiederholungswahl“ für den Deutschen Bundestag in Berlin zu tun. Wie er das findet, dazu mehr im Podcast.
Was ihn richtig glücklich macht, sind die großen Demonstrationen gegen rechts seit ca. 3 Wochen in ganz Deutschland. „Damit habe ich gar nicht mehr gerechnet.“ sagt er, der in seinem Bezirk (insbesondere in Schöneweide) seit langem engagiert gegen Rechtsextremismus kämpft.
Oliver Igel ist Mitglied des Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin, der nach einem kometenhaften Aufstieg derzeit schwierige Monate erlebt; aber Igel ist überzeugt: „Wir steigen nicht ab.“ Außerdem ist er „Auto-Freund“, betont aber, dass es immer um Angebote geht, damit Menschen mobil sein können. Dazu gehören für ihn – neben mehr Radwegen – auch der Ausbau von Fahrbahnen von Autos und appelliert, in diesen Fragen nicht ideologisch ranzugehen. „Wir haben doch keinen Erziehungsauftrag.“ sagt er.
Anlässlich der „Rede meines Lebens“ - https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/ -, die er übrigens "wirklich toll" findet, habe ich Oliver Igel Ende Januar 2024 in „seinem“ Bezirksamt in Berlin-Adlershof getroffen und wir haben übers Leben geredet und – wie es sich für diesen Podcast gehört – auch über den Tod, mit dem er mindestens „von Amts wegen“ öfter zu tun hat …
Hier kommt die 100. Episode meines Podcasts „Schwarz hören“ mit Oliver Igel.
Der 1976 in Kassel geborene Jochen Müller ist von Hause aus Biologe und hat in seiner Doktorarbeit 86 Milliarden Nervenzellen nebst weiteren 86 Milliarden Gliazellen kartiert.
Was ist das denn? So habe auch ich mich gefragt und was hat das mit meinem Podcast zu tun? Nun: eine Menge mit unserem Leben und also ist dieses Gespräch ein besonderer Blick aufs Leben …
„Meine eigentliche Leidenschaft ist es, Wissenschaft aus den mitunter dunklen Laboren und Instituten zu holen, um sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“ betont Jochen Müller, der nach einer Weltreise 2011 nun schon länger als Wissenschaftskommunikator in Berlin tätig ist. Und das kommt nicht von ungefähr, denn gerade hier in Berlin-Buch – im Nordosten der Stadt – haben Mitte/Ende des 19. Jahrhundert Naturwissenschaftler wie Rudolf Virchow und Max Delbrück oder die Pioniere in der Hirnforschung Oskar und Cécile (die Lenins Gehirn in 30 Tausend hauchdünne Scheiben geschnitten hat) Vogt bahnbrechende Entdeckungen gemacht.
Anlässlich der „Rede meines Lebens“ - https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/ - habe ich Jochen Müller Ende 2023 in der Mikroskop-Ausstellung auf dem Campus Berlin-Buch getroffen und wir haben übers Leben geredet … über „Science Slams“ und darüber, dass unsere gesamte Welt heute auf naturwissenschaftlichen Erkenntnissen fußt. Ja, und natürlich geht es – wie es sich für „Schwarz hören“ gehört – auch um den Tod. Vor wenigen Jahren ist der Vater von Jochen Müller gestorben und immer wieder ging es in den letzten leidvollen Jahren in den Gesprächen zwischen Vater und Sohn um Lebensqualität; genauer um den Zusammenhang von Lebensdauer und Lebensqualität …
Sie singt – so heißt es – „schon immer“. Geboren 1970 in Halberstadt, ist sie in ihrer Kindheit und frühen Jugend x-mal umgezogen: Aufgewachsen in Cottbus – mit Bands wie Sandow – hat Lilli Bandt ab 1997 langjährig an Theatern gearbeitet: als Assistentin, Schauspielerin und Theaterpädagogin. Z.B. am Staatstheater Cottbus und später – ab 2000 – am „Piccolo-Theater“ dort. 2005 hat es Lilli nach Potsdam „verschlagen“ und nach weiteren Stationen ist sie 2013 in Angermünde „gelandet“.
„Die Musik des Stimm-Talents aus der Uckermark erzählt in zärtlich-kraftvoller Lyrik weibliche Perspektiven des Erlebens.“ liest man über Lilli Bandt und erlebt man sie nur einmal live, ist man überzeugt von ihrer enormen Bühnenpräsenz. Mir ist das so gegangen, als ich ihr im November 2023 als Teilnehmerin des Wettbewerbs „Hoyschrecke“ – ein Liedfest in Hoyerswerda, der Heimat Gerhard „Gundi“ Gundermann – erstmals persönlich begegnet bin.
Lilli Bandt ist eine begnadete Künstlerin und arbeitet auch als zertifizierter Coach, u.a. in der Johanniter-Familienhilfe. Ihre Kinder – 2 Mädchen und ein Junge – sind 31, 19 und 16 Jahre alt.
Anlässlich der „Rede meines Lebens“ - https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/ - habe ich Lilli Bandt Ende Dezember 2023 im Studio von Andreas Albrecht, ihrem Produzenten (aktuelle CD: „DISTAENZERIN“ 2022 bei silberblick-musik), getroffen und wir haben über ihr sehr vielfältiges Leben geredet und natürlich, wie es sich für „Schwarz hören“ gehört, über den Tod. Darauf sind wir in diesem Podcast sehr schnell gekommen, was für Lilli ganz natürlich ist, denn: Der Tod des Bruders – damals war Lilli gerademal acht – hat ihr Leben sehr geprägt. „Ich finde den Tod nicht schlimm, weil ich ihn schon so früh kennengelernt habe. Trotzdem hadere ich mit der Endlichkeit.“ Ganz klar ist sie aber für selbstbestimmtes Sterben …
Hier kommt die 98. Episode meines Podcasts „Schwarz hören“ mit Lilli Bandt.
1967 in Friesland, also im hohen Norden, geboren, lebt der passionierte Fahrrad-Fahrer seit vielen Jahren in Berlin. Wenn er als Fahrrad-Aktivist das „Hohelied“ auf dieserart Mobilität singt, meint er allerdings das Fahren auf modernen Radwegen in der Stadt. Autofahren ist in der (Groß-) Stadt nicht nötig, zumal mit dem eigenen PKW ein Privat-Gegenstand gut 23 Stunden am Tag auf öffentlichem Gelände „rumsteht“.
„Die Umwelt schützen, Spaß dabei haben und damit die Brötchen verdienen.“ ist das Berufsmotto des – von Hause aus – Wirtschaftsinformatikers mit den Schwerpunkten Verkehr und Logistik. Seine Kompetenzen hat er sowohl als Manager bei der Deutschen Bahn und anderen Verkehrsunternehmen eingebracht wie auch in NGOs (u.a. Greenpeace und Changing Cities) oder in viele Ehrenämter – u.a. bei der IHK Berlin oder in Projekte der Forschungsgruppe „Digitale Mobilität und gesellschaftliche Differenzierung“ am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.
Strößenreuther war maßgeblich beteiligt am „Berliner Mobilitätsgesetz“ (2018), in dem erstmals ein deutsches Bundesland den Vorrang des Umweltverbundes aus öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV), Fuß- und Radverkehr festgeschrieben hat. Seit 2021 ist der frühere Grüne Mitglied der CDU und Mitbegründer der KlimaUnion. Warum er politisch „die Seiten gewechselt hat“, dazu mehr in diesem Podcast … und auch zum Thema „Klima-Kleber“: „Das ist die blödeste aller aktivistischen Arten, die man sich vorstellen kann; aber sie erzeugt Diskussionen.“ sagt Strößenreuther.
Gerade hat er – zusammen mit Michael Bukowski und Justus Hagel – das Buch: „Die Verkehrswesen. Miteinander den Kulturkampf beenden“ (www.tremoniamedia.de) veröffentlicht; eine „unterhaltsame und humorvolle Entdeckungsreise in den täglichen Verkehr und unseren Streit darüber …“. Ziel ist, dass auch PolitikerInnen mehr von dem „fiesen Biest Verkehr“ verstehen.
Anlässlich der "Rede meines Lebens" - https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/ - habe ich Heinrich Strößenreuther im Dezember 2023 in seiner Wohnung in der „Europacity“ in Berlin-Mitte besucht und wir haben übers Leben – u.a. darüber, warum er unbedingt wieder (mit dem Auto übrigens 😊) nach Andalusien fahren will – geredet und natürlich, wie es sich für "Schwarz hören" gehört, über den Tod.
„Ich will Tänzerin werden.“ – das war für die 1965 in Wolgast geborene Kathrin schon als Dreijährige klar. Folgerichtig hat sie an der renommierten Palucca-Hochschule für Tanz in Dresden studiert und war dann an verschiedenen Staatstheatern der DDR als Tänzerin engagiert.
Mit der sogenannten „Wende“ im Osten Deutschlands gab es für sie viel Unsicherheit und mehrere Versuche, sich beruflich „neu“ zu orientieren: Sie eröffnete mit einer Freundin das Kino „Casablanca“ in Berlin, wurde Choreografin und gründete eine eigene Ballettcompagnie.
Letztlich ist Kathrin Schülein seit genau 8 Jahren (am 31.Dezember 2023 wird Geburtstag gefeiert) die Intendantin des „Theater OST“ in Berlin-Adlershof, wobei sie selbst sich so nicht bezeichnen würde. Im Podcast weiß sie über gleich 8 Funktionen im eigenen Haus zu berichten … und darüber, was es wirklich heißt, ein Theater zu eröffnen und durch diese Zeiten zu führen.
Im Herbst 2023 hat Kathrin ihr Buch „Auf der Suche oder wie ich das Theater OST eröffnete“ (BEBUG mbH/NoRa) veröffentlicht, in dem sie auf durchaus humorvolle Weise ihren Weg zeichnet. „Unbeirrbar kämpft sie dafür, dass Kultur als Lebensmittel wahrgenommen und als Rechtsanspruch für alle im Grundgesetz verankert wird.“ heißt es in der Beschreibung. Im Podcast sagt Kathrin Schülein zur aktuellen Situation: „Der Kampf um Kultur wird größer, denn je.“
Anlässlich der „Rede meines Lebens“ habe ich Kathrin Schülein im Dezember 2023 im „Theater OST“ in Berlin-Adlershof besucht und wir haben über Kultur in unserem Land – und wie man diese erhalten kann – geredet und natürlich, wie es sich für „Schwarz hören“ gehört, über den Tod. Gerade in diesem zu Ende gehenden Jahr 2023 hat Kathrin Schülein zum ersten Mal intensiver darüber nachgedacht. Sie sagt: „Wenn mir jetzt was passiert, dann ist es eben so.“ Warum? Mehr dazu in diesem Podcast.
Er ist im Jahr 1957 in Frankfurt am Main geboren, aber schon als Kind mit seinen Eltern nach West-Berlin gezogen und dort aufgewachsen. Seit 1983 ist Dr. Schindler Arzt und seit 1995 arbeitet er auch als Palliativ-Mediziner. Von 2005 bis 2009 war er erster hauptamtlicher Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und das Thema treibt ihn noch immer um - auch im direkten wörtlichen Sinne, denn tagtäglich verbringt er viel Zeit im Auto, um zu meist unheilbar kranken Patienten zu fahren.
„Er spritzt Leute tot.“ hatte ich über ihn gehört. „Das ist absurd.“ entgegnet der engagierte Arzt, zumal „aktive Sterbehilfe“ in Deutschland verboten ist. Über „assistierten Suizid“ hingegen wird heftig diskutiert – nicht zuletzt anlässlich zweier – parteienübergreifender – Gesetz-Entwürfe, die im Sommer 2023 in den Bundestag eingebracht wurden. Allerdings bekam keiner der Entwürfe die nötige Mehrheit. Und das ist – wie Dr. Schindler sagt – auch besser so. Warum, begründet er in diesem Podcast.
Dr. Thomas Schindler geht es um die Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebenszeit, was er mit vollem Einsatz auch durch seine ehrenamtliche Tätigkeit bei „Home Care Berlin e.V.“ seit Jahrzehnten macht.
Anlässlich der „Rede meines Lebens“ - https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/ - habe ich Thomas Schindler im Dezember 2023 in der hausärztlichen Gemeinschaftspraxis am Sankt Gertrauden-Krankenhaus in Berlin besucht und wir haben u.a. darüber geredet, dass bis vor 150 Jahren der Tod ganz anders ins Leben integriert war, über viele Unklarheiten in Sachen "Sterbehilfe" heutzutage: aktive, passive, indirekte … und über Sterbehilfe-Vereine, die es schon viele Jahre auch in Deutschland gibt.
Hier kommt die 95. Episode meines Podcasts „Schwarz hören“ mit Dr. Thomas Schindler.
Er ist Jahrgang 1974, ein waschechter Berliner mit Verdienstorden des Landes Berlin und eine „lebende Legende“ im Eishockey. Beim „SC Dynamo Berlin“ gings zunächst mit Eiskunstlauf los; mit 11 Jahren wechselte er zum Eishockey. Ab der Saison 1992/93 gehörte er dem Profi-Kader der „Eisbären Berlin“ an und spielte bis 2012 als Stürmer bei den Eisbären.
In genau 1.000 Spielen erzielte Sven Felski gleich mehrere Rekorde, u.a. ist er Spitzenreiter in Sachen Strafminuten – ein „Phänomen“, das er im Podcast erklärt. In seiner höchst erfolgreichen Karriere – u.a. 6mal Deutscher Meister – kann er auch auf viele internationale Einsätze verweisen: z.B. bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin und 2010 in Vancouver.
„Auf dem Eis ist man ein anderer Mensch.“ sagt „Felle“, dessen Trikot mit der Nummer 11 in der Mercedes-Benz-Arena in Berlin unterm Dach hängt und nie wieder vergeben wird. Und überhaupt „lernen“ wir in diesem Podcast so Einiges über Eishockey – z.B. im Vergleich zum Profi-Fußball. Auch erfahren wir, warum alle Spieler in bestimmten Zeiten längere Bärte tragen. Wir reden ebenso darüber, dass Eishockey durchaus ein höchst gefährlicher Sport sein kann und was aktuell dagegen getan wird.
In den Medien kann man Felski mindestens einmal wöchentlich als Experte bei den live-Übertragungen auf Servus TV und Magenta Sport erleben.
Anlässlich der „Rede meines Lebens“ - https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/ - habe ich Sven Felski im November 2023 in seinem Büro der „Eisbären Juniors“ auf dem Gelände des legendären „Sportforum Berlin-Hohenschönhausen“ besucht und wir haben über „Felles“ Leben gesprochen, u.a. darüber, dass sein weiterer Spitzname „Bürgermeister“ ist, was der Verein für ihn bedeutet und dass seine Tochter Laura mit Eishockey nichts am Hut hat.
Der Tod war natürlich auch Thema: „Felle“ erzählt darüber, dass Bernd Römer, der Gitarrist von Karat, bei der Beerdigung seines Schwiegervaters gespielt hat und dass auf seiner Beerdigung keinesfalls „Hey, wir woll’n die Eisbären seh’n“ erklingen wird …
Hier kommt die 94. Episode meines Podcasts „Schwarz hören“ mit Sven „Felle“ Felski.
Sie kommt aus Leipzig, lebt lange schon aber in Berlin und ist heute die Geschäftsführerin (GF) des Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA). Von Hause aus Schauspielerin, hat die 1965 geborene Simone Storch mit Betriebswirtschaft und Public Policy zwei weitere Studienabschlüsse. Auch, weil es – alleinerziehend mit zwei Töchtern (Jahrgang ’87 und ’91) als junge Schauspielerin – nach der sogenannten „Wende“ im Osten Deutschlands – keine wirkliche Perspektive gab.
Als GF des BA erlebt sie – sowohl beruflich als auch privat – nicht selten Vorbehalte gegenüber der Geldpielgeräte-Branche, was sie nicht abschreckt, sich mit viel Engagement und Energie dafür einzusetzen.
Anlässlich der „Rede meines Lebens“ - https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/ - habe ich Simone Storch im November 2023 in ihrem Büro an der Friedrichstraße in Berlin-Mitte getroffen und wir haben übers Leben gesprochen. Und über den Tod natürlich, der sie schon als junge Frau beschäftigt hat. Sie war dabei, als ihre Oma starb und hat so erlebt, „… wie nah Leben und Tod beieinander sind.“ …
Hier kommt die 93. Episode meines Podcasts „Schwarz hören“ mit Simone Storch.
Er ist Berliner, Jahrgang 1968, war 13 Semester lang an einer Berliner Universität in Sachen Kommunikationswissenschaften eingeschrieben, hat aber nicht einen „Schein“, sondern immer Musik gemacht.
„Musik ist meine Sprache.“ sagt er, produziert und veröffentlicht CDs für namhafte KollegInnen wie Manfred Maurenbrecher oder Lilly Bandt, will jetzt aber auch mehr als Liedermacher unterwegs sein. Das nagelneue Werk von Andreas Albrecht heißt: "Nach außen, nach innen", erschienen auf seinem eigenen Label "Silberblick-Musik".
In seiner eigenen Veranstaltungs-Reihe: „Geschmacksverstärker“ präsentiert er – zusammen mit Holger Saarmann – immer am 1. Mittwoch im Monat jeweils mehrere Gäste. Aktuell steht am Mittwoch, den 6. Dezember ein Abend mit der Potsdamer Mystery-Folk-Bardin Miri Mehrstimmig (früher Die Lautmaler) und der Harzer Fantasy-Autorin Kathrin Hotowetz (Romanreihe: „Im Schatten der Hexen“) im Zebrano-Theater in Berlin-Friedrichshain an.
Anlässlich der „Rede meines Lebens“ - https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/ - habe ich mich Mitte November 2023 mit Andreas Albrecht in seinem Ton-Studio in Berlin-Weißensee getroffen und wir haben übers Leben gesprochen. Darüber, wie es ist, mit Anfang 50 Vater zu werden oder über seine Oma, die 101 Jahre alt ist.
Hier kommt die 92. Episode meines Podcasts „Schwarz hören“ mit Andreas Albrecht.
Er ist Prof. an der TU Berlin und Leiter der DiMo am WZB. Was bitte?
Zuvor – nach dem Abitur – ging der 1960 im Siegerland geborene Knie zum Studium nach Marburg, mit einer Unterbrechung von knapp zwei Jahren. In der Zeit war er in der Psychatrie – als Zivildienstleistender wohlgemerkt ;-).
Andreas Knie ist Mitglied von Bündnis 90 /Die Grünen, war seit 1985 aber schon in der „Alternativen Liste Kreuzberg“, dem Westberliner Vorläufer der Grünen, politisch organisiert. Sein Credo schon damals: weniger Autos in unserer Gesellschaft. Dabei ist er, der bis 1992 ein eigenes Auto hatte, nicht generell gegen das Auto-Fahren. Ihm geht es um moderne Formen der Mobilität, was derzeit beispielsweise im „Projekt Graefekiez“ ausprobiert wird.
Anlässlich der „Rede meines Lebens“ - https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/ - habe ich mich im Herbst 2023 mit Prof. Dr. Andreas Knie in seinem Büro im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) getroffen und wir haben übers Leben „als großes Spiel“ gesprochen und über sein Leben als Wissenschaftler, der wissenschaftliche Erkenntnisse immer in die Praxis umsetzen will: „Wissenschaft muss von ihrem hohen Ross runter, sie muss aus dem Elfenbeinturm raus.“ ist eine seiner Forderungen.
Ja, und natürlich war der Tod Thema im Podcast: Seine ältere Schwester ist mit 4 Jahren schon vor seiner Geburt gestorben, sein Vater starb mit 61, seine Mutter mit 72. Er selbst weiß, welche Musik bei seiner Trauerfeier gespielt werden soll – kann sich bis dahin aber ein Leben im Ruhestand nicht vorstellen …
Hier kommt die 91. Episode meines Podcasts „Schwarz hören“ mit Andreas Knie.
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