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Nicht der einzelne Satz entscheidet, ob eine Kommunikationssperre entsteht, sondern auch das Timing und das, was zwischen zwei Menschen geschieht. Diese Folge lädt dazu ein, vertraute Reaktionen zu verstehen, statt sie aus dem Wortschatz zu verbannen.
Darum geht es:
- Kommunikationssperren nach Thomas Gordon: Warum auch Ratschläge, Lob, Trost oder Fragen ein Gespräch ins Stocken bringen können.
- Stress und vertraute Reaktionsmuster: Weshalb wir unter Zeitdruck oder bei Erschöpfung leichter auf den kommunikativen Autopiloten zurückgreifen.
- Selbstempathie, Empathie und Aufrichtigkeit: Die eigenen Gefühle bemerken, dem Gegenüber zuhören und die eigenen Grenzen sichtbar machen.
- Beispiele aus Familienalltag und Beruf: Kleidung beim Geburtstag der Oma, Überforderung einer Kollegin und der Umgang mit nicht eingehaltenen Absprachen.
- Trost und Humor: Wann sie Verbindung tragen können und wann sie eher vom Erleben des Gegenübers wegführen.
- Kleine Übungsfelder: Einen Moment länger zuhören, eigene Lösungen zunächst zurückhalten und auch im Nachhinein neugierig auf die eigene Reaktion schauen.
Ein Impuls zum Ausprobieren: Wenn ein Rat drängt, kurz den Atem oder die Füße auf dem Boden wahrnehmen. Was geschieht gerade in mir? Bin ich noch neugierig auf die Welt meines Gegenübers – und habe ich gerade die Kapazität zuzuhören?
Die Lesefassung zu dieser Folge findest du auf meiner Klarseen-Seite:
klarseen.de
Wenn dich dieses Wechselspiel besonders im Familienalltag beschäftigt – zwischen Zuhören und Handeln, Schutz und Zutrauen, Klarheit, Empathie und einer Portion Humor –, dann greifen Fabian D. Schwarz und ich vieles davon Ende November im Seminar „Zwischen Grenzen und Gekicher – Humor und Empathie im Familienleben“ auf: https://klarseen.de/zwischen-grenzen-und-gekicher-humor-und-empathie-im-familienleben/
Seminar: Zwischen Grenzen und Gekicher – Humor und Empathie im Familienleben
Das Gespräch gibt es auch als Video auf YouTube – hier kannst du direkt reinschauen: https://youtu.be/Yy2rtn8knGs
Wie viel von mir möchte ich in einer Beziehung zeigen? Was bleibt unter der Wasseroberfläche – und was möchte ich sichtbar werden lassen?
In dieser Folge geht es um Aufrichtigkeit – das ICH nach außen und darum, wie wir uns zeigen können, ohne alles von uns preiszugeben. Aufrichtigkeit kann heißen, Grenzen sichtbar zu machen, Unsicherheit zu zeigen, um Unterstützung zu bitten oder für etwas einzustehen, das uns wichtig ist.
Lesefassung & weitere Seefunk-Folgen:
Mich zeigen heißt, Verbindung zu wagen.
LinkbeschreibungIn dieser Folge geht es um:
Verstehen heißt nicht einverstanden sein.
Die Lesefassung findest du hier:
Seminarempfehlung: Eintauchen in die Gewaltfreie Kommunikation
Mehr Angebote unter klarseen.de
Gewaltfrei heißt nicht konfliktfrei.
Was geschieht, wenn etwas in uns grummelt – Neid, Ärger, Enttäuschung oder Traurigkeit? Häufig richtet sich unsere Aufmerksamkeit dann zunächst nach außen: Wir beschäftigen uns damit, was ein anderer Mensch getan hat, reden über die Situation oder tragen unsere Gedanken still mit uns herum.
Die Gewaltfreie Kommunikation lädt zu einer weiteren Bewegung ein: den Blick auch wieder zu uns selbst zurückzuholen.
Was denke und bewerte ich gerade?
In dieser Folge geht es darum, Gedanken und Bewertungen nicht wegzumachen, sondern sie als Teil unseres Erlebens ernst zu nehmen und gleichzeitig genauer unterscheiden zu lernen.
Am Beispiel von Neid und Anerkennung schauen wir darauf, wie aus einem zunächst unangenehmen Gefühl eine wichtige Information über uns selbst werden kann: Was fehlt mir? Wonach sehne ich mich? Was ganz konkret würde mich Anerkennung erleben lassen?
Damit öffnet sich der Blick auf unterschiedliche Strategien. Denn für ein Bedürfnis gibt es nicht nur einen einzigen Weg, es zu erfüllen. Genau darin können neue Spielräume entstehen.
Außerdem geht es um:
Selbstempathie und den Kontakt zu dem, was in uns lebendig ist
Die Gewaltfreie Kommunikation wurde von Marshall B. Rosenberg entwickelt. Ich empfinde viel Dankbarkeit für die Haltung und Sprache, die er damit in die Welt gebracht hat.
Für mich entsteht Verbindung, wenn ich mir selbst mit Wohlwollen zuhöre, auch den widersprüchlichen Seiten in mir Raum gebe und Verantwortung dafür übernehme, was daraus im Kontakt mit anderen entsteht.
Lieber lesen?
Du möchtest den Seefunk lieber lesen oder einen Gedanken noch einmal nachlesen?
Mehr zum Seefunk und zu Klarseen:
Lust, tiefer einzutauchen?
Wenn du die Gewaltfreie Kommunikation nicht nur kennenlernen, sondern erleben und für deinen Alltag vertiefen möchtest, findest du hier mehr zum Seminar:
Zum Weiterlesen
Marshall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation – Eine Sprache des Lebens
Willkommen beim Seefunk – Klarseen mit Gewaltfreier Kommunikation.
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