Seelenarbeit – ein Psychiatrie-Podcast aus dem LVR-Klinikverbund

Seelenarbeit – ein Psychiatrie-Podcast aus dem LVR-Klinikverbund

By LVR-KlinikverbundHealth & FitnessMental Health
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Seelenarbeit – ein Psychiatrie-Podcast aus dem LVR-Klinikverbund episodes

  • Folge 17 – Suchterkrankungen verstehen und behandeln
    zu Gast: Dr. Francesca Borlak, Chefärztin der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen und Psychotherapie an der LVR-Klinik Bonn / Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Bonn

    „Hör doch einfach auf“ – diesen Satz hören Menschen mit einer Suchterkrankung oft. Doch Sucht ist keine Willensschwäche, sondern eine behandelbare Erkrankung. Wie kann moderne Suchtmedizin helfen und Vorurteile abbauen?

    Moderator Daniel Schwingenheuer spricht mit Dr. Francesca Borlak, Chefärztin der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen und Psychotherapie an der LVR-Klinik Bonn / Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Bonn. Sie erzählt von ihrem Weg in die Psychiatrie und davon, wie sie die Versorgung weiterentwickeln möchte.

    Im Gespräch geht es unter anderem darum:

    • Warum Sucht eine Erkrankung und keine Charakterschwäche ist
    • Weshalb Doppeldiagnosen eine gemeinsame Behandlung erfordern
    • Wie Virtual Reality beim Umgang mit Suchtdruck helfen kann
    • Wo Angebote für Verhaltenssüchte fehlen und wie digitale Zugänge helfen können
    • Woran man Abhängigkeit erkennt und warum Scham den Weg zur Hilfe erschwert
    • Für alle, die Sucht besser verstehen und mehr über moderne Behandlung erfahren möchten. Jetzt reinhören!

      Triggerwarnung: In diesem Podcast sprechen wir über psychische Erkrankungen. Wenn dich diese Themen belasten könnten, höre bitte achtsam zu und hol dir professionelle Unterstützung, wenn du sie brauchst.

      Tipp: Neue Folgen erscheinen jeden zweiten Dienstag im Monat.

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      47 min
    • Folge 16 – Aus der eigenen Krise zum EX-IN-Genesungsbegleiter
      zu Gast: Jens Jüttner, Peer-Begleiter & EX-IN Genesungsbegleiter am LVR-Klinikum Düsseldorf

      Wer eine psychische Krise selbst erlebt hat, kennt Ängste und Hoffnungen, die sich von außen nur schwer nachvollziehen lassen. Genau dieses Erfahrungswissen macht EX-IN-Genesungsbegleitung zu einer wertvollen Ergänzung in der psychiatrischen Versorgung.

      In dieser Folge spricht Moderator Daniel Schwingenheuer mit Jens Jüttner, Peer-Begleiter und EX-IN-Genesungsbegleiter am LVR-Klinikum Düsseldorf. Jens erzählt offen von seiner Erkrankung an paranoider Schizophrenie, seinem persönlichen Recovery-Weg und davon, wie aus der eigenen Krisenerfahrung eine neue berufliche Aufgabe entstanden ist.

      Er erklärt, wie Genesungsbegleitende Patient*innen auf Augenhöhe unterstützen, Hoffnung vermitteln und neue Perspektiven in multiprofessionelle Teams einbringen. Dabei geht er unter anderem darauf ein:

      • Was EX-IN bedeutet und wie die Qualifizierung zur Genesungsbegleitung aufgebaut ist
      • Wie persönliche Krisenerfahrungen zu hilfreichem Erfahrungswissen werden können
      • Warum Recovery kein einzelner Moment, sondern ein individueller und lebenslanger Prozess ist
      • Welche Rolle Genesungsbegleitende in multiprofessionellen Behandlungsteams übernehmen
      • Warum Offenheit und Aufklärung helfen, Vorurteile gegenüber psychischen Erkrankungen abzubauen
      • Ein persönliches Gespräch über Akzeptanz, Selbstbestimmung und die Kraft, die entstehen kann, wenn Menschen ihre Erfahrungen teilen und anderen damit Mut machen.

        Für alle, die mehr über EX-IN-Genesungsbegleitung erfahren möchten, sich für Recovery und Peer-Arbeit interessieren oder verstehen wollen, wie gelebte Erfahrung die psychiatrische Versorgung bereichern kann. Jetzt reinhören!

        **Triggerwarnung: **In diesem Podcast sprechen wir über psychische Erkrankungen. Wenn dich diese Themen belasten könnten, höre bitte achtsam zu und hol dir professionelle Unterstützung, wenn du sie brauchst.

        **Tipp: **Neue Folgen erscheinen jeden zweiten Dienstag im Monat.

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        1 hr 2 min
      • Folge 15 – Ein Blick hinter die geschlossenen Türen einer Psychiatrie
        zu Gast: Oliver Schulz, Gesundheits- und Krankenpfleger auf der Station 11a der AP III (Allgemein-psychiatrie 3) der LVR-Klinik Düren

        Viele Menschen verbinden mit Psychiatrie noch immer Bilder, die längst nicht mehr der Realität entsprechen. Doch wie sieht der Alltag auf einer Akutstation wirklich aus? Was macht psychiatrische Pflege aus und warum spielt die Beziehung zu Patient*innen dabei eine so wichtige Rolle?

        In dieser Folge spricht Moderator Daniel Schwingenheuer mit Oliver Schulz, Gesundheits- und Krankenpfleger auf der Station 11a der AP III (Allgemein-psychiatrie 3) der LVR-Klinik Düren. Er gibt persönliche Einblicke in seinen Berufsalltag und erzählt, warum ihn die Arbeit in der Psychiatrie seit Beginn seiner Ausbildung begeistert.

        Offen berichtet er von den Herausforderungen und schönen Momenten seines Berufs, erklärt, warum Vertrauen und Teamarbeit unverzichtbar sind und weshalb moderne psychiatrische Pflege weit mehr bedeutet als medizinische Versorgung. Dabei geht er unter anderem darauf ein:

        • Wie der Alltag auf einer psychiatrischen Akutstation wirklich aussieht
        • Welche Vorurteile über Psychiatrie bis heute bestehen und warum sie nicht der Realität entsprechen
        • Warum Beziehungsarbeit die Grundlage erfolgreicher psychiatrischer Pflege ist
        • Welche Rolle Erfahrung, Empathie und Teamarbeit im Umgang mit psychischen Krisen spielen
        • Wie Auszubildende an die Arbeit in der Psychiatrie herangeführt werden und welche Unterstützung sie erhalten
        • Warum Aufklärung dabei hilft, Ängste und Stigmatisierung rund um psychische Erkrankungen abzubauen
        • Ein Gespräch, das zeigt: Wer hinter die Türen einer psychiatrischen Klinik blickt, entdeckt engagierte Teams, intensive Beziehungsarbeit und einen Beruf, der Sinn stiftet.

          Für alle, die mehr über psychiatrische Pflege erfahren möchten, Berührungsängste abbauen oder einen authentischen Einblick in den Arbeitsalltag einer Akutstation erhalten möchten. Jetzt reinhören!

          Triggerwarnung: In diesem Podcast sprechen wir über psychische Erkrankungen. Wenn dich diese Themen belasten könnten, höre bitte achtsam zu und hol dir professionelle Unterstützung, wenn du sie brauchst.

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          58 min
        • Folge 14 – Familiale Pflege: wenn Angehörige Halt brauchen
          zu Gast: Birgit Esch, systemische Familientherapeutin, Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie Pflegetrainerin an der LVR-Klinik Bonn

          Eine psychische Erkrankung betrifft selten nur den Menschen, der erkrankt ist. Sie verändert Beziehungen, stellt Familien vor Herausforderungen und wirft viele Fragen auf. Doch wer kümmert sich eigentlich um die Menschen, die täglich begleiten, unterstützen und oft selbst an ihre Grenzen geraten?

          In dieser Folge spricht Moderator Daniel Schwingenheuer mit Birgit Esch, systemische Familientherapeutin, Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie Pflegetrainerin an der LVR-Klinik Bonn. Sie begleitet Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen und zeigt, warum ihre Arbeit weit mehr als nur Beratung ist.

          Offen erzählt sie, warum Angehörige häufig über sich selbst hinauswachsen, weshalb Schuldgefühle und Überforderung ganz normale Reaktionen sind und warum es wichtig ist, dass Hilfe für Erkrankte wie für Angehörige angeboten wird. Dabei geht sie darauf ein:

          • Warum psychische Erkrankungen immer das ganze familiäre Umfeld betreffen
          • Was familiale Pflege bedeutet und warum sie für viele Angehörige ein entscheidender Anker sein kann
          • Warum das Angebot der Angehörigenberatung bei den LVR-Kliniken ein wichtiges Instrument und fester Bestandteil ist
          • Weshalb Verständnis für eine Erkrankung Sicherheit und Hoffnung geben kann
          • Wie Beziehungsaufbau und Kontakt auch in einer psychischen Krise gelingen kann
          • Und warum es wichtig ist, auch über die Belastungen von Angehörigen offen zu sprechen
          • Ein Gespräch, das zeigt: Psychische Erkrankungen verändern Familien, aber sie müssen Familien nicht auseinanderbringen. Mit Verständnis, Begleitung und den richtigen Unterstützungsangeboten kann aus Hilflosigkeit wieder Zuversicht und Hoffnung entstehen.

            Für alle Angehörigen, Freund*innen und Menschen, die verstehen möchten, wie wichtig Zusammenhalt auf dem Weg der Genesung ist. Jetzt reinhören!

            Triggerwarnung: In diesem Podcast sprechen wir über psychische Erkrankungen. Wenn dich diese Themen belasten könnten, höre bitte achtsam zu und hol dir professionelle Unterstützung, wenn du sie brauchst.

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            1 hr 2 min
          • Folge 13 – Teamarbeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie
            zu Gast: Esther Grell, Pflegedienstleitung in der Abteilung 3 der Kinder- und Jugendpsychiatrie der LVR-Klinik Viersen

            Wie gelingt gute Zusammenarbeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und warum ist sie so entscheidend für die Behandlung junger Patient*innen? In dieser Folge spricht Moderator Daniel Schwingenheuer mit Esther Grell über multiprofessionelle Teamarbeit, moderne Führungsstrukturen und die Bedeutung von Wertschätzung in der Pflege.

            Esther Grell ist Pflegedienstleitung in der Abteilung 3 der Kinder- und Jugendpsychiatrie der LVR-Klinik Viersen. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen des pflegerischen Alltags und sprechen darüber, welche fachlichen und persönlichen Kompetenzen Mitarbeitende im Pflege- und Erziehungsdienst mitbringen sollten, wie unterschiedliche Berufsgruppen zusammenarbeiten und warum individuelle Perspektiven in der Behandlung so wichtig sind.

            Außerdem geht es um das Modell der dualen Leitung, die Rolle von Weiterbildung in der Pflege sowie um aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven des Berufsfelds. Dabei stehen nicht nur der Arbeitsalltag in der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Fokus, sondern auch die Wertschätzung in der Pflege, persönliche Entwicklungsmöglichkeiten sowie die Bedeutung von dem „Internationalen Tag der Pflege“ am 12. Mai.

            Im Gespräch geht es unter anderem darum:

            • Warum multiprofessionelle Zusammenarbeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie so wichtig ist
            • Welche fachlichen und persönlichen Kompetenzen Mitarbeitende in der Pflege benötigen
            • Wie das Modell der dualen Leitung den Arbeitsalltag beeinflusst
            • Welche Bedeutung Weiterbildung und persönliche Entwicklung in der Pflege haben
            • Warum Wertschätzung und Reflexionsräume zentrale Bestandteile guter Teamarbeit sind
            • Welche Herausforderungen die Pflege aktuell beschäftigen und was sich künftig verändern muss
            • Ein Gespräch über Verantwortung, Zusammenarbeit und die Frage, wie gute Pflege in der Kinder- und Jugendpsychiatrie gelingen kann.

              Triggerwarnung: In diesem Podcast sprechen wir über psychische Erkrankungen. Wenn dich diese Themen belasten könnten, höre bitte achtsam zu und hol dir professionelle Unterstützung, wenn du sie brauchst.

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              43 min
            • Folge 12 – Diversität in der Psychiatrie: Warum sie wichtig ist
              zu Gast: Francesco Peulen, Diversity- und Migrationsmanager & Fortbildungsbeauftragter an der LVR-Universitätsklinik Essen

              Was bedeutet Diversität eigentlich im Klinikalltag? Und wie gelingt es, Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensrealitäten in Fragen der Vielfalt und des gegenseitigen Respekts in einer psychiatrischen Klinik gerecht zu werden?

              In dieser Folge spricht Francesco Peulen, Diversity- und Migrationsmanager & Fortbildungsbeauftragter an der LVR-Universitätsklinik Essen, mit Moderator Daniel Schwingenheuer über Diversität, Migration und wie eine psychiatrische Klinik ein gerechtes, zugängliches und menschliches Umfeld schaffen kann. Er gibt Einblicke in seine Arbeit zwischen Sensibilisierung, struktureller Veränderung und ganz konkreter Unterstützung für Patient*innen und Mitarbeitende. Anhand von Praxisbeispielen macht er deutlich, wie tief dieser Wert im gesamten LVR-Klinikverbund und den einzelnen Kliniken verankert ist. Das Thema spiegelt sich nicht nur in Logo und Claim wider, sondern wird im Klinikalltag aktiv gelebt. Interaktive Team-Aktionen und Schulungen – wie etwa rund um den Diversity Day am 19. Mai – gehören dabei fest zum Programm.

              Durch diese Einblicke wird schnell klar: Es ist wichtig, dass Diversität kein reiner Zusatz ist, sondern als gelebte Realität umgesetzt werden sollte. In einem wertschätzenden Gespräch wird aufgezeigt:

              • Was Diversität bedeutet und warum sie sie sowohl neue Anforderungen an Kliniken und Teams stellt, als auch einen Mehrwert für die Mitarbeitenden schafft
              • Wie der LVR-Klinikverbund aktiv Barrieren abbaut, z. B. durch Sprachmittlung und kultursensible Angebote
              • Welche Vorurteile und Unsicherheiten es im Umgang mit Vielfalt, Queerness und Rassismus gibt und wie man ihnen begegnen kann
              • Warum durch Perspektivwechsel und Schulungen oft mehr Offenheit, und gegenseitiges Verständnis für Mitarbeitende und Patient*innen erreicht werden kann
              • Und wie Diversity-Arbeit dazu beiträgt, dass sich mehr Menschen gesehen und ernst genommen fühlen
              • Diese Folge erweitert Perspektiven und macht deutlich, wie wichtig es ist, Menschen in ihrer gesamten Lebensrealität zu sehen.

                Triggerwarnung: In diesem Podcast sprechen wir über psychische Erkrankungen. Wenn dich diese Themen belasten könnten, höre bitte achtsam zu und hol dir professionelle Unterstützung, wenn du sie brauchst.

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                Bildnachweis: ©LVR-Universitätsklinik Essen

                52 min
              • Folge 11 – Psychische Gesundheit im Alter
                zu Gast: Dr. Timm Strotmann-Tack, Chefarzt der Gerontopsychiatrie und -psychotherapie der LVR-Klinik Viersen und Vorsitzender der Alzheimer-Gesellschaft Krefeld-Niederrhein e. V.

                Was bedeutet es, im Alter psychisch gesund zu bleiben und welche Herausforderungen bringt das Älterwerden mit sich? In dieser Folge spricht Moderator Daniel Schwingenheuer mit Dr. Timm Strotmann-Tack über die Rolle der Gerontopsychiatrie und den Umgang mit Demenz.

                Dr. Timm Strotmann-Tack, Chefarzt der Gerontopsychiatrie und -psychotherapie der LVR-Klinik Viersen und Vorsitzender der Alzheimer-Gesellschaft Krefeld-Niederrhein e. V., gibt spannende Einblicke in seine tägliche Arbeit und erklärt, warum Themen wie soziale Isolation, Prävention und frühzeitige Diagnostik immer wichtiger werden. Gemeinsam beleuchten sie, wie sich die Behandlung älterer Menschen von anderen Altersgruppen unterscheidet und welche Ressourcen im Alter besonders gestärkt werden können. Auch die Zukunft der Gerontopsychiatrie steht im Fokus: Zwischen wachsendem Pflegebedarf und neuen Chancen für mehr Lebensqualität im Alter.

                Im Gespräch geht es unter anderem darum:

                • Welche Auswirkungen der demografische Wandel auf die Gerontopsychiatrie hat und warum sie immer relevanter wird
                • Wie Demenz früh erkannt und präventiv beeinflusst werden kann
                • Welche Unterstützung Angehörige benötigen und erhalten können
                • Welche Rolle soziale Netzwerke und Beziehungen im Alter spielen
                • Warum Wertschätzung und Humor im Umgang mit Demenz so wichtig sind
                • Diese Folge ist für alle, die sich für mentale Gesundheit im Alter interessieren, Demenz besser verstehen möchten oder sich mit den Herausforderungen und Chancen einer alternden Gesellschaft auseinandersetzen.

                  **Triggerwarnung: **In diesem Podcast sprechen wir über psychische Erkrankungen. Wenn dich diese Themen belasten könnten, höre bitte achtsam zu und hol dir professionelle Unterstützung, wenn du sie brauchst.

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                  **Podcast-Empfehlung: *In unserem Podcast „RheinlandRAUSCH“ geht es um echte Geschichten von Menschen, die ihren Weg aus der Sucht gegangen sind, um mutmachende Gespräche mit Expertinnen und um hilfreiche Informationen, die dir oder deinen Liebsten den ersten Schritt in Richtung Hilfe erleichtern sollen. Ob du selbst betroffen bist, dir Sorgen um jemanden machst oder einfach mehr über das Thema erfahren möchtest – wir sind hier für dich. RheinlandRAUSCH | Podcast on Spotify

                  56 min
                • Folge 10 – Wenn Körper und Psyche zusammen stolpern
                  Zu Gast: Prof. Dr. med. Eva-Maria Skoda, Ltd. Oberärztin Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Bereichsleitung Psychoonkologie und Somatopsyche an der LVR -Universitätsklinik Essen / Universität Duisburg -Essen

                  Das Zusammenwirken von Psyche und Körper ist elementar. Denn was passiert, wenn schwere körperliche Erkrankungen plötzlich alles verändern? Wenn Diagnosen wie Krebs nicht nur den Körper, sondern auch die Seele treffen?

                  Prof. Dr. med. Eva-Maria Skoda, Ltd. Oberärztin Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Bereichsleitung Psychoonkologie und Somatopsyche an der LVR-Universitätsklinik Essen / Universität Duisburg-Essen, zeigt im Gespräch mit Moderator Daniel Schwingenheuer auf, was passieren kann, wenn Körper und Seele gemeinsam aus dem Gleichgewicht geraten sind und welche Rolle hierbei die psychosomatische Medizin spielt. Sie macht deutlich: Psychosomatische Medizin ist kein Randthema, sondern ein Querschnittsfach, das in nahezu allen Bereichen der Medizin eine wichtige Verbindung schafft. Sie zeigt auf:

                  • Was psychosomatische Medizin eigentlich genau bedeutet.
                  • Warum die psychosomatische Medizin in der medizinischen Ausbildung stärker betont werden sollte.
                  • Wie psychische Erkrankungen die Heilungschancen bei körperlichen Erkrankungen beeinflussen können.
                  • Welche Rolle Algorithmen, Einsamkeit und fehlende soziale Korrektive für psychische Erkrankungen spielen, besonders bei jungen Menschen.
                  • Und wie konkret die Corona-Pandemie ein Katalysator für ein erhöhtes Bewusstsein für psychische Belastungen wurde.
                  • Wer verstehen möchte, was es bedeutet, in einem medizinischen System wirklich zuzuhören, Belastungen frühzeitig zu erkennen und gezielt Unterstützung anzubieten, ist in dieser Folge genau richtig. Denn gute Medizin braucht beides: fachliche Präzision und echte menschliche Begegnung.

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                    Bildnachweis: ©LVR-Universitätsklinik Essen

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                    55 min
                  • Folge 9 – Was ist eine Klinikschule?
                    zu Gast: Thomas Gripskamp, Schulleiter der LVR-Hanns-Dieter-Hüsch-Schule in Viersen

                    Als Schulleiter der LVR-Hanns-Dieter-Hüsch-Schule in Viersen erlebt Thomas Gripskamp jeden Tag, wie die Klinikschule für Kinder und Jugendliche während eines Klinikaufenthalts zum Anker werden kann: als Ort der Normalität, der Begegnung und als Brücke zurück in die Heimatschule. In dieser Folge spricht er mit Moderator Daniel Schwingenheuer über die besonderen Herausforderungen und Chancen schulischer Bildung im klinischen Kontext. Thomas Gripskamp gibt Einblicke in die Struktur und Organisation der Klinikschule und macht deutlich,

                    warum Normalität, Humor und tragfähige Beziehungen zentrale Säulen der pädagogischen Arbeit sind.

                    Im Gespräch geht es unter anderem darum:

                    • Was eine Klinikschule ist und welche Rolle sie während eines therapeutischen Aufenthalts einnimmt
                    • Wie der Schulalltag konkret aussieht und wie Integration gelingt, wenn Schüler*innen kontinuierlich neu dazukommen
                    • Welche Bedeutung Zusammenarbeit und Kommunikation mit den Heimatschulen hat
                    • Welche fachlichen, persönlichen und emotionalen Anforderungen Lehrpersonal an einer Klinikschule mitbringen müssen
                    • Welche besondere Wirkung Schulhund Knut im Schulalltag entfalten kann
                    • Diese Folge ist für alle, die wissen wollen, wie Schulbildung bei Kinder und Jugendlichen während eines Klinikaufenthaltes organisiert ist.

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                      53 min
                    • Folge 8 – Sozialarbeit in der Forensik: Warum Empathie entscheidend ist
                      zu Gast: Vanessa Gurka, Sozialarbeiterin auf der Station F8.3 – Sozialdienst, der forensischen Aufnahmestation für Frauen an der LVR-Klinik Bedburg-Hau

                      Als Sozialarbeiter*in in der forensischen Psychiatrie bewegt man sich in einem Berufsfeld, welches Empathie, fachliche Klarheit und menschliche Haltung verlangt. Und in einem Wirkungsfeld, in dem man Menschen unterstützt, das eigene Leben nochmal neu zu bewerten und zu ordnen.

                      Auf vielschichtige Art und Weise erzählt Vanessa Gurka, Sozialarbeiterin auf der Station F8.3 – Sozialdienst, der forensischen Aufnahmestation für Frauen an der LVR-Klinik Bedburg-Hau, wie ihr beruflicher Alltag aussieht und gibt dabei Einblicke, warum es so wichtig ist, die Patientinnen nicht als Straftäterinnen, sondern als Menschen mit einer ganz persönlichen Geschichte zu sehen. Im Gespräch mit dem Moderator Daniel Schwingenheuer geht sie darauf ein:

                      • Was die forensische Psychiatrie ausmacht und wie es gelingen kann zwischen Schuld und Scham Raum für Neuanfang zu lassen.
                      • Welche Rolle die „Willkommenskultur“ bei Zwangsaufnahmen spielt.
                      • Was das sogenannte „Clearing“ bedeutet und wie dabei existenzielle Grundfragen geklärt werden.
                      • Warum Empathie wichtig ist, aber Mitleid keine Lösung bietet.
                      • Und welche Kraft in einem neuen sozialen Empfangsraum stecken kann.
                      • Diese Folge ist für alle, die wissen wollen, wie forensische Psychiatrie wirklich aussieht - jenseits von Klischees und Vorurteilen. Und für alle, die verstehen wollen, wie wertvoll menschliche Begegnung in geschützten Räumen sein kann.

                        Triggerwarnung: In diesem Podcast sprechen wir über psychische Erkrankungen. Wenn dich diese Themen belasten könnten, höre bitte achtsam zu und hol dir professionelle Unterstützung, wenn du sie brauchst.

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                        1 hr 2 min

                      About Seelenarbeit – ein Psychiatrie-Podcast aus dem LVR-Klinikverbund

                      From the publisher's feed

                      Willkommen bei „Seelenarbeit“ – dem Podcast, der hinter die Kulissen von Psychiatrie blickt. Einmal im Monat nehmen wir euch mit auf eine Reise in die vielseitigen Geschichten, Erfahrungen und Perspektiven unserer Gäst*innen aus den neun LVR-Kliniken.