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In diesem Gottesdienst führt Bernhard Hohl ein inspirierendes Gespräch mit Amir. Er ist in Südostasien als Moslem geboren und wurde später Christ. Durch eine Herztransplantation erhielt er nicht nur physisch ein neues Herz.
Auch wenn wir oft wissen, was das Richtige wäre zu tun, scheitern wir immer wieder. Um in diesen Situationen überwinden und Versuchungen widerstehen zu können, müssen wir uns im Gebet ausrüsten und zum Entschluss kommen, Gottes Willen über unseren eigenen zu stellen. Wir sind beim Überwinden auf die Kraft Gottes angewiesen und brauchen immer wieder seine Gnade.
Es ist bemerkenswert und nicht zufällig, dass Pfingsten genau auf den Tag fiel, als die Juden Schavuot feierten. Gott wollte es den Juden leicht machen und ihnen auf die Sprünge helfen, den Zusammenhang der Gabe des Heiligen Geistes mit Schavuot zu erkennen. Schavuot ist das Fest der Erstlingsfrucht und des Wortes Gottes. Das Volk feierte an diesem Tag, dass ihm am Sinai die Tora gegeben wurde. Durch den Heiligen Geist wurde den Nachfolgern von Jesus an Pfingsten die Tora ins Herz geschrieben. Es ist das Zeichen des neuen Bundes.
Nachfolge geschieht in der Begegnung mit Jesus Christus. Doch die verschiedensten Menschen reagieren unterschiedlich. Anhand der biblischen Geschichte der vier Männer, welchen ihren Gelähmten Freund brachten, begegnen uns drei Typen. Alle begegnen Jesus anders. Die Gewährenden wissen genau was wie läuft. Sie sind zwar anwesend, aber dies mit einem kritischen Blick. Die Vertrauenden zeigen ihren Glauben in der Tat. Sie sind fest überzeugt, dass Jesus Christus helfen kann, und so bringen sie den Bedürftigen zu ihm. Die Bedürftigen stecken in einer aussichtslosen Situation. Sie benötigen Jesus, damit sie heil und gesund werden können.
Der Weg des Volkes Israel aus Ägypten ins Verheissene Land ist wie ein Bilderbuch für die Nachfolge von Jesus Christus. Der Durchzug durch das Rote Meer ist ein Gleichnis für die Taufe. Nach der Taufe geht es nicht schnurstracks nach Hause, sondern vierzig Jahre lang durch die Wüste. Die Wüste ist der Ort, wo auf Null gestellt wird und die Vorbereitung auf das Gelobte Land geschieht.
Mose folgte seinem Gott nach. Er glaubte, dass er es gut mit ihm meint. Er entschied sich gegen seine Privilegien als Mitglied der Elite und entschied sich stattdessen für ein Leben mit viel Entbehrung und Leid. Dies machte er unerschütterlich, weil er den Blick fest auf den richtete, der unsichtbar ist - seinen Gott im Himmel. Für ihn wog das Schlimmste der Nachfolge (Leiden) mehr als das Beste der Welt.
Mit etwas Abstand ist es manchmal leichter zu sagen, was die entscheidenden Faktoren im Leben eines Menschen waren. Der Autor des Hebräerbriefs tut genau dies im Rückblick auf Abraham, dem Vorbild des Glaubens. Abraham wusste, dass seine Heimat nicht diese Welt ist, und er vertraute auf die Auferstehungskraft. Diese Denkweise war die Voraussetzung für seinen Gehorsam und echte Anbetung Gottes – und sie ist es heute noch für die Nachfolge Christi.
Jesus ist auferstanden. Als erlöste und versöhnte Menschen sind wir in die Nachfolge berufen und durch den heiligen Geist mit Weisheit und Kraft ausgerüstet. Worin soll diese Nachfolge nun aber praktisch bestehen? Jesus erklärt uns das selbst in seinem Beispiel vom barmherzigen Samariter. Dieses Beispiel ist in seiner bildhaften Sprache Erklärung und Herausforderung gleichzeitig.
Die Auferstehung von Jesus Christus ist der ultimative Schlüsselmoment in der Weltgeschichte. Sollte dies nicht wirklich geschehen sein, macht der Glaube an Jesus Christus keinen Sinn. Durch die Auferstehung Christi bekam die Nachfolge riesigen Schub, eine neue Tiefe und eine transzendente Ausrichtung. Der auferstandene Christus ist der Eckstein, an dem sich alles ausrichten soll. Aber – der Glaube an die Auferstehung ist auch anstössig und ruft Widerstand hervor.
Jesus Christus feierte mit seinen Jüngern am Tag vor seiner Kreuzigung das Passahfest. Dabei deutete er einige Elemente auf sich selbst. Dadurch zeigt er, dass er das Lamm ist, welches geopfert werden muss, damit die Menschen in Freiheit gelangen. Gleich wie sich die Juden am Passahfest an den Auszug aus Ägypten erinnern, so erinnern sich Nachfolger von Jesus an Karfreitag an den Tod von Jesus Christus.
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