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In einer Welt voller leerer Worte bleibt Gottes Wort einzigartig wirksam: Wenn er spricht, geschieht es. Schon bei der Schöpfung genügten zwei hebräische Worte, um das Licht ins Dasein zu rufen. Dieses Wort wirkt auch heute – es erhält die Welt, schafft Neues im Herzen und bringt Heilung, wie beim Hauptmann, der auf Jesu Wort vertraute. In Jesus Christus ist Gottes Wort Mensch geworden – sichtbar, nahbar, rettend. Die zentrale Botschaft lautet: «Gott spricht – und es wird» – damals wie heute.
Wir reduzieren die Kraft des Geistes oft auf Wunder. Dabei liegt sein Schwerpunkt in seinem Wirken an uns mit seiner Kraft, dass er uns Vollmacht und Stärke am inneren Menschen geben will, dass wir standhaft Nachfolge und Liebe leben können. Gerade an unserer natürlichen Schwachheit wird seine übernatürliche Gegenwart am inneren Menschen gegen aussen deutlich.
Leben in Fülle kommt von Jesus Christus. Sünde trennt uns von Gott. Hier müssen wir wahr werden und unsere Schuld bekennen und Christi Vergebung an Anspruch nehmen. Dann kommt seine Gnade, seine Gunst ohne Vorbedingung bei uns zur Anwendung und finden wir echtes Leben. Praktisch geschieht das durch den Heiligen Geist, der uns in einem «Ausbildungsprogramm» in allen alltäglichen Fragen berät und ausrüstet.
Jesus lädt uns ein, mit all unserer Müdigkeit und unseren Lasten zu ihm zu kommen und bei ihm echte Ruhe zu finden. Diese Ruhe entsteht nicht durch Leistung oder Gesetzeserfüllung, sondern durch Vertrauen und persönliche Gemeinschaft mit ihm. Sein «Joch» ist nicht drückend, sondern getragen von Barmherzigkeit und Liebe – es passt zu uns. Wer sich ihm anvertraut, lernt ein Leben in Freiheit, Sanftmut und innerem Frieden.
Leid gehört zum Leben als Mensch dazu und macht vor niemandem halt. Doch wer ist verantwortlich dafür? Häufig wird die Existenz von Leid als Widerlegung der Existenz Gottes gesehen. Doch das es einen Gott gibt schliesst die Existenz von Leid nicht grundsätzlich aus. Die Ursachen von Leid sind sehr unterschiedlich, haben aber ihren Ursprung in der Regel im Sündenfall. Die Frage im Umgang mit Leid sollte nicht lauten wieso, sondern vielmehr wozu!
Wie frisches Wasser an einem heissen Tag erfrischt, so belebt Gottes Heil unser Leben: In Jesus finden wir Rettung, neues Leben, tiefe Freude und die Kraft des Heiligen Geistes – eine Quelle, aus der wir täglich schöpfen dürfen.
Gottes grosszügige Liebe ist verbindlich und unabhängig von der Leistung des Gegenübers. Gott hat seine verbindliche Liebe durch Bündnisse mit Menschen ausgedrückt. Durch den neuen Bund hat er uns befähigt, diese grosszügige, verbindliche Liebe an unseren Mitmenschen auszudrücken.
Bevor Jesus seine Freunde verliess, sprach er ihnen zu: «Wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich euch» (Johannes 20,21). Um herauszufinden, was dies für die heutige Kirche bedeuten könnte, lohnt sich der Blick auf die erste Gemeinde in Jerusalem und die frühen Christen vor der konstantinischen Wende. Dabei stossen wir auf eine klare Botschaft, die Bereitschaft zum Martyrium und eine Fürsorge über alle sozialen und ethischen Grenzen hinweg. Diese Faktoren gehören auch heute noch zur Sendung und dem Auftrag der Kirchen.
Das Wichtigste ist die Jesuszugehörigkeit und nicht die Kirchenzugehörigkeit. Als Jesusnachfolger gehöre ich ihm. Ich werde von ihm her bestimmt. Dies schliesst aber nicht aus, dass zur Jesusnachfolge die Teilnahme an einer verbindlichen Gemeinschaft gehört. Dabei geht es um das Wir. Diese Gemeinschaft stärkt, schützt, heilt, korrigiert und strapaziert meine Liebesfähigkeit. Jeder Einzelne ist gefragt. Die Mitarbeit geschieht durch die die Befähigung durch den Heiligen Geist.
Der Heilige Geist markiert den Beginn der Kirche. Doch bereits vorher hat sich Gott Menschen ausgesucht, um mit ihnen unterwegs zu sein. Dabei gibt es eine Kontinuität zwischen Israel und der Kirche. Doch wer gehört denn zur Kirche dazu? Die wahre Kirche besteht aus allen, welche an Jesus Christus glauben. Dies ist für uns Menschen unsichtbar, da nur Gott die Herzen der Menschen kennt. Gehörst du auch dazu?
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