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"Rock Me Amadeus" wünschen sie Holger und Rüdiger im heutigen Podcast, denn gleich zwei Serien über das Schaffen von Wolfgang Amadeus Mozart werben um die Gunst der Serienfans. Wow nimmt mit "Amadeus" (33:18) den klassischen Weg und verarbeitet das gefeierte Theaterstück von Peter Shaffer neu, das Milos Forman 1984 bereits zu acht Oscars inszenierte. Der Machtkampf zwischen Mozart und Hofkapellmeister Salieri ist mit Will Sharpe und Paul Bettany trefflich besetzt, aber kann Autor Joe Barton ("Pflicht/Schande", "Black Doves") aus dem Stoff noch etwas Neues herauspressen? Und funktionieren moderne Einfälle wie farbenblindes Casting? Letzteres ist auch Feature von "Mozart/Mozart" (52:48). Die ARD-Serie erzählt Mozarts Aufstieg aus einem ganz anderen Blickwinkel, nämlich dem seiner Schwester Maria Anna. Nicht der einzige Punkt an dem die Serie mit den historischen Fakten bricht, aber das ist noch das kleinste Problem. Vor dem Mozart-Duell beschäftigen wir uns allerdings noch mit der zweiten Staffel von "Fallout" (4:54). Wird sich Rüdiger ein wenig versöhnlicher zeigen nachdem er die erste nicht mochte? Und kann sich der Amazon-Hit auch mit der Fortsetzung auf die Top-10-Liste von Holger schieben?
Ganz egal, wo "Fallout" bei Euch landet: Schickt uns Eure Top 10 Serien des Jahres 2025 (oder auch gerne eine geringere Zahl, wenn ihr weniger als 10 gute gesehen habt) mit oder ohne Begründung an serienweise (at) web.de damit wir für unsere Rückblick-Folge in diesem Jahr wieder eine repräsentative Bestenliste von Euch zusammenstellen können.
Cold-Open-Frage: "Was sagen wir zum Trailer zur zweiten Staffel ,The Pitt'"?
In dieser Woche wurden die "Golden Globe"-Nominierungen bekanntgegeben, doch die Serienschaffenden der Welt erwarten noch sehnsüchtiger (und zittern vor) den traditionellen, Serienweise Awards. Michael und Rüdiger haben sich wieder zusammengesetzt und ganz undemokratisch ihre ganz persönlichen Favoriten und Enttäuschungen des Jahres gekürt. Vier Dutzend Kategorien sind in diesem Jahr zusammengekommen und ehren dabei tragisch verstorbene Prominente wie Robert Redford, Gene Hackman, Jane Goodall, Georgia Armani, David Lynch, Dick Cheney und George Wendt mit nach ihnen benannten Ehrenpreisen, würdigen Dennis Schröder, David Zaslav, Zohran Mamdani, Stephen Miller und Gianni Infantino für ihre (Un-)Taten und vergeben natürlich Preis-Klassiker wie den Dolly Award für die schamloseste Kopie, den Sylvester Stallone Award für den besten Cliffhanger, den Darwin Award für den dümmsten Serientod, den Kate Bush Award für den Seriensong des Jahres, den Sully Award für die beste Pilotfolge, den Bobby Ewing Award für den dümmsten Gimmick oder den Six Feet Under Award für das beste Serienfinale. Einzig der Halle Berry Preis, die Mutter aller Serienweise Awards, musste in diesem Jahr ausfallen. Daher unser Wunsch für 2026: bitte wieder mehr sinnlose Nacktheit, Hollywood.
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