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In der Psychotherapie gibt es einige Stolpersteine, wenn autistische Patient:innen und neurotypische Psychotherapeut:innen zusammenkommen. Dies liegt an der jeweils unterschiedlichen Wahrnehmung. Wir besprechen einige Missverständnisse oder besser einige Aspekte des Missverstehens aus unserer jeweiligen Sicht. Und natürlich auch, wie Patient:innen und Psychotherapeut:innen sie erkennen und mit ihnen gut umgehen , um sie für den therapeutischen Prozess nutzen zu können.
Haben Sie Fragen oder Themen, die wir besprechen sollen? Dann schreiben Sie uns: [email protected]
Unser gemeinsames Buch:
"Sichtbar werden: Erwachsene im Autismus-Spektrum. Innen- und Außenperspektiven zu Alltag, Familie, Beruf und Therapie" - mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Tebartz van Elst und Comics von Daniela Schreiter, erschienen im Verlag Kohlhammer.
Autistische und neurotypische Menschen haben Gefühle, natürlich! Sie erleben und verarbeiten sie jedoch unterschiedlich, aus verschiedenen Gründen. Darum geht es in der heutigen Folge. Denn die Unterschiede führen zu jeweiligen Fehlinterpretationen, die schmerzhaft sind und die nicht sein müssen, wenn wir uns offen über unsere Gefühlswahrnehmung und -verarbeitung austauschen.
Körperkarte der Emotionen:
Bodyscan:
Empathie wird Autistinnen gerne von vielen Seiten abgesprochen. Das hat eine lange Tradition, begründet v.a. durch Simon Baron-Cohen. Doch das ist falsch! Was Empathie überhaupt bedeutet, klären wir in dieser Folge. Deutlich wird, dass wir es mit einem doppelten Empathie-Problem (Milton) zu tun haben. Neurotypische und autistische Menschen können sich nur sehr schwer in den jeweils anderen hineinversetzen, innerhalb ihrer jeweiligen Gruppe gelingt ihnen das ganz gut. Das Hineinversetzen in einen anderen Menschen ist aber nur ein Teil von Empathie, der als kognitive Empathie bezeichnet wird. Es gibt darüber hinaus aber auch noch die emotionale Empathie. Überhaupt ist das Thema Empathie ein ganz akutelles und wichtiges Thema unserer Zeit.
Wir stellen uns und unseren neuen Podcast vor und geraten dabei gleich in einen Austausch über Small Talk. Wieso ist er neurotypischen Menschen so wichtig und warum haben autistische Menschen damit Schwierigkeiten? Wenn wir das jeweils wissen und verstehen, blicken wir ganz anders auf Small Talk.
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