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Diskussion vom 2. Juli 2021 mit Karin Dalka (Frankfurter Rundschau), Martin Franke (EKHN), Marianne Preis-Dewey (Blinden- und Sehbehindertenbund Hessen), Prof. Dr. Sabine Sczesny (Universität Bern) und Petra Weitzel (Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität), moderiert von Jannika Kämmerling (Hessischer Rundfunk) und Dr. Stina Kjellgren (Arbeitskreis Gender der Evangelischen Akademie Frankfurt)
Welches Genderzeichen wird sich durchsetzen? Müssen wir uns überhaupt auf eines einigen? Mit welchen Vor- oder Nachteilen gehen die verschiedene Schreibweisen einher, und wessen Perspektiven müssten berücksichtigt werden?
Gespräch vom 19. Mai 2021 mit Roberto Fabian (Jüdische Volkshochschule Frankfurt), Dr. Kornelia Siedlaczek (Katholische Erwachsenenbildung) und Songül Yasar (Krankenhausseelsorgerin), moderiert von Dr. Eberhard Pausch
Wir Menschen brauchen Träume von einer besseren Welt. Gerade in Zeiten, die für viele von uns dunkel und schwierig scheinen. Aber Träume brauchen auch einen Rahmen, in dem sie sich in geordneter Weise entfalten können und umsetzen lassen. Die Weisheit bildet einen solchen Rahmen.
Lesung vom 13. Mai 2021 mit Anke Sevenich
Die große amerikanische Autorin Joan Didion gerät in die größte Krise ihres Lebens. Völlig unerwartet verstirbt ihr Mann an den Folgen eines Herzinfarkts, während ihre einzige Tochter schwerst erkrankt auf der Intensivstation mit dem Tode ringt. Durch ihren autobiografischen Bericht „Das Jahr magischen Denkens“ ist eines der eindrücklichsten Bücher über Lebenskrisen und Intensivstationen entstanden, für das Joan Didion in den USA mit dem renommierten National Book Award ausgezeichnet wurde. Die bekannte Schauspielerin Anke Sevenich liest ausgewählte Passagen, die aus interdisziplinärer Perspektive kommentiert werden.
Tagung vom 7. Juni 2021 mit Dennis Lichtenstein (Medien- und Kommunikationswissenschaftler), Marco Bülow (MdB, Die Partei) und Oliver Welke („heute-show“), moderiert von Dr. Dietrich Krauß („Die Anstalt“) und Hanna-Lena Neuser
Abends vor der „Tagesschau“ oder dem „heute-journal“ gibt es wenig, worüber man lachen kann. Politik ist ein ernstes Geschäft, und auch das, was sich in der Gesellschaft abspielt, hat oft nicht viel mit Spaß zu tun. Sind humorvolle Formate wie die „heute-show“ und „Die Anstalt“ die besseren „Tagesthemen“? Kann man heute noch „korrekt“ witzig sein? Wo sind Grenzen? Wo endet die Kunst- und Meinungsfreiheit? Leisten Satire und Kabarett das, was politische Bildung anstrebt? Oder sorgen sie im Gegenteil für eine Entpolitisierung?
Tagung vom 7. Juni 2021 mit Dennis Lichtenstein (Medien- und Kommunikationswissenschaftler), Marco Bülow (MdB, Die Partei) und Oliver Welke („heute-show“), moderiert von Dr. Dietrich Krauß („Die Anstalt“) und Hanna-Lena Neuser
Abends vor der „Tagesschau“ oder dem „heute-journal“ gibt es wenig, worüber man lachen kann. Politik ist ein ernstes Geschäft, und auch das, was sich in der Gesellschaft abspielt, hat oft nicht viel mit Spaß zu tun. Sind humorvolle Formate wie die „heute-show“ und „Die Anstalt“ die besseren „Tagesthemen“? Kann man heute noch „korrekt“ witzig sein? Wo sind Grenzen? Wo endet die Kunst- und Meinungsfreiheit? Leisten Satire und Kabarett das, was politische Bildung anstrebt? Oder sorgen sie im Gegenteil für eine Entpolitisierung?
Vortrag von Benjamin Ziemann vom 26. April 2021
Martin Niemöller (1892–1984) zählt zu den bekanntesten deutschen evangelischen Kirchenvertretern des 20. Jahrhunderts. Vor 1933 positionierte er sich deutschnational und stand der NSDAP nahe. Danach wurde er zu einer führenden Gestalt des Widerstands der Bekennenden Kirche gegen den NS-Staat. Nach 1945 betonte er die Schuld der evangelischen Kirche und engagierte sich radikalpazifistisch für Frieden und Versöhnung im Ost-West-Konflikt und für eine gerechtere Ordnung der einen Welt. Bis heute ist er eine prominente, aber auch umstrittene Person. Der Historiker Benjamin Ziemann hält eine Neubewertung von Niemöllers Antisemitismus für nötig. In seinem Vortrag knüpft er an seine 2019 erschienene Biografie über Niemöller an.
Diskussion vom 21. April 2021 mit Carsten Knop (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Dr. Frederike van Oorschot (FEST Heidelberg) und Arne Semsrott (Open Knowledge Foundation)
Transparenz ist eine stetige Forderung – und Fluch und Segen gleichermaßen. Ihre Ambivalenz zeigt sich in vielen gesellschaftlichen Bereichen, besonders in Zeiten digitaler Kommunikation. Wie können wir damit umgehen? Und wie viel Transparenz ist eigentlich wünschenswert?
Gespräch vom 10. Februar 2021 mit Dr. Julia Dinkel (Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN), Andreas Lipsch (Diakonie Hessen) und Karsten Visarius (GEP), moderiert von Dr. Gunter Volz (Evangelisches Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach) und Dr. Margrit Frölich
Der Schweizer Filmregisseur Milo Rau verknüpft in seinem neuesten Film „Das neue Evangelium“ die Passion Jesu mit dem Leiden der Flüchtlinge, die heute unter sklavenähnlichen Verhältnissen in Süditalien Tomaten und Orangen ernten. Aus dieser filmischen Verbindung erwachsen Fragen nach der Unmenschlichkeit der Lebens- und Arbeitsverhältnisse von Geflüchteten im heutigen Europa sowie nach den Produktionsbedingungen unserer Lebensmittel. Über den Film, seine Bezüge und seine sozialpolitische Dimension diskutieren wir mit Expert:innen.
Diskussion vom 11. März 2021 mit Prof. Dr. Gunther Hellmann (Goethe-Universität Frankfurt) und Prof. Dr. Lora Anne Viola (John-F.-Kennedy-Institut, Freie Universität Berlin), moderiert von Dr. Margrit Frölich
Deutschland und die EU setzen große Hoffnungen auf den neuen US-amerikanischen Präsidenten Joe Biden. Biden möchte die Beziehungen der USA zu Deutschland und der Europäischen Union stärken. Der neue Außenminister Antony Blinken ist ein Verfechter multilateraler Beziehungen und hält Deutschland für den wichtigsten Bündnispartner der USA in Europa. Das sind gute Nachrichten. Doch können die USA weiterhin der Garant europäischer Sicherheit sein, oder muss Europa künftig mehr Eigenverantwortung übernehmen? Was ist zu erwarten im Hinblick auf das Nuklearabkommen mit dem Iran, das Donald Trump aufgekündigt hatte? Welche Aussichten ergeben sich aus dem von Joe Biden veranlassten Wiedereintritt der USA in den Pariser Vertrag zum Klimaschutz? Wie steht es um die Handelsbeschränkungen zwischen den USA und Europa, und welche Position nehmen Deutschland, die EU und die USA gegenüber der aufstrebenden Weltmacht China ein? Wie wird sich das Verhältnis zu Russland entwickeln und was heißt dies für Deutschland? Was ist für die Nato zu erwarten?
Gespräch vom 17. März 2021 mit Roberto Fabian (Jüdische Volkshochschule Frankfurt), Susanna Faust-Kallenberg (Evangelisches Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach) und Dr. Mohammed Naved Johari (Islamische Informations- und Serviceleistungen), moderiert von Dr. Eberhard Pausch
Trialog dreier Personen aus Judentum, Christentum und Islam: Josef, der Sohn Jakobs und Urenkel Abrahams, steht als Figur für einen weisen, besonnenen, frommen Menschen, der selbst große Träume für sein Leben hat und die Träume anderer Personen zutreffend deuten kann. Welche Rolle spielen Träume heute für unseren Glauben und unsere Hoffnungen?
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