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„Andere Leute schreiben Tagebuch, ich schreibe Songs.“ So verarbeitet Jamyno, mit bürgerlichem Namen Dorothee Beyler, seit ihrer Jugend, was sie bewegt. Sie hörbar zu machen, war trotzdem jahrelang schwer. Dafür brauchte sie ein Studio, Musiker und Geld. Und die Worte, um anderen zu erklären, wie es klingen soll.
Einen ihrer Songs hat sie früher im Studio aufgenommen, an einem Tag, an dem sie krank war und keinen Ton getroffen hat. Danach hat sie an ihrer ganzen Berufung gezweifelt. Genau diesen Song hat sie jetzt neu aufgenommen und selbst produziert, mit einem Gospel-Chor, in dem sie jede Stimme selbst singt.
Wir sprechen darüber, wie gut sie darin ist, sich selbst im Weg zu stehen („Ich kann perfekt zögern“), und was sich verändert, seit sie immer mehr zu sich steht. Auf ihrer Visitenkarte steht heute auch: Produzentin.
Und du? Welcher Song wartet bei dir darauf, endlich so zu klingen, wie du ihn im Kopf hörst? Was würde passieren, wenn du heute aufhörst zu zögern?
Viel Freude beim Hören und schön, dass du dabei bist! 😎
🎶 Musik mit freundlicher Genehmigung von Jamyno: „Sing it like you mean it“ ♡🥰🎓
Shownotes:
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Diese Folge ist auf Englisch. Auf YouTube kannst du sie mit Untertiteln und automatischer Übersetzung ansehen
EnnE hat ihr Equipment schon einmal in einen Keller gepackt. Sie wollte mit der Musik Schluss machen und nahm einen Job im Ausland an. Der Job hat nicht funktioniert. Und die Musik hat sie nicht losgelassen.
Heute produziert sie in Berlin, baut ihre Songs live mit Loops und Stimme und unterrichtet Vocal Production. Ich habe sie im House of Music auf der Bühne erlebt und war sofort hin und weg.
In dieser Folge sprechen wir darüber, was sie so lange aufgehalten hat: das Bild von sich als „just a singer". Die Sängerin, die gebucht wird, während andere schreiben und produzieren. Bei Gigs wollte niemand ihre Hilfe beim Aufbau.
Vielleicht kennst du das. Dann frag dich mal: Was würdest du machen, wenn du dir erlaubst, auch Produzentin zu sein?
EnnE sagt: Wenn du im Leben schon irgendetwas gelernt hast, kannst du auch Musikproduktion lernen. Es braucht Zeit. Und die darfst du dir nehmen.
Viel Freude beim Hören und schön, dass du dabei bist! 😎
Shownotes:
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👑 EnnE auf Instagram: @ennesquest
👑 EnnE auf Spotify: EnnE Spotify
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Diese Folge ist Teil unseres Legends-Formats – Interviews mit Musikerinnen, die die Reise von der Musikerin zur Produzentin bereits gegangen sind.
Ihren ersten Song hat Easy mit elf geschrieben. Musik hat sie ihr Leben lang getragen, auch durch die schweren Zeiten. Und dann kamen viele Jahre, in denen sie als Mutter und Ehefrau alles richtig machen wollte und sich selbst dabei aufgegeben hat. Ihr Künstlername Kopfmusik kommt nicht von ungefähr: Die Musik lief weiter – aber leider nur in ihrem Kopf.
In dieser Folge spricht Easy aus, was sie sich lange nicht eingestanden hat: Neben ihren Kindern ist Musik das Wichtigste in ihrem Leben. Wir sprechen darüber, was es heißt, sich als Mutter diese eigene Wichtigkeit zu erlauben. Easy vergleicht es mit der Sauerstoffmaske im Flugzeug: Wer für andere da sein will, setzt sich zuerst die eigene auf.
Mit uns hat sie ihren ersten Song „Tired“ selbst produziert und veröffentlicht. Ihr Befreiungsschlag, wie sie selbst sagt.
Und du? Welchen Platz darf deine Musik in deinem Leben haben? Erlaubst du dir, sie wichtig zu nehmen?
Viel Freude beim Hören und schön, dass du dabei bist! 😎
🎶 Musik mit freundlicher Genehmigung von Easy Kopfmusik: „Tired“ ♡🥰🎓
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👉 Easy auf Instagram: 🔗 https://www.instagram.com/kopfmusic_official
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Diese Folge macht Mut, größer zu denken als deine Musik allein.
Sajeh Tavassoli bringt Dinge zusammen, die eigentlich nicht zusammenpassen: klassische Ballkultur und Hip-Hop, Dirigenten und Sneaker. Aus dieser Kombination hat sie 2016 in Wien den ersten Hip-Hop-Ball der Welt gebaut. Seit letztem Jahr findet er in Berlin statt, im Roten Rathaus.
Wir sprechen darüber, was du dir erlaubst, wenn du deine Musik machst. Siehst du dich in deiner ganzen Größe? Erkennst du den Wert in deinem ganzen Sein, der deine Musik noch mächtiger macht? Sajeh zeigt, wie sich das anfühlt, wenn du aufhörst, dich klein zu machen – und anfängst, groß zu träumen, dich zu zeigen, und die Menschen um dich zu versammeln, die deine Vision mittragen.
Du musst dafür keinen Fünf-Jahres-Plan haben. Ein ganzes Leben reicht.
Viel Freude beim Hören und schön, dass du dabei bist! 😎
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👉 Hip Hop Ball Berlin: Klassik trifft auf Hip Hop - zwei Kulturen ein Festsaal: hiphopball-official.com
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🎟️ Gewinnspiel zu dieser Folge auf Instagram: Gewinne 2 Tickets für den Hip-Hop-Ball am 14.11., Rotes Rathaus – mitmachen auf unserem Kanal @tonstudiofuerfrauen
Diese Folge ist Teil unseres Legends-Formats – Interviews mit Musikerinnen, die die Reise von der Musikerin zur Produzentin bereits hinter sich haben.
Kirsten Selbach-Böke wird in drei Wochen 60 – und hat gerade ihren ersten Song selbst produziert. Seitdem hat sie drei neue geschrieben und ihren ersten Klaviersong als „Kirstens Version“ neu aufgenommen.
In dieser Folge erzählt Kirsten, wie sie in der Corona-Zeit mit Gesangsunterricht begann, wie ein Musikproduzent ihr sagte „dein Song kann in die Tonne“ – und wie sie sich trotzdem nicht abbringen ließ. Wie sie im TFF-Programm wie ein „junges Pferd im Zaum gehalten“ werden musste, weil sie so schnell vorwärtswollte. Und wie ein Feedback, das sie zunächst fertiggemacht hat, ihr am Ende mehr gegeben hat als alles andere.
Vielleicht hast du auch Songs in der Schublade. Vielleicht sagst du dir auch: ich bin zu alt, es lohnt sich nicht, ich bin es nicht wert. Dann ist das hier deine Folge. Kirstens Botschaft ist klar: Wenn ich das schaffe, schaffst du das auch.
Viel Freude beim Hören und schön, dass du dabei bist! 😎
🎶 Musik mit freundlicher Genehmigung von Kirsten Selbach♥️🥰🎓
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👉 Kirsten Selbach auf Instagram: @kirsten_selbach
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Saina Cortez ist im Iran geboren, mit siebeneinhalb Jahren nach Deutschland gekommen und hat jahrelang versucht, allen zu beweisen, dass sie gut genug ist. Erst eine Auszeit – und die Shecademy – haben ihr gezeigt: Es geht auch einfacher.
In dieser Folge spricht Saina darüber, warum das Gefühl „Ich gehöre nicht dazu“ so viele Frauen kennen – unabhängig von Herkunft, Hintergrund oder Branche. Und warum geschützte Räume für Frauen nicht optional sind, sondern notwendig.
Wir reden auch über Geld. Über die zwei Extreme, die Saina seit 15 Jahren beobachtet: Frauen, die sich total unter Wert verkaufen – und Frauen, die nach einem spirituellen Wochenende plötzlich 5.000 Euro für fünf Minuten wollen. Und was dazwischen liegt: ein klarer Plan, ein Wertesystem, und das Ziel der finanziellen Unabhängigkeit.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Du machst Musik, du liebst es – aber wenn es darum geht, deinen Wert einzufordern, zieht sich alles zusammen. Dann ist diese Folge für dich.
Viel Freude beim Hören und schön, dass du dabei bist! 😎
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👉 Shecademy auf Instagram: 🔗 https://www.instagram.com/sheciety.club
👉 Buch „Steh auf und Leuchte“: 🔗 https://www.stehaufundleuchte.de
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Annika Bertsche ist Mutter von drei Kindern, christliche Singer-Songwriterin – und seit Kurzem auch Musikproduzentin.
Jahrelang lagen ihre Lieder in der Schublade. Nicht weil sie aufgehört hatte zu schreiben, sondern weil der Weg nach draußen fehlte. Kein Budget fürs Tonstudio. Keine Musikerfreunde mit genug Zeit. Und keine Ahnung, dass es einen anderen Weg geben könnte. Den gab es. Und er begann an einem veganen Currywurststand auf einer Audiomesse.
Im Gespräch erzählt Annika, wie sie genau im richtigen Moment gestartet hat – als ihr Jüngster in den Kindergarten kam und sie zum ersten Mal seit Jahren freie Vormittagszeit hatte. Wie ihre Kreativität gewachsen ist, seit sie selber produziert. Und warum sie sich heute mit vollem Herzen "Produzentin" nennen kann.
Viel Freude beim Hören und schön, dass du dabei bist! 😎
🎶 Musik mit freundlicher Genehmigung von herzzeilen.ani ♡🥰🎓
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♡ Annika auf Instagram: @herzzeilen.anni
♡ Anika auf allen Streaming-Plattformen: Herzzeilen Anni
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Nur 2–4% aller Musik wird von Frauen produziert. Das Female Producer Collective will das ändern – seit fünf Jahren. Ana war bei der FPC Convention in Berlin dabei und hat Verena (Projektleiterin FPC), und die Alumni Brosie und Ines aus der aktuellen Season getroffen. Was uns am meisten beeindruckt hat: wie konkret die Veränderungen sind. Eine Alumna hat zum Beispiel ein Placement auf dem letzten Drake-Album. Andere ziehen nach Berlin und mieten sich ein Studio. Und viele von ihnen haben als Bedroom Producerinnen angefangen.
Plus: ein langes Panel-Gespräch mit Annelie (aufmischen) und weiteren Produzentinnen.
Viel Freude beim Hören – und falls du dich fragst, ob das auch etwas für dich ist: Hör rein. 😎
Shownotes:
👉 Mehr über das Female Producer Collective* erfährst du hier: https://www.instagram.com/femaleproducercollective
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Franziska Wöhrle hat Klarinette gespielt, bevor sie lesen konnte. Gesungen schon immer. Und eigentlich wollte sie immer Musik zu ihrem Beruf machen – hat es dann aber doch nicht getan. Bis Corona kam, und sie anfing, ihre seit Jahren aufgeschriebenen Texte in Songs zu verwandeln.
Was folgte? Einige Jahre verdödelt, wie sie selbst sagt. Mehrere Kurse, aber nie das Gefühl wirklich voranzukommen. Dann kam Tonstudio für Frauen – und damit eine Reise, die tief unter die Oberfläche gegangen ist. Nicht nur musikalisch.
Franzi erzählt ehrlich davon, wie sie sich mitten im Kurs eine Auszeit nehmen musste, um seelisch aufzuholen. Wie sie zwei, drei Monate täglich an sich gearbeitet hat – nicht schön, nicht angenehm, aber befreiend. Und wie aus diesem Prozess ihr erster Song entstanden ist: Fly Like an Eagle 🦅
Heute arbeitet sie an ihrem dritten Song, plant ein Kurzalbum für den Herbst und träumt von der Bühne. Ihr Rat an alle, die noch zweifeln: Go for it.
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👉 Franziska auf Instagram: 🔗 https://www.instagram.com/franziska_verena_music
👉 Franziskas Musik auf Spotify & Co.: Einfach "Franziska Verena" suchen
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Ella Rohwer ist Cellistin und Mitgründerin von ProMusik e.V. – dem Berufsverband für freie Musikschaffende in Deutschland.
Sie hat 2021 mit sieben Gründungsmitgliedern den PRO MUSIK Verband freier
Im Gespräch wird's konkret: 96% der ordentlichen Mitglieder in der zeitgenössischen klassischen Musik, die wirklich Geld verdienen, sind weiße Männer über 60. Unter KomponistInnen liegt der Gender Pay Gap bei 49%. Und die gut bezahlten Jobs in der Musikproduktion? Die werden nicht ausgeschrieben – die werden über Netzwerke vergeben.
Was kann ein Verband dagegen tun? Ab wann lohnt sich eine Mitgliedschaft, auch wenn du noch am Anfang stehst? Und warum ist jetzt der richtige Moment?
Ella hat eine klare Antwort.
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👉 PRO MUSIK Website: 🔗 https://www.promusikverband.de
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