Klar ist, diese Tipps erhöhen nur die Wahrscheinlichkeit, sind aber keine Garantie.
1. Keine Negationen
Vermeine die Worte nicht, kein, nie oder ähnliches. Zum Beispiel: sage nicht: "hör auf zu schreien", sondern: "sei bitte ruhig.". Beim Menschen kommt im Unterbewusstsein immer nur die Bildsprache an, also rennen oder ruhe. Die Negation wird vom Unterbewusstsein nicht verarbeitet. Die Folge ist, dass genau das getan wird, was in Bildern ankommt: schreien oder ruhiger werden.
2. Bildsprache
Verwende die Bildsprache auch, wenn du bestimmte Übungen machen möchtest. Willst du zum Beispiel eine Aufwärmübung zu Beginn deines Kurses und die Teilnehmer sollen sich entsprechend in die höhe strecken sage sie sollen nach einem Ball greifen, der ganz weit oben an der Decke hängt. Du wirst sehen, dass die Übung präziser ausgeführt wird, da sich die Teilnehmer richtig nach oben strecken, oder eben sich tief beugen, wenn wir sagen, dass wir Karotten pflücken.
3. Reflektieren
wenn du deine Anweisungen Begründest und Teilnehmer in ihrem Tun reflektierst, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie befolgt werden, bzw. sich das Verhalten ändert.
4. Ritualisierung
Die Ritualisierung führt Automatismen durch, mit deren Hilfe du Sicherheit und Gewohnheiten in deinen Kurs bringen kannst. Es entsteht ein Automatismus.
5. Zwischenschritte/ Übungen
Mit Zwischenschritten und Übungen kannst du die Frustrationstolleranz verringern. Die Erfolge erhalten den Spaß an der Sache. Dabei musst du aber auch darauf achten, dass niemand unterfordert ist. Leite deinen Kurs so individuell, so dass kein TeilnehmerInn unter oder überfordert ist.