Soziologische Perspektiven

Soziologische Perspektiven

By Claudia LutschewitzSociety & CultureNewsSciencePolitics
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Soziologische Perspektiven episodes

  • Episode 73: Tough on the issue and soft to the person! ... Wirken als Beirat
    Claudia Lutschewitz im Gespräch mit Ralph Jacoby
    Was macht einen guten Beirat aus?

    Ist es die Erfahrung, der Blick von außen oder vielleicht vor allem die Fähigkeit, die richtigen Fragen zu stellen?

    Mmmmhhh, Beirat … das klingt erst einmal nach einem Gremium und nach vielen klugen Ratschlägen. Aber WAS steckt wirklich hinter dieser Aufgabe?

    WARUM entscheidet sich jemand ganz bewusst dafür, Unternehmen als Beirat zu begleiten?

    Darüber spreche ich heute mit Ralph Jakoby.

    Er erzählt, was ihn an der Beiratstätigkeit fasziniert und welche Rolle Vertrauen, der Blick von außen, Wertschätzung und Gespräche als Sparringspartner spielen.

    Und er erzählt darüber, warum ihm diese Form der Zusammenarbeit besonders am Herzen liegt.

    Und da er darüber auch im Buch „Lebenswerk mit Zukunft – Familienunternehmen führen, entwickeln und erfolgreich übergeben“, schrieb, sprechen wir auch darüber.

    Das Buch, erschien 2025 bei Book on Demand, umfasst 467 Seiten und wurde von Dr. Markus Dirr herausgegeben. Und das Besondere an diesem Buch ist, dass es das Thema nicht nur aus einer Perspektive betrachtet …

    Nein, es kommen Unternehmer, Berater und Experten aus ganz unterschiedlichen Bereichen zu Wort und beleuchten nach ihrem jeweiligen Blick und Verständnis die Themen Führung, Nachfolge, Familie, Strategie, Beirat, Veränderung und Vermögen.

    Und da Ralph Jacoby einer dieser Experten ist, ist es ja klar, dass wir auch über seine Kapitel sprechen, er schreib nämlich zwei!

    Er bringt im Buch nicht nur seine Erfahrung als langjähriger Manager und Unternehmer mit ein, sondern auch seine Perspektive als Beirat und Sparringspartner von UnternehmerInnen und Familienunternehmen.

    Und gemeinsam mit Dr. Markus Dirr wirft Herr Jacoby, in einem zweiten Kapitel, einen Blick auf ein weiteres spannendes Paradoxon:

    Warum können Unternehmerfamilien nach einem erfolgreichen Unternehmensverkauf plötzlich vorsichtiger werden, obwohl sie ihren Wohlstand ursprünglich durch unternehmerischen Mut aufgebaut haben?

    Also, viel Freude & Kurzweil … und damit ab ins Podcast-Gespräch …

    Herzlichst

    Ihre Claudia Lutschewitz

    Interessante Links:

    • zum Buch: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1077213835
    • https://www.ralph-jacoby.de/
    • https://www.linkedin.com/in/ralphjacoby/
    • 33 min
    • Episode 72: Transformation durch Präsenz ... pferdegestützt
      Claudia Lutschewitz im Gespräch mit Elma Esrig

      Wie klar sind wir?

      Wie präsent?
      Wie glaubwürdig?

      Und vor allem: Stimmen unsere Worte, unsere Sprache und unser Wollen mit unserer inneren Haltung überein?

      Genau hier setzt die Arbeit von Elma Esrig an.

      Sie verbindet pferdegestütztes Vortragstraining mit den Methoden der Theaterregie und stellt damit ein spannende Fragen:

      • Kann ein Pferd uns zeigen, wie wir auf andere Menschen wirken?
      • Und was können wir daraus für Führung, Kommunikation und unseren nächsten großen Auftritt lernen?
      • Darüber spreche ich heute mit Elma.

        Sie verbindet ihre Erfahrung aus der Theaterregie mit ihrer Arbeit als Pferdetrainerin und macht dabei etwas sichtbar, das wir im Alltag leicht übersehen: Führung und Präsenz beginnt nicht mit dem, was wir sagen. Sie beginnt mit dem, was wir ausstrahlen.

        Wir sprechen über pferdegestütztes Vortragstraining und über die Frage, was ein Pferd uns über unsere eigene Wirkung erzählen kann.

        Denn, so Elma, Pferde spiegeln unsere menschliche Körperspannung, indem sie diese als direkte Kommunikation und als unmittelbaren Ausdruck unserer inneren Haltung wahrnehmen und durch ihr eigenes Verhalten sichtbar machen. Ihr Verhalten ist also wie ein Vergrößerungsglas …

        Und durch dieses Vergrößerungsglas erhalten wir Menschen durch das Pferd ein unbestechliches, von menschlichen Höflichkeiten oder gesellschaftlichem Status völlig unbeeinflusstes Feedback über unsere tatsächliche körperliche Wirkung und Präsenz.

        Also freuen Sie sich auf ein faszinierendes Gespräch über Präsenz, Mut und die unbestechlichsten vierbeinigen Co-Trainer der Welt.

        Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz

        Interessante Links:

        • https://www.linkedin.com/in/elma-esrig-training/
        • https://wissen-macht-wirkung.com/newsletter/
        • https://wissen-macht-wirkung.com/
        • https://athanor.de/dozierende/elma-esrig
        • 55 min
        • Episode 71: Glücklicherweise ist es nur VUKA!
          Claudia Lutschewitz im Gespräch mit Waltraud Gläser

          Manchmal habe ich den Eindruck, wir leben in einer Zeit, in der man kaum noch hinterherkommt, die ganzen neuen Begriffe zu sortieren.

          VUKA, BANI, RUPT, TUNA … mich beschleicht da hie und da das Gefühl, dass wir eigentlich nicht mehr in der Arbeitswelt sind, sondern beim Scrabble!

          Und dann kommt Waltraud Gläser mit ihrem neuen Buch und sagt:

          „Glücklicherweise ist es nur VUKA!“
          • V für: Volatilität / Flüchtigkeit
          • U für: Ungewissheit / Unsicherheit
          • K für: Complexity / Komplexität
          • A für: Ambiguität / Mehrdeutigkeit
          • Ich finde … persönlich …, das ist erst einmal eine ziemlich sympathische Haltung, oder?!

            Denn … statt uns darüber zu beklagen, dass die Welt komplizierter, schneller und unberechenbarer geworden ist, hinterfragt Waltraud mit dieser Frage ganz konkret unsere heutige Krisen-Situation(en) und endet daher, als Konsequenz, bei der Frage: „Wie können wir damit vernünftig umgehen?“

            Und darum geht es auch in ihrem neuen Buch: „Verstehen, Verorten, Verändern, Vergnügen.“ 4V, die sich ziemlich leicht merken lassen, wobei ich zugeben muss: Beim vierten V war ich besonders neugierig.

            Vergnügen?

            Im Management?
            Zwischen Strategiepapieren, Kennzahlen, Transformation und KI?

            Doch der Reihe nach …

            Mit Waltraud Gläser spreche ich über ihr Buch und … es geht gar nicht anders … auch über Waltrauds Blick auf das Leben … im Allgemeinen und im Business, also im Besonderen.

            Aber, wir sprechen nicht nur über ihr Modell und die vielen klugen Begriffe, die sie in ihrem Buch versammelt. Vielmehr interessiert mich, was dahintersteckt:

            • Was hat sie selbst über Veränderung gelernt?
            • Was musste sie irgendwann verlernen?
            • Wann nervt sie das ganze Gerede über Transformation?
            • Und worüber kann eine Organisationsberaterin eigentlich selbst noch herzhaft lachen?
            • Und … das würde mich wiederum besonders freuen …vielleicht finden wir nebenbei auch heraus, warum es manchmal ziemlich sinnvoll sein kann, nicht sofort die Kuh vom Eis zu holen, vor allem dann, wenn gar keine Kuh da ist.

              Viel Kurzweil & Impulse beim Podcast-Gespräch!

              Herzlichst

              Ihre Claudia Lutschewitz

              Interessante Links zu Waltraud Gläser:

              • https://www.waltraudglaeser.de/
              • https://www.afsmi.de/autor_waltraud-glaeser.html
              • https://www.linkedin.com/in/waltraudglaeser/
              • https://www.seminarmarkt.de/Experten/Waltraud-Glaeser,p12593
              • zu VUKA, zum Buch und zu Waltraud Gläser:

                • https://www.vuca-welt.de/
                • https://www.vuca-welt.de/neuerscheinung/
                • https://www.springerprofessional.de/gluecklicherweise-ist-es-nur-vuka/19820652
                • Videos mit und zu Waltraud Gläser:

                  • https://www.youtube.com/watch?v=3cEOrVRaTOs
                  • https://www.youtube.com/watch?v=8oqEETd55T0
                  • https://www.youtube.com/watch?v=A9EsCz5Fzt8
                  • https://www.youtube.com/playlist?list=PL-NM2qDpa2O1Uv2Ro1ewiYFdcKplHy70N
                  • https://vimeo.com/vucaworld
                  • 56 min
                  • Episode 70: Die Zukunft der Intelligenz ... Warum wir dümmer klüger wären!
                    Claudia Lutschewitz im Gespräch mit Manuel Scheidegger
                    George Bernhard Shaw soll einmal gesagt haben
                    „Der Nachteil von Intelligenz ist, das man ständig gezwungen ist, dazuzulernen,“

                    Soviel dazu … doch, was wäre, wenn wir uns momentan bzgl. Wissen, Intelligenz, Klugheit oder der menschlichen Dummheit und natürlich in diesem Zusammenhang auch zur Künstlichen Intelligenz in die falsche Richtung entwickeln?

                    Denn …

                    … wir haben mehr Wissen als je zuvor.
                    Künstliche Intelligenz kann in Sekunden Texte schreiben, Bilder erzeugen, Zusammenhänge herstellen und Antworten liefern.

                    Wir optimieren uns, unsere Arbeit, unseren Alltag und vielleicht bald auch unser Denken.

                    Aber …

                    was, wenn genau darin ein oder unser Problem liegt?

                    Also …

                    … wenn wir nicht zu wenig wissen, sondern zu viel?
                    … wenn wir zu klug sein wollen?
                    … oder, wenn die Fähigkeit, etwas nicht zu wissen, ein entscheidender Teil menschlicher Intelligenz ist/wäre?

                    Der Philosoph Manuel Scheidegger geht in seinem Buch „**Die Zukunft der Intelligenz – Warum wir dümmer klüger wären“ **genau dieser provokanten Idee nach.

                    Er spricht von einer „Tyrannei der Klugheit“, von einer Gesellschaft, in der wir ständig den Eindruck vermitteln müssen, souverän, kompetent und fehlerfrei zu sein.

                    Und er plädiert für etwas, das zunächst ziemlich verrückt klingt: nämlich für eine Rehabilitation der Dummheit.

                    Denn vielleicht beginnt echtes Denken genau dort, wo wir aufhören, so zu tun, als hätten wir bereits die Antwort oder gar Antworten!

                    Was kann menschliche Dummheit, was künstliche Intelligenz niemals können wird?

                    Oder, warum kann ein Fehler wertvoller sein als eine perfekte Lösung?

                    Und weiter …

                    … könnte vielleicht ausgerechnet das Eingeständnis unserer eigenen Begrenztheit der Schlüssel für eine klügere Zukunft … nein für klügere Zukünfte sein?

                    Also haben wir doch den Mut, unsere eigene Dummheit zu feiern.

                    Denn die Zukunft der Intelligenz liegt nicht in der fehlerfreien Simulation von Souveränität, sondern in der Kraft, immer wieder vom Weg abzukommen und in der Lücke das Neue zu finden.

                    Seien wir also neugierig und bleiben wir selbstbewusst unsicher!

                    Doch genug meiner Worte …

                    … ab ins Podcast-Gespräch mit Manuel Scheidegger …

                    Herzlichst

                    Ihre Claudia Lutschewitz

                    Interessante Links:

                    • https://manuel-scheidegger.de/
                    • https://www.argumentedreality.de/
                    • https://www.ndr.de/kultur/waeren-wir-duemmer-wirklich-klueger-manuel-scheidegger,audio-3440410.html
                    • https://www.reclam.de/produktdetail/die-zukunft-der-intelligenz-9783150115824
                    • https://www.liechtenstein.academy/de/experts/manuel-scheidegger/
                    • https://politycki-partner.de/projekt/die-zukunft-der-intelligenz/
                    • https://kulturbuero-goettingen.de/termin/eventdetail/67554/manuel-scheidegger-die-zukunft-der-intelligenz
                    • Videos:

                      • https://www.youtube.com/watch?v=XsZi3DCr1LQ
                      • https://www.youtube.com/watch?v=ba4bNNIy5jc
                      • 48 min
                      • Episode 69: Genau geschaut ... mit Gespür!
                        Claudia Lutschewitz im Gespräch mit Ulrich Sollmann
                        Wir schauen den ganzen Tag.

                        Auf Menschen, auf Nachrichten, auf Bilder, auf unseren Bildschirm.

                        Und trotzdem stellt sich die Frage: schauen wir eigentlich noch wirklich hin?

                        Denn ein Blick ist offenbar viel mehr als eine Momentaufnahme.

                        In dem Bruchteil einer Sekunde, in dem wir einen anderen Menschen ansehen, kann bereits etwas passieren: Wir reagieren, bewerten, ordnen ein

                        • … sympathisch oder unsympathisch
                        • … vertraut oder fremd
                        • … Freund oder Gegner /Feind?!
                        • Und das noch bevor wir bewusst darüber nachdenken.

                          Der Psychologe und Autor Ulrich Sollmann sagt sogar: „Spaltung beginnt im Blick“

                          In seinem neuen Buch „Genau geschaut – Psychologie des Autoritarismus“ untersucht er, was unser Wahrnehmen mit unserem Körper, mit Angst und Wut, mit Digitalisierung und sozialer Erregung und eben letztlich auch mit Autoritarismus zu tun hat.

                          Er beschreibt eine Welt, in der wir zwar ständig miteinander verbunden sind, uns aber gleichzeitig immer stärker vereinzeln. Eine Welt, in der Sicherheit leicht mit echtem Gesehenwerden verwechselt wird und in der Bilder und Affekte unseren Blick manchmal schneller erreichen als unser Denken.

                          Was passiert also eigentlich in diesem ersten Moment, wenn wir jemanden ansehen?

                          Und können wir lernen, diesen Moment wahrzunehmen, bevor aus einem Blick ein Urteil oder aus einem Urteil vielleicht eine Front wird?

                          Darüber spreche ich im Podcast mit Ulrich Sollmann …

                          Und es geht dabei auch um uns, um mich, um SIE und darum, wie wir, Ich, wie SIE die Welt anschauen …

                          Und ja, es geht um die AFD!

                          Ihre

                          Claudia Lutschewitz

                          Interessante Links:

                          • https://www.carl-auer.de/genau-geschaut?srsltid=AfmBOop2ru4uuc3SJtZ1XCt8I--SksVyvu9X9w0IWsIfpEvtYEy0Z2uu
                          • https://www.beck-shop.de/sollmann-genau-geschaut/product/41148252?srsltid=AfmBOoo84P6JAQwsr-VCrKvGy8IKv1mguBOvvVa2aS_7177Cb_AR89Cs
                          • Podcasts:

                            • https://www.carl-auer.de/magazin/podcasts/genau-ge-schaut?srsltid=AfmBOoqnYT7ylN8u320xkwLdLJtR41iY62_771zP40RYi6GAGhYFKK32
                            • https://www.youtube.com/watch?v=op-gbXk_Uak
                            • https://open.spotify.com/episode/4fSfCdESjmXfp2s6Qn5QOm
                            • https://global-empathy.podigee.io/41-genau-geschaut
                            • 56 min
                            • Episode 68: Du bist nicht deine Eltern ... von toxischen Eltern & Familien
                              Claudia Lutschewitz im Gespräch mit Dr. Dr. Hans-Otto Thomashoff

                              Stellen Sie sich vor, Sie haben alles erreicht.

                              Sie sind ein international gefragter Psychiater, Ehrenmitglied des Weltpsychiatrieverbandes, ein feinsinniger Kunsthistoriker und erfolgreicher Autor.

                              Doch als Ihre Eltern innerhalb weniger Tage sterben, spüren Sie keine tiefe Trauer, sondern eine überwältigende, fast schwindelerregende Erleichterung.

                              Sie fühlen sich endlich… frei.

                              So erging es meinem heutigen Podcast-Gast Dr. Dr. Hans-Otto Thomashoff.

                              Und mehr noch, er sagt: „Ich bin Psychiater. Und ich bin ein Kind toxischer Eltern.“

                              Doch der Reihe nach …

                              Was, wenn ein Teil von Ihnen gar nicht Ihnen gehört?

                              Was, wenn Sie merken, dass Sie oft nicht frei sind, einfach so zu sein, wie Sie sind. Dass Sie bei Ihren Eltern oder auch bei anderen Gelegenheiten gehemmt sind oder in Muster verfallen, die Sie eigentlich gar nicht haben wollen. Sondern dies etwas ist, das Sie einmal gelernt haben, um in Ihrer Familie zurechtzukommen.

                              Wir übernehmen von unseren Eltern nicht nur Augenfarbe, Gesten oder bestimmte Redewendungen. Wir übernehmen auch Rollen. Wir lernen, wann wir besser still sind. Wann wir funktionieren müssen. Wessen Gefühle wichtiger sind als unsere eigenen. Und manchmal lernen wir sogar, uns selbst nicht mehr zu vertrauen.

                              Das Schwierige daran: Als Kind halten wir all das nicht für eine Strategie. Wir halten es für die Welt.

                              Und dann werden wir erwachsen und nehmen diese Welt einfach mit.

                              Dr. Dr. Hans-Otto Thomashoff sagt: „Du bist nicht deine Eltern.“

                              Er ist Psychiater, Psychoanalytiker und langjährig praktizierender Therapeut. In seinem neuen Buch, das den Titel trägt „Du bist nicht deine Eltern - Wie wir toxische Familien überwinden“ und das beim Ariston Verlag erschien, macht er etwas, das auch für einen erfahrenen Psychotherapeuten ungewöhnlich ist: Er blickt nicht nur professionell auf toxische Familien, sondern auf die eigene.

                              Er erzählt von emotionaler Abhängigkeit, Schuldgefühlen, Machtspielen und von dem schwierigen Moment, in dem man erkennt: Die Liebe, auf die man vielleicht ein Leben lang gewartet hat, wird möglicherweise nie kommen.

                              Aber genau darin kann, so Thomashoff, eine ungeheure Freiheit liegen.

                              Im Podcast sprechen wir darüber, woran wir toxische Familiendynamiken erkennen, warum unser Körper manchmal früher Alarm schlägt als unser Verstand, warum „Vergeben“ nicht immer der Weg zur Heilung ist und wie man herausfinden kann, wer man selbst ist, wenn man ein Leben lang gelernt hat, jemand anderes zu sein.

                              Und vielleicht geht es am Ende um eine der schwierigsten und zugleich befreiendsten Fragen überhaupt:

                              Wie viel von dem Menschen, der ich heute bin, habe ich selbst gewählt und wie viel davon steckt mir noch in den Knochen, weil ich mich unterwerfen musste, um geliebt zu werden?

                              Thomashoff schreibt in seinem Buch den (so finde ich) wichtigen Satz:

                              „Zwei Dinge braucht der Mensch, um psychisch gesund heranzuwachsen:
                              erstens eine sichere Bindung und zweitens Vorbilder die authentisch vorleben, wie das Leben geht.“

                              Herzlichst

                              Ihre Claudia Lutschewitz

                              Interessante Links:

                              • https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Otto_Thomashoff
                              • http://thomashoff.de/
                              • https://www.penguin.de/buecher/hans-otto-thomashoff-du-bist-nicht-deine-eltern/paperback/9783424203363
                              • https://www.kulturkaufhaus.de/de/detail/ISBN-9783424203363/Thomashoff-Hans-Otto/Du-bist-nicht-deine-Eltern
                              • https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1045125278
                              • Videos & Podcasts:

                                • https://www.youtube.com/watch?v=xKHRdC9uSZI
                                • https://www.google.com/search?sca_esv=98168529f87218c8&sxsrf=APpeQnumUTCrx_zBBN8sWrqmcLg-QrtXNg:1787658092571&udm=7&fbs=ABfTbFUyxjQn9bne4DuflY2dNqqKupTsDwp6RXwpQFJxPysO9IZ-OcP6xq64A4yNP8lBdpY7uuH_-rA_ws2tWImCOsZlYLrbl3Nznd1IdLeVhGR6K0thu65EBS1h-KV34iQMpjoNM8rVs2XtkX93TjQ8rZY1vnV9leaPQia1bOqGjHourHRsSECjVfQCZaw1AHBmSCBE_PXtGuCidlveGnvn9__F0s04mA&q=Thomashoff&sa=X&ved=2ahUKEwjdj9ms2buWAxW3Q_EDHTm0CV8QtKgLegQIGBAB&biw=1920&bih=945&dpr=1#fpstate=ive&vld=cid:b468e0d1,vid:JW9nOzEwGEQ,st:0
                                • https://www.youtube.com/watch?v=qKurhuA4GiY
                                • https://podcasts.apple.com/ph/podcast/57-special-servant-politics-im-gespr%C3%A4ch-mit-dr-hans/id1587872051?i=1000644022340
                                • 56 min
                                • Episode 67: Warum Gefühle im Konzertsaal wichtig sind!
                                  Claudia Lutschewitz im Gespräch mit Anne-Katrin Röhm
                                  Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letzte Mal ein Konzertplakat gesehen und sich gedacht: „Keine Ahnung, wer dieser Geiger ist, aber da muss ich hin!“?

                                  Eben. Wahrscheinlich noch nie!

                                  Doch warum gehen manche Menschen begeistert ins Konzerthaus und andere, obwohl sie Musik lieben, nie?

                                  • Liegt es am Programm?
                                  • An den Preisen?
                                  • Oder vielleicht an etwas ganz anderem?
                                  • Mein heutiger Gast stellte und stellt genau diese Fragen und hat gemeinsam mit ihrem Team Antworten gefunden, die weit über das Kulturmanagement hinausgehen.

                                    Denn sie machten sich Gedanken über Werbung hinaus und dachten z.B. auch über Psychologie, Markenführung, Kulturvermittlung und den Wandel von Kulturinstitutionen nach.

                                    Mein heutiger Podcast-Gast ist Anne-Katrin Röhm.

                                    Sie verantwortet am Konzerthaus Dortmund die Bereiche strategisches Marketing, Kommunikation und Vertrieb und verbindet Markenstrategie, Marktforschung und Kulturvermittlung auf eine Weise, die in der deutschen Kulturlandschaft Maßstäbe setzt.

                                    Mit ihr darf ich darüber sprechen, warum klassische Werbung für Kultur oft an den Menschen vorbeigeht, weshalb Emotionen wichtiger sein können als Künstlernamen und wie eine starke Marke Menschen den Mut geben kann, Kultur neu zu entdecken.

                                    Freuen Sie sich auf ein Gespräch über Psychologie, Neugier, Markenführung und darüber, wie Kultur mehr Menschen erreichen kann, ohne sich selbst zu verbiegen.

                                    Also Ohren & Herz auf …

                                    Ihre

                                    Claudia Lutschewitz

                                    Interessante Links:

                                    • https://www.konzerthaus-dortmund.de/de
                                    • https://www.linkedin.com/in/anne-katrin-r%C3%B6hm/
                                    • https://www.konzerthaus-dortmund.de/de/team/
                                    • https://speakerinnen.org/de/profiles/8058
                                    • 33 min
                                    • Episode 66: Bekenntnisse - Auflösung eines katholischen Lebens
                                      Claudia Lutschewitz im Gespräch mit PD Dr. Dr. Michael Rasche
                                      Keine einfache Kost, … dieses Buch!

                                      Ein Buch, geschrieben für alle, die sich über die schwindende Zahl der Kirchgänger wundern, über die immer größere Menge der Kirchenaustritte, über die immer leerer werdenden Kirchen, mehr wissen wollen.

                                      Das autobiographische Werk von Dr. Michael Rasche liest sich wie eine Offenbarung:

                                      Zeigt doch die verlogenen und bestechlichen Macht-Strukturen sowie die Doppelmoral des Klerus auf.

                                      • Das Nicht-Hinsehen-Wollen bei offenkundigen Missbrauchsfällen.
                                      • Die Empathielosigkeit gegenüber den Opfern.
                                      • Und dabei wirft der ehemalige Priester nicht mit Dreck.

                                        Seinem Buch gab Dr. Michael Rasche den Titel „Bekenntnisse: Auflösung eines katholischen Lebens“ und es ist sehr persönlich und reflektierend.

                                        Der ehemalige katholische Priester und Philosophieprofessor schildert seinen Weg in die Kirche, den Alltag als Geistlicher und den schrittweisen, aber konsequenten Ausstieg.

                                        Michael Rasche war u.a. als Seelsorger tätig, hat Sterbende begleitet und Kinder getauft und an der Universität hat er über die Kirche geforscht, gelesen und nachgedacht.

                                        Er wollte die Kirche tiefer verstehen, ihre Lehre, ihre Strukturen, ihre Menschen, ihre Krise.

                                        Doch je mehr er verstand, desto mehr löste sich das auf, woran er geglaubt hatte. Michael Rasche entschied sich schließlich, dieses katholische Leben hinter sich zu lassen und zu heiraten.

                                        In unserem Podcast-Gespräch tauchen wir zu seinem Leben & Buch in seine katholische Geschichte ein.

                                        Eine kurze Entdeckungsreise auch zum Inneren der Kirche …

                                        Ich wünsche Ihnen Kurzweil bei unserem Gespräch.

                                        Herzlichst

                                        Ihre Claudia Lutschewitz

                                        Interessante Links zu Michael Rasche:

                                        • https://michaelrasche.eu/
                                        • https://michaelrasche.eu/michael-rasche/
                                        • https://michaelrasche.eu/michael-rasche/publikationen/bekenntnisse/
                                        • https://www.youtube.com/watch?v=CAHcouIWbI0
                                        • https://www.ku.de/ppf/fachgebiete-lehrstuehle/ppf/philosophie/team/ehemalige-teammitglieder/pd-dr-dr-michael-rasche
                                        • https://ku-eichstaett.academia.edu/MichaelRasche
                                        • https://www.linkedin.com/in/michael-rasche/?locale=en
                                        • 54 min
                                        • Episode 65: Perfetto! Warum Italiener sozialere Wesen sind als Deutsche
                                          Claudia Lutschewitz im Gespräch mit Stefan Maiwald
                                          Stefan Maiwald: Autor & Podcaster und seit mehr als 20 Jahren mit Italien fest verbunden.

                                          Er lebt also dort, wo andere Urlaub machen: in Italien

                                          und mit ihm darf ich im Podcast-Gespräch einmal durch Italien, sein Leben und überhaupt … mäandern …

                                          Er schreibt u.a. Bücher über das Dolce Vita.

                                          Dabei nimmt er seine Leser dahin mit, wo der Espresso "Nero" heißt und der Cappuccino "Capo". Apropos, das Wasser zum Espresso trinken die Kenner übrigens zuerst, um den Gaumen für den Kaffee bereit zu machen. Und geschäftlich wird das Treffen in Italien auf einen Espresso einem langen und gemeinsamen Essen vorgezogen.

                                          Stefan trinkt den Kaffee am Morgen und den Aperitivo am Abend gerne bei Pino. … Dazu fällt mir auch sein Buch „Meine Bar in Italien – Warum uns der Süden glücklich macht„ ein – lesen Sie es, Sie werden es lieben!

                                          Und Stefan berichtet regelmäßig in "Feinschmecker", "Merian" und "Golf Magazin" von der Insel Grado über Triest bis nach Venedig. Und er liebt die Obere Adria … darüber berichtet er auch in seinem Podcast "Radio Adria".

                                          Außerdem wurde sein Blog "postausitalien.com" als bester Travel-Blog ausgezeichnet.

                                          Stefan schreibt auch historische Romane, humorvolle Sachbücher und kulinarische Reiseführer und in seinem aktuellen Buch "Espresso unter Sternen" zieht es ihn nach Triest, um tief in die italienische Seele zu blicken. Hier testet er, wie wir das eigene Leben ein wenig besser und glücklicher gestalten können … ich und meine Familie, wir lieben dieses Buch!

                                          Und am 1 Juni 2026 war die ARD bei ihm zu Gast …

                                          Ein „Sieben-Mann-Team“ (wobei Mann-Team nicht ganz stimmt 😉) rund um Regisseur Andreas Schlosser und Moderatorin Judith Rakers kam nach Grado. Erst gab es Kaffee am Hafen, dann ging es durch die Lagune und die Altstadt. Ein intensiver Tag, nach dem sich sowohl der Regisseur als auch die Moderatorin unsterblich in Grado verliebt haben.

                                          Doch nun ab ins Podcast-Gespräch mit Stefan …

                                          Herzlichst

                                          Ihre
                                          Claudia Lutschewitz

                                          Interessante Links:

                                          • https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Maiwald
                                          • https://www.youtube.com/@stemaiwal
                                          • https://radioadria.podigee.io/
                                          • https://www.piper.de/autoren/stefan-maiwald-7554
                                          • https://www.swr.de/swr1/leute/autor-stefan-maiwald-ueber-italien-100.html
                                          • https://postausitalien.com/
                                          • 44 min
                                          • Episode 64: Die Paradoxie des Wettrüstens
                                            Claudia Lutschewitz im Gespräch mit Porf. Dr. Dr. h.c. Friedrich (Fritz) Glasl
                                            Wir leben in einer Zeit, die viele als „Zeitenwende“ beschreiben.

                                            Eine Ära, in der der weltweite Friedensoptimismus der 1990er-Jahre einer massiven globalen Aufrüstungswelle gewichen ist.

                                            Angesichts einer komplexen „Poly-Krise“ aus Klimawandel, Hunger und Kriegen stehen wir vor der existenziellen Frage, ob wir als Menschheit fähig sind, mit unseren Differenzen konstruktiv umzugehen.

                                            Mein heutiger Gast ist einer der profiliertesten Konfliktforscher unserer Zeit, Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Glasl.

                                            Schon sein Name „Friedrich“ war als Programm gedacht …

                                            Und bereits als Jugendlicher stellte er sich die Frage … „Wieso können Menschen sich das antun?“

                                            Angesichts der besorgniserregenden Weltlage zeigt Friedrich Glasl in seinem aktuellen Buch, weshalb Aufrüstung, Abschreckung, Drohungen und Sanktionen weder Kriege verhindern noch nachhaltigen Frieden sichern können.

                                            Er analysiert systematisch, wie soziale Konflikte eskalieren und wie die Logik des Krieges von regressivem Denken und Affekten angetrieben wird. Und er kontrastiert damit die Logik des Friedens, die auf Selbststeuerung, Empathie und Kooperation setzt.

                                            Sein aktuelles Buch befasst er sich also mit einem Thema, das aktueller nicht sein könnte und es trägt den Titel:

                                            „Die Paradoxie des Wettrüstens – Zum Konfliktmanagement geopolitischer Krisen“

                                            Sein zentraler Befund rüttelt an den Grundfesten moderner Sicherheitspolitik: Aufrüstung führt oft genau das herbei, was sie zu verhindern vorgibt. Sie schafft keine Sicherheit, sondern provoziert Eskalation.

                                            Wir sprechen darüber, warum politische Entscheider weltweit dem „Rüstungsreflex“ erliegen und wie die zerstörerische „Kriegslogik“ unser Denken und Fühlen bis hin in den Bereich der Künstlichen Intelligenz korrumpiert.

                                            Und wir sprechen auch darüber, warum klassische Sanktionen oft das Gegenteil dessen bewirken, was sie erreichen wollen und wie wir stattdessen lernen können, sogenannte „Windows of Opportunity“ – Fenster der Gelegenheit – für den Frieden zu erkennen und zu nutzen.

                                            Freuen Sie sich auf ein Gespräch über den Weg von einer reflexhaften Angstpolitik hin zu einer verantwortungsvollen Friedenslogik, die nicht den Sieg auf dem Schlachtfeld, sondern die Gewinnung des Friedens zum Ziel hat.

                                            Herzlichst

                                            Ihre
                                            Claudia Lutschewitz

                                            Interessante Links:

                                            • https://www.geistesleben.de/Wissenschaft-und-Lebenskunst/Unternehmenskultur-soziales-Leben/Die-Paradoxie-des-Wettruestens.html
                                            • https://www.amazon.de/Die-Paradoxie-Wettr%C3%BCstens-Konfliktmanagement-geopolitischer/dp/3772531482
                                            • https://www.rudolfsteinerbuchhandlung.de/Anthroposophie/Die-Paradoxie-des-Wettruestens::9993.html
                                            • https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Glasl
                                            • https://www.trigon.at/berater/friedrich-glasl/
                                            • 1 hr 6 min

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