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Ist es die Erfahrung, der Blick von außen oder vielleicht vor allem die Fähigkeit, die richtigen Fragen zu stellen?
Mmmmhhh, Beirat … das klingt erst einmal nach einem Gremium und nach vielen klugen Ratschlägen. Aber WAS steckt wirklich hinter dieser Aufgabe?
WARUM entscheidet sich jemand ganz bewusst dafür, Unternehmen als Beirat zu begleiten?
Darüber spreche ich heute mit Ralph Jakoby.
Er erzählt, was ihn an der Beiratstätigkeit fasziniert und welche Rolle Vertrauen, der Blick von außen, Wertschätzung und Gespräche als Sparringspartner spielen.
Und da er darüber auch im Buch „Lebenswerk mit Zukunft – Familienunternehmen führen, entwickeln und erfolgreich übergeben“, schrieb, sprechen wir auch darüber.
Das Buch, erschien 2025 bei Book on Demand, umfasst 467 Seiten und wurde von Dr. Markus Dirr herausgegeben. Und das Besondere an diesem Buch ist, dass es das Thema nicht nur aus einer Perspektive betrachtet …
Nein, es kommen Unternehmer, Berater und Experten aus ganz unterschiedlichen Bereichen zu Wort und beleuchten nach ihrem jeweiligen Blick und Verständnis die Themen Führung, Nachfolge, Familie, Strategie, Beirat, Veränderung und Vermögen.
Und da Ralph Jacoby einer dieser Experten ist, ist es ja klar, dass wir auch über seine Kapitel sprechen, er schreib nämlich zwei!
Er bringt im Buch nicht nur seine Erfahrung als langjähriger Manager und Unternehmer mit ein, sondern auch seine Perspektive als Beirat und Sparringspartner von UnternehmerInnen und Familienunternehmen.
Und gemeinsam mit Dr. Markus Dirr wirft Herr Jacoby, in einem zweiten Kapitel, einen Blick auf ein weiteres spannendes Paradoxon:
Warum können Unternehmerfamilien nach einem erfolgreichen Unternehmensverkauf plötzlich vorsichtiger werden, obwohl sie ihren Wohlstand ursprünglich durch unternehmerischen Mut aufgebaut haben?
Also, viel Freude & Kurzweil … und damit ab ins Podcast-Gespräch …
Herzlichst
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Wie klar sind wir?
Genau hier setzt die Arbeit von Elma Esrig an.
Darüber spreche ich heute mit Elma.
Wir sprechen über pferdegestütztes Vortragstraining und über die Frage, was ein Pferd uns über unsere eigene Wirkung erzählen kann.
Denn, so Elma, Pferde spiegeln unsere menschliche Körperspannung, indem sie diese als direkte Kommunikation und als unmittelbaren Ausdruck unserer inneren Haltung wahrnehmen und durch ihr eigenes Verhalten sichtbar machen. Ihr Verhalten ist also wie ein Vergrößerungsglas …
Und durch dieses Vergrößerungsglas erhalten wir Menschen durch das Pferd ein unbestechliches, von menschlichen Höflichkeiten oder gesellschaftlichem Status völlig unbeeinflusstes Feedback über unsere tatsächliche körperliche Wirkung und Präsenz.
Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
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Manchmal habe ich den Eindruck, wir leben in einer Zeit, in der man kaum noch hinterherkommt, die ganzen neuen Begriffe zu sortieren.
VUKA, BANI, RUPT, TUNA … mich beschleicht da hie und da das Gefühl, dass wir eigentlich nicht mehr in der Arbeitswelt sind, sondern beim Scrabble!
Und dann kommt Waltraud Gläser mit ihrem neuen Buch und sagt:
Ich finde … persönlich …, das ist erst einmal eine ziemlich sympathische Haltung, oder?!
Und darum geht es auch in ihrem neuen Buch: „Verstehen, Verorten, Verändern, Vergnügen.“ 4V, die sich ziemlich leicht merken lassen, wobei ich zugeben muss: Beim vierten V war ich besonders neugierig.
Vergnügen?
Doch der Reihe nach …
Aber, wir sprechen nicht nur über ihr Modell und die vielen klugen Begriffe, die sie in ihrem Buch versammelt. Vielmehr interessiert mich, was dahintersteckt:
Und … das würde mich wiederum besonders freuen …vielleicht finden wir nebenbei auch heraus, warum es manchmal ziemlich sinnvoll sein kann, nicht sofort die Kuh vom Eis zu holen, vor allem dann, wenn gar keine Kuh da ist.
Viel Kurzweil & Impulse beim Podcast-Gespräch!
Herzlichst
Interessante Links zu Waltraud Gläser:
zu VUKA, zum Buch und zu Waltraud Gläser:
Videos mit und zu Waltraud Gläser:
Soviel dazu … doch, was wäre, wenn wir uns momentan bzgl. Wissen, Intelligenz, Klugheit oder der menschlichen Dummheit und natürlich in diesem Zusammenhang auch zur Künstlichen Intelligenz in die falsche Richtung entwickeln?
Denn …
Wir optimieren uns, unsere Arbeit, unseren Alltag und vielleicht bald auch unser Denken.
Aber …
Also …
Der Philosoph Manuel Scheidegger geht in seinem Buch „**Die Zukunft der Intelligenz – Warum wir dümmer klüger wären“ **genau dieser provokanten Idee nach.
Er spricht von einer „Tyrannei der Klugheit“, von einer Gesellschaft, in der wir ständig den Eindruck vermitteln müssen, souverän, kompetent und fehlerfrei zu sein.
Und er plädiert für etwas, das zunächst ziemlich verrückt klingt: nämlich für eine Rehabilitation der Dummheit.
Denn vielleicht beginnt echtes Denken genau dort, wo wir aufhören, so zu tun, als hätten wir bereits die Antwort oder gar Antworten!
Was kann menschliche Dummheit, was künstliche Intelligenz niemals können wird?
Und weiter …
Also haben wir doch den Mut, unsere eigene Dummheit zu feiern.
Seien wir also neugierig und bleiben wir selbstbewusst unsicher!
Doch genug meiner Worte …
Herzlichst
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Videos:
Auf Menschen, auf Nachrichten, auf Bilder, auf unseren Bildschirm.
Denn ein Blick ist offenbar viel mehr als eine Momentaufnahme.
In dem Bruchteil einer Sekunde, in dem wir einen anderen Menschen ansehen, kann bereits etwas passieren: Wir reagieren, bewerten, ordnen ein
Und das noch bevor wir bewusst darüber nachdenken.
Der Psychologe und Autor Ulrich Sollmann sagt sogar: „Spaltung beginnt im Blick“
In seinem neuen Buch „Genau geschaut – Psychologie des Autoritarismus“ untersucht er, was unser Wahrnehmen mit unserem Körper, mit Angst und Wut, mit Digitalisierung und sozialer Erregung und eben letztlich auch mit Autoritarismus zu tun hat.
Er beschreibt eine Welt, in der wir zwar ständig miteinander verbunden sind, uns aber gleichzeitig immer stärker vereinzeln. Eine Welt, in der Sicherheit leicht mit echtem Gesehenwerden verwechselt wird und in der Bilder und Affekte unseren Blick manchmal schneller erreichen als unser Denken.
Was passiert also eigentlich in diesem ersten Moment, wenn wir jemanden ansehen?
Und können wir lernen, diesen Moment wahrzunehmen, bevor aus einem Blick ein Urteil oder aus einem Urteil vielleicht eine Front wird?
Darüber spreche ich im Podcast mit Ulrich Sollmann …
Und ja, es geht um die AFD!
Ihre
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Podcasts:
Stellen Sie sich vor, Sie haben alles erreicht.
Doch als Ihre Eltern innerhalb weniger Tage sterben, spüren Sie keine tiefe Trauer, sondern eine überwältigende, fast schwindelerregende Erleichterung.
So erging es meinem heutigen Podcast-Gast Dr. Dr. Hans-Otto Thomashoff.
Doch der Reihe nach …
Was, wenn ein Teil von Ihnen gar nicht Ihnen gehört?
Wir übernehmen von unseren Eltern nicht nur Augenfarbe, Gesten oder bestimmte Redewendungen. Wir übernehmen auch Rollen. Wir lernen, wann wir besser still sind. Wann wir funktionieren müssen. Wessen Gefühle wichtiger sind als unsere eigenen. Und manchmal lernen wir sogar, uns selbst nicht mehr zu vertrauen.
Das Schwierige daran: Als Kind halten wir all das nicht für eine Strategie. Wir halten es für die Welt.
Dr. Dr. Hans-Otto Thomashoff sagt: „Du bist nicht deine Eltern.“
Er ist Psychiater, Psychoanalytiker und langjährig praktizierender Therapeut. In seinem neuen Buch, das den Titel trägt „Du bist nicht deine Eltern - Wie wir toxische Familien überwinden“ und das beim Ariston Verlag erschien, macht er etwas, das auch für einen erfahrenen Psychotherapeuten ungewöhnlich ist: Er blickt nicht nur professionell auf toxische Familien, sondern auf die eigene.
Er erzählt von emotionaler Abhängigkeit, Schuldgefühlen, Machtspielen und von dem schwierigen Moment, in dem man erkennt: Die Liebe, auf die man vielleicht ein Leben lang gewartet hat, wird möglicherweise nie kommen.
Aber genau darin kann, so Thomashoff, eine ungeheure Freiheit liegen.
Im Podcast sprechen wir darüber, woran wir toxische Familiendynamiken erkennen, warum unser Körper manchmal früher Alarm schlägt als unser Verstand, warum „Vergeben“ nicht immer der Weg zur Heilung ist und wie man herausfinden kann, wer man selbst ist, wenn man ein Leben lang gelernt hat, jemand anderes zu sein.
Und vielleicht geht es am Ende um eine der schwierigsten und zugleich befreiendsten Fragen überhaupt:
Wie viel von dem Menschen, der ich heute bin, habe ich selbst gewählt und wie viel davon steckt mir noch in den Knochen, weil ich mich unterwerfen musste, um geliebt zu werden?
Thomashoff schreibt in seinem Buch den (so finde ich) wichtigen Satz:
Herzlichst
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Videos & Podcasts:
Eben. Wahrscheinlich noch nie!
Doch warum gehen manche Menschen begeistert ins Konzerthaus und andere, obwohl sie Musik lieben, nie?
Mein heutiger Gast stellte und stellt genau diese Fragen und hat gemeinsam mit ihrem Team Antworten gefunden, die weit über das Kulturmanagement hinausgehen.
Mein heutiger Podcast-Gast ist Anne-Katrin Röhm.
Sie verantwortet am Konzerthaus Dortmund die Bereiche strategisches Marketing, Kommunikation und Vertrieb und verbindet Markenstrategie, Marktforschung und Kulturvermittlung auf eine Weise, die in der deutschen Kulturlandschaft Maßstäbe setzt.
Mit ihr darf ich darüber sprechen, warum klassische Werbung für Kultur oft an den Menschen vorbeigeht, weshalb Emotionen wichtiger sein können als Künstlernamen und wie eine starke Marke Menschen den Mut geben kann, Kultur neu zu entdecken.
Freuen Sie sich auf ein Gespräch über Psychologie, Neugier, Markenführung und darüber, wie Kultur mehr Menschen erreichen kann, ohne sich selbst zu verbiegen.
Ihre
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Ein Buch, geschrieben für alle, die sich über die schwindende Zahl der Kirchgänger wundern, über die immer größere Menge der Kirchenaustritte, über die immer leerer werdenden Kirchen, mehr wissen wollen.
Das autobiographische Werk von Dr. Michael Rasche liest sich wie eine Offenbarung:
Und dabei wirft der ehemalige Priester nicht mit Dreck.
Seinem Buch gab Dr. Michael Rasche den Titel „Bekenntnisse: Auflösung eines katholischen Lebens“ und es ist sehr persönlich und reflektierend.
Der ehemalige katholische Priester und Philosophieprofessor schildert seinen Weg in die Kirche, den Alltag als Geistlicher und den schrittweisen, aber konsequenten Ausstieg.
Michael Rasche war u.a. als Seelsorger tätig, hat Sterbende begleitet und Kinder getauft und an der Universität hat er über die Kirche geforscht, gelesen und nachgedacht.
Er wollte die Kirche tiefer verstehen, ihre Lehre, ihre Strukturen, ihre Menschen, ihre Krise.
In unserem Podcast-Gespräch tauchen wir zu seinem Leben & Buch in seine katholische Geschichte ein.
Ich wünsche Ihnen Kurzweil bei unserem Gespräch.
Herzlichst
Interessante Links zu Michael Rasche:
Er lebt also dort, wo andere Urlaub machen: in Italien
Er schreibt u.a. Bücher über das Dolce Vita.
Stefan trinkt den Kaffee am Morgen und den Aperitivo am Abend gerne bei Pino. … Dazu fällt mir auch sein Buch „Meine Bar in Italien – Warum uns der Süden glücklich macht„ ein – lesen Sie es, Sie werden es lieben!
Und Stefan berichtet regelmäßig in "Feinschmecker", "Merian" und "Golf Magazin" von der Insel Grado über Triest bis nach Venedig. Und er liebt die Obere Adria … darüber berichtet er auch in seinem Podcast "Radio Adria".
Außerdem wurde sein Blog "postausitalien.com" als bester Travel-Blog ausgezeichnet.
Stefan schreibt auch historische Romane, humorvolle Sachbücher und kulinarische Reiseführer und in seinem aktuellen Buch "Espresso unter Sternen" zieht es ihn nach Triest, um tief in die italienische Seele zu blicken. Hier testet er, wie wir das eigene Leben ein wenig besser und glücklicher gestalten können … ich und meine Familie, wir lieben dieses Buch!
Und am 1 Juni 2026 war die ARD bei ihm zu Gast …
Doch nun ab ins Podcast-Gespräch mit Stefan …
Herzlichst
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Eine Ära, in der der weltweite Friedensoptimismus der 1990er-Jahre einer massiven globalen Aufrüstungswelle gewichen ist.
Angesichts einer komplexen „Poly-Krise“ aus Klimawandel, Hunger und Kriegen stehen wir vor der existenziellen Frage, ob wir als Menschheit fähig sind, mit unseren Differenzen konstruktiv umzugehen.
Mein heutiger Gast ist einer der profiliertesten Konfliktforscher unserer Zeit, Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Glasl.
Schon sein Name „Friedrich“ war als Programm gedacht …
Angesichts der besorgniserregenden Weltlage zeigt Friedrich Glasl in seinem aktuellen Buch, weshalb Aufrüstung, Abschreckung, Drohungen und Sanktionen weder Kriege verhindern noch nachhaltigen Frieden sichern können.
Er analysiert systematisch, wie soziale Konflikte eskalieren und wie die Logik des Krieges von regressivem Denken und Affekten angetrieben wird. Und er kontrastiert damit die Logik des Friedens, die auf Selbststeuerung, Empathie und Kooperation setzt.
Sein aktuelles Buch befasst er sich also mit einem Thema, das aktueller nicht sein könnte und es trägt den Titel:
Sein zentraler Befund rüttelt an den Grundfesten moderner Sicherheitspolitik: Aufrüstung führt oft genau das herbei, was sie zu verhindern vorgibt. Sie schafft keine Sicherheit, sondern provoziert Eskalation.
Wir sprechen darüber, warum politische Entscheider weltweit dem „Rüstungsreflex“ erliegen und wie die zerstörerische „Kriegslogik“ unser Denken und Fühlen bis hin in den Bereich der Künstlichen Intelligenz korrumpiert.
Und wir sprechen auch darüber, warum klassische Sanktionen oft das Gegenteil dessen bewirken, was sie erreichen wollen und wie wir stattdessen lernen können, sogenannte „Windows of Opportunity“ – Fenster der Gelegenheit – für den Frieden zu erkennen und zu nutzen.
Freuen Sie sich auf ein Gespräch über den Weg von einer reflexhaften Angstpolitik hin zu einer verantwortungsvollen Friedenslogik, die nicht den Sieg auf dem Schlachtfeld, sondern die Gewinnung des Friedens zum Ziel hat.
Herzlichst
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