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Wir waren Gast, Aussteller und Genießer auf der Bogensportmesse Bördeland.
Ein ganz lieber Dank geht raus, an "Bogensport Bördeland", die uns den Besuch und den Stand so schnell und problemlos zur Verfügung stellen konnten.
Impressionen gibt es auch hier: https://www.bogensport-boerdeland.de/PfeilundBogen
Musik:
Die Fahrradsaison ist niemals zuende, vor allem nicht im flachen Ried.
Anne Herpertz (Piraten) konkretisiert in diesem Video die Widersinnigkeit im Dresdner Rathaus.
Ein Vortrag von Gerhard Nachtmann (Gerhard Nachtmann)
Manuelle Berichte und Präsentationen kosten Zeit, sind fehleranfällig und oft schwer nachvollziehbar. Mit Quarto gibt es eine Open-Source-Lösung, die Code, Daten, Analysen und Text vereint.
Der Vortrag zeigt, wie sich mit Quarto reproduzierbare Berichte und Präsentationen erstellen lassen, die ausführbaren Code (z. B. in R oder Python) enthalten und ihre Inhalte automatisch aus aktuellen Daten generieren. Zudem wird gezeigt, wie sich die Erstellung und Aktualisierung dieser Dokumente unter Linux automatisieren lässt.
Der Vortrag richtet sich an Entwickler, Data Scientists und Linux-Anwender, die Reporting und Präsentationserstellung als Code verstehen und wiederholbare Prozesse ohne Copy & Paste etablieren möchten.
Der Vortrag wurde auf den Kieler Open Source und Linux Tagen im Jahr 2026 gehalten.
Für Inhalt und Richtigkeit sind ausschließlich die jeweiligen Referenten verantwortlich.
Webseite: https://kielux.de/programm/KOLT26
Ein Vortrag von Leonie Eleanor Ain (Blossom), Yannik Joel Ain (Blossom)
Diese Präsentation zeigt den Weg zur digitalen Unabhängigkeit mit BlossomOS, den aktuellen Entwicklungsstand und die nächsten Schritte. Sie fasst zusammen, was wir bisher geschafft und herausgefunden haben. Im Fokus stehen Datenschutz, Open Source, eine moderne UI/UX und ein konsequent einfaches Nutzungserlebnis mit einem Klick. BlossomOS ist für private Nutzer, Unternehmen und Behörden gedacht und zielt darauf ab, mehr Kontrolle über Daten und digitale Infrastruktur zu ermöglichen.
Der Vortrag wurde auf den Kieler Open Source und Linux Tagen im Jahr 2026 gehalten.
Für Inhalt und Richtigkeit sind ausschließlich die jeweiligen Referenten verantwortlich.
Webseite: https://kielux.de/programm/KOLT26
Julia Mai und Martina Bauer berichten aus der Stadtratssitzung vom 24. September 2026 aus der Stadt Stadtbergen.
Darüber hinaus wurden Punkte aus dem nicht öffentlichen Teil in den öffentlichen verschoben.
Ein Vortrag von Stefan Unverricht (EGroupware.org)
Auch EGroupware macht etwas mit KI... Aber eben digital souverän (so weit wie man das möchte).
EGroupware integriert KI-Funktionen in seine Anwendungen und stellt Anwender damit entsprechende Werkzeuge zur Verfügung. Dies ermöglicht eine höhere Produktivität und gewisse Automatisierung.
Umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten geben Administratoren die Kontrolle und ermöglichen es, Anwendern mithilfe geschickter Prompts Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, ohne dass diese Prompt-Experten sein müssen.
Durch die Integration von Open WebUI, die Anbindung per API an EGroupware für die Automation und die Möglichkeit, eigene LMM anzubinden, kann man den Anwendern ein System anbieten, das man unter Kontrolle hat. Digitale Souveränität eben.
Dieses gesamte Thema wird vermutlich noch längere Zeit WIP sein. Jedoch stehen bereits jetzt viele wesentliche Funktionen bereit.
Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Stand.
Der Vortrag wurde auf den Kieler Open Source und Linux Tagen im Jahr 2026 gehalten.
Für Inhalt und Richtigkeit sind ausschließlich die jeweiligen Referenten verantwortlich.
Webseite: https://kielux.de/programm/KOLT26
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Erlebe die Show live – Tickets gibt’s hier: https://www.funfacts.de/tickets-kaufen
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Der Fleischkonsum in Deutschland steigt wieder. 2025 lag der durchschnittliche Fleischverzehr bei 54,9 Kilogramm pro Person. Damit nahm der Konsum zum dritten Mal in Folge zu. Besonders stark wächst der Geflügelkonsum. Mit 14,7 Kilogramm pro Kopf erreichte Geflügelfleisch ein neues Allzeithoch. Gleichzeitig empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung höchstens 300 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche. Fleisch spielt in Deutschland jedoch nicht nur bei Ernährung und Gesundheit eine Rolle. Seit der Nachkriegszeit wurde es durch Werbung und Kampagnen mit Wohlstand, Kraft und Leistungsfähigkeit verbunden.
In Kooperation mit CORRECTIV – Recherchen für die Gesellschaft
Mehr von Aurel Mertz gibt es hier https://instagram.com/aurelmertz
Autor*innen: Juliane Reuther, Aurel Mertz, Lorenz Reck, Tim Löhrs, Konstantin Sattler, Aidin Halimi
Produktionsleitung: Seven Elias
Quellen https://www.funfacts.de/quellen
Ich stehe an einer Kreuzung in Chur. Zwölf Motorräder rollen vorbei, ich rieche sie. Und plötzlich stehen wir in einem der schönsten Panoramen des Kantons und hören den Verkehr. Die Felswand gegenüber reflektiert den Schall wie ein Spiegel.
Am letzten Abend meiner Delegationsreise nach Graubünden ziehe ich das Fazit: Die Verkehrswende ist keine Exceltabelle. Sie ist eine Entscheidung, die vor Ort getroffen wird. Jemand, der dranbleibt.
Das Format der Delegationsreisen wirkt nachhaltig. Ich möchte dieses Format verstetigen und Menschen an Regionen heranführen, in denen Mobilität nicht gleichbedeutend mit „AUTO!” ist, sondern „ich bin mobil, egal, was ich gerade wähle”. Dieses Mal ging es nach Chur, dem Regionalzentrum von Mittelbünden. Unser Thema: Wie kann der Verkehr im Kanton bis in die Dörfer hinein aufeinander abgestimmt werden? E-Mobilität, Bikesharing, Radinfrastruktur, ÖPNV.
In Deutschland erhalten Gemeinden 7,5 Prozent der Einkommensteuer. In Graubünden bleiben etwa 60 Prozent der direkten Steuern in der Gemeinde. Der Rest geht zum Kanton und zum Bund. Das bedeutet: Wer hier mobil sein will, muss mit der Gemeinde reden. Mit den Verantwortlichen vor Ort, die sich auskennen. Denn die Gemeinde trägt Schulen, Sozialdienste, Straßen, Feuerwehr – alles. Und sie entscheidet, was machbar ist.
Werner Glünkin sagte sinngemäß: „Hier sind die Gemeinden autonome Republiken.” Ohne ein gutes Verhältnis zur Gemeinde geht nichts. Das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse, die ich auf dieser Reise gewonnen habe.
Und ja, das macht Dinge langsamer. Man muss mitsprechen. Man muss sich einigen. Aber so werden sie auch echt. Denn die Menschen, die entscheiden, sind dieselben, die jeden Tag durch den Ort fahren.
Tourismus als Türöffner
Der spannendste Hebel, den ich dort gesehen habe, war nicht technologischer Natur. Sondern organisatorisch.
Chur liegt an der Rhätischen Bahn, die zum UNESCO-Welterbe gehört. Tausende Menschen kommen jedes Jahr nur für diese Bahn. Doch der Bahnhof ist schlecht erschlossen. Die Viamala-Schlucht liegt einen Kilometer entfernt und ist vom Bahnhof aus kaum erreichbar. Es gibt keinen Aufzug, stattdessen wird man von einer Elektroschrottannahmestelle begrüßt.
Die Lösung? Ein Elektro-Tuk-Tuk. Es ist klein, flexibel und niedrigschwellig. Es bringt einen vom Bahnhof in die Schlucht, zum Kaffeetrinken ins Dorf und zurück zum Zug. Eine Stunde Wertschöpfung, die heute verloren geht.
Der Tourismusdirektor Rheto ist hier der Multiplikator. Er braucht bestimmte Dinge für seine Gäste. Wenn Politik, Region, Naturpark Beverin und Tourismus zusammenarbeiten – über eine Plattform namens „E-Mobility Circle“ –, dann sprechen alle endlich über dasselbe, wenn sie von „Mobilität“ reden. Das ist lokale Wertschöpfung, die auch ohne Auto funktioniert.
Direkte Demokratie in Aktion.
Am selben Tag, an dem wir uns unterhalten haben, wurde abgestimmt. Zwei nationale, eine kantonale und zwei kommunale Vorlagen.
Eine davon war die Alpeninitiative. Ein verfassungsrechtliches Ausbauverbot für die Gotthard-Achse. Schwerverkehr auf die Schiene. Keine neue Röhre für gut eine Milliarde Franken.
Das ist direkte Demokratie in der Praxis. Sie ist eine Realität, die Entscheidungen blockiert, beschleunigt oder umlenkt. Und die man respektieren muss, wenn man in der Schweiz arbeiten will.
Was fehlt in Deutschland? Die Umsetzung. Ein Plan. Eine Vision.
Die Umsetzung ist nicht das Konzept. Die Kür ist die Umsetzung.
Und dafür braucht es Geld, politische Willensbildung und Menschen, die vor Ort bleiben und dranbleiben.
Krähe Arty aka Sharky fängt eine Erdnuss mit dem Schnabel.
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