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Tauche mit uns in dieser Episode von "Spargel auf dem Balkon" tief in Zehs faszinierenden Roman "Corpus Delicti" ein. Wir erkunden eine Welt, in der Gesundheit zum höchsten Gut wird und Menschen bereit sind, ihre Freiheiten aufzugeben. Erfahre, wie die Protagonistin Mia ihre Überzeugungen in einem dystopischen Gesundheitssystem herausfordert. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die tiefgreifenden Fragen nach Freiheit, Ethik und Individualität. Eine fesselnde Diskussion erwartet dich!
In dieser Folge von "Spargel auf dem Balkon" tauchen wir tief in Juli Zehs fesselnden Roman "Spieltrieb" ein. Entdecke mit uns die vielschichtige Welt von Alev, Ada und Smutek, in der das Spiel als Ideologie dient. Wir analysieren die Rolle des Spieltriebs in menschlichen Entscheidungen und enthüllen, wie die Metaphern des Spiels das Geschehen beeinflussen. Begleite uns auf einer literarischen Reise durch Strategien, Intrigen und die Suche nach persönlicher Freiheit. Eine spannende Episode voller Erkenntnisse wartet auf dich! #JuliZeh #Spieltrieb #Literaturpodcast
Quellen
https://www.dhm.de/lemo/biografie/robert-musil
https://www.uni-due.de/literarikon/zeh_werkcharakteristika
https://buchhexe.com/buch/spieltrieb
https://www.deutschlandfunk.de/im-prinzip-keine-hoffnung-100.html
https://www.suhrkamp.de/person/ernst-bloch-p-426
https://www.buecher-wiki.de/index.php/BuecherWiki/Spieltrieb
https://www.deutschlandfunk.de/im-prinzip-keine-hoffnung-100.html
Das Leben und Werk von Juli Zeh...bis jetzt!
Quellen:
https://www.inhaltsangabe.de/autoren/zeh/#tabellarischer-lebenslauf
https://www.piper.de/autoren/juli-zeh-10001044
https://juli-zeh.fandom.com/de/wiki/Juli_Zeh
https://www.uni-due.de/literarikon/zeh
https://www.buecherserien.de/juli-zeh/
Irgendwo in einer kleinen Stadt in Deutschland kommt er auf die Welt, als Sonntagskind und als „Olympiababy“. Der Papa ist Ringer und ein Siegertyp. Die Geschwister, alle Jungs, ringen auch für ihr Leben gern. Nur er nicht, er findet dieses ganze Schultern, Rempeln, Hochheben lästig. Bei den Wettkämpfen ist er aber gern dabei, wenn Papa bejubelt wird. Bis ihn die halbnackten, verschwitzen, ineinander verrenkten Männer an ganz neue spannende Dinge denken lassen … Doch hier kommt die große Irritation: Er steht auf Mädchen. Schon immer. Julia, Caro, Lisa, Magdalena, das sind nur ein paar, in die er irgendwann mal verknallt oder verliebt war. Mädchen findet er richtig gut. Aber Jungs halt auch.
Wie ist das eigentlich mit dem Größerwerden? Wann hört man auf, einfach zu sein, und beginnt zu grübeln? Wann fängt das an mit dem Sex? Und warum glauben alle anderen immer, sie wüssten besser Bescheid, wer man ist?
In Sergej Gößners Theaterstück erzählt ein junger Mann ganz ehrlich davon, wie es sich anfühlt, „dazwischen“ zu sein, „dazwischen“ zu lieben. Davon, dass nicht alles nur in zwei Schubladen einsortiert werden kann. Denn das Leben und die Liebe sind meistens komplex und nie eindeutig. „Ihr braucht noch etliche Schubladen mehr in eurem Schrank. Oder ihr schafft euch einfach eine Truhe an.“
Im Januar feiert „lauwarm“ Premiere in der Werkstatt und wird dort an ausgewählten Terminen weiterhin zu sehen sein. Vor allem aber geht der Monolog auf große Fahrt: auf Klassenfahrt. „lauwarm“ ist – neben „Johnny Hübner greift ein“ für alle ab 7 Jahren – unser neues mobiles Klassenzimmerstück für alle ab 14 Jahren. Wir kommen gerne zu Ihnen und Euch in die Schule und bringen für 45 Minuten Drama ins Klassenzimmer!
„Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst“, sagt Luise. Sie, eine vielbeschäftigte Ärztin, ist fremdgegangen und Tom, ein arbeitsloser Musikkritiker, ist ausgezogen. Einmal die Woche gehen sie zur Eheberatung, doch das viel wichtigere Treffen findet vorher statt. Beim Warten stimmen sich die beiden auf die Therapiesitzungen ein und diskutieren sowohl Verfehlungen als auch hoffnungsvolle Gemeinsamkeiten, Fortschritte wie Rückschläge. Schonungslos. Hemmungslos. Wer macht den nächsten Punkt? Dabei lässt weder Luise noch Tom sich die Gelegenheit für eine gute Pointe entgehen. Mit bissigem Witz und charmanter Wärme halten sie an ihrer Ehe fest – immerhin haben sie zwei Kinder miteinander. Und wenn sie sich für den Moment nichts mehr an den Kopf zu werfen haben, bietet zumindest die Umgebung noch ausreichend Gesprächsstoff.
Mit den für den Kultautor Nick Hornby typischen schnellen, geistreichen und witzigen Dialogen werden die Abgründe und komischen Seiten einer Ehekrise in zehn Sitzungen beleuchtet. Hornbys Romane „High Fidelity“ und „About A Boy“ wurden erfolgreich verfilmt. Auch „State of the Union“ wurde in der Regie von Stephen Frears als Miniserie adaptiert.
„Die Limonade ist matt wie deine Seele“, sagt Ferdinand zu Luise. Ist ja klar, wenn es im 18. Jahrhundert noch keine Kohlensäure gab. Aber die gibt es mittlerweile und da kann’s ja wohl auch mal schön prickeln im Bauchnabel. Und in der Seele.
Höchste Zeit also, sich mit neuem Blick der Gerüchteküche, den Ränkespielen, der ganz großen Liebe zwischen Luise und Ferdinand zu widmen.
In dem 1784 uraufgeführten bürgerlichen Trauerspiel „Kabale und Liebe“ setzte Friedrich Schiller sich mit seinen Figuren über Standesgrenzen hinweg: Ferdinand, Sohn des höfischen Präsidenten von Walter, und Luise, Tochter des Stadtmusikanten Miller, lieben sich und wollen ein gemeinsames Leben aufbauen. Doch Eltern, eifersüchtige Nebenbuhler*innen und die damals vorherrschende gesellschaftliche Ordnung haben etwas dagegen. So werden (wie für Schiller typisch) erpresste, vertauschte und erlogene Briefe zwischen den Figuren in Umlauf gebracht, die das Emotionskarussell bis zum Äußersten treiben. Ein Stoff, aus dem Telenovelas sein könnten.
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