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Siddhartha ist eines der Werke in denen mehr steckt als nur die Worte. Der Autor des Steppenwolfs hat in diesem Werk keine geringere Handwerkskunst erkennen lassen. Siddhartha kann als Abiturvorbereitung mühsam sein, doch kann es noch weit über den Schulabschluss lehren. Der Literaturnobelpreisträger Hermann Hesse hat in Gaienhofen am Bodensee gelebt, zu dessen Wohnhäuser wir hier einen Ausflug machen.
Die sechste Sommerpausenfolge über ein Gedicht von Friedrich Nietzsche:
Meinem Leser
Ein gut Gebiss und einen guten Magen —
Dies wünsch' ich dir!
Und hast du erst mein Buch vertragen,
Verträgst du dich gewiss mit mir!
Die fünfte Sommerpausenfolge über folgendes Gedicht von Nietzsche:
Der Einsame
Verhasst ist mir das Folgen und das Führen.
Gehorchen? Nein! Und aber nein – Regieren!
Wer sich nicht schrecklich ist, macht Niemand Schrecken:
Und nur wer Schrecken macht, kann Andre führen.
Verhasst ist mir’s schon, selber mich zu führen!
Ich liebe es, gleich Wald- und Meerestieren,
Mich für ein gutes Weilchen zu verlieren,
In holder Irrnis grüblerisch zu hocken,
Von ferne her mich endlich heimzulocken,
Mich selber zu mir selber – zu verführen.
Die vierte Sommerpausenfolge über folgendes Gedicht von Nietzsche:
Trost für Anfänger
Seht das Kind umgrunzt von Schweinen,
Hilflos, mit verkrümmten Zeh’n!
Weinen kann es, Nichts als weinen –
Lernt es jemals stehn und gehn?
Unverzagt! Bald, solle ich meinen,
Könnt das Kind ihr tanzen sehn!
Steht es erst auf beiden Beinen,
Wird’s auch auf dem Kopfe stehn.
Die dritte Sommerpausenfolge über folgendes Gedicht von Nietzsche:
Meine Härte
Ich muss weg über hundert Stufen,
Ich muss empor und hör euch rufen:
"Hart bist du; Sind wir denn von Stein?" –
Ich muss weg über hundert Stufen,
Und Niemand möchte Stufe sein.
Die zweite Sommerpausenfolge über folgendes Gedicht von Nietzsche:
Zwiegespräch
War ich krank? Bin ich genesen?
Und wer ist mein Arzt gewesen?
Wie vergaß ich alles Das!
Jetzt erst glaub ich dich genesen:
Denn gesund ist, wer vergaß.
Die erste Sommerpausenfolge über folgendes Gedicht von Nietzsche
Ecce homo
Ja! Ich weiss, woher ich stamme!
Ungesättigt gleich der Flamme
Glühe und verzehr’ ich mich.
Licht wird Alles, was ich fasse,
Kohle Alles, was ich lasse:
Flamme bin ich sicherlich.
Eine Folge Spargel auf Reisen über den Campo Santo Teunonico, dem deutschen Friedhof im Vatikan. Die Antwort darauf, warum auf diesen Friedhof nur Deutsche dürfen, finden wir in dieser Episode.
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