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In dieser Podcast-Folge spricht Cornelia Wanke mit Chantal Friebertshäuser, Geschäftsführerin von MSD in Deutschland. Sie ist gebürtige Französin, eine Frau mit Esprit und Herz - und mit einem wunderbaren Akzent. Und sie setzt auch Akzente: "Meine Ambition war es immer, einen kleinen Beitrag zur großen Gesundheit zu leisten. Das hat mich motiviert. Mir ging es nie darum, Karriere zu machen, sondern beizutragen und etwas zu verbessern. Folge Deinem Herzen und gehe Deinen Weg, dann wird Dir vieles gelingen", sagt sie.
Im ersten Spitzenfrauen-Podcast des neuen Jahres spricht Host Cornelia Wanke heute mit Karen Walkenhorst. DIE FRAU im Vorstand der Techniker Krankenkasse. Sie hat Sozialwissenschaften studiert. Und startete ihre Karriere im Gesundheitswesen beim Verband der Ersatzkassen. Bei der TK hat sie sich in 20 Jahren durch viele Bereiche der gesetzlichen Krankenkasse an die Spitze gearbeitet - und ist dort jetzt unter anderem für den Bereich - ihre Herzensangelegenheit, wie sie sagt, - verantwortlich. Denn das hat sie schon immer interessiert: Wie schaffen wir es, dass kleine und große Teams funktionieren - dass Gesellschaft funktioniert? Sie erlebt jeden Tag, dass gemischte Teams bessere Ergebnisse erreichen und setzt sich bei der TK deshalb auch für mehr Frauen in Führung ein. „Dadurch, dass ich Vorständin wurde, hat die Frage, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen, eine andere Priorität bekommen“, sagt sie. Was Frauen auf dem Weg nach oben brauchen? Weniger Selbstzweifel, mehr Mut und Mentor*innen sowie bessere Netzwerke. Ein spannendes Gespräch mit einer großartigen Spitzenfrau zum Jahresauftakt. Genau das, was wir heute brauchen.
Im heutigen Spitzenfrauen-Podcast spricht Host Cornelia Wanke, Co-Vorsitzende der Spitzenfrauen Gesundheit und Vorständin der Healthcare-Frauen, mit Dr. Susanne Johna, Vorsitzende des Marburger Bundes, Krankenhaushygienikerin und Internistin. „Es hilft nichts, zu meckern. Man muss dann auch Verbesserungsvorschläge einbringen und durchsetzen“, das hat sie schon früh in ihrem Medizinstudium gelernt. „Wir leben immer noch in einer Welt, in der das Thema Kinderbetreuung Sache der Frauen ist“, sagt sie. Doch müssten wir Frauen uns aber auch an die eigene Nase fassen: „Wir meinen immer noch, wir müssten alles alleine schaffen. Das geht gar nicht.“ Ihr Trick: Die Last auf möglichst viele Schultern verteilen, Vorurteile zurückweisen, sich nicht verunsichern lassen. Was Sie als Vorbild den Frauen zuruft: „Trauen Sie sich! Sie können das!“ Und sie zitiert dabei Nelson Mandela: „Niemandem nutz es, wenn jemand sein Licht unter den Scheffel stellt! Wir alles sind bestimmt, zu leuchten. Was für eine inspirierende Frau!
Zu Gast im heutigen Spitzenfrauen-Podcast ist die FDP-Politikerin Nicole Westig. Einfach nur ihr Kreuzchen zu machen - das war ihr als junge Frau zu wenig. Also sorgte sie dafür, dass andere ihr Kreuzchen an ihren Namen machten. Auf dem Weg zur Bundespolitikerin meisterte sie einige Hindernisse. Nicole Westig emanzipierte sich beruflich und privat - und ist heute ganz bei sich und in der Bundespolitik angekommen. „Ich hatte immer sehr verständnisvolle Chefs, sagt sie. New Work hat sie gelebt, bevor es das Wort überhaupt gab. Was sie den Spitzenfrauen und jenen, die es werden wollen, rät: Bewahrt euch eure Unabhängigkeit - gedanklich wie auch finanziell. Und macht einfach. Überlegt nicht so lange und traut Euch was!
Heute spricht Podcast-Host Cornelia Wanke mit Daniela Teichert, Vorstandsvorsitzende der AOK Nordost. Sie hat im Servicecenter der AOK in der Beratung begonnen, wurde mit 21 Jahren Teamleiterin, dann Geschäftsstellenleiterin und ging auch noch in die IT. Sanierung, Versorgung, Vertrieb - all das hat sie gelernt - von der Pike auf. Wertvolle Erfahrungen, sagt Daniela Teichert heute, die ihr die Kompetenz geben, die Gesamtverantwortung für eine große Krankenkasse zu übernehmen. Vorständin werden, das war nie ihr Plan - bis sie gemerkt hat: Da geht noch was. „Du willst nicht nur beraten, sondern beitragen.“, hat sie sich gesagt - und es so an die Spitze geschafft. Ihre Erfolgsfaktoren: Natürliche Führungskompetenz, alles hinterfragen zu wollen, was schon da ist - sich selbst weiterentwickeln - und eine gehörige Portion Selbstoptimismus. Was Spitzenfrauen brauchen? Daniela Teichert bringt es auf den Punkt: Den Willen, Verantwortung zu übernehmen, Veränderungsbereitschaft und eine aufgeräumte Lebensplanung.
Eine aufgeräumte Frau mit ganz viel Mut und Leidenschaft.
In diesem Podcast spricht Host Cornelia Wanke, Vorständin bei den Spitzenfrauen Gesundheit und den Healthcare Frauen, mit Dr. Monika Lelgemann, Unparteiisches Mitglied des Gemeinsamen Bundesausschusses. Lelgemanns Herzensthema ist die die evidenzbasierten Medizin. Wie sie dahin gekommen ist - und wie der Weg an die Spitze war, das erfahrt ihr hier im Podcast - aber auch Folgendes: Dass Monika Lelgemann den jungen Frauen im Gesundheitswesen ein bisschen mehr Offenheit und Gelassenheit auf dem Karriereweg wünscht. Und dass der Weg zu Karriere durchaus auch Irrwege beinhalteten kann „Ich habe auch Wege beschritten, die nicht meine waren - dann muss man es halt wieder ändern“, sagt Dr. Monika Lelgemann - und: Ein unsteter Lebenslauf sei kein Makel. Man müsse eben selbst merken, wo die eigenen Schwächen und Stärken sind. Scheitern gehört ihrer Meinung nach zum Werdegang dazu. „Denn heute profitiere ich von all den Erfahrungen, die ich machen konnte.“ Zum Beispiel auch davon, dass Umwege eine Möglichkeit sind, dem Kampf zu entgehen und zu lernen, neben sich selbst zu treten und sich zu hinterfragen.
Mut. Gelassen sein und dranbleiben, auch, wenn es schwierig wird oder mal nicht so gut klappt - das ist ihre Devise.
Im Spitzenfrauen-Podcast spricht Cornelia Wanke heute mit Andrea Galle, Vorständin der BKK VBU, eine der ersten Vorständinnen überhaupt in der GKV. Jahren. Andrea Galle packtThemen einfach an, ohne zu fragen, ob sie das darf. Und sie rät Frauen, sich immer wieder auch zu distanzieren: "Dadurch, dass wir Frauen uns zu oft mit den Themen identifizieren, lassen wir Rückschläge auch zu nahe an uns heran. Wir sollten weiter mit Herzblut arbeiten, aber nicht in die Falle tappen, uns persönlich abhängig zu machen", sagt sie. Frauen sollten ihrer Meinung nach freundlicher auf sich selbst - und auch auf die Kolleginnen, schauen, Netzwerke nutzen - und nicht alle Kämpfe alleine austragen. „Frauen müssen lernen, auch auf andere Frauen freundlicher zu schauen“ - wie wahr.
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