SPRECH-AKTIV – Der neugierige Podcast über Sprache, Bildung und Kultur

SPRECH-AKTIV – Der neugierige Podcast über Sprache, Bildung und Kultur

By Mirco Dalos & Christoffer GrunauSociety & Culture
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SPRECH-AKTIV – Der neugierige Podcast über Sprache, Bildung und Kultur episodes

  • 020_Spielend gebildet – Brettspiele, Bildung und warum beide so gut zueinander passen // featuring Richard Shako

    Können Spiele bilden? Was zunächst wie eine rhetorische Frage anmutet, ist ein interessanter Tauchgang in die Denkweise eines Spieleentwicklers: Richard Shako, auch bekannt als Richard Sivél, Autor und Erfinder von »Friedrich« und Kopf hinter dem Spielverlag Histogame. Wie gewichtet man historische Genauigkeit & Spielspass? Was sind »didaktische« Spiele? Welche Themen führen an die Grenzen der Umsetzbarkeit? Und können Spiele auch als Propagandainstrument missbraucht werden? Richard unternimmt mit uns ein Unboxing der besonderen Art und unternimmt mit uns ein paar sehr spannende Spielzüge!

    Quellen und Wissenwertes:

    Zu Richard Shako & Histogame

    Richards Spiel »Friedrich« bei Boardgamegeek

    Richards Spiel »Maria« bei Boardgamegeek

    Richards Spiel »Wir Sind Das Volk!« bei Boardgamegeek

    Kindesentwicklung und Spiele (Ravensburger)

    Wie Kinder spielend lernen und warum es essentiell für ihre Entwicklung ist

    Spiele als Mittel der Propaganda am Beispiel von Antisemitismus

    Spiele als Mittel der Wehrerziehung

    Artikel der SZ über die Brettspiel-Geschmacklosigkeiten der Terrorzelle NSU

    1 hr 36 min
  • 019_Sei doch mal spontan! – Von der Funktionsweise und den Auswirkungen des Double-Bind

    Menschen nutzen aus vielen unterschiedlichen Gründen und Motivationen heraus eine Vielzahl unterschiedlicher rhetorischer Kniffe und Tricks. Nicht alle sind sofort zu durchschauen und manchmal wissen »die Sender:innen« (tm) einer Botschaft nicht einmal selbst, dass sie ihr Gegenüber gerade in ein Dilemma gestürzt haben. In dieser Episode schauen wir uns an, wie die Theorie der »doppelten Bindung« toxische Kommunikationsmuster erzeugt und wie diese im schlimmsten Fall zu psychischen Erkrankungen führen können.

    Quellen:

    Doppelbindungstheorie

    Doppelbotschaften und ein paar Beispiele dazu

    Gregory Bateson, Sozialwissenschaftler und einer der ersten Initiatoren der Doppelbindungstheorie

    Paul Watzlawick, Kommunikationswissenschaftler

    Das ICD-10

    Kollusion, das unbewusst abgestimmte Verhalten mehrerer Personen

    Das Pawlowsche Paradoxon (ein Gedankenexperiment)

    1 hr 30 min
  • 018_Sprechen-Schreiben-Drucken. Teil 2 – Von der Druckerpresse zum Internet // featuring Martin Kluge

    Erneut haben wir uns mit Martin Kluge, Leiter für Wissenschaft & Vermittlung des Museums Basler Papiermühle, getroffen. Dabei haben wir unser umfangreiches Gespräch aus Episode 015 fortgesetzt und einen Bogen von der Entwicklung der Druckerpresse zum Internet gespannt. Gemeinsam beleuchten wir die Entwicklung von Bildung im Sinne von Barrierefreiheit und Zugang zu (wissenschaftlich fundiertem) Wissen und Verfügbarkeit von Informationen für alle Menschen. Dabei streifen wir auch jene Gruppen, die kein Interesse an einer Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse haben – und wir entdeckten schnell, dass dieses Thema eine eigene Episode benötigt.

    Es lohnt sich, bis zum Ende dran zu bleiben, denn unsere Podcast-Kolleg:innen von »Hoaxilla« haben für 2023 grosses vor!

    Dies ist unsere letzte Episode für 2022 und melden uns erst im neuen Jahr wieder bei euch – mit einigen Änderungen. Bleibt gesund und sprechaktiv!

    Quellen:

    Internetpräsenz des Museums Basler Papiermühle

    Die Geschichte der Frankfurter Buchmesse.

    Die Geschichte der Anglikanischen Kirche und das mit der Verbreitung des Buchdrucks mit auswechselbaren Lettern zu tun hat.

    Index verbotener Bücher.

    Wer war Adolph Knigge und wie schaffte er es mit seinen Schriften auf den »Index«?

    Das Bildungsbürgertum und seine Geschichte.

    Thomas Platter, ein Baseler Bildungsaufsteiger

    Schulgeschichte in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945 und der Plan der (West-)Allierten.

    Die Schulreform in Hamburg

    Das Web 2.0 als Interaktionsort.

    Ein sehr frühes »Wikipedia« zum Blättern: Das Orbis sensualium pictus.

    1 hr 8 min
  • 017_»Stets bemüht…« – Die Sprache von Arbeitszeugnissen // featuring Vera Butterweck-Kruse

    Es ist ein Code, der nicht nur das Publikum bewegt. Ein völlig unbedarfter Blick auf ein Arbeitszeugnis lässt oft auf den ersten Blick nicht darauf schliessen, dass es sich um eines mit schlechter Benotung handelt. Warum dem so ist und wie die Sprache der Arbeitszeugnisse dorthin gekommen ist, sehr ungenau, beliebig und leider auch oftmals ausschliesslich negativ auslegbar zu sein, beleuchten wir in dieser Episode. Dazu haben wir uns Vera Butterweck-Kruse der Butterweck Rundholzlogistik eingeladen. Sie berichtet exemplarisch und anekdotisch vom Umgang mit dem Material und erläutert, wo sie die Grenzen des Nutzens dieser Zeugnisse sieht. Zu dritt sind wir »stets bemüht«, euch, liebe Hörer:innen, bei geselliger Stimmung zu unterhalten.

    Quellen:

    Zur Website der Butterweck Rundholzlogistik GmbH & Co KG

    Gesetzlich verankert in der Gewerbeordnung § 109. Wie muss ein Zeugnis formuliert sein und was gehört hinein

    Etwas zur Geschichte von Arbeitszeugnissen

    Ein Blick hinter die Codes

    Eine Liste der Codes und ihre Bedeutungen

    Eine weitere Liste mit Codes und ihre Bedeutungen

    Noch mehr zu den Codes, Formulierungen und eine Einordnung

    So funktioniert ein Arbeitszeugnisgenerator

    Eine Untersuchung von arbeitszeugnis.de zu Auffälligkeiten in qualifizierten Arbeitszeugnissen (bei Erzieher:innen)

    Warum alles selbst machen? – Ein Arbeitszeugnisgenerator

    Eine Auswahl interessanter Urteile zu Formulierungen in Arbeitszeugnissen

    Website der IG Bau

    1 hr 7 min
  • 016_Hustle Culture. Die Sprach-Mechanismen von selbsternannten Gurus der Produktivitäts- und Selbstoptimierungsideologie // featuring Fabian Maysenhölder/SECTA

    In Zeiten einer nahezu totalen Ökonomisierung des Lebens hat sich ein neues Geschäftsmodell entwickelt, welches oftmals wie ein religiöses Heilsversprechen daher kommt. Bestimmte Menschen erleben sich als »auserwählt« ihrer Kundschaft ein angeblich für Jedermensch gültiges und funktionierendes Modell der Selbstoptimierung anzupreisen und zu offerieren. Bereits bei oberflächlicher Betrachtung fielen uns Similaritäten mit der Sprache von Führer:innen toxischer Gemeinschaften und Sekten auf. Ein perfekter Grund für uns, erneut Fabian vom Secta-Podcast einzuladen und unsere Wahrnehmung zu überprüfen und zu diskutieren.

    Quellen:

    Zur Website von Fabians Secta-Podcast

    Was ist Hustle Culture?

    Englisch-sprachiger Wikipedia Artikel über die Wortherkunft des Begriffs »Hustle Culture«

    Artikel der New York Times zu den Auswirkungen und Folgen von Hustle Culture und Glorifizierung des Grind

    Persönlicher Artikel des Portals Good House Keeping zu Auswirkungen und Folgen des Lebens in der Hustle Culture

    Artikel des Amazed Magazines zum Thema »Hustle Culture als Coping Mechanismus«

    Artikel des Portals Stellenwerk zur Hustle Culture

    Was ist das Sigma Grindset?

    Dziga Vertovs Film »Enthusiasm« (UdSSR 1930) bei YouTube

    Artikel der Luzerner Zeitung zu sektenhaften Strukturen bei der Schweizer Firma Selecta.

    Wikipedia Artikel zum »Trickle-Down-Effekt«

    Hustle Culture als Merchandise Modell im Web 3.0

    Die Sprache der Hustle Culture in Zitaten und Beispielen

    Ein Beispiel von Visualisierungen der Hustle Culture auf Instagram

    Wikipedia Artikel zu Frithjof Bergmann

    Ein Einblick in die »New Work«

    Artikel des Manager Magazins zum Thema »New Work«

    »The Great Game Of Business Explained« bei YouTube

    Artikel in der Süddeutschen Zeitung über die Campus digitaler Tech-Konzerne

    Zeit-Artikel über die Möglichkeiten der Familienplanung mit digitalen Tech-Konzernen.

    Jim Kwik: »How 'The Boy with The Broken Brain' Became A World Leader in Learning« auf YouTube

    Tiago Forte Story

    Willkommens-Video zum »Build Your Second Brain« Workshop

    Artikel im Forbes Magazin zur »1440 Rule«

    Samira El Ouassil & Friedemann Karigs Buch »Erzählende Affen«

    1 hr 37 min
  • 015_Sprechen-Schreiben-Drucken – Eine kurze Geschichte über Möglichkeiten und Grenzen der Umsetzung von Sprache in Zeichen in Schrift. Teil 1 // featuring Martin Kluge

    In dieser Episode nimmt uns unser Gast Martin Kluge, Leiter für Wissenschaft & Vermittlung des Museums Basler Papiermühle, mit auf eine grosse Entdeckungsreise zu einer der komplexesten und bis heute anhaltendenen Ausforschung von Möglichkeiten, gesprochene Inhalte mit Hilfe von Zeichen, Schrift, Druck und anderen Technologien, möglichst akurat und wortgetreu in die Zukunft fortzutragen und verfügbar zu machen. Das Bedürfnis, der Nachwelt Wissen (und auch Unwissen) zu hinterlassen begann dabei bereits vor vielen Tausend Jahren – und auf der ganzen Welt nahezu parallel.

    Ein gewisser Herr Johannes Gensfleisch, besser bekannt unter dem Namen Gutenberg, hat mit seiner Erfindung des Buchdrucks mit auswechselbaren Lettern Schrift und Druck einen echten Karriereschub beschehrt, dessen Echos bis heute lesbar sind und die Gesellschaft nachhaltig verändert haben. Dabei steht seine Erfindung lediglich als Zwischenstand in einem langen technischen und kulturellen Entwicklungsprozess und fiel keinesfalls vom Himmel. Mythen, Legenden, Religionen, Gesetze – sie alle wären nur halb so wirkmächtig ohne das geschriebene, gedruckte oder auf Monitoren abgebildeten Zeichen. Und beinahe nebenbei erfahren wir, wie, nicht ganz zufällig, wissenschaftliches Arbeiten Anhand von Quellenkritik begonnen hat und warum eine gewisse Idee namens G_tt daran einen (imaginierten) Anteil daran hatte.

    Quellen:

    Internetpräsenz des Museums Basler Papiermühle

    Wikipedia Artikel über Johannes Gensfleisch aka Gutenberg

    Wikipedia Artikel über den Buchdruck

    Wikipedia Artikel über den Vorgang des Gautschens

    Wikipedia Artikel über die Geschichte des Alphabets

    Wikipedia Artikel über die Ausbreitung des Buchdrucks

    Wikipedia Artikel über Inkunabeln

    Ein Häckchen macht den Unterschied: Artikel des Deutschen Uhrenmuseums zur römischen 4

    Schriftengattungen und Typographie

    Antiqua vs Fraktur

    Wikipedia Artikel über die Entstehungsgeschichte und Wirkmacht des »Hexenhammers« (Malleus Maleficarum)

    Wem hat Luther »aufs Maul geschaut«? – Luthers Einfluss auf die Sprache

    Die von Al Gore geschührte Legende in einem Artikel des Newsportals »The Asian« (in englischer Sprache)

    2 hr 17 min
  • 014_von helden lobebæren, von grôzer arebeit – Eine kleine Geschichte des Wortes »Arbeit« und wie es Kulturphänomen wurde

    Am Anfang war es ein Wort im Nibelungenlied. Heute ist es ein Kulturphänomen. Wenn wir heute Menschen kennenlernen fragen wir oft: »…und was machst du so?« und meinen damit meist, was unser Gegenüber beruflich macht. Identität, Status, Machtverhältnisse und Religion – so vieles steckt im Wort »Arbeit.«

    Wie kam es eigentlich dazu, dass ein Wort in seiner Bedeutung und Bewertung einen Paradigmenwechsel durchlief und warum wirkt es heute oftmals kulturell so überformt? In dieser Folge nähern wir uns historisch diesem kleinen Wort, von dem eine so grosse Wirkung ausgeht. Und gleichzeitig beginnen wir eine kleine, lose Serie zum Wort »Arbeit.« Vielleicht lernen wir etwas über uns selbst im Spiegel dieses kulturellen Phänomens.

    Quellen:

    Ausschnitt aus dem Nibelungenlied in Mittelhochdeutsch und Hochdeutsch

    Wikipedia Artikel zum »Nibelungenlied«

    Spannender Artikel über die Geschichte der »Work-Life-Balance«

    James Suzmans Buch »Sie nannten es Arbeit« und Verweis auf die Steinzeit-Arbeitswoche

    Wikipedia Artikel zum Sündenfall aus der Bibel

    Wikipedia Artikel zum Moloch

    Wikipedia Artikel zum Wort »Maloche«

    Johannes Calvin: Der Erfinder der Arbeitsmoral

    NZZ Artikel zu Max Webers These vom Zusammenhang zwischen Protestantismus und Kapitalismus

    SZ Artikel, der sich mit dem Dogma der 40-Stunden-Woche auseinandersetzt.

    Wikipedia Artikel zu Max Webers Werk »Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus«

    Wikipedia Artikel zur Arbeitsethik

    Wikipedia Artikel zur Definition von Patriarchat

    Wikipedia Artikel zum Taylorismus

    SZ Artikel zur Wirkung des Protestantismus auf die Arbeitswelt

    Sammlung von Sprichwörtern zum Thema Arbeit

    Sind Protestanten fleissiger?

    Warum Martin Luther für Juden eine problematische Person ist

    Wikipedia Artikel zum Film »Enthusiasm« von Dziga Vertov

    Johanna von Koczian - Das bisschen Haushalt, sagt mein Mann

    »Ich möchte ein winziges Schräubchen sein« aus »Im Windschatten des roten Sturms: Die chinesische Kulturrevolution«

    Was Weber Wrong? Eine Studie zur Wax Webers These, dass die Arbeitsethik protestantischer Menschen wirtschaftliche Vorteile gegenüber der katholischer Menschen hat

    ... und ein Artikel des Schweizer Tagesanzeigers dazu.

    Auch der Deutschlandfunk Kultur berichtet über die Studie.

    Profil von Heidi Jürgens, Sprecherin unseres Nibelungen-Intros

    Website von Ralf Grabuschnig / Déjà-Vu-Podcast

    1 hr 28 min
  • 013_Wörterzauber statt Sprachgewalt – Wie Adultismus Kinder prägt // featuring Lea Wedewardt

    Sprachgewalt und Adultismus sind kulturell und traditionell verankert und auch heute noch präsent. So wird beispielsweise aus der Diskussionsverweigerung »Weil ich es sage!« gerade für Kinder unter Umständen ein fürs Leben prägendes Erlebnis. Oftmals ist den Sprechenden gar nicht bewusst, dass ein als »normal« empfundener Satz bei Kindern ein Leben lang tiefe Spuren hinterlässt. Kinder empfinden sich als »nicht richtig« und in ihren Gefühlen nicht ernst- und wahrgenommen. Diese Form von Gewalt schreibt sich ein und erfährt bei mangelnder oder gar ausbleibenden Reflexion eine Fortschreibung.

    Lea Wedewardt ist Kindheitspädagogin, Autorin und Podcasterin. In ihrem Buch »Wörterzauber statt Sprachgewalt« beschreibt sie niedrig-schwellig die verbale Alltagsgewalt, denen Kinder im Elternhaus und in der Kita ausgesetzt sind und wie sie diese formt. Gleichzeitig zeigt sie auf, dass wir Erwachsenen nicht ausgeliefert sind, die Prägungen unserer eigenen Kindheit zu weiterzugeben und beschreibt anhand vieler alltagstauglicher Beispiele, wie wir den Teufelskreis der verbalen Gewalt abmildern können.

    Quellen:

    Website von Lea Wedewardt

    Lea's Instagram-Kanal

    Lea's Podcast

    Übersicht der Veröffentlichungen von Lea Wedewardt durch den Herder Verlag

    Sich seiner selbst bewusst sein – Neustes Buch von Lea und Anja Cantzler

    Partizipation – Definition der Bundeszentrale für politische Bildung

    Partizipation – Wikipedia Artikel

    Manipulation – Definition von spektrum.de

    Manipulation – Wikipedia Artikel

    Rosenthal Effekt – Definition des Online Lexikons für Psychologie und Pädagogik

    Rosenthal Effekt – Wikipedia Artikel

    –Ismus – Definition von duden.de

    -Ismus – Wikipedia Artikel

    Infos zu Geschichte, Verbot & Auswirkungen der Prügelstrafe auf kita.de

    Kein Züchtigungsverbot in der Schweiz. Ein Bericht des SRF.

    Artikel über »Elterliches Züchtigungsrecht« auf juraforum.de

    1 hr 28 min
  • 012_Das Ich im Wir – Vom inklusiven und exklusivem Ich in der Kommunikation

    Wir vemuten, dass Menschen oftmals nur höflich sein wollen. Und dann passiert es, dass das Gegenüber in der Kommunikation rhetorisch in einer Art Mithaftung genommen wird. Anhand eines anekdotischen und persönlichen Beispiels, sowie zweier öffentlicher Texte versuchen wir uns einem Sprachphänomen zu nähern, dass tief in der Alltagssprache verwurzelt ist und unter Umständen verletzend und ausgrenzend sein kann – obwohl das Gegenteil intendiert ist.

    Quellen:

    Der Artikel aus der NWZ erschien am 04.05.2022. Online ist er hinter einer Bezahlschranke abrufbar.

    Wikipedia Artikel zum »Inklusiven und exklusiven Ich«

    Wikipedia Artikel über »Das hoheitliche Wir«

    Wikipedia Artikel über »Das wohlwollende Wir«

    »Wie geht es uns denn heute?«

    Frau Ruth Wodak, Sprachsoziologin und Diskursforscherin, prägte den

    Begriff »Pluralis hospitalis«

    Keynote der NY Times über die Rhetorik des Tucker Carlson (Fox News)

    Rückseite des Covers der Skinny Puppy 12" »Worlock« (1990) zum »A« rating.

    57 min
  • 011_Bombenwetter: Über den Einfluss des Militärs auf die Alltagssprache

    »Im Eifer des Gefechts« haben wir manchmal nicht »auf dem Schirm«, wie stark militärische Einflüsse unsere Alltagssprache geprägt haben und diese immer noch prägen. In dieser durchaus kurzweiligen Episode gehen wir anhand einiger Beispiele dem Hintergrund dieser Begriffe auf dem Grund und entdecken dabei, dass dieser Einfluss im Zusammenhang mit Ereignissen steht, die Gesellschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt prägen. In zwanzig Jahren werden wir vielleicht vielmehr Begriffe aus der Virologie in unserem Alltag finden. Gesprochene Sprache ist eben immer im Fluss und ein Kind ihrer jeweiligen Zeit.

    Leider haben sich auch dieses Mal einige Unschärfen eingeschlichen, so wie dies in einem Live-Gespräch ja immer wieder vorkommt. Korrekturen findet ihr in unseren Quellen und Shownotes. Vielen Dank für euer Verständnis!

    Quellen:

    Der Artikel aus der NWZ erschien mit grosser Wahrscheinlichkeit am 07.03.2022 in der Printausgabe. Online haben wir diesen nicht gefunden.

    Bernd Harder

    Die Rentierstaats-Theorie

    Skinny Puppy – VX Gas Attack

    Nicht Sepp - sondern Gerd war der »Bomber der Nation«

    SWR2 Wissen schreibt über »Punktlandung und Bombenwetter«

    Die Deutsche Welle über militärische Redensarten

    Noch mehr DW zum Thema Redensarten

    Die taz über »Kriegsrhetorik in der Pandemie«

    Funke Interaktiv über den »Trenchcoat« und anderes

    52 min

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Als neugieriger Podcast über Sprache, Bildung und Kultur beschäftigen wir uns der Wirkung von Sprache und Bildung auf Kultur und der grossen Frage, wie wir miteinander leben wollen. Dabei treffen wir…