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Diesmal geht es um Social Freezing für den Mann. Spermien einfrieren. Warum entscheiden sich Männer dafür? Welche medizinischen Gründe gibt es, und wann ist es eher eine Vorsorge „für später“? Wir sprechen über Chancen, Kosten, Grenzen und darüber, warum Männer beim Thema Fertilität oft viel später anfangen, darüber nachzudenken.
In dieser Folge geht es um „Medfluencer“ – medizinische Influencer, die in sozialen Netzwerken Tipps, Behandlungen oder Klinikangebote rund um den Kinderwunsch erklären. Viele machen wertvolle Aufklärung, aber: Nicht jeder, der sich online als Expert:in inszeniert, hat tatsächlich fachliche Ahnung oder eine entsprechende Ausbildung. Wir sprechen darüber, wie man seriöse Informationen von Marketing und gefährlichem Halbwissen unterscheidet, wo Betroffene Hilfe finden und wie Social Media die Entscheidungen von Paaren mit Kinderwunsch beeinflusst.
Welche Ernährung ist gesund, schon vor der Schwangerschaft? Ketogene Ernährung, vegan, vegetarisch? Darf ich Fleisch essen? Wieviel Ballaststoffe sollte ich zu mir nehmen? Wie schaffe ich das? Supplements: tausende von Produkten auf dem Markt, totaler Dschungel für uns alle, auch für Ärzte. Kaum jemand hat da einen Durchblick?
Es sind solche Fragen, die sich Frauen auch stellen, wenn sei einen Kinderwunsch haben.
Dr. Inke Bruns, ist Oberärztin im Kinderwunschzentrum UniKid Düsseldorf und Gründerin von Glückshormon, ein Online Kinderwunsch- und Hormon Coaching Konzept. Sie wird in dieser Folge viele dieser Fragen rund um Ernährung und Kinderwunsch beantworten.
Immer mehr Menschen sind von Schlafmangel betroffen. Zu kurze Nachtruhen, um mehr Zeit für die „wichtigere“ Dinge zu haben, psychische Belastung durch Privat- und Arbeitsstress, aber auch psychische Erkrankungen sind oftmals Ursachen für eine ungesunde Schlafhygiene. Nicht selten wird versucht dieses Schlafdefizit mit stimulierenden Getränken wie Kaffee und Energydrinks auszugleichen – doch kein Stimulans kann die regenerative Wirkung einer guten Nachtruhe ersetzen.
Der Gebrauch von Nahrungsergänzungsmitteln mit Melatonin zur Verbesserung des Schlafes hat deutlich zugenommen.
Manche Frauen entscheiden sich bewusst dazu, sich ihren Kinderwunsch ohne einen Partner zu erfüllen. Die Zahl der Kinderwunschbehandlungen von Solomüttern in Deutschland ist von 146 im Jahr 2018 auf 1287 im Jahr 2022 gestiegen.
Der häufigste Grund ist ein Alter, um die Mitte 30 und älter und keinen Partner zu haben.
Unser Gast ist heute Eva, die sich entschieden hat diesen Weg zu gehen und heute glückliche, zweifache Mutter ist.
Viele Menschen, Frauen wie Männer verschieben den Kinderwunsch nach hinten in ihrer Lebensplanung. Das mittlere Alter bei Frauen in einer Kinderwunschbehandlung ist in den letzten 25 Jahren Laut DIR von 32,6 auf 35,8 Jahren und bei Männern von 35,2 auf 38,5 Jahren angestiegen. Immer mehr Singlehaushalte, Bindungsängste und Verlagerung der Lebensmitte der Generation Y sind zu beobachten.
Familienmodelle mit deutlich älteren män5nlichen Partnern werden alltäglicher.
Der Mann spielt bei rund 50 % von Fällen unerfüllter Kinderwünsche eine Rolle (auch wenn nicht immer alleine ursächlich). Dennoch werden bei 10-30% (je nach Quelle) normale SPG Parameter beobachtet. Augenscheinlich ist also alles normal. Dennoch gelingt es diesen Männern nicht, eine Schwangerschaft bei ihrer Partnerin herbeizuführen. Heute besprechen wir einen neuen Test, der dabei hilft, die Ursache der Unfruchtbarkeit bei diesen Männern festzustellen. Es handelt sich um den sog. „CatSper“ Test. Er ist „Made In Germany“ – entwickelt in den vergangnenen Jahren durch KollegInnen in Münster – und ermöglicht die Routine-Identifikation eines zuvor verborgenen Spermiendefekts, der eine Schwangerschaft verhindert. Die gute Nachricht: Betroffenen Patienten kann in der Regel geholfen werden.
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