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Kurz vor Weihnachten werden in vielen Kirchen klassische Konzerte angeboten. Aber wen spricht das überhaupt an? Das ist der Ausgangspunkt für Sarahs und Theas Auseinandersetzung mit Klassismus und Kirche. Denn es geht dabei nicht nur um ökonomisches Kapital, sondern unter anderem auch um kulturelle Kompetenzen und den Zugang zu formeller Bildung.
Shwonotes:
Bell Hooks, Die Bedeutung von Klasse
Aladin El-Mafaalani, Mythos Bildung
mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
Bald startet die Fußball-WM in Katar und im Vorfeld gibt es schon seit längerem Diskussionen über die Menschenrechtssituation vor Ort. Denn zum Bau der Stadien wurden Arbeitskräfte als Sklavinnen missbraucht. Neben diesem Missstand muss außerdem der Blick auf die Umweltschäden gerichtet werden, die durch die WM hervorgerufen werden.
Shownotes:
https://www.ardmediathek.de/sendung/katar-wm-der-schande/staffel-1/Y3JpZDovL3dkci5kZS9rYXRhci13bS1kZXItc2NoYW5kZQ/1/
https://www.moewe-westfalen.de/aktiv-werden/fair-play-katar/
mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
Sarah und Thea nähern sich in der neuen Folge der Diskriminierungen von Frauen im Iran und welche Auswirkungen es vor Ort sowie für Iranerinnen in Deutschland hat.
Glaubensvorbilder und Frauen im Iran | Gottesdienst im Weigle-Haus | Sarah Vecera
Wir kennen seine Stimme aus den Playmobil-Filmen. - Auf dem YouTube-Kanal „Sommers Weltliteratur to go“ stellt Michael Sommer ausgewählte Werke der Literatur mit Playmobil-Figuren in Videos von etwa zehn Minuten nach. Aber auch in der Kirche ist er aktiv - in der altkonfessionellen Selbständigen Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK). Dort setzt er sich für die Ordinierung von Frauen ein. Warum eine deutsche Kirche im 21. Jahrhundert keine Frauen zum Pfarramt zulässt und wie eine Bewegung von innen versucht ihre Kirche zu reformieren könnt ihr zusammen mit Sarah und Thea in dieser Folge erleben. Wir empfehlen Michaels YouTube Videos zum Thema sowie die Internetseite der Initiative für die Frauenordination in der SELK.
Die immer noch verhinderte Frauenordination in der SELK to go
Homepage SELK Frauenordination
Das Ableben der Queen (Elizabeth II.) führte zu ganz unterschiedlichen Reaktionen bei Personen, die vor allem gut auf Twitter und Instagram sichtbar wurden. Sie reichten von tiefer Trauer bis hin zu Empörung über die Trauer. Denn mit der Queen verbinden viele Menschen auch das koloniale Emperium der Briten und die rassistischen Verbrechen der Monarchie. Aber ganz so einfach ist doch nicht, denn Trauer der Anghörigen ist wichtig und gleichzeitig ist die Queen an Altersschwäche in einem Schloss unter ärztlicher Aufsicht gestorben, was sich die meisten Menschen nicht leisten können. Im Vordergrund der Auseinandersetzung von Sarah und Thea stehen vor allem die differenzierte Analyse von BIPoC-Perspektiven und was durch den Tod der Queen gedanklich aufgebrochen wird. Sie bringen zum Ausdruck, welche Meinungen auf Social Media vebreitet wurden und dass BIPoC gehört werden müssen, damit alle Lebensrealitäten abgebildet werden.
Wie zeigt sich Kirche eigentlich auf Social Media? Und warum ist Social Media eigentlich so wichtig für die Zukunft der Kirche? Sarah und Thea sind beide erfahrene Nutzerinnen von verschiedenen Plattformen und wissen, welche Formate für sie in Kirche funktionieren. Sie haben sich aber zusätzlich mal mit Claudius Grigat und Lilith Becker vom YEET-Netzwerk zusammengesetzt, um sich die kirchlich-journalistische Perspektive auf Social Media anzuhören. Sie teilen dabei aber nicht nur ihre professionellen Einschätzungen und zeigen wichtige Perspektiven auf, sondern erzählen Teile ihrer persönlichen Geschichten. (Btw: Liliths Erzählungen scheinen nur noch aus Funfacts über sich zu bestehen, obwohl sie sich für nicht so spannend am Anfang der Folge hielt.)
Polizeigewalt, Rostock-Lichtenhagen, Winnetou,…die Kirche ist uns mal wieder viel zu leise zu all den aktuell gesellschaftlich relevanten Themen. Daher klären wir in dieser Sonderfolge über die Problematik rund um die Diskussionen um Winnetou auf. Warum ist das I-Wort problematisch? Warum ist Winnetou plötzlich problematisch? Diese und viele andere Fragen behandeln wir in dieser Folge.
Wir haben als Kirche eine hohe Verantwortung gegenüber der nächsten Generation in unserer pluralen Gesellschaft. Menschen brauchen Orientierung, um Kindern Orientierung bieten zu können. Wir wollen niemandem die Kindheitserinnerungen nehmen, aber wir wollen aufzeigen, warum Kinder neue Geschichten brauchen und wir nicht aufgearbeitete Geschichte aufarbeiten sollten und es als Chance sehen können, von der Perspektive derer zu lernen, die viel zu lange nicht gehört wurden.
Unsere Kommunikation besteht hauptsächlich aus Sprache. Dabei ist es egal, ob gesprochen oder geschrieben ist. Sie hat die Macht, Botschaften zu überbringen, Personen zu überzeugen und leider auch zu verletzen. Sarah und Thea setzen sich in ihrer neuen Folge mit Sprache im Rassismusdiskurs auseinander. Sie zeigen auf, warum es so wichtig ist, Selbstbezeichnungen (PoC, BIPoC, etc.) ernstzunehmen und welchen Einfluss Sprache auf Rassismusbetroffene hat.
Sarah und Thea unterhalten sich über ein Thema, das viele beschäftigt und das auch immer mal wieder auf Social Media-Plattformen oder in anderen Medien diskutiert wird. Kulturelle Aneignung (engl. cultural appropriation) erscheint im Alltag in ganz unterschiedlichen Formen und die meisten haben dazu eine Meinung. Sarah und Thea erläutern, dass man sich in der Auseinandersetzung zwangsläufig auch in ein Spannungsfeld zwischen Aneignung und kulturelle Wertschätzung begibt. Sie zeigen auf, welche Fragen man sich dabei stellen sollte.
Sarah und Thea beschäftigen sich in der aktuellen Folge mit Inklusion in der Kirche. Alltägliche Beispiele für Ableismus fallen jede*r von uns ein. Aber welche Tragweite hat die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung (auch) in Kirche. Im Gespräch mit der Aktivistin Julia Schönbeck bekommen Sarah und Julia neue Perspektiven auf das Thema. Dabei nehmen sie Intersektionalität in den Blick und zeigen auf, warum Inklusion wirklich für jede Person von Bedeutung ist.
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