Stadt – Land – Fluss

Stadt – Land – Fluss

By DB VertriebSociety & Culture
Download on the App Store

Stadt – Land – Fluss episodes

  • Kenza Ait Si Abbou – Künstliche Intelligenz im ÖPNV
    Kenza Ait Si Abbou ist Ingenieurin und Expertin für künstliche Intelligenz und Robotik. Sie sagt, KI sei längst kein Add-On mehr, sondern inzwischen Voraussetzung, um gute Services liefern zu können. Ihrer Erfahrung nach helfe aber weder Panik noch FOMO (Fear of Missing Out, die Angst, etwas zu verpassen), sondern nur planvolles Handeln. Als Technikerin und KI-Expertin habe sie gelernt: Hardware ist irgendwann mal fertig, Software nie. Bei der Umsetzung von KI-Anwendungen für den ÖPNV warnt sie vor einem Paradox: Bei Menschen würden wir bis zu einem gewissen Grad Fehler akzeptieren, bei Maschinen nie. Und sie ist sich sicher, dass Menschen nicht unbedingt besser im Zeigen von Empathie seien als gut trainierte Roboter. Kenza Ait Si Abbou ruft deshalb zu mehr Experimentierfreude auf.
    45 min
  • Viktoria Brandenburg – Informationsdesign für Inklusion
    Informationsdesign für Inklusion
    Viktoria Brandenburg ist Informationsdesignerin und setzt sich leidenschaftlich für
    barrierefreie Informationsführung an Bahnhöfen und im öffentlichen Nahverkehr ein.
    Dabei steht Inklusion für sie stets im Mittelpunkt – ein Aspekt, der bei der Gestaltung von
    Informationen im öffentlichen Raum oft vernachlässigt wird. Sie gibt uns spannende
    Einblicke in die Welt des Informationsdesigns, beleuchtet aktuelle Herausforderungen und
    zeigt auf, was nötig ist, um Informationen für alle Menschen gleichermaßen zugänglich zu
    machen.
    41 min
  • Sonderfolge Innotrans – Künstliche Intelligenz im ÖPNV
    Wie kann Künstliche Intelligenz den öffentlichen Nahverkehr voranbringen? Auf der InnoTrans wird mit Expert:innen aus Verkehrsunternehmen, Verbänden, Wissenschaft und Medien über die Chancen und Herausforderungen von KI im ÖPNV diskutiert. Dabei geht es unter anderem darum, wie KI helfen kann, den Betrieb angesichts von Personalmangel, alternder Infrastruktur und finanziellen Engpässen effizienter zu gestalten und den öffentlichen Nahverkehr zukunftsfähig zu machen. Auch die richtige Ansprache verschiedener Zielgruppen, wie ältere Menschen oder Fahrgäste mit starken Dialekten, wird thematisiert sowie die Rolle der Politik. Gerade beim Thema Datenaustausch fehlt es oft an Standardisierung und Schnittstellen, um Potenziale voll auszuschöpfen. Ein Einblick in die zukünftige Entwicklung des Nahverkehrs, bei der auch die Zuhörer:innen im Plenum ihre Fragen stellen dürfen.
    1 hr
  • Sascha Pallenberg – Mobilität als Fundament
    Sascha spricht Klartext, für ihn ist Mobilität eine der fundamentalen Säulen einer
    funktionierenden Gesellschaft: Wenn jeder preiswert von A nach B kommen kann, eröffnen
    sich neue Möglichkeiten – sei es für Bildung, Arbeit oder das soziale Leben. In Deutschland
    gibt es vor allem in Sachen holistischer und multimodaler Planung Luft nach oben. Ein
    zentraler Punkt für Sascha ist auch die Vernetzung. Er kritisiert die vielen Silos der deutschen
    Verkehrsverbünde, die oft verhindern, dass der ÖPNV nahtlos funktioniert – auch wenn sich
    bereits vieles getan hat und das Deutschlandticket ein Schritt in die richtige Richtung ist.
    Sascha sagt, dass individuelle Mobilität nicht durch das Auto definiert werden muss, auch
    der ÖPNV kann individuell sein.
    53 min
  • Daniela Mattheus – Mit Leidenschaft für zeitgemäße Mobilität
    Daniela ist unabhängige Aufsichtsrätin, unter anderem bei der Deutsche Bahn AG. Sie setzt einen klaren Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und auch privat hat sie ein starkes Zeichen gesetzt: Ihr eigenes Auto hat sie verkauft und nutzt stattdessen Öffis und Carsharing. Für Daniela ist eine vielfältige Unternehmenskultur entscheidend, um sich zukunftsfähig aufstellen zu können. In künstlicher Intelligenz sieht sie auch Potenzial für den Nahverkehr – vorausgesetzt, sie wird sorgfältig entwickelt und gewinnt so das Vertrauen der Nutzer:innen. Ihr Wunsch ist es, dass die verschiedenen Stakeholder im Bereich der öffentlichen Mobilität noch intensiver in den Veränderungs- und Planungsprozessen zusammenarbeiten, um den ÖPNV weiter zu verbessern.
    40 min
  • Don Dahlmann – Verlässlichkeit für den ÖPNV
    Don Dahlmann sagt, wir haben viel zu viel Angst vor Veränderungen. „Wir leben in einer Organisationsstruktur, die seit 70 Jahren in Stein gemeißelt ist“. Für eine echte Verkehrswende brauche es erst ein Angebot und einen Zeithorizont von 20 Jahren. Und dafür müssten auch harte Entscheidungen gefällt werden, auch gegen Widerstände. Der öffentliche Raum und Zeit sollten gerechter verteilt werden. Der Mobilitätsexperte meint, der ÖPV lebe von Verlässlichkeit: verlässlichen Fahrplänen, Informationen zu jeder Zeit mit Live-Karten und Auslastungsdaten für alle. Dafür biete die Digitalisierung unendliche Möglichkeiten – die müsse man nutzen. Wenn der ÖPV besser werden soll, müssten alle an einem Strang ziehen. Bei politischen Entscheidern auch Kommunen-übergreifend. Zu oft ende der Blick an Orts- oder Landesgrenzen.
    Don Dahlmann denkt groß: Warum nicht die Vorstädte mit Hyperloop-Pods anbinden und mehr Straßenbahnen mit eigenen Trassen in die Städte bringen?
    Don Dahlmann ist Journalist, Autor und Berater mit Schwerpunkt Mobilität.
    46 min
  • Prof. Dr. Christian Grotemeier – Einfachheit im Vertrieb, mehr Marketing für den ÖPNV!
    Durch die Funktionserweiterung bestehender Vertriebsprodukte wie dem Reisezentrum und dem Automaten können auch diese in Zukunft eine starke Plattform für den proaktiven Vertrieb sein. Im Mittelpunkt müssen dabei immer Kund:innen, deren Bedürfnisse und die Einfachheit aller Vertriebsprodukte stehen. Außerdem fordert Christian Grotemeier mehr offensives Marketing für unsere Branche: gemeinsam, geeint und für einen starken Sektor der öffentlichen Mobilität.
    48 min
  • Prof. Dr. Lukas Iffländer – Mehr Einfachheit für den ÖPNV
    „Zum ersten Mal seit 1994 hat der Bund sich wieder Gedanken gemacht, was er mit seiner
    Bahn machen möchte“, sagt Lukas Iffländer, stellvertretender Bundesvorsitzender beim
    Fahrgastverband proBahn. Das Deutschlandticket hält er für den richtigen Weg – vor allem
    dann, wenn es in die richtige Richtung weiterentwickelt wird. Um den richtigen Weg weiter
    gehen zu können, fordert er außerdem mehr Einfachheit für das Gesamtsystem ÖPNV: in der
    Organisation, im Vertrieb, in der Nutzung und in der Informationsbereitstellung.
    Auch Lob für die Branche und alle Eisenbahner:innen gibt es seitens proBahn in der neusten
    Ausgabe StadtLandFluss, denn: der Zusammenhalt und die Motivation der Branche ist
    beachtlich.
    44 min
  • Stefanie Berk – Dreamteam: DB Navigator & Reisezentren
    Stefanie Berk baut den DB Navigator zu DER Mobilitäts-App aus. Aktueller Schwerpunkt: die Verknüpfung mit On-Demand-Diensten, die Integration des Deutschlandtickets und neuen Zahlungsmöglichkeiten. Immer schneller gelingt die Weiterentwicklung, Dank KI und konsequentem Monitoring der Kundenwünsche. Gleichzeitig setzt Stefanie Berk auf gestärkte Reisezentren. Deren neues, beruhigendes Design mit vorgelagertem Concierge folgt einer angepassten Aufgabe: der Umsetzung des DB Gastgeber:innen Konzepts.
    Im Podcast mit Carmen Maria Parrino auf der DBME24 outet sich Stefanie Berk als großer Fan der Video-Reisezentren und begrüßt die neue virtuelle Assistentin Kiana, die Sprachbarrieren im Kundengespräch überwinden soll. Von der Politik fordert Stefanie Berk die steuerliche Gleichstellung von Mobilitätsbudget und Bahncard 100 mit Dienstwagen.
    Stefanie Berk ist Vorständin Marketing & Vertrieb der DB Fernverkehr AG. Die Messe „Mobilität erleben“ 2024 zeigt Innovationen für besseres Bahnfahren.
    31 min
  • Brigitte Buchsein – Blind reisen – Inklusion im ÖPNV
    Brigitte Buchsein ist – wie viele Menschen mit Einschränkungen – beim Reisen oft auf Hilfe
    angewiesen. Und die könnte auch im deutschen ÖPNV noch besser sein. Präzise und
    zeitgenaue Informationen per App sind ihr genauso wichtig wie zwischenmenschliche
    Aufmerksamkeit. In der programmbegleitenden Arbeitsgruppe der DB arbeitet Brigitte an
    Konzepten mit. Sie fordert, dass für Blinde und Sehbehinderte von Anfang an mitgeplant
    wird, nicht erst zum Schluss. Immerhin sind die meisten Menschen nicht von Geburt an
    blind, sondern verlieren ihre Sehfähigkeit erst mit zunehmendem Alter – eine immer größere
    Gruppe unter den Reisenden. Brigitte Buchsein gibt Blinden als Vorstandsmitglied im
    Blinden- und Sehbehindertenbund Hessen (BSBH) Hilfestellung und eine Stimme.
    28 min

About Stadt – Land – Fluss

From the publisher's feed

Carmen Maria Parrino ist gerne nahe dran, schließlich ist sie Geschäftsführerin Nahverkehr bei der DB Vertrieb GmbH. Im Podcast spricht sie mit inspirierenden Persönlichkeiten, mit der Branche und mit…