Stadt & Stimme.

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By Eva Freistetter, Stefan Eitler und Helga Krismer.Society & CultureNewsGovernmentPolitics
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Stadt & Stimme. episodes

  • Gemeinderatssitzung im Mai: Grüne Anträge von Stadtregierung abgeschmettert.
    In dieser Folge von „Stadt & Stimme" analysieren Stadtrat Stefan Eitler und Gemeinderat Christian Dusek die jüngste Gemeinderatssitzung vom 18. Mai:
    Im Mittelpunkt stehen zwei Grüne Dringlichkeitsanträge, die die Jeitler-Cincelli-Stadtregierung gar nicht erst zur Diskussion kommen ließ.
    BESSERE BUSHALTESTELLEN IN BADEN: Gemeinderat Christian Dusek erläutert, warum der VCÖ-Fahrgast-Check 2026 zum Handeln zwingt – und warum elf Badener Haltestellen mit teils gravierenden Mängeln dringend Verbesserungen brauchen. Von fehlenden Überdachungen über unsichere Querungen bis hin zu mangelhafter Fahrgastinformation: Der öffentliche Nahverkehr ist nur so attraktiv wie seine schlechteste Haltestelle.
    BADENS ZUKUNFT ALS KURSTADT: Stadtrat Stefan Eitler erklärt, warum die geplanten Bundesbudgetkürzungen im Kur- und Rehabilitationsbereich – bis zu 75 Millionen Euro jährlich ab 2028 – für Baden als „Great Spa Town of Europe" eine existenzielle Bedrohung darstellen. 63 % aller Nächtigungen hängen vom Kur- und Reha-Sektor ab.
    16 min
  • Kulturkonzept ohne Zukunft & Museumsquartier ohne Platz
    Stadtrat Stefan Eitler und Gemeinderätin Mag. Eva Freistetter besprechen die Ergebnisse der jüngsten Gemeinderatssitzung – und erklären, warum die Grünen das neu präsentierte Kulturkonzept der Jeitler-Cincelli-Regierung nicht zur Kenntnis genommen haben.
    Das 61-seitige Konzept liefert zwar eine umfassende Bestandsaufnahme der Badener Kultureinrichtungen – vom sanierungsbedürftigen Theater am Steg über das nicht barrierefreie Haus der Kunst bis hin zum Rollettmuseum. Doch für Eva Freistetter fehlt das Entscheidende: ein klarer Leitfaden, ein Zeitplan, ein Maßnahmenkatalog. Und ein Alleinstellungsmerkmal wie das feministische Zentrum? Fehlanzeige.
    Zusätzlich thematisieren die beiden das Projekt Quartier Grabengasse, bei dem die Sparkasse Baden ihr Areal grundlegend umgestaltet und die Stadtregierung ein „Museumsquartier" im ehemaligen Feuerwehrgebäude ankündigt – ohne die bereits vorliegenden Raumstudien zu berücksichtigen. Eine Stadtbücherei, ein Museum und ein Archiv auf 820 Quadratmetern?
    26 min
  • Social Media, KI und Transparenz: So wird Baden zur digitalen Musterstadt!
    In dieser Folge spricht Moderatorin Sabine Macha mit Stadtrat Stefan Eitler über den Plan, Baden zur digitalen Musterstadt zu machen, den Klubobfrau Helga Krismer gemeinsam mit dem Grünen Digitalisierungssprecher im Parlament Süleyman Zorba bei einer Pressekonferenz vorgestellt haben.
    Wie verändert Social Media das politische Arbeiten? Welche Gefahren bringen KI-generierte Inhalte mit sich? Und wie kann Baden mit klaren Richtlinien und Transparenz zum Vorbild für andere Gemeinden werden?
    Stefan Eitler erläutert, warum klare Trennungen zwischen amtlicher und parteipolitischer Kommunikation unerlässlich sind, wie die Stadt mit lokalen Facebook-Gruppen umgehen sollte und welche Rolle künstliche Intelligenz in der Verwaltung spielen kann – ohne dabei Datenschutz und Transparenz zu gefährden.
    Ein Gespräch über digitale Verantwortung und die Vision einer Verwaltung, die moderne Technologien nutzt, ohne demokratische Grundsätze aus den Augen zu verlieren.
    25 min
  • Initiativantrag rettet Basissubventionen für Sportvereine! Ein Update aus der letzten Gemeinderatssitzung.
    In dieser Folge von „Stadt und Stimme" sprechen Gemeinderätin Eva Freistetter und Sportstadtrat Stefan Eitler über die neuesten Entwicklungen aus der Gemeinderatssitzung vom 15. Dezember 2025. Die Folge behandelt zwei zentrale Themen, die großen Raum in der Debatte einnahmen:
    Erster Schwerpunkt: Initiativantrag zu den Basis-Sportsubventionen
    Nach monatelangen Verzögerungen und großer Unsicherheit bei den Badener Sportvereinen führte ein Initiativantrag mit knapp 300 Unterschriften endlich zu einer Lösung. Die Vereine fürchteten lange, dass ihre Fördergelder für 2026 wegfallen würden – ein Brief der Stadtverwaltung im Herbst hatte für massive Verunsicherung gesorgt. Gut 100.000 Euro für Sportförderungen werden nun mit Beschluss ausgezahlt.
    Zweiter Schwerpunkt: Allgemeine Förderrichtlinien für Jugend- und Sozialvereine
    Weiterer Diskussionspunkt war die Überarbeitung der allgemeinen Förderrichtlinien für Basis-Subventionen (religiöse Vereine, Feuerwehren, Jugend- und Sozialvereine). Bei den Sportvereinen gelang es mit dem Initiativantrag, genug Druck auf die Stadtregierung auszuüben, um einen Beschluss zur Auszahlung der Basissubventionen zu erwirken. Mit einem Abänderungsantrag beim Punkt zur Novellierung der Vereinsförderrichtlinien wollten wir dies ebenfalls erreichen. Wenig überraschend wurde der aber abgelehnt.
    23 min
  • Männer, wir müssen reden! 16 Tage gegen Gewalt an Frauen.
    Jede dritte Frau erfährt ab ihrem 15. Lebensjahr körperliche und/oder sexualisierte Gewalt. Anlässlich der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen sprechen Stefan Eitler und Christian Ecker in dieser Folge über die alarmierende Realität von Frauengewalt und konkrete Forderungen der Grünen in Bund, Land und Baden.
    Gewaltschutzambulanzen in Niederösterreich:
    Die Grünen Niederösterreich fordern flächendeckend kostenlose Anlaufstellen in Krankenhäusern, wo Gewaltopfer Spuren sichern und Beweise dokumentieren lassen können – niederschwellig und ohne Anzeigepflicht. Solche Einrichtungen gibt es bereits in Wien und Graz, nicht aber in Niederösterreich. Diese Ambulanzen sind entscheidend, um Opfern die Möglichkeit zu geben, zu einem späteren Zeitpunkt eine Anzeige zu erstatten – mit gesicherten Spuren.
    Das „Nur-Ja-heißt-Ja"-Prinzip:
    Ein Dringlichkeitsantrag der Grünen im Nationalrat propagiert einen fundamentalen Paradigmenwechsel im Sexualstrafrecht: Statt „Nein heißt Nein" soll künftig „Ja heißt Ja" gelten. Das bedeutet konkret: Die Beweislast liegt bei dem Mann, der eine aktive, bewusste Zustimmung haben muss – nicht bei der Frau, ihre Ablehnung beweisen zu müssen.
    Verein Undine in Baden. Professionelle Hilfe unter Druck:
    Eine kritische Diskussion über die Rolle des Frauenberatungsvereins Undine, der durch Sparmaßnahmen der Stadt Baden gefährdet ist. Der Verein bietet professionelle Unterstützung, Frauennotwohnungen und psychosoziale Begleitung – unverzichtbar für die Stadt.
    26 min
  • Schweigen kann ich nicht – Die bewegende Lebensgeschichte der Zeitzeugin Elisabeth März
    In der 16. Folge von „Stadt und Stimme“ spricht Helga Krismer mit der jüdischen Zeitzeugin Eveline Elisabeth März über Flucht, Exil, Rückkehr und die Bedeutung des Erinnerns. Liesl März schildert eindrucksvoll ihre bewegte Lebensgeschichte: Die Flucht mit ihren Eltern vor den Nationalsozialist:innen, das Ankommen in den USA, ihre Rückkehr nach Wien als Jugendliche und ihre engagierte Arbeit für jüdisches Leben und Erinnerungskultur in Baden. Im Zentrum steht auch der Dokumentarfilm „Schweigen kann ich nicht“ und das Mahnmal-Projekt in Baden.
    Eveline Elisabeth März wurde 1938 als Urenkelin des Wiener Papierfabrikanten Ignaz Bleier geboren. Der Sitz der Familie war die Villa Hohe Warte 40 im 19. Bezirk, die heute zum Areal der Geosphere Austria (vormals ZAMG) zählt. Ihre Familie flüchtete noch im Jahr ihrer Geburt über die Schweiz, Frankreich, Spanien und Portugal in die USA, wo sie aufwuchs. 1952/53 kehrte sie nach Österreich zurück, 5 Jahre später wanderte sie nach Israel aus. Dort studierte sie und unterrichtete an Mittel- und Hochschulen. 1975 kehrte sie endgültig nach Österreich zurück.
    Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Schicksale ihrer weit verzweigten Familie von der Monarchie über die Erste Republik bis zum Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland zu erforschen und ihr Wissen an die junge Generation weiterzugeben. Dafür nimmt sie viele Strapazen auf sich. Aber Schulen zu besuchen und mit jungen Menschen über die Folgen der Naziherrschaft zu sprechen, gibt ihr, wie sie sagt, Kraft.
    36 min
  • Baden bei Wien unter dem Hakenkreuz - Mit Dominik Zgierski über Badens dunkelstes Kapitel
    In dieser Folge spricht Stadtrat Stefan Eitler mit dem Historiker Dominik Zgierski über sein Werk „Baden bei Wien unter dem Hakenkreuz“. Wir erfahren, wie das Leben der Menschen in Baden während der NS-Zeit von Gewalt, Mangel und Angst geprägt war, und welche Geschichten – zwischen Opfer, Täter:inen und Mitläufer:innen – sich im Alltag unserer Stadt abspielten. Zgierski gibt Einblicke in Jahre der Recherche, die Auswirkungen des Nationalsozialismus auf Baden sowie das Schicksal der drittgrößten jüdischen Gemeinde Österreichs. Eine Folge über regionale Geschichte, Erinnerung und wie Geschichte vor Ort lebendig bleiben kann.
    40 min

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