stadt:radar - Der Debattenpodcast der Nationalen Stadtentwicklungspolitik

stadt:radar - Der Debattenpodcast der Nationalen Stadtentwicklungspolitik

By Nationale StadtentwicklungspolitikSociety & Culture
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stadt:radar - Der Debattenpodcast der Nationalen Stadtentwicklungspolitik episodes

  • Jung & Urban: Was junge Menschen in der Stadtentwicklung bewegt – und was sie bewegen
    Marietta Schwarz im Gespräch mit Siri Frech und David Morsi

    Es ist nicht nur das Privileg der Jugend, die Älteren aus der Komfortzone zu holen – angesichts massiver Herausforderungen sind neue Antworten und Lösungen gefragt. Bereits seit mehr als zehn Jahren ermöglicht das BBSR daher vielfältige selbstorganisierte Jugendprojekte. So unterstützt die Städtebauförderung mit dem Projekt „Urbane Liga“ ein Netzwerk junger Stadtmacherinnen und Stadtmacher im Alter von 17 und 27 Jahren.

    Wir schauen im Stadt:Radar, was sich in der jungen Generation tut.

    Diese Ausgabe des stadt:radar beschäftigt sich mit frischen, unkonventionellen Wegen, die die jüngere Generation für die Stadtentwicklung vorschlägt: Wie zum Beispiel Jugendliche, die einem verwaisten Stadtpark mit einem Schulprojekt neues Leben einhauchen. Oder junge Erwachsene, die sich aus dem Bedarf heraus einen Platz aneignen. Wie fängt man solche Projekte eigentlich an? Wo findet man Unterstützung? Und kann dieses Engagement institutionalisiert werden?

    Zu Gast ist Siri Frech – Landschaftsarchitektin, Raumstrategin und Facilitatorin, die in zahlreichen Jugendprojekten aktiv war und ist.

    David Morsi gehörte dem ersten Jahrgang der Urbanen Liga an und beschäftigt sich mit informellem Urbanismus und Bottom Up Strukturen, inzwischen arbeitet er u.a. für die Stadt Köln und die Floating University.

    Informationen zu Siri Frech

    Jugendprojekt Stadtforst Neuruppin

    Informationen zu David Morsi

    Projekt Niehler Freiheit
    Projekt Floating University

    Informationen zum neuen bundesweiten Netzwerk Urbane Liga

    Website Nationale Stadtentwicklungspolitik

    Informationen zur Neuen Leipzig Charta

    Weitere Informationen zum Podcast unter

    www.machtstadtgemeinsam.de

    32 min
  • Zwischennutzung
    Marietta Schwarz im Gespräch mit Katrin Hitziggrad und Oliver Hasemann

    Diese Ausgabe von stadt:radar beschäftigt sich mit der Transformation und Umnutzung leerstehender Räume – in großen wie in kleinen Städten. Sie knüpft inhaltlich an die vorangegangene Folge zur „Die obsolete Stadt“ an und widmet sich der Frage, wie (vermeintlich) nicht mehr gebrauchte Gebäude und Flächen durch kreative Konzepte immer wieder neu genutzt und wie aus solchen temporären Interventionen schließlich langfristig bestehende Zukunftsmodelle werden.

    Eine wichtige Rolle spielen hier Zwischennutzungsagenturen und Raumagenten, die weitaus mehr als „Leerstandsmanagement“ betreiben. Sie sind Netzwerkerinnen, Kommunikatoren, Inspiratorinnen, Flächen- und Ideenscouts, Rechtsberaterinnen, Bürokratie-Lotsen und noch vieles mehr. Sie entwickeln und überzeugen private wie öffentliche Immobilienbesitzer von unkonventionellen Lösungen und kreativen Raumnutzungsmodellen. Welche Rahmenbedingungen es in der Praxis dafür braucht, thematisiert diese Podcastfolge ebenso wie konkrete Beispiele innovativer Methoden, Projekte und Netzwerke für Zwischennnutzungen.

    Unsere Podcastgäste Katrin Hitziggrad und Oliver Hasemann sind Fachleute im Umgang mit Leerstand. Oliver Hasemann verfügt als Mitgründer der Bremer „ZZZ – ZwischenZeitZentrale“ über mehr als fünfzehn Jahre Erfahrungen mit der Entwicklung innovativer Nutzungsmodelle. Er ist zudem Projektleiter des neuen bundesweiten „Netzwerk für Zwischennutzungen“ (NZN), ein Projekt, das von der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gefördert wird, und das im Sommer 2023 startet. Katrin Hitziggrad berät Kommunen und entwickelt Konzepte zu Zwischennutzungen, z.B. als Geschäftsführerin der „Zukunftsoptimisten“ (Homberg/Jena), Koordinatorin der „LeerGut-Agenten“ der IBA Thüringen und des Wandelpfades im Homberg Efze, der gerade im Rahmen eines Pilotprojektes der Nationalen Stadtentwicklungspolitik entsteht.

    Informationen zu Katrin Hitziggrad:

    Die Zukunftsoptimisten
    LeerGut-Agenten IBA Thüringen
    WANDELpfad Homberg Efze
    Jenaer Kreativ Hub GewächsHaus

    Informationen zu Oliver Hasemann:

    ZwischenZeitZentrale Bremen
    Bremer Wurstfabrik

    Informationen zum neuen bundesweiten Netzwerk für Zwischennutzungen (NZN) werden auf der Website der Nationalen Stadtentwicklungspolitik veröffentlicht.

    Website Nationale Stadtentwicklungspolitik

    Informationen zur Neuen Leipzig Charta

    Weitere Informationen zum Podcast unter

    www.machtstadtgemeinsam.de

    29 min
  • Die obsolete Stadt
    Marietta Schwarz im Gespräch mit Stefan Rettich und Petra Reiber

    Wie werden Leerstände zu Möglichkeitsräumen? Die Leerstandsquote steigt – aufgrund von Megatrends, die notgedrungen zu einer Transformation unserer Innenstädte führen: Verkehrswende, Klimawende, Digitalisierung, Religiosität. Was passiert mit leerstehenden Einzelhandelsflächen, Friedhöfen und Parkhäusern? Darum geht es in der neuen Ausgabe von stadt:radar – der Debattenpodcast.

    Leerstand – vor allem, aber nicht nur, in Innenstädten und Ortskernen – ist eine immer offensichtlichere Herausforderung. Viele Kommunen erwarten für die Zukunft eine Leerstandsquote in den Innenstädten von bis zu 15 Prozent. Für ein bestimmtes Raumangebot sinkt zunehmend der Bedarf, weil der Wandel von Handel, Mobilität, Arbeit oder Religiosität bestimmte Flächen und Gebäude obsolet macht.

    Wie lassen sich diese zukünftig obsoleten Räume und Flächen vorausschauend identifizieren und zu nachhaltigen lebenswerten, produktiven, gerechten und grünen Städten entwickeln? Welche Rolle spielen kurz- und mittelfristige Zwischennutzungen und langfristig gedachte Interventionen und Umnutzungsansätze in Großstädten und wie unterscheiden sich die Anforderungen in Klein- und Mittelstädten?

    Über diese und weitere Fragen spricht Moderatorin Marietta Schwarz in der aktuellen Podcastfolge mit dem

    nd der Leerstandsmanagerin Petra Reiber (Rendsburg).

    Stefan Rettich (Universität Kassel) beschäftigt im interdisziplinären Forschungsprojekt „Obsolete Stadt“ seit 2020 mit dem Potenzial zukünftig „ungebrauchter“ städtischer Flächen und entwickelt Ansätze, um diese überschüssigen Flächenressourcen in Entwicklungstreiber für Städte und Gemeinden zu verwandeln.

    Petra Reiber erprobt seit einigen Jahren innovative Ansätze im Leerstandsmanagement, unter anderem im Pilotprojekt „Rendsburg belebt“, das von der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gefördert wird.

    Mehr zum Forschungsprojekt „Obsolete Stadt“

    Mehr zum Pilotprojekt „Rendsburg belebt“

    Mehr zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik

    Mehr zur Neuen Leipzig Charta

    Mehr zum Podcast

    www.machtstadtgemeinsam.de

    29 min
  • Kommunikation – Wie kommt man ins (Stadt-)Gespräch?
    Marietta Schwarz im Gespräch mit Stephan Willinger und Dr. Sonja Beeck

    Welche Bilder entwickeln wir, welche Bilder, welche Narrative und Leitbilder von unseren Städten existieren überhaupt und wie kommen wir gemeinsam ins Gespräch – darum geht es in der neuen stadt:radar-Ausgabe.

    Unsere Podcastgäste Dr. Sonja Beeck und Stephan Willinger beschäftigen sich seit vielen Jahren mit der Rolle der Kommunikation in der Stadtentwicklung.

    Stephan Willinger ist Projektleiter für die Nationale Stadtentwicklungspolitik und forscht am BBSR u.a. zu zivilgesellschaftlichen Prozessen.

    Sonja Beeck entwickelt als geschäftsführende Gesellschafterin des Büros für museale und urbane Szenographie u.a. Kommunikationsformate.

    Urbane Narrative

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    Neue Leipzig-Charta

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    33 min
  • Stadtgrün: Welche Freiräume braucht die klimaangepasste, lebenswerte Stadt?
    Marietta Schwarz im Gespräch mit Franz Stahl und Stephanie Haury

    Die Neue Leipzig Charta stellt solche gut gestalteten Freiräume als „Grundlage für ein gesundes Lebensumfeld“ in der Stadt heraus. Der Bundespreis Stadtgrün hat auch in diesem Jahr wieder herausragende Beispiele gewürdigt.

    Unsere Podcastgäste Stephanie Haury und Franz Stahl sind auf unterschiedliche Weise Experten auf dem Gebiet der grünen Stadtentwicklung.

    Als 1. Bürgermeister von Tirschenreuth läutete Franz Stahl schon vor rund 20 Jahren die grüne Wende ein, Stephanie Haury ist Stadtforscherin und Projektleiterin im Referat Stadtentwicklung des BBSR und leitet u.a. den Bundespreis Stadtgrün.

    Bundespreis Stadtgrün

    Informationen zu Tirschenreuth

    Informationen zu Green Urban Labs

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    34 min
  • Stadt von Übermorgen – Wie viel Zukunftsforschung braucht die Gegenwartsgestaltung?
    Marietta Schwarz im Gespräch mit Doris Sibum und Dr. Reimar Molitor

    Aktives gemeinsames Gestalten wird auch in der Neuen Leipzig Charta ganz groß geschrieben. Ohne diese Haltung, meint Doris Sibum, kann man über Zukunft in der Stadtentwicklung gar nicht nachdenken. Reimar Molitor richtet seinen Fokus auf die Region – wer Zukunftskonzepte entwickelt, meint er, muss immer auch in Räumen denken. Die Herausforderungen sind groß, die Aushandlungsprozesse werden nicht konfliktfrei verlaufen.

    Unsere Podcastgäste Doris Sibum und Reimar Molitor beschäftigen sich seit vielen Jahren mit Zukunftsszenarien für die Städte und Prozesse in der Stadtentwicklung. Doris Sibum hat ihr eigenes Trendforschungsunternehmen „Futur A“, Reimar Molitor ist Geschäftsführer der Regionale 2025 Agentur GmbH.

    Broschüre „Die Stadt von Übermorgen“ zum Download

    Agglomerationskonzept Köln-Bonn

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    34 min
  • Mobilität: Welchen Verkehrswandel braucht es und wie lange dauert das noch?
    Marietta Schwarz im Gespräch mit Verkehrsexperte Burkhard Horn

    In der Neuen Leipzig Charta ist die „Grüne Stadt“ ein zentrales Handlungsfeld. Das Leitdokument für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung fordert zudem hochwertige, für alle offene und sichere öffentliche Räume – Orte für Begegnungen, Austausch und Integration.

    In dieser Podcastausgabe geht es darum, welchen „Mobilitätswandel“ es dafür braucht – und zwar nicht nur als Provisorium mit Pop-Up-Radwegen und Parklets. Wir fragen vielmehr danach, wie die Stadt der Zukunft, in der das Auto nicht mehr die Hauptrolle spielt, aussehen wird und welche Schritte für ihre Realisierung erforderlich sind.

    Unser Podcastgast Burkhard Horn arbeitet seit vielen Jahren als Stadtplaner, hat über 25 Jahre Berufserfahrung in Kommunalverwaltungen als Verkehrsplaner, arbeitete zuletzt als Leiter der Abteilung „Verkehr“ beim Berliner Senat und ist seit 2017 freiberuflicher Berater im Themenfeld „Nachhaltige Mobilität“.

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    24 min
  • Internationale Netzwerke: Was bringt der Austausch vor Ort?
    Marietta Schwarz im Gespräch mit Bettina Silbernagl und Lars Loebner

    Die Neue Leipzig Charta ist ein europaweites Manifest – und damit Ausdruck internationaler Zusammenarbeit auf Stadtentwicklungsebene. Viele andere Netzwerke existieren – immer geht es dabei, Erfahrungen auszutauschen, mit frischem Blick auf die Probleme anderer zu schauen, umzudenken, die eigenen Herangehensweisen vielleicht auch in Frage zu stellen. In dieser Podcastausgabe geht es darum, wie solche Netzwerke aufgebaut werden, wann sie funktionieren und welche Synergie-Effekte sie in den Verwaltungen erzeugen.

    Unsere Podcastgäste arbeiten seit vielen Jahren in internationalen Zusammenhängen: Bettina Silbernagl leitet das Programm D4uC (Dialoge für Urbanen Wandel) des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat bei der GIZ.

    Lars Loebner leitet das Sonderreferat Wohnungsbau bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Berlin und nimmt regelmäßig an internationalen Austauschprogrammen, u.a. D4uC, teil

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    29 min
  • Neue Arbeitswelten – Wie und wo werden wir in Zukunft arbeiten?
    Marietta Schwarz im Gespräch mit Christian Cordes und Anja Fehre

    Coworking-Spaces waren vor 10 Jahren Treffpunkte der Urban Hipster, ein Symbol für den Aufbruch in eine strahlende digitale Zukunft. Der Erfolg des Konzepts ließ nicht lange auf sich warten, und die Corona-Pandemie hat gezeigt, was es heißt, nicht am konventionellen Arbeitsplatz arbeiten zu können. Wir diskutieren in dieser Ausgabe, was ein echter Coworking-Space leistet und wie man ihn gezielt auch als Förderprojekt im ländlichen Raum zur Stadtentwicklung einsetzen kann.

    Unsere Podcastgäste kommen aus der Praxis: Anja Fehre ist Managerin des Pilotprojektes Stadtmensch und des Gründerlabors Ahoi der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, beides Projekte in der thüringischen Stadt Altenburg.

    Christian Cordes ist Vorstand und Gründer des Bundesverbandes Coworking Deutschlandund und gründete vor 10 Jahren den ersten Coworking Space in Wolfsburg.

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    36 min
  • Jenseits der Großstadt – Was können die großen von den kleinen Städten lernen?
    Marietta Schwarz im Gespräch mit Prof. Dr. Robert Knippschild und Bernd Düsterdiek

    Der Trend aus den teuren Metropolen wegzuziehen, hält sich, und zwar nicht nur raus aufs Land, sondern auch in die kleineren Städte. Auch die Neue Leipzig-Charta geht stärker als ihre Vorgängerin von 2007 auf die Klein- und Mittelstädte ein. Stadt-Land-Bezüge, sowie polyzentrische Strukturen werden mit ihren Herausforderungen bedacht. Wie sieht die Gegenwart in diesen kleinen und mittleren Städten aus? Wo liegen wohnungspolitische Chancen? Und welche Rolle spielen bei der Entwicklung sog. „Hidden Champions“?

    Unsere Podcastgäste leben bzw. arbeiten selbst nicht in der Großstadt: Bernd Düsterdiek ist Beigeordneter beim Deutschen Städte- und Gemeindebund mit Wohnsitz in Wachtberg bei Bonn.

    Prof. Robert Knippschild lebt und forscht in der deutsch-polnischen Grenzregion, seit 2016 ist er Leiter des Interdisziplinären Zentrums für transformativen Stadtumbau (IZS) am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung und legt mit seinem Team zum Beispiel Programme zum Probewohnen in Görlitz auf.

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    32 min

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Wie lassen sich die Forderungen der Neuen Leipzig-Charta in die Praxis der Stadtentwicklung umsetzen? Was sind Grundprinzipien guter Stadtentwicklungspolitik? Diese und weitere Fragestellungen holen wir auf den „stadt:radar“.