stadt:radar - Der Debattenpodcast der Nationalen Stadtentwicklungspolitik

stadt:radar - Der Debattenpodcast der Nationalen Stadtentwicklungspolitik

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stadt:radar - Der Debattenpodcast der Nationalen Stadtentwicklungspolitik episodes

  • Kreative Allianzen – Wie können Kunst- und Kreativwirtschaft gemeinwohlorientiert Stadt entwickeln?
    Marietta Schwarz im Gespräch mit Dr. Matthias Rauch und Till Hasbach

    Seit Tony Blair die „creative industries“ zur Zukunftsbranche der Wirtschaft erklärt hat, ist viel passiert: Allein in Deutschland zählen inzwischen 260.000 Unternehmen zur Kunst- und Kreativwirtschaft, mit einem Jahresumsatz von 174 Milliarden Euro. Und auch in der Neuen Leipzig Charta ist ganz klar formuliert: „Kultur steht im Zentrum jeder nachhaltigen Stadtentwicklung.“ Unumstritten war diese Form der Stadtentwicklung in den vergangenen 2 Jahrzehnten allerdings nicht – zum einen, weil die Verquickung von Kultur und wirtschaftlichen Interessen immer auch ein Geschmäckle hat, zum anderen weil sich viele Akteure, die den Weg für gewinnbringende Unternehmungen bahnten, z.B. durch schnell wachsende Startups verdrängt wurden. Dieses Spannungsfeld wollen wir in der heutigen Ausgabe von „stadt:radar“ – der Debattenpodcast ausloten.

    Unsere Podcastgäste sind seit vielen Jahren in der Kreativwirtschaft tätig und haben Erfahrungen mit Stadtentwicklungsprozessen gemacht. Dr. Matthias Rauch ist Leiter des Bereichs Kulturelle Stadtentwicklung & Kultur- und Kreativwirtschaft bei NEXT Mannheim. Till Hasbach ist Kreativunternehmer und hat u.a. als Mitarbeiter im Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes das Creative Lab in Zeitz aufgebaut. Mit ihnen spricht Moderatorin Marietta Schwarz über die Kreativwirtschaft als Motor der Stadtentwicklung.

    Website Nationale Stadtentwicklungspolitik

    Neue Leipzig-Charta

    Weitere Informationen unter www.machtstadtgemeinsam.de

    41 min
  • Mission Innenstadt – wie retten wir unsere Zentren?
    Marietta Schwarz im Gespräch mit Jens Imorde und Stefan Kruse

    Zunehmende Leerstände und die immer gleichen Filialisten, hohe Mieten und die Verdrängung des örtlichen Einzelhandels. Das Lamento über den Zustand unserer Innenstädte ist alles andere als neu, aber es hält sich beharrlich, zumal die Corona- Pandemie die Situation verschärft hat. Geht es künftig um ein grundsätzliches Umsteuern weg von der dominierenden Konstante Handel in unseren Städten oder wird der Markt weiterhin bestimmen, wer sich ansiedelt und wer nicht? Brauchen wir „mehr Kultur“ in der City und was können Beteiligungsverfahren bewirken?

    Unsere Podcastgäste sind seit über 20 Jahren in Sachen Innenstadt beratend stätig, beide in privaten Planungsbüros, die Städte in ganz Deutschland in ihrem Wandel unterstützen: Stefan Kruse vom Stadtplanungsbüro Junker + Kruse mit Sitz in Dortmund, sein Forschungsschwerpunkt ist der Einzelhandel in der Stadt. Und Jens Imorde vom Projekt- und Kulturberatungsbüro Imorde in Münster, Jens Imorde ist auch Geschäftsführer des „Netzwerk Innenstadt NRW“. Mit ihnen spricht Moderatorin Marietta Schwarz über die Krise der Innenstädte. Kleiner Spoiler: Beide sehen den Entwicklungen relativ entspannt entgegen…

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    Neue Leipzig-Charta

    Jens Imorde ist Geschäftsführer des Netzwerk Innenstadt NRW. Sein Projekt- und Planungsbüro besteht seit 1993.

    Stefan Kruse ist Geschäftsführer des Planungsbüros Junker + Kruse

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    40 min
  • Transformation gestalten – wie groß müssen wir denken und handeln?
    Marietta Schwarz im Gespräch mit Marta Doehler-Behzadi und Uwe Schneidewind

    Der Begriff „Transformation“ taucht bereits im Titel der Neuen Leipzig Charta auf. Aber was genau steckt hinter der „transformativen Kraft der Städte für das Gemeinwohl“? In welche Richtung müssen sich unsere Städte überhaupt verändern? Wen und was brauchen sie dafür? Was leisten experimentelle Formate wie Bauausstellungen und Pop-Up-Interventionen, wie helfen Gutachten und Manifeste und welche strukturellen Veränderungen sind nötig? Wir schauen in dieser Ausgabe besonders auf die IBA Thüringen und die besonderen Herausforderungen im ländlichen Raum.

    Unsere Podcastgäste sind in Sachen Transformationen vom Fach:

    Marta Doehler-Behzadi, die als Geschäftsführerin der Internationalen Bauausstellung IBA Thüringen ein ganzes Bundesland "als Ort des Fortschritts und experimentierfreudiges Zukunftslabor" neu denkt und Uwe Schneidewind, der sich nicht erst in seiner Funktion als Wuppertaler Oberbürgermeister, sondern unter anderem auch als Wirtschaftswissenschaftler und Leiter des "Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie" mit der Gestaltung von "Transformationsprozessen hin zu einer klimagerechten und ressourcenleichten Welt" auseinandersetzt.

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    Neue Leipzig-Charta

    Marta Doehler-Behzadi ist Geschäftsführerin der IBA Thüringen

    Uwe Schneidewind war Mitglied im WBGU sowie am Wuppertal Institut, z.Zt. ist er OB der Stadt Wuppertal

    Weitere Informationen unter www.machtstadtgemeinsam.de

    35 min
  • Boden gewinnen – ist das die Antwort auf die Bodenfrage?
    Marietta Schwarz im Gespräch mit Theo Kötter und Ulrich Soldner

    Boden ist nicht vermehrbar. Die Ansprüche und Begehrlichkeiten an diese knappe Ressource wachsen stark: die steigende Nachfrage nach Wohnraum in den Städten und nach Boden als Wertanlage sind nur zwei Faktoren, die zur Verknappung und zu steigenden Bodenpreisen beitragen. Gleichzeitig ist die Verfügbarkeit von Grund und Boden in städtischen und ländlichen Räumen die Voraussetzung zur Erfüllung aller kommunalen Aufgaben, wie die Bereitstellung von neuem Wohn- und Gewerberaum, von Erholungsflächen und von (sozialer) Infrastruktur. Und nicht zuletzt essenzieller Lebensraum, CO2- und Wasserspeicher und Grundlage unserer Ernährung. Im Laufe der letzten Jahre hat sich die Bodenthematik zur „Bodenfrage“ zugespitzt und ist zu einem Schlüsselthema der integrierten Stadtentwicklung geworden.

    In dieser Podcastausgabe gehen wir der Bodenfrage nach und sprechen mit Ulrich Soldner aus Ulm, wo nachhaltige Bodenpolitik eine lange Tradition besitzt, die auf Konsens der verschiedenen Interessen beruht. Dr. Theo Kötter, Professor für Städtebau und Bodenordnung an der Universität Bonn führt weitere Beispiele an, die einen produktiven Umgang mit der schwierigen Bodenfrage zeigen. Von beiden wollen wir wissen, wie es um die wertvolle Ressource „Boden“ steht, welche Instrumente und Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit integrierte Stadtentwicklungspolitik möglich ist und welche kommunalen Strategien greifen, um auch folgenden Generationen Entwicklungsspielraum zu lassen.

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    Neue Leipzig-Charta

    Grundstückspolitik der Stadt Ulm

    Informationen zu Prof. Theo Kötter

    Weitere Informationen unter www.machtstadtgemeinsam.de

    39 min
  • 50 Jahre Städtebauförderung
    Marietta Schwarz im Gespräch mit Uwe Altrock und Oliver Hermann

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    Neue Leipzig-Charta

    Oliver Hermann

    Uwe Altrock

    Weitere Informationen unter www.machtstadtgemeinsam.de

    36 min
  • No more business as usual: Wie bleibt die Stadt produktiv?
    Marietta Schwarz im Gespräch mit Stefan Werrer und Hilmar von Lojewski

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    Erklärung Neue Leipzig Charta

    Bauwelt 26.2020 „Die handelnde Stadt“ Linkbeschreibung

    Stadtbauwelt 35.2016 Die Produktive Stadt Linkbeschreibung

    Weitere Informationen unter www.machtstadtgemeinsam.de

    34 min

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Wie lassen sich die Forderungen der Neuen Leipzig-Charta in die Praxis der Stadtentwicklung umsetzen? Was sind Grundprinzipien guter Stadtentwicklungspolitik? Diese und weitere Fragestellungen holen wir auf den „stadt:radar“.