Schweden: Da ist es lange kalt und noch länger dunkel. Was liegt da näher, als Bücher zu schreiben? Ob Romane von Stieg Larson, Hakan Nesser, Henning Mankell oder Liza Marklund: Vor allem im Bereich Krimis gibt es zahlreiche Bestsellerautor:innen aus dem skandinavischen Land. Aber auch die Kinderbücher von Astrid Lindgren, die „Nils Holgersson“-Reihe von Selma Lagerlöf oder Sven Nordqvists „Petterson und Findus“ sind international sehr beliebt. Eigentlich findet sich in beinahe jedem Bücherregal ein Buch eines schwedischen Autos oder einer schwedischen Autorin. Seit 2017 erobert eine weitere Schriftstellerin, aus dem nordischen Land, den deutschen Büchermarkt. Diesmal eher in einem noch nicht so populären Genre - den Comics. Liv Strömquist hat bereits vier Graphic-Novels zu soziologisch-feministischen Themen geschrieben. Der DLF-Literaturredakteur Jan Drees findet, dass ihre ersten beiden Bücher „zu den besten Aufklärungsbüchern unserer Zeit“ gehören. In den Comics geht es allerdings auch viel um allgemeinere Kritik gegen bestehende gesellschaftliche Machtstrukturen. Ob Strömquists dritter Band „I‘m every woman“ auch von every woman gelesen werden sollte, hat Onyeka Oshionwu für Sie herausgefunden.