Bis vor kurzem war die Zukunft des Skandinavischen Seminars in Göttingen noch unklar. Durch Kürzungen des Landeshaushaltes sah sich die Philosophische Fakultät gezwungen, zwei Professuren einzusparen, was eine akute Bedrohung für die Skandinavistik bedeutet hätte. Vor einigen Tagen wurde nun verkündet, dass das Seminar erhalten bleiben soll, jedoch mit Kürzungen leben muss. Das ist nicht das erste Mal, dass ein kleines Fach an der Universität aufgrund von Sparmaßnahmen bedroht war. Eine Schließung hätte viele Studierende in eine missliche Situation gebracht, dagegen wollten sie angehen. Auch wenn die Skandinavistik vorerst bleibt, bleiben viele Fragen offen, beispielsweise wie die Entscheidungen über die Mittelverteilung in den Gremien getroffen werden und wie sich die Corona-Pandemie auf die finanzielle Situation der Universität Göttingen und insbesondere auf die Situation von kleinen Fächern auswirkt. Johanna Spering berichtet: