Die Wissenschaft erlebbar machen. Das hat sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung zum Ziel gesetzt. Eigens dafür wird jedes Jahr unter einem neuen Motto das Wissenschaftsjahr eingeläutet. In diesem Jahr steht die Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt. Dabei geht es um die selbstlernenden Technologien, die immer mehr in unseren Alltag eindringen. Die Algorithmen und Datenmengen erschließen sich jedoch nur den wenigsten Menschen. Um über künstliche Intelligenz nachzudenken, braucht es jedoch kein technisches Verständnis der Software. Auch aus gesellschaftlicher Sicht wird durch KI eine neue Frage aufgeworfen: Was bedeutet es für die Beziehung von Mensch und Technik, wenn Computer so denken können wie wir? Diese Frage war auch Thema des KI Science Film Festivals in Karlsruhe. Aus 13 verschiedenen Ländern kamen Filmemacher zusammen, die Werke über Künstliche Intelligenz eingereicht hatten. Mit dabei waren auch zwei Studenten der Visuellen Anthropologie aus Göttingen. Janek Totaro und Johannes Kohout gewannen mit ihrem Film „Autonome Artefakte“ den Publikumspreis. Worum es in ihrem Film geht, erfahren Sie in einem Beitrag von Emilia Kröger.