Erst kürzlich wurde die Feuerwehr in Nordrhein-Westfalen in einer anonymen E-Mail bedroht. Die „kranken Anwohner“, so wurde die Nachricht unterzeichnet, drohten mit einer Anzeige wegen Körperverletzung, wenn die Feuerwehr noch einmal mit lautester Sirenenfrequenz durch die Innenstadt fahren würde, ohne dass Autos oder Fußgänger auf der Straße unterwegs sind. Die Feuerwehr teilte die E-Mail auf ihrem Facebook-Account und war sprachlos. Auch die Göttinger Feuerwehr hat Anrufe über störende Martinshörner bekommen. Einige Medien berichten immer wieder darüber, dass Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit behindert werden. Vor allem die Zahl der Gaffer an Unfallstellen würde immer mehr zunehmen. Sophia Siehl hat für das StadtRadio Göttingen mit der Führungskraft der Einsätze bei der Göttinger Feuerwehr, Matthias Wilke, über solch ein Verhalten gesprochen.