„Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts.“ Dieser Ausspruch wird sehr gerne von Journalisten, Autoren und Politikern verwendet und beschreibt, wie wichtig digitale Inhalte für unsere Art zu leben und zu arbeiten, inzwischen geworden sind. Um die Menge an zirkulierenden Daten in den Griff zu bekommen und die wichtigsten Einrichtungen in Wissenschaft, Lehre und Forschung in der Stadt zu vernetzen, baut die Universität Göttingen seit 2018 ein neues Rechenzentrum am Nordcampus der Stadt. Dort sollen die Daten der Universitätsmedizin, der Max-Planck-Gesellschaft und der Universität zusammenfließen. Die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) wird in Zukunft Rechenleistung und Speicherkapazität für die Arbeit der beteiligten Einrichtungen zur Verfügung stellen. Johannes Meinecke hat auf dem Richtfest am Dienstag, mit dem Geschäftsführer der GWDG, Ramin Yahyapour, über das ambitionierte Neubauprojekt gesprochen.